[Chronik des Stadtmuseums Danzig
Muzeum Narodowe w Gdańsku, sygn. MNG/A/II/8 ]
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[s. 1 ]
[tekst przekreślony ] Herrn Theodor Kuehnen, Ingenieur der hiesigen Schichauwerft, wohnhaft
Langfuhr Louisenstr. 6 I, ist auf seinen Antrag vom 4. Januar gestattet worden, in den zwischen
dem Mittelsaal der Gemäldegalerie und der Fleischergasse (dem Ostgiebel des
Franziskanerklosters) belegenen 2 Galeriecompartements während des Februar und März d.J.
seine Landschaften (Bilder, Skizzen, Studien) auf seine Kosten ausz ustellen unter der
Bedingung, daß die in den bezeichneten Räumen z.Zt. untergebrachten Historienbilder auf ihren
Plätzen verbleiben. Die Feuerversicherung der Ausstellungsstücke kann auf Museumskosten
geschehen. [ czerwonym atramentem ] Zurückgeliefert im Ju ni 1904. –
[tekst przekreślony ] Am Januar 1904 ist das aus schwarzpoliertem Holz gefertigte,
unvollständig mit silbernen Zierraten ausgestatte Stativ (Einrahmung mit kürzlich ergänzten
Fuß) für den dem Stadtmuseum [Freitagsche Sammlung] gehörigen, zur Zei t im Münzkabinet
des städt. Gymnasiums hier auf gewahrten sogenannten Dreifaltigkeitsthaler zu Moritz Stumpf
& Sohn, Silberarbeiter hierselbst, zur Vervollständigung der Zierrate gegeben worden,
[czerwonym atramentem ] fertig zurückgeliefert 1. Juli 1904. –
Auf telegrafische Weisung der Kgl. Nationalgalerie zu Berlin vom 3. Febr 1904 sind von deren
als Leihgaben unserer Museumssammlung überantworteten Kunstwerken die beiden
Oelgemälde „Kunstkritik im Stall“ und „Tartarenkampf“ von Gebler resp. Jos. v. Brand t, weil
für die Weltausstellung in St. Louis U.S. bestimmt, gut verpackt und frankiert an Kgl
Nationalgalerie zurückgeschickt worden und zwar:
1) am 5. Febr. 1904 als Frachtgut mit versicherter Lieferfrist: Kiste K.N.G. 32 enthaltend
Gebler „Kunstkritik im St all“ nebst Rahmen und
Kiste K.N.G. 333 enthaltend v. Brandt „Tartarenkampf“, in gerolltem Zustande ohne
Rahmen,
beide Bilder (L. № 258 und 263) mit Mk 5000 Wert declariert,
2) am 6. Febr 1904 als Eilgut der Blindrahmen und der Goldrahmen zum
„Tartarenkampf“ i m Kiste K.N.G. 334, welche
[tekst przekreślony ] Herrn Theodor Kuehnen, Ingenieur der hiesigen Schichauwerft, wohnhaft
Langfuhr Louisenstr. 6 I, ist auf seinen Antrag vom 4. Januar gestattet worden, in den zwischen
dem Mittelsaal der Gemäldegalerie und der Fleischergasse (dem Ostgiebel des
Franziskanerklosters) belegenen 2 Galeriecompartements während des Februar und März d.J.
seine Landschaften (Bilder, Skizzen, Studien) auf seine Kosten ausz ustellen unter der
Bedingung, daß die in den bezeichneten Räumen z.Zt. untergebrachten Historienbilder auf ihren
Plätzen verbleiben. Die Feuerversicherung der Ausstellungsstücke kann auf Museumskosten
geschehen. [ czerwonym atramentem ] Zurückgeliefert im Ju ni 1904. –
[tekst przekreślony ] Am Januar 1904 ist das aus schwarzpoliertem Holz gefertigte,
unvollständig mit silbernen Zierraten ausgestatte Stativ (Einrahmung mit kürzlich ergänzten
Fuß) für den dem Stadtmuseum [Freitagsche Sammlung] gehörigen, zur Zei t im Münzkabinet
des städt. Gymnasiums hier auf gewahrten sogenannten Dreifaltigkeitsthaler zu Moritz Stumpf
& Sohn, Silberarbeiter hierselbst, zur Vervollständigung der Zierrate gegeben worden,
[czerwonym atramentem ] fertig zurückgeliefert 1. Juli 1904. –
Auf telegrafische Weisung der Kgl. Nationalgalerie zu Berlin vom 3. Febr 1904 sind von deren
als Leihgaben unserer Museumssammlung überantworteten Kunstwerken die beiden
Oelgemälde „Kunstkritik im Stall“ und „Tartarenkampf“ von Gebler resp. Jos. v. Brand t, weil
für die Weltausstellung in St. Louis U.S. bestimmt, gut verpackt und frankiert an Kgl
Nationalgalerie zurückgeschickt worden und zwar:
1) am 5. Febr. 1904 als Frachtgut mit versicherter Lieferfrist: Kiste K.N.G. 32 enthaltend
Gebler „Kunstkritik im St all“ nebst Rahmen und
Kiste K.N.G. 333 enthaltend v. Brandt „Tartarenkampf“, in gerolltem Zustande ohne
Rahmen,
beide Bilder (L. № 258 und 263) mit Mk 5000 Wert declariert,
2) am 6. Febr 1904 als Eilgut der Blindrahmen und der Goldrahmen zum
„Tartarenkampf“ i m Kiste K.N.G. 334, welche
[s. 2 ]
Kiste hat nun angefertigt werden müßen, da die alte zu qu. Rahmen gehörige, K.N.G.
334 bezeichnete, übrigens mit zerbrochenem Deckel im Jahre 1893 hergelangte Kiste
im Museum resp. in den Schuppen auf dem Grundstück des eh emaligen
Franziskanerklosters nicht hat wieder aufgefunden werden können. –
Nach Ermittelungen des Herrn Antiquar L. Berghold hierselbst Febr 1904 ist zur Herstellung
von Gemälde der Restaurator Bianconi in Berlin, Blumeshof 14, zu empfehlen. –
[tekst pr zekreślony ] Das durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins dem Stadtmuseum zur
Ausstellung zu gegangen, der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde
„Begräbnis einer Klosterfrau auf Frauenchiemsee“ von G. Koch soll am 15. Febr 1904 an den
Kunstve rein in Magdeburg abgeschickt werden. –
Das Kgl Amtsgericht Abt 2 hierselbst schreibt unterm 8. März 1904 und unter Ziffer 2 a V
486/98 / 3 an den hiesigen Magistrat:
In der Petrischer Testamentssache wird dem Magistrat mitgeteilt, daß durch Testamnet
der Rentnersfrau Agnes Petri, geb. Keiler vom 4. Dezember 1902 folgendes Vermächtnis
ausgesetzt ist:
„Meine Vaterstadt Danzig soll zum Andenken an die Familie Linck die beiden großen Leuchter
erhalten (gearbeitet von Stumpf & Sohn) ferner die Marmorstatue „Di e Quelle“ darstellend (mit
Postament) von Cauer -Creuznach – Rom.“
Der zum Testamentsvollstrecker ernannte Rittergutsbesitzer Georg Linck in Stenzlau Kreis
Dirschau hat dieses Amt angenommen. –
Die in Vorstehendem erwähnte Frau Agnes Petri, verwittwet gewes ene Commerzienrat Linck,
geborene Keiler ist hier in ihrem Hause Breitgasse № 56 am 1. März 1904
Kiste hat nun angefertigt werden müßen, da die alte zu qu. Rahmen gehörige, K.N.G.
334 bezeichnete, übrigens mit zerbrochenem Deckel im Jahre 1893 hergelangte Kiste
im Museum resp. in den Schuppen auf dem Grundstück des eh emaligen
Franziskanerklosters nicht hat wieder aufgefunden werden können. –
Nach Ermittelungen des Herrn Antiquar L. Berghold hierselbst Febr 1904 ist zur Herstellung
von Gemälde der Restaurator Bianconi in Berlin, Blumeshof 14, zu empfehlen. –
[tekst pr zekreślony ] Das durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins dem Stadtmuseum zur
Ausstellung zu gegangen, der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde
„Begräbnis einer Klosterfrau auf Frauenchiemsee“ von G. Koch soll am 15. Febr 1904 an den
Kunstve rein in Magdeburg abgeschickt werden. –
Das Kgl Amtsgericht Abt 2 hierselbst schreibt unterm 8. März 1904 und unter Ziffer 2 a V
486/98 / 3 an den hiesigen Magistrat:
In der Petrischer Testamentssache wird dem Magistrat mitgeteilt, daß durch Testamnet
der Rentnersfrau Agnes Petri, geb. Keiler vom 4. Dezember 1902 folgendes Vermächtnis
ausgesetzt ist:
„Meine Vaterstadt Danzig soll zum Andenken an die Familie Linck die beiden großen Leuchter
erhalten (gearbeitet von Stumpf & Sohn) ferner die Marmorstatue „Di e Quelle“ darstellend (mit
Postament) von Cauer -Creuznach – Rom.“
Der zum Testamentsvollstrecker ernannte Rittergutsbesitzer Georg Linck in Stenzlau Kreis
Dirschau hat dieses Amt angenommen. –
Die in Vorstehendem erwähnte Frau Agnes Petri, verwittwet gewes ene Commerzienrat Linck,
geborene Keiler ist hier in ihrem Hause Breitgasse № 56 am 1. März 1904
[s. 3 ]
verstorben; die legierten Gegenstände sind aus dem Sterbehause abzuholen, nachdem der
Magistrat am 15. März 1904 die Annahme des Legats für die städtischen Kunstsammlungen
seinerseits beschlossen und demzufolge die Genehmigung der Stadtverordneten -Versamml ung
beantragt hat.
Die um 1860 aus 14 lötigem Silber gearbeiteten Leuchter zu je 16 Kerzen sind zusammen
33 200 Grammes schwer, mithin Silberwert à 7 ₰ [Pfennig] = Mk 2324; der
Leuchter mit Hercules und einem Löwen wiegt 16 800 Grammes
[Leuchter mit] Diana und einem Panther wiegt 16 400 Grammes
als Kaufpreis, wie ihn die Händler bezahlen, sind für 33 200 Grammes
à 12 ₰ pro Grammes zu berechnen Mk 3984 rund Mk 4000. –
Die 1883 in Marmor ausgeführte, etwa 1881 von Robert Cauer in Rom modellierte lebensgroße
Frauengestalt, die „Quelle“, ist mit Mk 10 000 angekauft worden und demnach wohl gleich
hoch zu bewerten. –
Die Stadtverordneten -Versammlung hat am 29. März 1904 die Genehmigung zur Annahme des
Legats erteilt und den Dank der Stadt votiert. – –
[tekst przekreślony ] Am 28. März 1904 sind die durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins dem
Stadtmuseum hergeliehenen zwei der Verbindung für historische Kunst gehörigen Oelgemälde
„Siren e“ von Johann Leonhard, mit Rahmen in Kiste AL 4752,
„Kondolenzbesuch“ von Ad. Echtler, nebst Rahmen in 2 Kisten KVG. 200 und 213,
dem Vorstande des Kunstvereins behufs Weitersendung an den Kunstverein in Stettin
ausgeliefert worden. –
Am 30. März 1904 ist dem Stadtmuseum von hiesigen Magistrat eine in silbergrauer
Metallmischung gegossene, auf die Städteausstellung in Dresden 1903 bezügliche Schaumünze
von 5 cm Durchmesser zugegangen, welche der Rat der Stadt Dresden mit dem Bemerken
hergestiftet hat, d aß weitere Exemplare zum Selbstkostenpreise von Mk 7,50 zu haben wären.
–
verstorben; die legierten Gegenstände sind aus dem Sterbehause abzuholen, nachdem der
Magistrat am 15. März 1904 die Annahme des Legats für die städtischen Kunstsammlungen
seinerseits beschlossen und demzufolge die Genehmigung der Stadtverordneten -Versamml ung
beantragt hat.
Die um 1860 aus 14 lötigem Silber gearbeiteten Leuchter zu je 16 Kerzen sind zusammen
33 200 Grammes schwer, mithin Silberwert à 7 ₰ [Pfennig] = Mk 2324; der
Leuchter mit Hercules und einem Löwen wiegt 16 800 Grammes
[Leuchter mit] Diana und einem Panther wiegt 16 400 Grammes
als Kaufpreis, wie ihn die Händler bezahlen, sind für 33 200 Grammes
à 12 ₰ pro Grammes zu berechnen Mk 3984 rund Mk 4000. –
Die 1883 in Marmor ausgeführte, etwa 1881 von Robert Cauer in Rom modellierte lebensgroße
Frauengestalt, die „Quelle“, ist mit Mk 10 000 angekauft worden und demnach wohl gleich
hoch zu bewerten. –
Die Stadtverordneten -Versammlung hat am 29. März 1904 die Genehmigung zur Annahme des
Legats erteilt und den Dank der Stadt votiert. – –
[tekst przekreślony ] Am 28. März 1904 sind die durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins dem
Stadtmuseum hergeliehenen zwei der Verbindung für historische Kunst gehörigen Oelgemälde
„Siren e“ von Johann Leonhard, mit Rahmen in Kiste AL 4752,
„Kondolenzbesuch“ von Ad. Echtler, nebst Rahmen in 2 Kisten KVG. 200 und 213,
dem Vorstande des Kunstvereins behufs Weitersendung an den Kunstverein in Stettin
ausgeliefert worden. –
Am 30. März 1904 ist dem Stadtmuseum von hiesigen Magistrat eine in silbergrauer
Metallmischung gegossene, auf die Städteausstellung in Dresden 1903 bezügliche Schaumünze
von 5 cm Durchmesser zugegangen, welche der Rat der Stadt Dresden mit dem Bemerken
hergestiftet hat, d aß weitere Exemplare zum Selbstkostenpreise von Mk 7,50 zu haben wären.
–
[s. 4 ]
Von Einlaßkarten sind im Rechnungsjahr 1903 verkauft worden
pr 1/4. – 30/6.
1903
9 à 1,50 = Mk 13,50 und 61 à 50 ₰ = Mk 31,50
[pr] 1/7. – 30/9.
[1903]
57 [à 1,50 = Mk] 85,50 [und] 227 [à 50 ₰ = Mk] 113,50
[pr] 1/10. – 31/12.
[1903]
12 [à 1,50 = Mk] 18, – [und] 77 [à 50 ₰ = Mk] 38,50
[pr] 1/1. – 31/3.
1904
8 [à 1,50 = Mk] 12, – [und] 53 [à 50 ₰ = Mk] 26,50
86
Stk
à 1,50 [Mk] 129, – [und] 418
Stk
à 50 ₰ [Mk] 210, –
also insgesammt für Mk 339. Dazu Erlös für 3 Studienkarten
[insgesammt für Mk] 13.
in Summa Mk 352. Dazu Erlös für 419 Programme der Sonderausstellung
Novbr 1903 [Mk] 83,80
ergiebt insgesammt Mk 435,80 Einnahme zu Tite l II,3 des Etats.
[tekst przekreślony ] Am 12. April 1904 ist dem Stadtmuseum durch die Vermittelung des
hiesigen Kunstvereins das der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde von
Hans Petersen „Paul Beneke greift 1468 mit 2 Danziger Schiffen an der flandrischen Küste 5
englische Schiffe an“ nebst dem Rahmen in Kiste A.L. 5252 unversehrt leihweise zugegangen.
Das Bild ist bei der „Thuringia“, Feuerversicherungsgesellschaft in Erfurt, versichert; deren
Generalagent hierselbst ist Max Ha gendorff, Lastadie 35.
[na marginesie czerwonym atramentem ] Abgeschickt 6/6.04 an den Kunstverein in Liegnitz
Paul Simson , Geschichte der Stadt Danzig (Danzig 1903), schreibt:
In dem furchtbaren dreizehnjährigen Kriege, der um Preußen geführt wurde und 1454 –66 das
Land verwüstete, hat Danzig die erste Rolle gespielt. … an der Belagerung der Marienburg
1454 nahmen von Danzig aus ca 3000 Mann teil; hervorragenden Anteil hatte es dann an der
1460 erfolgenden Belagerung und Eroberung der Stadt Marienburg und der letzten festen Plätze
des Ordens, Mewe, Stargard, Konitz. Auf die entscheidende Teilnahme Danzigs an der
Eroberung Marienburgs weisen noch heute mehrere Gemälde des 15. u. 16. Jahrh. im Artushofe
sowie die dazu gehörigen Verse hin:
Als man zählt 1460 Jahr, Kasimirus König zu Polen war.
Marienburg Schloß und Stadt so fest Stark belagert mit viel der Gäst.
Doch nicht lang, in kurtzer Zeit Danzker macht ein End dem Streit.
Von Einlaßkarten sind im Rechnungsjahr 1903 verkauft worden
pr 1/4. – 30/6.
1903
9 à 1,50 = Mk 13,50 und 61 à 50 ₰ = Mk 31,50
[pr] 1/7. – 30/9.
[1903]
57 [à 1,50 = Mk] 85,50 [und] 227 [à 50 ₰ = Mk] 113,50
[pr] 1/10. – 31/12.
[1903]
12 [à 1,50 = Mk] 18, – [und] 77 [à 50 ₰ = Mk] 38,50
[pr] 1/1. – 31/3.
1904
8 [à 1,50 = Mk] 12, – [und] 53 [à 50 ₰ = Mk] 26,50
86
Stk
à 1,50 [Mk] 129, – [und] 418
Stk
à 50 ₰ [Mk] 210, –
also insgesammt für Mk 339. Dazu Erlös für 3 Studienkarten
[insgesammt für Mk] 13.
in Summa Mk 352. Dazu Erlös für 419 Programme der Sonderausstellung
Novbr 1903 [Mk] 83,80
ergiebt insgesammt Mk 435,80 Einnahme zu Tite l II,3 des Etats.
[tekst przekreślony ] Am 12. April 1904 ist dem Stadtmuseum durch die Vermittelung des
hiesigen Kunstvereins das der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde von
Hans Petersen „Paul Beneke greift 1468 mit 2 Danziger Schiffen an der flandrischen Küste 5
englische Schiffe an“ nebst dem Rahmen in Kiste A.L. 5252 unversehrt leihweise zugegangen.
Das Bild ist bei der „Thuringia“, Feuerversicherungsgesellschaft in Erfurt, versichert; deren
Generalagent hierselbst ist Max Ha gendorff, Lastadie 35.
[na marginesie czerwonym atramentem ] Abgeschickt 6/6.04 an den Kunstverein in Liegnitz
Paul Simson , Geschichte der Stadt Danzig (Danzig 1903), schreibt:
In dem furchtbaren dreizehnjährigen Kriege, der um Preußen geführt wurde und 1454 –66 das
Land verwüstete, hat Danzig die erste Rolle gespielt. … an der Belagerung der Marienburg
1454 nahmen von Danzig aus ca 3000 Mann teil; hervorragenden Anteil hatte es dann an der
1460 erfolgenden Belagerung und Eroberung der Stadt Marienburg und der letzten festen Plätze
des Ordens, Mewe, Stargard, Konitz. Auf die entscheidende Teilnahme Danzigs an der
Eroberung Marienburgs weisen noch heute mehrere Gemälde des 15. u. 16. Jahrh. im Artushofe
sowie die dazu gehörigen Verse hin:
Als man zählt 1460 Jahr, Kasimirus König zu Polen war.
Marienburg Schloß und Stadt so fest Stark belagert mit viel der Gäst.
Doch nicht lang, in kurtzer Zeit Danzker macht ein End dem Streit.
[s. 5 ]
Vor allen Dingen aber schlugen am 17. Sept 1462 die Danziger, die durch Po len verstärkt
waren, das letzte Heer, das der Orden in diesem Kriege im offenen Felde stehen hatte, bei
Sarnowitz im Putziger Winkel…
Neben der Tätigkeit im offenen Felde leistete Danzig die wertvollsten Dienste durch sine
reichen Geldunterstützungen. Den n die Stadt wurde jetzt zur See stark. Gleichzeitig gegen die
Dänen, die Livländer u. einige Hanseaten hatte sie sich zu wehren. Seit 1456 sandte sie
Ausliegeschiffe in die Ostsee, die manche reiche Prise heimbrachten. Auch der Seehandel
belebte sich dabei u. führte Reichtum u. Wohlhabenheit in die Stadt. Gerade im Seekriege
wurde sie stark, u. die hier errungenen Erfolge gaben ihr die Mittel, den Krieg zu Lande weiter
zu führen, nicht nur seine im ganzen 15000 Söldner zu bezahlen, sondern auch den
Verbünde ten, namentlich dem Könige Vorschüsse zu leisten.
Die Belohnungen für diese großen Opfer blieben nicht aus. Durch eine Reihe wertvoller
Privilegien errang Danzig, das auch 1466 im Thorner Frieden mit dem größten Teil des heutigen
Westpreußens u. dem Ermlan d beim polnischen Reiche verblieb, eine Macht u. ein Ansehen,
wie sie der Stellung einer großen deutschen Reichsstadt entsprachen. Abgesehen von einer
Anzahl von Ehrenrechten – das Wappen der Stadt z.B. wurde durch eine Krone verbessert –
erwarb die aus de n bisherigen vier Orten (Altstadt, Hakelwerk, Rechtstadt, Jungstadt etc) zu
einer Gemeinde zusammengeschweißte nunmehr „reichsunmittelbare“ Stadt eine Reihe der
wichtigsten Privilegien mit praktischen u. sehr greifbaren Vorteilen (das Recht eigener
Gesetzg ebung und Besteuerung, das Münzrecht, das Gericht in Handels - u.
Strandangelegenheiten); der König behielt sich dagegen nur wenig vor: eine jährliche Zahlung
von 2000 fl. durch die Stadt und ihre Verpflichtung, ihm innerhalb der Mauern einen Hof mit
Ställe n u. Speichern zu erbauen u. ihn jährlich 3 Tage lang mit seinem Gefolge frei
aufzunehmen; selbst seine Vertretung in der Stadt übertrug er einem Mitgliede des Rates (der
ihm 8 Ratsherren dazu präsentierte), dem „Stadthauptmann“, später „königlichen Burggr afen“.
Vor allen Dingen aber schlugen am 17. Sept 1462 die Danziger, die durch Po len verstärkt
waren, das letzte Heer, das der Orden in diesem Kriege im offenen Felde stehen hatte, bei
Sarnowitz im Putziger Winkel…
Neben der Tätigkeit im offenen Felde leistete Danzig die wertvollsten Dienste durch sine
reichen Geldunterstützungen. Den n die Stadt wurde jetzt zur See stark. Gleichzeitig gegen die
Dänen, die Livländer u. einige Hanseaten hatte sie sich zu wehren. Seit 1456 sandte sie
Ausliegeschiffe in die Ostsee, die manche reiche Prise heimbrachten. Auch der Seehandel
belebte sich dabei u. führte Reichtum u. Wohlhabenheit in die Stadt. Gerade im Seekriege
wurde sie stark, u. die hier errungenen Erfolge gaben ihr die Mittel, den Krieg zu Lande weiter
zu führen, nicht nur seine im ganzen 15000 Söldner zu bezahlen, sondern auch den
Verbünde ten, namentlich dem Könige Vorschüsse zu leisten.
Die Belohnungen für diese großen Opfer blieben nicht aus. Durch eine Reihe wertvoller
Privilegien errang Danzig, das auch 1466 im Thorner Frieden mit dem größten Teil des heutigen
Westpreußens u. dem Ermlan d beim polnischen Reiche verblieb, eine Macht u. ein Ansehen,
wie sie der Stellung einer großen deutschen Reichsstadt entsprachen. Abgesehen von einer
Anzahl von Ehrenrechten – das Wappen der Stadt z.B. wurde durch eine Krone verbessert –
erwarb die aus de n bisherigen vier Orten (Altstadt, Hakelwerk, Rechtstadt, Jungstadt etc) zu
einer Gemeinde zusammengeschweißte nunmehr „reichsunmittelbare“ Stadt eine Reihe der
wichtigsten Privilegien mit praktischen u. sehr greifbaren Vorteilen (das Recht eigener
Gesetzg ebung und Besteuerung, das Münzrecht, das Gericht in Handels - u.
Strandangelegenheiten); der König behielt sich dagegen nur wenig vor: eine jährliche Zahlung
von 2000 fl. durch die Stadt und ihre Verpflichtung, ihm innerhalb der Mauern einen Hof mit
Ställe n u. Speichern zu erbauen u. ihn jährlich 3 Tage lang mit seinem Gefolge frei
aufzunehmen; selbst seine Vertretung in der Stadt übertrug er einem Mitgliede des Rates (der
ihm 8 Ratsherren dazu präsentierte), dem „Stadthauptmann“, später „königlichen Burggr afen“.
[s. 6 ]
So ging Danzig in einer glänzenden Stellung in das polnische Reich über, dem es 339
angehören sollte. Und die nächsten Jahre verbesserten seine Lage noch. Auf den Krieg folgte
eine wohlfeile u. glückliche Zeit, u. bald hatte Danzig auch im Seekriege gegen England
Gelegenheit, neuen Ruhm u. in dem mit ihm verbundenen Aufschwung des Handels neue
materielle Stärkung zu gewinnen. Da wehte die Danziger Fahne, die zwei weißen Kreuze im
roten Felde, mit der Krone gedeckt, weithin siegreich auf der Ost - u. Nordsee. Da fuhr das große
Kraweel, der Peter von Danzig, ein ursprünglich französisches Schiff, das dann in Danzig völlig
umgebaut war, stolz auf der See einher. An seinem Bord kommandierte Paul Beneke, der
vielgefeierte Seeheld, der in den Jahren 1469 –74 so manches stattliche feindliche Schiff
aufbrachte u. als Prise nach Danzig führte. Der Jon von Newcastle, die Madleine von Dieppe,
der Schwan von Caen, an dessen Bord der Lord Mayor von London gefangen nach Danzig
geführt wurde, das sind die Name n einiger von den Fahrzeugen, die Beneke’s Siegesbeute
bildeten. Seine Hauptbeute aber machte er im Jahre 1473 . Da nahm er eine Galeide, ein großes
Schiff, dessen Fracht nach Angabe eines preußischen Chronisten einen Wert von 60 000
flämischen Pfunden, das sind nach unserm Gelde etwa 2 000 000 Mark, hatte. Außerdem aber
wurde in diesem Schiffe noch ein Schatz besonderer Art erbeutet: nämlich das Gemälde , das
unter dem Namen des Jüngsten Gerichtes noch heute den wertvollsten Schmuck der
Marienkirche bildet u . eines der hervorragendsten Kunstwerke Danzigs ist. Das Bild ist
wahrscheinlich 1467 von dem niederländischen Maler Hans Memling in Bruegge gemalt
worden. Es zeigt in der Mitte den Vorgang des Weltgerichts mit Christus u. dem Erzangel
Michael als Hauptfig uren, auf den beiden Flügeln die Aufnahme der Seligen durch Petrus in
den Himmel und die Höllenqualen der Sünder. Näheres über seinen Ursprung zu erfahren, ist
trotz vielfacher Bemühungen
So ging Danzig in einer glänzenden Stellung in das polnische Reich über, dem es 339
angehören sollte. Und die nächsten Jahre verbesserten seine Lage noch. Auf den Krieg folgte
eine wohlfeile u. glückliche Zeit, u. bald hatte Danzig auch im Seekriege gegen England
Gelegenheit, neuen Ruhm u. in dem mit ihm verbundenen Aufschwung des Handels neue
materielle Stärkung zu gewinnen. Da wehte die Danziger Fahne, die zwei weißen Kreuze im
roten Felde, mit der Krone gedeckt, weithin siegreich auf der Ost - u. Nordsee. Da fuhr das große
Kraweel, der Peter von Danzig, ein ursprünglich französisches Schiff, das dann in Danzig völlig
umgebaut war, stolz auf der See einher. An seinem Bord kommandierte Paul Beneke, der
vielgefeierte Seeheld, der in den Jahren 1469 –74 so manches stattliche feindliche Schiff
aufbrachte u. als Prise nach Danzig führte. Der Jon von Newcastle, die Madleine von Dieppe,
der Schwan von Caen, an dessen Bord der Lord Mayor von London gefangen nach Danzig
geführt wurde, das sind die Name n einiger von den Fahrzeugen, die Beneke’s Siegesbeute
bildeten. Seine Hauptbeute aber machte er im Jahre 1473 . Da nahm er eine Galeide, ein großes
Schiff, dessen Fracht nach Angabe eines preußischen Chronisten einen Wert von 60 000
flämischen Pfunden, das sind nach unserm Gelde etwa 2 000 000 Mark, hatte. Außerdem aber
wurde in diesem Schiffe noch ein Schatz besonderer Art erbeutet: nämlich das Gemälde , das
unter dem Namen des Jüngsten Gerichtes noch heute den wertvollsten Schmuck der
Marienkirche bildet u . eines der hervorragendsten Kunstwerke Danzigs ist. Das Bild ist
wahrscheinlich 1467 von dem niederländischen Maler Hans Memling in Bruegge gemalt
worden. Es zeigt in der Mitte den Vorgang des Weltgerichts mit Christus u. dem Erzangel
Michael als Hauptfig uren, auf den beiden Flügeln die Aufnahme der Seligen durch Petrus in
den Himmel und die Höllenqualen der Sünder. Näheres über seinen Ursprung zu erfahren, ist
trotz vielfacher Bemühungen
[s. 7 ]
lange nicht möglich gewesen. Erst neuerdings ist es einem Gelehrten geglückt, mit voller
Sicherheit nachzuweisen, daß die beiden Gestalten der Donatoren, die auf den äußeren Seiten
der Flügel angebracht sind, die Porträts des Florentiners Angelo Tani, der als Vertreter der
Medici in Brügge lebte, u. seiner Gattin Catarina, einer geborenen Tanagli, sind. Das Bild ist in
ihrem Auftrage gemalt worden u. war als Geschenk für eine Florentiner Kirche bestimmt.
Nach dem Utrechter Frieden, der 1474 den Krieg der Hanse gegen England abschloß, nahmen
Handel u. Gewerbe in Da nzig einen ganz besonderen Aufschwung… Beweis für den
wachsenden Wohlstand sind u. A. die hervorragenden Kunstbauten, die damals entstanden.
Nachdem in 2 Bränden der alte Artushof vernichtet worden war, wurde er 1477 –1481 auf
Kosten der Stadt neu aufgebaut u. erhielt damals die Gestalt, die sein Inneres u. die hintere
Fassade an der Brotbänkengasse noch heute zeigen, während die den Einfluß der Renaissance
aufweisende Front am Langenmarkt erst später ihre heutige Form gewonnen hat. 1486 –1492
erhielt der sch lanke Turm des Rathauses ein neues prachtvolles Aeußere, das sich jedoch nicht
erhalten hat, da er Mitte des 16. Jahrh. von einem schweren Brand heimgesucht wurde. 1481 –
1495 wurde Kirche u. Kloster der seit 1431 in Danzig ansässigen Franziskaner zu einem
Gebäude vereinigt , jedoch wurde das Ganze erst im nächsten Jahrh. vollendet. 1489 –1494
errichtete die reiche St. Georgenbrüderschaft, die damals aus dem Artushof auszog, sich ein
eigenes Heim, die Schießhalle am Langgassertor, die heutige Hauptwache, an der noch
gegenwärtig die Turmkrönung, der Ritter Georg mit dem Drachen, an die Erbauerin erinnert.
Die Marienkirche erhielt 1502 ihren Abschluß im Bau des erhabenen Deckengewölbes. Auch
an den meisten anderen Kirchen (und manchen Privathäuser) wurden in diese r Zeit kostspielige
u. prächtige Umbauten unternommen“. –
lange nicht möglich gewesen. Erst neuerdings ist es einem Gelehrten geglückt, mit voller
Sicherheit nachzuweisen, daß die beiden Gestalten der Donatoren, die auf den äußeren Seiten
der Flügel angebracht sind, die Porträts des Florentiners Angelo Tani, der als Vertreter der
Medici in Brügge lebte, u. seiner Gattin Catarina, einer geborenen Tanagli, sind. Das Bild ist in
ihrem Auftrage gemalt worden u. war als Geschenk für eine Florentiner Kirche bestimmt.
Nach dem Utrechter Frieden, der 1474 den Krieg der Hanse gegen England abschloß, nahmen
Handel u. Gewerbe in Da nzig einen ganz besonderen Aufschwung… Beweis für den
wachsenden Wohlstand sind u. A. die hervorragenden Kunstbauten, die damals entstanden.
Nachdem in 2 Bränden der alte Artushof vernichtet worden war, wurde er 1477 –1481 auf
Kosten der Stadt neu aufgebaut u. erhielt damals die Gestalt, die sein Inneres u. die hintere
Fassade an der Brotbänkengasse noch heute zeigen, während die den Einfluß der Renaissance
aufweisende Front am Langenmarkt erst später ihre heutige Form gewonnen hat. 1486 –1492
erhielt der sch lanke Turm des Rathauses ein neues prachtvolles Aeußere, das sich jedoch nicht
erhalten hat, da er Mitte des 16. Jahrh. von einem schweren Brand heimgesucht wurde. 1481 –
1495 wurde Kirche u. Kloster der seit 1431 in Danzig ansässigen Franziskaner zu einem
Gebäude vereinigt , jedoch wurde das Ganze erst im nächsten Jahrh. vollendet. 1489 –1494
errichtete die reiche St. Georgenbrüderschaft, die damals aus dem Artushof auszog, sich ein
eigenes Heim, die Schießhalle am Langgassertor, die heutige Hauptwache, an der noch
gegenwärtig die Turmkrönung, der Ritter Georg mit dem Drachen, an die Erbauerin erinnert.
Die Marienkirche erhielt 1502 ihren Abschluß im Bau des erhabenen Deckengewölbes. Auch
an den meisten anderen Kirchen (und manchen Privathäuser) wurden in diese r Zeit kostspielige
u. prächtige Umbauten unternommen“. –
[s. 8 ]
[tekst przekreślony: ] Am 14. April 1904 ist dem Stadtmuseum durch die Vermittelung des
hiesigen Kunstvereins das der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde (Skizze)
„Kampf beim Rückzug des Germanicus“ von F. Leeke von Magdeburg in Kiste K.V.P. 10
leihweise zugegangen, das Bild unversehrt, der Rahmen mehrfach bestoßen. Versichert bei
„Thuringia“ vgl S. 4. Abgeschickt an den Kunstverein in Braunschweig 4. Juli 1904.
[tekst przekreślony ] Am 25. April 1904 ist der Custos des Stadtmuseums, Herr Professor
Stryowski mit Urlaub für 8 Tage verreist; während seiner Abwesenheit wird wie in früheren
Fällen im Auftrage der städtischen Bauverwaltung der Bauwart des Reviers, HE. Palingow ski,
das Franziskanerkloster täglich besuchen und revidiren.
Am 26. April 1904 ist die von Frau Petri (s. vorn Seite 2) der Stadt Danzig vermachte
Marmorstatue „Die Quelle“ nebst Drehsockel von Marmor und Draperie nebst 3 kleinen
Engelfiguren von vergolde tem Gips durch die Firma Fey aus dem Sterbehause Breitgasse No.
50 in das Franziskanerkloster geschafft und im sog. Festsaal im Erdgeschoß vorläufig
untergebracht worden; die 2 zum gleichen Legat gehörigen silbernen Leuchter (S. 3 oben), die
am 28. März 19 04 zu Moritz Stumpf & Sohn zum Aufputzen gegeben waren, sind am 29. April
1904 von dieser Firma zurückgeliefert und im Ratheuse in der sog. „Großen Christoffer“, die
Schatzkammer neben dem Stadtverordnetensaale, gesetzt worden, darnach im das
Stadtmuseum g eschafft und im Erdgeschoß in einen Schrank genommen. –
[tekst przekreślony ] Herr Theodor Kuehnen hat seine im Stadtmuseum auf seinen Antrag vom
4. Januar d.J. ausgestellt gewesenen Bilder (vgl oben S. 1) am 23. Juni 1904 wieder in Empfang
genommen.
Am 25 . Juni 1904 hat die Buchdruckerei von Julius Sauer hier 9 Blocks à 40 Stück, also 360
rosa Einlaßkarten à 50 ₰ (zum Verkauf an Besucher des Stadtmuseums während des zweiten
Kalenderquartals) geliefert; ferner von gelben Karten 10 Blocks à 40 à 50 ₰, jeder Block à 75
₰, sowie 5 Blocks à 40 Karten à 1,50; jeder Block à 1 Mk.
[tekst przekreślony: ] Am 14. April 1904 ist dem Stadtmuseum durch die Vermittelung des
hiesigen Kunstvereins das der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde (Skizze)
„Kampf beim Rückzug des Germanicus“ von F. Leeke von Magdeburg in Kiste K.V.P. 10
leihweise zugegangen, das Bild unversehrt, der Rahmen mehrfach bestoßen. Versichert bei
„Thuringia“ vgl S. 4. Abgeschickt an den Kunstverein in Braunschweig 4. Juli 1904.
[tekst przekreślony ] Am 25. April 1904 ist der Custos des Stadtmuseums, Herr Professor
Stryowski mit Urlaub für 8 Tage verreist; während seiner Abwesenheit wird wie in früheren
Fällen im Auftrage der städtischen Bauverwaltung der Bauwart des Reviers, HE. Palingow ski,
das Franziskanerkloster täglich besuchen und revidiren.
Am 26. April 1904 ist die von Frau Petri (s. vorn Seite 2) der Stadt Danzig vermachte
Marmorstatue „Die Quelle“ nebst Drehsockel von Marmor und Draperie nebst 3 kleinen
Engelfiguren von vergolde tem Gips durch die Firma Fey aus dem Sterbehause Breitgasse No.
50 in das Franziskanerkloster geschafft und im sog. Festsaal im Erdgeschoß vorläufig
untergebracht worden; die 2 zum gleichen Legat gehörigen silbernen Leuchter (S. 3 oben), die
am 28. März 19 04 zu Moritz Stumpf & Sohn zum Aufputzen gegeben waren, sind am 29. April
1904 von dieser Firma zurückgeliefert und im Ratheuse in der sog. „Großen Christoffer“, die
Schatzkammer neben dem Stadtverordnetensaale, gesetzt worden, darnach im das
Stadtmuseum g eschafft und im Erdgeschoß in einen Schrank genommen. –
[tekst przekreślony ] Herr Theodor Kuehnen hat seine im Stadtmuseum auf seinen Antrag vom
4. Januar d.J. ausgestellt gewesenen Bilder (vgl oben S. 1) am 23. Juni 1904 wieder in Empfang
genommen.
Am 25 . Juni 1904 hat die Buchdruckerei von Julius Sauer hier 9 Blocks à 40 Stück, also 360
rosa Einlaßkarten à 50 ₰ (zum Verkauf an Besucher des Stadtmuseums während des zweiten
Kalenderquartals) geliefert; ferner von gelben Karten 10 Blocks à 40 à 50 ₰, jeder Block à 75
₰, sowie 5 Blocks à 40 Karten à 1,50; jeder Block à 1 Mk.
[s. 9 ]
Am 11. Juli 1904 sind von den dem Stadtmuseum gehörigen Edelmetallsachen zu besserer und
mehr vor Entwendung sichernder Aufbewahrung leihweise an das Westpr. Provinzial -
Kunstgewerbemuseum übergaben:
Silberbecher [graviert] mit Inschriften seit 1663, gesche nkt von Frau Ahlhelm,
Goldkreuz (mit Kette und Votivschild) zur Erinnerung an die Einnahme von Paris 1815,
Geschenk von Frl Auguste Engel, + 1901 zu Conradstein,
Silberner Deckelpokal von 1840 [?] gewidmet dem „Dammverwalter Peter Duwensee“,
graviert, rel iefiert und getrieben,
Silberne gravierte, mit gegossenem Danziger Wappen etc verzierte Kapsel zu einer
Ehrungsurkunde von 1794 für Oberbürgermeister [Joachim] Heinrich Weickhmann
(Urkunde fehlt).
Am 12. August 1904 ist das Mitglied des Curatorii des Stad tmuseums, Herr Stadtverordneter
Otto Steffens, 78 Jahre alt, gestorben.
Am 14. August 1904 schreibt Herr Rudolf Steimmig hier (Hundegss 65 wohnhaft), daß als sein
Eigentum und durch Frau Prof. Stryowski hingelangt sich im Stadtmuseum befinden:
1) ein Oelbild , Blumenstück, auf Leinwand 74/63 groß, in vergoldetem Rococorahmen,
Farbe stellenweise verändert, verkäuflich für Mk 80 – oder weniger?
2) ein Schachbrett, aufzuklappender Holzkasten mit eingelegter Arbeit, 55/55 groß,
verkäuflich für Mk 100 – oder weniger?
Diese Gegenstände, welche der Hauswart Groth im Kreuzgange aufbewahrt, sind als Leihgaben
No. 1016 1021 und 1017 1022 verzeichnet worden. –
Am 16. August 1904 ist dem Stadtmuseum hierselbst als Leihgabe No. 1018 1023 aus dem
Westprß. Provinzial -Kunstgewer bemuseum ein P.G.M. 35 bezeichnetes in Holz geschnitztes
Kopfstück eines Bettgestells (Arbeit des 17/18. Jahrh.) zugegangen und im Kreuzgange neben
dem großen Schauschrank mit dem Prunkreitzeug von 1804 aufgehängt worden; ebenso ist der
Eckschrank P.GM 218 0 als Leihgabe aus dem Gewerbemuseum in Stadtmuseum aufgestellt
worden als Untersatz
Am 11. Juli 1904 sind von den dem Stadtmuseum gehörigen Edelmetallsachen zu besserer und
mehr vor Entwendung sichernder Aufbewahrung leihweise an das Westpr. Provinzial -
Kunstgewerbemuseum übergaben:
Silberbecher [graviert] mit Inschriften seit 1663, gesche nkt von Frau Ahlhelm,
Goldkreuz (mit Kette und Votivschild) zur Erinnerung an die Einnahme von Paris 1815,
Geschenk von Frl Auguste Engel, + 1901 zu Conradstein,
Silberner Deckelpokal von 1840 [?] gewidmet dem „Dammverwalter Peter Duwensee“,
graviert, rel iefiert und getrieben,
Silberne gravierte, mit gegossenem Danziger Wappen etc verzierte Kapsel zu einer
Ehrungsurkunde von 1794 für Oberbürgermeister [Joachim] Heinrich Weickhmann
(Urkunde fehlt).
Am 12. August 1904 ist das Mitglied des Curatorii des Stad tmuseums, Herr Stadtverordneter
Otto Steffens, 78 Jahre alt, gestorben.
Am 14. August 1904 schreibt Herr Rudolf Steimmig hier (Hundegss 65 wohnhaft), daß als sein
Eigentum und durch Frau Prof. Stryowski hingelangt sich im Stadtmuseum befinden:
1) ein Oelbild , Blumenstück, auf Leinwand 74/63 groß, in vergoldetem Rococorahmen,
Farbe stellenweise verändert, verkäuflich für Mk 80 – oder weniger?
2) ein Schachbrett, aufzuklappender Holzkasten mit eingelegter Arbeit, 55/55 groß,
verkäuflich für Mk 100 – oder weniger?
Diese Gegenstände, welche der Hauswart Groth im Kreuzgange aufbewahrt, sind als Leihgaben
No. 1016 1021 und 1017 1022 verzeichnet worden. –
Am 16. August 1904 ist dem Stadtmuseum hierselbst als Leihgabe No. 1018 1023 aus dem
Westprß. Provinzial -Kunstgewer bemuseum ein P.G.M. 35 bezeichnetes in Holz geschnitztes
Kopfstück eines Bettgestells (Arbeit des 17/18. Jahrh.) zugegangen und im Kreuzgange neben
dem großen Schauschrank mit dem Prunkreitzeug von 1804 aufgehängt worden; ebenso ist der
Eckschrank P.GM 218 0 als Leihgabe aus dem Gewerbemuseum in Stadtmuseum aufgestellt
worden als Untersatz
[s. 10 ]
Untersatz für den Christustorso aus Hela im zweisäuligen Remter. Werte ca Mk 75 (Leihgaben
No. 1032). –
Am 5. August 1904 ist bei der N.G. Elwertschen Universitä tsbuchhandlung (Wilhelm Braun)
in Marburg eine Reproduction der 1,08 m Holzstatue von einem Celebrantenstuhl in der
dortigen St. Elisabethkirche „die S. Elisabeth mit einem Bettler“ und zwar in Steinguß mit
altertümlicher Bemalung für Mk 120 (nebst 7,50 fü r Verpackung) für das Stadtmuseum bestellt
worden. Der Abguß soll bis ultimo d.J. von Osterode im Harz (von der kunstgewerbl. Anstalt
daselbst) hergeschickt werden. Unversehrt eingetroffen 21. Septbr 1904. –
Am 30. August 1904 sind für das Stadtmuseum als Ersatz für die 6 im Jahre 1896 angeschafften
Handtücher bei August Momber 6 neue Handtücher gezeichnet St. M. 1904 bestellt worden.
Unterm 18. Juli 1904 ist die Allerhöchste Genehmigung zur Annahme des Vermächtnisses der
Frau Petri (s. S. 2 und 8) der Sta dtgemeinde Danzig erteilt worden, uns mitgeteilt 2/9. 1904.
Am 12. September 1904 ist als Leihgabe von Frau Ellen Bischoff, geb. Lickfett, wohnhaft
Langfuhr Hauptstr. 100, ein großer zweitüriger altdanziger Schrank von Nussbaumholz aus
dem 17/18. Jahrhund ert, Wert 1000 Mark, an das Stadtmuseum gelangt, Michelangelo’s Pieta
gegenüber neben dem Schrank No. 29 aufgestellt und im Leihgabenregister unter L.S. 1024
verzeichnet worden.
[tekst przekreślony ] Am 21. Septbr 1904 ist in Kiste VBK 12 das der Verbindung für historische
Kunst gehörige Gemälde von C. Roechling „Batterie Gruppe [?] bei Gravelotte“ nebst Rahmen,
durch Vermittelung hiesigen Kunstvereines hergeliehen, von Nordhausen dem Stadtmuseum
hierselbst zugegangen (zur Sonderausstellung Novbr 1 904). Verzeichnet unter L.S. 1025.
Abgeschickt 15. Febr 1905.
Am 23. Septbr 1904 ist dem Stadtmuseum als Geschenk von Herrn
Untersatz für den Christustorso aus Hela im zweisäuligen Remter. Werte ca Mk 75 (Leihgaben
No. 1032). –
Am 5. August 1904 ist bei der N.G. Elwertschen Universitä tsbuchhandlung (Wilhelm Braun)
in Marburg eine Reproduction der 1,08 m Holzstatue von einem Celebrantenstuhl in der
dortigen St. Elisabethkirche „die S. Elisabeth mit einem Bettler“ und zwar in Steinguß mit
altertümlicher Bemalung für Mk 120 (nebst 7,50 fü r Verpackung) für das Stadtmuseum bestellt
worden. Der Abguß soll bis ultimo d.J. von Osterode im Harz (von der kunstgewerbl. Anstalt
daselbst) hergeschickt werden. Unversehrt eingetroffen 21. Septbr 1904. –
Am 30. August 1904 sind für das Stadtmuseum als Ersatz für die 6 im Jahre 1896 angeschafften
Handtücher bei August Momber 6 neue Handtücher gezeichnet St. M. 1904 bestellt worden.
Unterm 18. Juli 1904 ist die Allerhöchste Genehmigung zur Annahme des Vermächtnisses der
Frau Petri (s. S. 2 und 8) der Sta dtgemeinde Danzig erteilt worden, uns mitgeteilt 2/9. 1904.
Am 12. September 1904 ist als Leihgabe von Frau Ellen Bischoff, geb. Lickfett, wohnhaft
Langfuhr Hauptstr. 100, ein großer zweitüriger altdanziger Schrank von Nussbaumholz aus
dem 17/18. Jahrhund ert, Wert 1000 Mark, an das Stadtmuseum gelangt, Michelangelo’s Pieta
gegenüber neben dem Schrank No. 29 aufgestellt und im Leihgabenregister unter L.S. 1024
verzeichnet worden.
[tekst przekreślony ] Am 21. Septbr 1904 ist in Kiste VBK 12 das der Verbindung für historische
Kunst gehörige Gemälde von C. Roechling „Batterie Gruppe [?] bei Gravelotte“ nebst Rahmen,
durch Vermittelung hiesigen Kunstvereines hergeliehen, von Nordhausen dem Stadtmuseum
hierselbst zugegangen (zur Sonderausstellung Novbr 1 904). Verzeichnet unter L.S. 1025.
Abgeschickt 15. Febr 1905.
Am 23. Septbr 1904 ist dem Stadtmuseum als Geschenk von Herrn
[s. 11 ]
Landgerichtsrat Theodor Bischoff hierselbst (vom 1. Octbr 1904 ab in Berlin Oranienburgerstr
III) zugegangen das sechsbändige Werk: Herculanum und Pompeji. Vollständige Sammlung
der daselbst entdeckten, zum Theil noch unedirten Malereien, Mosaiken und Bronzen.
Gestochen von H. Roux ainé. Mit erklärendem Text herausgegeben von L. Barré. Band 1 –3
deutsch bearbeitet von Dr. A. Kaiser; 4. Band deutsch bearbeitet von Dr. A. Kaiser und
Hermann H.; 5. und 6. Band deutsch bearbeitet von Hermann H. Hamburg, bei Johann August
Meißner, 1841.
[tekst przekreślony: ] Am 4. October 1904 ist in Kiste A.L. 5514 das der Verbindung für
historische Kunst gehörige Oelbild „Heimkehr“ von Chr. Speyer (Wert Mk 1500) unversehrt
mit etwas bestoßenem Rahmen durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins hergeliehen, dem
Stadtmuseum zugegangen (zur Sonderausstellung); verzeichnet unter L.S. 1026. Abges chickt
15. Febr 1905.
[tekst przekreślony ] H[err] Willibald Franke (in Firma Fischer & Franke, Buch - und
Kunstverlag in Duesseldorf, Grafenberger Chaussee 98) als Pfleger (Pflegschaft Düsseldorf)
des Deutschen Buchgewerbevereins schreibt uns unterm 5. Oct ober 1904, daß er die von dem
Verein seit einiger Zeit veranstaltete, vor einigen Monaten im Wallraf -Richartz -Museum in
Köln zur Schau gebrachte „Exlibris - Wanderausstellung“ uns im Juli 1905 zugehen lassen
werde behufs Abhaltung als Sonderausstellung des Stadtmuseums.
[tekst przekreślony: ] Von Herrn Maler Grotemeyer in Berlin W. 15 Pariser Str. 14a sind am 21.
October 1904 die zur Sonderausstellung November 1904 bestimmten Gemälde hergelangt und
zwar 4 Oelbilder und 1 Kohlezeichnung:
in Kiste FG. 5 zwei Kinderporträts, jedes Mk 1000 wert, und 1 Stilleben (Auerhahn)
wert Mk 500,
in Kiste F.G. 6 „Vor Kolberg 1807“, Scharmützel Schillscher Husaren mit polnischen
Lanzenreitern, [ dopisek : Zeichnung unter Glas] wert Mk 400,
in Kiste F.G. 7 ein Schlachtenbild „Am Heerbruch, Konitz 1454“,
Landgerichtsrat Theodor Bischoff hierselbst (vom 1. Octbr 1904 ab in Berlin Oranienburgerstr
III) zugegangen das sechsbändige Werk: Herculanum und Pompeji. Vollständige Sammlung
der daselbst entdeckten, zum Theil noch unedirten Malereien, Mosaiken und Bronzen.
Gestochen von H. Roux ainé. Mit erklärendem Text herausgegeben von L. Barré. Band 1 –3
deutsch bearbeitet von Dr. A. Kaiser; 4. Band deutsch bearbeitet von Dr. A. Kaiser und
Hermann H.; 5. und 6. Band deutsch bearbeitet von Hermann H. Hamburg, bei Johann August
Meißner, 1841.
[tekst przekreślony: ] Am 4. October 1904 ist in Kiste A.L. 5514 das der Verbindung für
historische Kunst gehörige Oelbild „Heimkehr“ von Chr. Speyer (Wert Mk 1500) unversehrt
mit etwas bestoßenem Rahmen durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins hergeliehen, dem
Stadtmuseum zugegangen (zur Sonderausstellung); verzeichnet unter L.S. 1026. Abges chickt
15. Febr 1905.
[tekst przekreślony ] H[err] Willibald Franke (in Firma Fischer & Franke, Buch - und
Kunstverlag in Duesseldorf, Grafenberger Chaussee 98) als Pfleger (Pflegschaft Düsseldorf)
des Deutschen Buchgewerbevereins schreibt uns unterm 5. Oct ober 1904, daß er die von dem
Verein seit einiger Zeit veranstaltete, vor einigen Monaten im Wallraf -Richartz -Museum in
Köln zur Schau gebrachte „Exlibris - Wanderausstellung“ uns im Juli 1905 zugehen lassen
werde behufs Abhaltung als Sonderausstellung des Stadtmuseums.
[tekst przekreślony: ] Von Herrn Maler Grotemeyer in Berlin W. 15 Pariser Str. 14a sind am 21.
October 1904 die zur Sonderausstellung November 1904 bestimmten Gemälde hergelangt und
zwar 4 Oelbilder und 1 Kohlezeichnung:
in Kiste FG. 5 zwei Kinderporträts, jedes Mk 1000 wert, und 1 Stilleben (Auerhahn)
wert Mk 500,
in Kiste F.G. 6 „Vor Kolberg 1807“, Scharmützel Schillscher Husaren mit polnischen
Lanzenreitern, [ dopisek : Zeichnung unter Glas] wert Mk 400,
in Kiste F.G. 7 ein Schlachtenbild „Am Heerbruch, Konitz 1454“,
[s. 12 ] incl. Rahmen, der auseinandergenommen in besonderem Collo hergelangt ist, wert Mk
5000. – Verzeichnet unter L.S. 1027 – 1031. [ dopisek czerwonym atramentem: ] Abgeschickt
13/12. 1904
[tekst przekreślony: ] Zur Sonderauss tellung November 1904 ist dem Stadtmuseum am 4. Novbr
1904 in Kiste B.B.W. 5031 von der Verlagsbuchhandlg Fischer & Franke in Duesseldorf,
Grafenberger Chaussee 98, laut ihrer Factura vom 24. October 1904 eine Sammlung von
Kunstblättern zugegangen bestehen d aus
3 Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu Teuerdank
5 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Spielmann
3 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Lechleitner, Sonnenkinder
2 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Bergsonnenschein
3 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Stöckelschuh
34 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Jungbrunnen
[razem: ] 50 Bl.
6 Originalzeichnungen von Kolb zu Teuerdank
4 [Originalzeichnungen von] Kuithan [zu Teuerdank]
11 [Originalzeichnungen von Kuithan zu] Jungbrunnen
[razem: ] 15 Bl.
6 Originalzeichnungen von Jahn [zu] Teuerdank
5 [Originalzeichnungen von] Mueller -Muenster zu [Teuerdank]
8 [Originalzeichnungen von Muelle r-Muenster zu] Jungbrunnen
[razem: ] 13 Bl.
4 Originalzeichnungen von Heise zu Teuerdank
5 [Originalzeichnungen] von Horst Schulze [zu Teuerdank]
8 [Originalzeichnungen von Horst Schulze zu] Jungbrunnen
[razem: ] 13 Bl.
10 Originalzeichnungen von Wurtenberge r, Bildnisse
4 [Originalzeichnungen] von Barloesius Berliner Kalender
16 [Originalzeichnungen von Barloesius] zu Jungbrunnen
[razem: ] 20 Bl.
12 Originalzeichnungen von Stroedel zu [Jungbrunnen]
9 [Originalzeichnungen] von Schmidhammer [zu Jungbrunnen]
14 [Originalzeichnungen von] H. v. Volkmann [zu Jungbrunnen]
17 [Originalzeichnungen von] E. Liebermann [zu Jungbrunnen]
9 [Originalzeichnungen von] Wenig [zu Jungbrunnen]
11 [Originalzeichnungen von] Max Dasio [zu Jungbrunnen]
9 [Originalzeic hnungen von] Bernuth [zu Jungbrunnen]
5000. – Verzeichnet unter L.S. 1027 – 1031. [ dopisek czerwonym atramentem: ] Abgeschickt
13/12. 1904
[tekst przekreślony: ] Zur Sonderauss tellung November 1904 ist dem Stadtmuseum am 4. Novbr
1904 in Kiste B.B.W. 5031 von der Verlagsbuchhandlg Fischer & Franke in Duesseldorf,
Grafenberger Chaussee 98, laut ihrer Factura vom 24. October 1904 eine Sammlung von
Kunstblättern zugegangen bestehen d aus
3 Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu Teuerdank
5 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Spielmann
3 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Lechleitner, Sonnenkinder
2 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Bergsonnenschein
3 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Stöckelschuh
34 [Originalzeichnungen von Franz Stassen zu Feuerdank zu] Jungbrunnen
[razem: ] 50 Bl.
6 Originalzeichnungen von Kolb zu Teuerdank
4 [Originalzeichnungen von] Kuithan [zu Teuerdank]
11 [Originalzeichnungen von Kuithan zu] Jungbrunnen
[razem: ] 15 Bl.
6 Originalzeichnungen von Jahn [zu] Teuerdank
5 [Originalzeichnungen von] Mueller -Muenster zu [Teuerdank]
8 [Originalzeichnungen von Muelle r-Muenster zu] Jungbrunnen
[razem: ] 13 Bl.
4 Originalzeichnungen von Heise zu Teuerdank
5 [Originalzeichnungen] von Horst Schulze [zu Teuerdank]
8 [Originalzeichnungen von Horst Schulze zu] Jungbrunnen
[razem: ] 13 Bl.
10 Originalzeichnungen von Wurtenberge r, Bildnisse
4 [Originalzeichnungen] von Barloesius Berliner Kalender
16 [Originalzeichnungen von Barloesius] zu Jungbrunnen
[razem: ] 20 Bl.
12 Originalzeichnungen von Stroedel zu [Jungbrunnen]
9 [Originalzeichnungen] von Schmidhammer [zu Jungbrunnen]
14 [Originalzeichnungen von] H. v. Volkmann [zu Jungbrunnen]
17 [Originalzeichnungen von] E. Liebermann [zu Jungbrunnen]
9 [Originalzeichnungen von] Wenig [zu Jungbrunnen]
11 [Originalzeichnungen von] Max Dasio [zu Jungbrunnen]
9 [Originalzeic hnungen von] Bernuth [zu Jungbrunnen]
[s. 13 ]
1 Originalzeichnung von Stumpf zu Teuerdank
8 [Originalzeichnungen von Stumpf zu] Jungbrunnen
[razem: ] 9 Bl.
6 [Originalzeichnungen] von Joh. Bossard [zu Jungbrunnen]
11 [Originalzeichnungen von] L. Braune [zu Jungbrunnen]
________
234 Bl.
ferner 41 Bl. Kunstdruckblätter nämlich:
1 Barloesius Wartburg groß Mk 10, –
1 [Barloesius Wartburg] klein 1,50
1 [Barloesius] Stille Nacht 8,–
1 [Barloesius] Elgersburg 1,50
1 E. Liebermann Rudelsburg 1,–
15 [E. Liebermann] Litographieen à 4= 60, –
1 [E. Liebermann] Kleinstadtidyll 8,–
1 Hardt Drachenfels 9,–
1 [Hardt] Schloß Bung 9,–
1 Otto Ziehende Herde 6,–
1 [Otto] Maria Laach 6,–
8 F. Stassen Lithographieen à 6 48, –
4 Bl. Bildnisse (Thoma, Keller, Boecklin, Luther) à 60 ₰ 2,40
1 Stumpf Rübezahl 6,–
1 [Stumpf] Heilige drei Könige 6,–
1 Meyer -Basel Vorfrühling 10, –
1 [Meyer -Basel] Mühltal 10, –
________ __________
41 Bl. Mk 202,40.
[dopisek czerwonym atramentem: ] abgeschickt 21. Jan. 1905.
Zur Sonderausstellung November 1904 ist dem Stadtmuseum am 5. Novbr 1904 zugegangen:
für das Stadtmuseum angekauft 3/12. 1904: I. in Kiste G.S. 8918 eine Sendung von Josef
Semmelmayr, Kunstanstalt in Wuerzburg Wallgasse 12 [lt. dessen Schreiben vom 1. D.M. zur
Zeit in Mainz, postlagernd] infolge unserer Bestellung vom 15. October 1904 drei
Reproductionen Holzschnitzwerken:
2 Gipsabgüsse nach Riemenschneider (in Originalgröße und in der Bemalung treu copiert)
darstellend:
1 Originalzeichnung von Stumpf zu Teuerdank
8 [Originalzeichnungen von Stumpf zu] Jungbrunnen
[razem: ] 9 Bl.
6 [Originalzeichnungen] von Joh. Bossard [zu Jungbrunnen]
11 [Originalzeichnungen von] L. Braune [zu Jungbrunnen]
________
234 Bl.
ferner 41 Bl. Kunstdruckblätter nämlich:
1 Barloesius Wartburg groß Mk 10, –
1 [Barloesius Wartburg] klein 1,50
1 [Barloesius] Stille Nacht 8,–
1 [Barloesius] Elgersburg 1,50
1 E. Liebermann Rudelsburg 1,–
15 [E. Liebermann] Litographieen à 4= 60, –
1 [E. Liebermann] Kleinstadtidyll 8,–
1 Hardt Drachenfels 9,–
1 [Hardt] Schloß Bung 9,–
1 Otto Ziehende Herde 6,–
1 [Otto] Maria Laach 6,–
8 F. Stassen Lithographieen à 6 48, –
4 Bl. Bildnisse (Thoma, Keller, Boecklin, Luther) à 60 ₰ 2,40
1 Stumpf Rübezahl 6,–
1 [Stumpf] Heilige drei Könige 6,–
1 Meyer -Basel Vorfrühling 10, –
1 [Meyer -Basel] Mühltal 10, –
________ __________
41 Bl. Mk 202,40.
[dopisek czerwonym atramentem: ] abgeschickt 21. Jan. 1905.
Zur Sonderausstellung November 1904 ist dem Stadtmuseum am 5. Novbr 1904 zugegangen:
für das Stadtmuseum angekauft 3/12. 1904: I. in Kiste G.S. 8918 eine Sendung von Josef
Semmelmayr, Kunstanstalt in Wuerzburg Wallgasse 12 [lt. dessen Schreiben vom 1. D.M. zur
Zeit in Mainz, postlagernd] infolge unserer Bestellung vom 15. October 1904 drei
Reproductionen Holzschnitzwerken:
2 Gipsabgüsse nach Riemenschneider (in Originalgröße und in der Bemalung treu copiert)
darstellend:
[s. 14 ]
1) die heilige Barbara, Statue, 112 cm hoch, im Museum zu Würzburg, Mk 65, –
2) die Beweinung Christi, 45/55 cm. große Gruppe in der Universität zu Wü rzburg Mk 30, –
sowie nach Syrlin
3) das sogenannte „Donauweibchen“, 57 cm hohe Büste in Ulm Mk 50, –
II. in Kiste F.S. 57 von Maler Franz Spiegel in Mainz laut dem Schreiben Semmelmayr’s vom
1. d.M. dessen Sendung beigefügt
4) ein Gipsabguß einer halblebe nsgroßen Christusbüste nach Riemenschneider, ebenfalls in
Größe und Bemalung dem Original treu nachgebildet, 45 cm hoch
incl. Verpackung Mk 22.
Notiz im Text der Danziger Zeitung No. 528 vom 9. Novbr 1904 ebenso am 10. Novbr 1904 in
der Danziger Allgemein en Zeitung und dem Danziger Neuesten Nachrichten
[wycinek prasowy ] * [Stadtmuseum; Sonderausstellung.] Die für diesen Monat veranstaltete
Sonderausstellung in der Gemäldegalerie des Stadtmuseums umfaßt außer der „Schlacht am
Heerbruch 1454 bei Konitz“ un d mehreren anderen Oelbildern von der Hand Fritz Grotemeyers
eine große Zahl von Handzeichnungen deutscher Künstler, welche den Illustrationen zugrunde
lagen, mit denen die Verlagsanstalt von Fischer und Franke ihre rühmlichst bekannten
Publikationen ausge stattet oder welche sie als selbstständige Kunstdruckwerke veröffentlicht
hat; daneben sind verschiedene dieser Nachbildungen in Farben oder in Schwarzweiß
ausgestellt; den farbigen Lithographien beigefügt ist ein mit sieben Platten gedrucktes Blatt
„Inter ieur“ von A. v. Brandis, dem als Zeichner und Aquarellmaler an die hiesige Technische
Hochschule berufenen Künstler.
– Bis zum Schluß der Sonderausstellung bleibt das Stadtmuseum nicht nur Sonntags und
Mittwochs, sondern auch am Donnerstag – mittags von 1 1–2 Uhr – unentgeltlichem Besuche
geöffnet.
Einladungen zur Sonderausstellung am 9. Novbr 1904 sowohl den z. Zt. 11 Mitgliedern des
Museumscuratorii, als auch den Herren Emil Berenz, Commerzienräten Otto Muensterberg und
Fritz Wieler vom Vorsteheramt der Kaufmannschaft (als Curatoren der Kabrunschen Stiftung)
und dem Sekretär der Kaufmannschaft Herrn Dr. Fehrmann zugeschickt worden.
[tekst przekreślony ] Am 17. Novbr 1904 ist in Kisten KNG 104/103 das der Verbindung für
historische Kunst gehörige Gemälde „ Verschwörung der Ritterschaft in der Mark gegen
Joachim I“ von A. Deusser Düsseldorf nebst Rahmen durch Vermittelung des hiesigen
Kunstvereins hergeliehen, zur Sonderausstellung des Stadtmuseums [verspätet] eingetroffen:
das Bild mit einem kleinen Loch in der Mitte links vom Reiter und am Blindrahmen eine Latte
geplatzt.
Abgeschickt 15. Febr 1905.
1) die heilige Barbara, Statue, 112 cm hoch, im Museum zu Würzburg, Mk 65, –
2) die Beweinung Christi, 45/55 cm. große Gruppe in der Universität zu Wü rzburg Mk 30, –
sowie nach Syrlin
3) das sogenannte „Donauweibchen“, 57 cm hohe Büste in Ulm Mk 50, –
II. in Kiste F.S. 57 von Maler Franz Spiegel in Mainz laut dem Schreiben Semmelmayr’s vom
1. d.M. dessen Sendung beigefügt
4) ein Gipsabguß einer halblebe nsgroßen Christusbüste nach Riemenschneider, ebenfalls in
Größe und Bemalung dem Original treu nachgebildet, 45 cm hoch
incl. Verpackung Mk 22.
Notiz im Text der Danziger Zeitung No. 528 vom 9. Novbr 1904 ebenso am 10. Novbr 1904 in
der Danziger Allgemein en Zeitung und dem Danziger Neuesten Nachrichten
[wycinek prasowy ] * [Stadtmuseum; Sonderausstellung.] Die für diesen Monat veranstaltete
Sonderausstellung in der Gemäldegalerie des Stadtmuseums umfaßt außer der „Schlacht am
Heerbruch 1454 bei Konitz“ un d mehreren anderen Oelbildern von der Hand Fritz Grotemeyers
eine große Zahl von Handzeichnungen deutscher Künstler, welche den Illustrationen zugrunde
lagen, mit denen die Verlagsanstalt von Fischer und Franke ihre rühmlichst bekannten
Publikationen ausge stattet oder welche sie als selbstständige Kunstdruckwerke veröffentlicht
hat; daneben sind verschiedene dieser Nachbildungen in Farben oder in Schwarzweiß
ausgestellt; den farbigen Lithographien beigefügt ist ein mit sieben Platten gedrucktes Blatt
„Inter ieur“ von A. v. Brandis, dem als Zeichner und Aquarellmaler an die hiesige Technische
Hochschule berufenen Künstler.
– Bis zum Schluß der Sonderausstellung bleibt das Stadtmuseum nicht nur Sonntags und
Mittwochs, sondern auch am Donnerstag – mittags von 1 1–2 Uhr – unentgeltlichem Besuche
geöffnet.
Einladungen zur Sonderausstellung am 9. Novbr 1904 sowohl den z. Zt. 11 Mitgliedern des
Museumscuratorii, als auch den Herren Emil Berenz, Commerzienräten Otto Muensterberg und
Fritz Wieler vom Vorsteheramt der Kaufmannschaft (als Curatoren der Kabrunschen Stiftung)
und dem Sekretär der Kaufmannschaft Herrn Dr. Fehrmann zugeschickt worden.
[tekst przekreślony ] Am 17. Novbr 1904 ist in Kisten KNG 104/103 das der Verbindung für
historische Kunst gehörige Gemälde „ Verschwörung der Ritterschaft in der Mark gegen
Joachim I“ von A. Deusser Düsseldorf nebst Rahmen durch Vermittelung des hiesigen
Kunstvereins hergeliehen, zur Sonderausstellung des Stadtmuseums [verspätet] eingetroffen:
das Bild mit einem kleinen Loch in der Mitte links vom Reiter und am Blindrahmen eine Latte
geplatzt.
Abgeschickt 15. Febr 1905.
[s. 15 ]
Am 23. Novbr 1904 ist der hiesigen Stadtbibliothek das schadhafte Porträt des Marchese d’Orid
zurückgegeben, welches sie am 14. Dezbr 1903 dem Stadtmuseum zur Beobachtung
zugeschickt hatte (L.S. 1015). –
Am 10. Dezbr 1904 ist dem Stadtmuseum durch Herrn Stadtrat Rodenacker ein der Reformirten
Gemeinde hierselbst gehöriges in einer Holzkapsel befindliches, mit Deckfarben auf ein
Kreisrundes Blättc hen von 50 mm Durchmesser gemaltes männliches Brustbild mit der
Inschrift „Aetatis suae 24. 1543“ (von Einigen dem Holbein zugeschrieben) zu leihweiser
Aufbewahrung übergeben worden; Versicherungswert Mk 5000. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 1034. Emp fangschein ist Herrn Rodenacker zugestellt
worden.
[tekst przekreślony ] Am 13. Dezbr 1904 sind die oben S. 11 verzeichneten Bilder von F.
Grotemeyer in Berlin (Atelier: Düsseldorfer Straße 4) in unverändertem Zustande in die
zugehörigen Kisten sorgfältig verpackt als Frachtgut frankiert u. abgesendet worden und zwar:
in Kiste F.G. 5 die beiden Kinderporträts und das Stillleben „Auerhahn“, an die Adresse des
Künstlers
[in Kiste] F.G. 6 „Vor Kolberg 1807“ [an die Adresse des Künstlers]
[in Kiste] F.G. 7 das Schlachtgemälde „Am Heerbruch, Konitz 1454“
Nebst Collo F.G 8 (den Rahmen des Bildes enthaltend) an Herrn Landrat Kreidel in Konitz in
Westpreußen. Die Verpackung ist in Gegenwart des unterzeichneten Custos Stryowski durch
den mitunterzeichneten Tischlermeister B. Lindnau bewirkt worden, ebenso die Verpackung
der auf Seiten 12 und 13 dieses Buches angegebenen 234 Bl. Handzeichnungen und 41 Bl.
Kunstdrucke in die zugehörige B.B.W. 5031 signierte Kiste.
[podpisy ] W. Stryowski. B. Lindnau Tischlerm eistr.
[tekst przekreślony ] Am 13. Dezbr 1904 sind dem Stadtmuseum durch den Kunstverein zu
Danzig zwei soeben für denselben als Frachtgut (vom Badischen Kunstverein in Karlsruhe)
hergelangte Oelgemälde von Professor Walter Firle in Muenchen, Schwanthaler -Straße 72) zu
leihweiser Aufbewahrung übergeben und zwar: [Dem Kunstverein zu Danzig ausgeliefert 22.
Febr 1905]
Am 23. Novbr 1904 ist der hiesigen Stadtbibliothek das schadhafte Porträt des Marchese d’Orid
zurückgegeben, welches sie am 14. Dezbr 1903 dem Stadtmuseum zur Beobachtung
zugeschickt hatte (L.S. 1015). –
Am 10. Dezbr 1904 ist dem Stadtmuseum durch Herrn Stadtrat Rodenacker ein der Reformirten
Gemeinde hierselbst gehöriges in einer Holzkapsel befindliches, mit Deckfarben auf ein
Kreisrundes Blättc hen von 50 mm Durchmesser gemaltes männliches Brustbild mit der
Inschrift „Aetatis suae 24. 1543“ (von Einigen dem Holbein zugeschrieben) zu leihweiser
Aufbewahrung übergeben worden; Versicherungswert Mk 5000. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 1034. Emp fangschein ist Herrn Rodenacker zugestellt
worden.
[tekst przekreślony ] Am 13. Dezbr 1904 sind die oben S. 11 verzeichneten Bilder von F.
Grotemeyer in Berlin (Atelier: Düsseldorfer Straße 4) in unverändertem Zustande in die
zugehörigen Kisten sorgfältig verpackt als Frachtgut frankiert u. abgesendet worden und zwar:
in Kiste F.G. 5 die beiden Kinderporträts und das Stillleben „Auerhahn“, an die Adresse des
Künstlers
[in Kiste] F.G. 6 „Vor Kolberg 1807“ [an die Adresse des Künstlers]
[in Kiste] F.G. 7 das Schlachtgemälde „Am Heerbruch, Konitz 1454“
Nebst Collo F.G 8 (den Rahmen des Bildes enthaltend) an Herrn Landrat Kreidel in Konitz in
Westpreußen. Die Verpackung ist in Gegenwart des unterzeichneten Custos Stryowski durch
den mitunterzeichneten Tischlermeister B. Lindnau bewirkt worden, ebenso die Verpackung
der auf Seiten 12 und 13 dieses Buches angegebenen 234 Bl. Handzeichnungen und 41 Bl.
Kunstdrucke in die zugehörige B.B.W. 5031 signierte Kiste.
[podpisy ] W. Stryowski. B. Lindnau Tischlerm eistr.
[tekst przekreślony ] Am 13. Dezbr 1904 sind dem Stadtmuseum durch den Kunstverein zu
Danzig zwei soeben für denselben als Frachtgut (vom Badischen Kunstverein in Karlsruhe)
hergelangte Oelgemälde von Professor Walter Firle in Muenchen, Schwanthaler -Straße 72) zu
leihweiser Aufbewahrung übergeben und zwar: [Dem Kunstverein zu Danzig ausgeliefert 22.
Febr 1905]
[s. 16 ]
1) in Kiste B.K. 109 „Im Blumengarten“, Mk 3500. (Auf der Rückseite des Rahmens mit
der Aufschrift Galerie Heinemann in München)
2) in Kist e B K. 110: holländisches Atelier Interieur (auf Holz)
Mk 3500. –
Vom 18. Dezbr 1904 ab ist der Custos des Stadtmuseums, Herr Prof. Stryowski, auf 8 Tage
beurlaubt; während dieser Urlaubszeit wird Herr Stadtbauwart Palingowski auf Anordnung des
Herrn Stadt baurates das Museum täglich besuchen, um nach dem Rechten zu sehen.
Am 21. Dezbr 1904 hat der Gasmesserrevisor HE[rr] Wilhelm Schulz, Drehergasse 20
hierselbst wohnhaft, dem Stadtmuseum ein „Eisernes Kreuz“ von 1813 geschenkt, welches
Ordenszeichen auf de m Acker bei Liessau (bei Dirschau) 1892 gefunden (ausgepflügt) worden
ist. Herr Schulz bittet, wenn sich Gelegenheit bietet, ihn als Aufseher im Museum zu
beschäftigen, wie dies schon mit dem Gasmesserrevisor Geyer zu öfteren Malen geschehen
ist. –
Von den am 4. October 1894 aus hiesiger Stadtbibliothek in das Stadtmuseum hergeliehenen
Bildern sind laut Empfangsbescheinigung des Bibliothekars Herrn Dr. Guenther am 20.
December 1904 die nachstehend benannten 5 Porträts an die Stadtbibliothek (behufs Aufnahme
in deren neues Gebäude) zurückgegeben worden :
1.) L.S. 90. [Stadtbibliothek 1895, 12] Wessel. Lebensgr. Bildnis in halber Figur, bez.
Joannes Sigismundus Ferber natus 1672, pict. anno 1746. Auf Lwd 98 ½, 83. Mk 300.
2.) L.S. 102 [Stadtbibl 1895, 24] Unbekannt, 17. Jahrh. Lebensgr männl. Bildnis in halber
Figur, bez. Abraham Calovius natus 16/4. 1612. Auf Lwd 105,90. Mk 150
3.) L.S. 103 [Stadtbibl. 1895, 25] Unbekannt, 18. Jahrh. Lebensgr. männl. Brustbild, bez.
Joh. Gottl. Mo eller . Oval auf Lwd 77, 64. Mk 100. –
4.) L.S. 110 [Stadtbibl. 1895, 32] Unbekannt, 18. Jahrh. Lebensgr. männl.
1) in Kiste B.K. 109 „Im Blumengarten“, Mk 3500. (Auf der Rückseite des Rahmens mit
der Aufschrift Galerie Heinemann in München)
2) in Kist e B K. 110: holländisches Atelier Interieur (auf Holz)
Mk 3500. –
Vom 18. Dezbr 1904 ab ist der Custos des Stadtmuseums, Herr Prof. Stryowski, auf 8 Tage
beurlaubt; während dieser Urlaubszeit wird Herr Stadtbauwart Palingowski auf Anordnung des
Herrn Stadt baurates das Museum täglich besuchen, um nach dem Rechten zu sehen.
Am 21. Dezbr 1904 hat der Gasmesserrevisor HE[rr] Wilhelm Schulz, Drehergasse 20
hierselbst wohnhaft, dem Stadtmuseum ein „Eisernes Kreuz“ von 1813 geschenkt, welches
Ordenszeichen auf de m Acker bei Liessau (bei Dirschau) 1892 gefunden (ausgepflügt) worden
ist. Herr Schulz bittet, wenn sich Gelegenheit bietet, ihn als Aufseher im Museum zu
beschäftigen, wie dies schon mit dem Gasmesserrevisor Geyer zu öfteren Malen geschehen
ist. –
Von den am 4. October 1894 aus hiesiger Stadtbibliothek in das Stadtmuseum hergeliehenen
Bildern sind laut Empfangsbescheinigung des Bibliothekars Herrn Dr. Guenther am 20.
December 1904 die nachstehend benannten 5 Porträts an die Stadtbibliothek (behufs Aufnahme
in deren neues Gebäude) zurückgegeben worden :
1.) L.S. 90. [Stadtbibliothek 1895, 12] Wessel. Lebensgr. Bildnis in halber Figur, bez.
Joannes Sigismundus Ferber natus 1672, pict. anno 1746. Auf Lwd 98 ½, 83. Mk 300.
2.) L.S. 102 [Stadtbibl 1895, 24] Unbekannt, 17. Jahrh. Lebensgr männl. Bildnis in halber
Figur, bez. Abraham Calovius natus 16/4. 1612. Auf Lwd 105,90. Mk 150
3.) L.S. 103 [Stadtbibl. 1895, 25] Unbekannt, 18. Jahrh. Lebensgr. männl. Brustbild, bez.
Joh. Gottl. Mo eller . Oval auf Lwd 77, 64. Mk 100. –
4.) L.S. 110 [Stadtbibl. 1895, 32] Unbekannt, 18. Jahrh. Lebensgr. männl.
[s. 17 ]
Bildnis, Kniestückstehend. Benannt Gottfried Lengnich . Auf Lwd 125, 101. Mk 400.
5.) L.S. 111 [Stadtbibl. 1895, 33] Unbekannt, 18. Jahrh. Lebensgr. männliches Bildnis,
Kniestück stehend, sehr beschädigt; bez. Michael Christoph Hanow , aetatis suae 57,
Prof. 25. Auf Lwd 142, 110. Mk 200. –
Am 21. Januar 1905 haben wir an Fischer & Franke Buc h- und Kunstverlag in Duesseldorf
(Grafenberger Chaussee 98) auf deren Ersuchen vom 18 d.Mts die uns von ihnen zur
Sonderausstellung November 1904 übersandten Handzeichnungen und Kunstdruckblätter
sorgfältig in Kiste B.B.W. 5031 verpackt als Frachtgut mit 5000 Mk Wertversicherung und
frankirt zurückgeschickt.
Am 7. Februar 1905 hat die Stadtverordnetenversammlung zu Mitgliedern des Stadtmuseums -
Kuratoriums die Herren Stadtverordneten Breidsprecher und Schade erwählt.
Bekanntmachung im Danziger Intelligenz blatt No. de 1905:
Stadtmuseum
Die Sammlungen des Stadtmuseums bleiben der Vorbereitung zur Ausstellung des
Kunstvereins wegen bis auf Weiteres geschlossen
Danzig, 13. Februar 1905
Der Vorstand.
Danzig, 24. Febr 1905
Behufs Ausleihung an die Ausstellungs kommission des Vereins Berliner Künstler (zu dessen
in Berlin W 9 Bellevuestr. 3 am 5. k. M. zu eröffnenden Porträtausstellung) sind heute die
beiden großen, dem hiesigen Stadtmuseum gehörigen Gemälde von Paul Meyerheim, nämlich
das Bildnis „D. Chodowiecki “ und das Bildnis „Eduard Meyerheim“ unversehrt in die Kisten
D. 2 und D. I. sorgfältig verpackt worden, Solches bescheinigen
[podpisy ] W. Stryowski. Lindnau
[dopisek ] Abgeschickt am 25/2.05
[czerwonym atramentem ] unversehrt zurückgelangt 16. April 1905.
Bildnis, Kniestückstehend. Benannt Gottfried Lengnich . Auf Lwd 125, 101. Mk 400.
5.) L.S. 111 [Stadtbibl. 1895, 33] Unbekannt, 18. Jahrh. Lebensgr. männliches Bildnis,
Kniestück stehend, sehr beschädigt; bez. Michael Christoph Hanow , aetatis suae 57,
Prof. 25. Auf Lwd 142, 110. Mk 200. –
Am 21. Januar 1905 haben wir an Fischer & Franke Buc h- und Kunstverlag in Duesseldorf
(Grafenberger Chaussee 98) auf deren Ersuchen vom 18 d.Mts die uns von ihnen zur
Sonderausstellung November 1904 übersandten Handzeichnungen und Kunstdruckblätter
sorgfältig in Kiste B.B.W. 5031 verpackt als Frachtgut mit 5000 Mk Wertversicherung und
frankirt zurückgeschickt.
Am 7. Februar 1905 hat die Stadtverordnetenversammlung zu Mitgliedern des Stadtmuseums -
Kuratoriums die Herren Stadtverordneten Breidsprecher und Schade erwählt.
Bekanntmachung im Danziger Intelligenz blatt No. de 1905:
Stadtmuseum
Die Sammlungen des Stadtmuseums bleiben der Vorbereitung zur Ausstellung des
Kunstvereins wegen bis auf Weiteres geschlossen
Danzig, 13. Februar 1905
Der Vorstand.
Danzig, 24. Febr 1905
Behufs Ausleihung an die Ausstellungs kommission des Vereins Berliner Künstler (zu dessen
in Berlin W 9 Bellevuestr. 3 am 5. k. M. zu eröffnenden Porträtausstellung) sind heute die
beiden großen, dem hiesigen Stadtmuseum gehörigen Gemälde von Paul Meyerheim, nämlich
das Bildnis „D. Chodowiecki “ und das Bildnis „Eduard Meyerheim“ unversehrt in die Kisten
D. 2 und D. I. sorgfältig verpackt worden, Solches bescheinigen
[podpisy ] W. Stryowski. Lindnau
[dopisek ] Abgeschickt am 25/2.05
[czerwonym atramentem ] unversehrt zurückgelangt 16. April 1905.
[s. 18 ]
[tekst przekreślony ] Für die Zeit vom 21. bis 25. Febr 1905 war das Bendemannsche Brustbild
von Robert Reinick (I. B. Stm. 8) Herrn Stadtrat Dr. Mayer hierselbst zur Veranstaltung einer
Centenn arfeier für den am 22. Febr 1805 zu Danzig geborenen Maler und Dichter, im
Schützenhause am 22. und 24. d.M. – geliehen; es ist unversehrt zurückgeliefert worden. –
Am 7. April haben wir dem Conservator des Stadtmuseums Herrn Prof. W. Stryowski und dem
Hau swart Groth Kenntnis davon gegeben, daß den Schülern der hiesigen Städtischen Handels -
und Gewerbeschule Seitens der Provinzialkommission zur Verwaltung der Westpreußischen
Provinzialmuseen im Einvernehmen mit uns widerruflich und unter Verantwortlichkeit der
genannten Schule gestattet, unter Leitung und in Begleitung ihres Lehrers im lfd.
Sommerhalbjahr am Mittwoch Nachmittags 2 –6 Uhr in den Sammlungen des Westprß
Provinzial -Kunstgewerbemuseums (resp. Stadtmuseums) unentgeltlich Studien und
Skizzierübungen auszuführen. Bei diesen Arbeiten haben die Beteiligten sich den Anordnungen
der mit der Handhabung der Hausordnung betrauten Angestellten (Custos resp. Conservator,
Hauswart [etc.]) der Verwaltung des Stadtmuseums zu fügen. Mit Aufbewahrung der von der
Ha ndels - und Gewerbeschule für ihre Schüler zur Benutzung bei den Studienarbeiten im
Museum herzuleihenden Subsellien ist der Hauswart Groth beauftragt worden.
Dem „Ortsausschluß“ des XV. Deutschen Geographentages Danzig 1905 zu Händen des Herrn
Marine -Ober baurat und Hafenbau -Direktor Gromsch hierselbst ist für seine während der
diesjährigen Pfingstwoche im Franziskanerkloster (im großen Saal und einigen anderen
Räumen des Erdgeschosses) stattfindende Ausstellung die Benutzung der dem Stadtmuseum
gehörigen, zum zeitweiligen Aufhängen von Gemälden u. dgl. dienenden Wandgestelle und
Zubehör gestattet worden.
[tekst przekreślony ] Für die Zeit vom 21. bis 25. Febr 1905 war das Bendemannsche Brustbild
von Robert Reinick (I. B. Stm. 8) Herrn Stadtrat Dr. Mayer hierselbst zur Veranstaltung einer
Centenn arfeier für den am 22. Febr 1805 zu Danzig geborenen Maler und Dichter, im
Schützenhause am 22. und 24. d.M. – geliehen; es ist unversehrt zurückgeliefert worden. –
Am 7. April haben wir dem Conservator des Stadtmuseums Herrn Prof. W. Stryowski und dem
Hau swart Groth Kenntnis davon gegeben, daß den Schülern der hiesigen Städtischen Handels -
und Gewerbeschule Seitens der Provinzialkommission zur Verwaltung der Westpreußischen
Provinzialmuseen im Einvernehmen mit uns widerruflich und unter Verantwortlichkeit der
genannten Schule gestattet, unter Leitung und in Begleitung ihres Lehrers im lfd.
Sommerhalbjahr am Mittwoch Nachmittags 2 –6 Uhr in den Sammlungen des Westprß
Provinzial -Kunstgewerbemuseums (resp. Stadtmuseums) unentgeltlich Studien und
Skizzierübungen auszuführen. Bei diesen Arbeiten haben die Beteiligten sich den Anordnungen
der mit der Handhabung der Hausordnung betrauten Angestellten (Custos resp. Conservator,
Hauswart [etc.]) der Verwaltung des Stadtmuseums zu fügen. Mit Aufbewahrung der von der
Ha ndels - und Gewerbeschule für ihre Schüler zur Benutzung bei den Studienarbeiten im
Museum herzuleihenden Subsellien ist der Hauswart Groth beauftragt worden.
Dem „Ortsausschluß“ des XV. Deutschen Geographentages Danzig 1905 zu Händen des Herrn
Marine -Ober baurat und Hafenbau -Direktor Gromsch hierselbst ist für seine während der
diesjährigen Pfingstwoche im Franziskanerkloster (im großen Saal und einigen anderen
Räumen des Erdgeschosses) stattfindende Ausstellung die Benutzung der dem Stadtmuseum
gehörigen, zum zeitweiligen Aufhängen von Gemälden u. dgl. dienenden Wandgestelle und
Zubehör gestattet worden.
[s. 19 ]
Für Einlaßkarten sind im Rechnungsjahr 1904 (1/4. 1904/5) für Rechnung des Stadtmuseums
vereinnahmt worden:
pr 2. Kalenderquartal 1904
33 Karten à 1,50 und 194 Karten à 50 ₰ zus. Mk 146,50
pr 3. Kalenderquartal 1904
61 Karten à 1,50 und 272 Karten à 50 ₰ [zus. Mk] 227,50
pr 4. Kalenderquartal 1904
11 Karten à 1,50 und 67 Karten à 50 ₰ [zus. Mk] 50. –
pr 1/1. – 12/2.1905 (Schluß des Museu mswegen
der Kunstausstellung)
2 Karten à 1,50 und 9 Karten à 50 ₰ [zus. Mk] 7,50
____________
Mk 431,50
Dazu für eine am 29/8.1904 erteilte Studienkarte 5. –
____________
Gesammteinnahmen Mk 436,50.
Es ist einem der H erren Vorsteher der Stadtverordneten -Versammlung unangenehm
aufgefallen, daß ihm keine Einladung zur Sitzung des Museumskuratoriums zugegangen ist, da
er als Stadtverordnetenvorsteher das Recht habe, allen Verhandlungen der städtischen
Deputationen und Kom missionen beizuwohnen. Dieses Recht aber bezieht sich tatsächlich
nicht auf Verhandlungen solcher Verwaltungskörper, die auf Grund von Stiftungssatzungen
oder vertraglicher Bestimmungen fungieren, der §. 5 der „Geschäfts -Ordnung für die
Stadtverordneten -Ve rsammlung zu Danzig 1902“ lautet gemäß der Vorschrift der
Städteordnung besagt somit auch nur:
Der Vorsteher und seine Stellvertreter sind als solche berechtigt, an den Sitzungen aller
Deputationen und Kommissionen, die auf Grund des § 59 der Städteordnung , und an den
Sitzungen aller Ausschüsse, die auf Grund des § 37 der Städteordnung und auf Grund des §. 16
dieser Geschäftsordnung gebildet sind, teilzunehmen, jedoch nur einer von ihnen mit
beschließender Stimme.
Das Kuratorium des Stadtmuseums besteht au f Grund des mit dem Stifter Hennings
geschlossenen Gründungsvertrages. –
Für Einlaßkarten sind im Rechnungsjahr 1904 (1/4. 1904/5) für Rechnung des Stadtmuseums
vereinnahmt worden:
pr 2. Kalenderquartal 1904
33 Karten à 1,50 und 194 Karten à 50 ₰ zus. Mk 146,50
pr 3. Kalenderquartal 1904
61 Karten à 1,50 und 272 Karten à 50 ₰ [zus. Mk] 227,50
pr 4. Kalenderquartal 1904
11 Karten à 1,50 und 67 Karten à 50 ₰ [zus. Mk] 50. –
pr 1/1. – 12/2.1905 (Schluß des Museu mswegen
der Kunstausstellung)
2 Karten à 1,50 und 9 Karten à 50 ₰ [zus. Mk] 7,50
____________
Mk 431,50
Dazu für eine am 29/8.1904 erteilte Studienkarte 5. –
____________
Gesammteinnahmen Mk 436,50.
Es ist einem der H erren Vorsteher der Stadtverordneten -Versammlung unangenehm
aufgefallen, daß ihm keine Einladung zur Sitzung des Museumskuratoriums zugegangen ist, da
er als Stadtverordnetenvorsteher das Recht habe, allen Verhandlungen der städtischen
Deputationen und Kom missionen beizuwohnen. Dieses Recht aber bezieht sich tatsächlich
nicht auf Verhandlungen solcher Verwaltungskörper, die auf Grund von Stiftungssatzungen
oder vertraglicher Bestimmungen fungieren, der §. 5 der „Geschäfts -Ordnung für die
Stadtverordneten -Ve rsammlung zu Danzig 1902“ lautet gemäß der Vorschrift der
Städteordnung besagt somit auch nur:
Der Vorsteher und seine Stellvertreter sind als solche berechtigt, an den Sitzungen aller
Deputationen und Kommissionen, die auf Grund des § 59 der Städteordnung , und an den
Sitzungen aller Ausschüsse, die auf Grund des § 37 der Städteordnung und auf Grund des §. 16
dieser Geschäftsordnung gebildet sind, teilzunehmen, jedoch nur einer von ihnen mit
beschließender Stimme.
Das Kuratorium des Stadtmuseums besteht au f Grund des mit dem Stifter Hennings
geschlossenen Gründungsvertrages. –
[s. 20 ]
Auf Beschluß des Kuratoriums des Stadtmuseums vom 10. April 1905 ist durch Vermittelung
des hiesigen Kunstvereins das Oelgemälde „Der Tag der Almosen“ von Adolf Maennchen
gem alt 1905 in Oliva auf Leinwand 147/202 groß für 9000 Mark für das Stadtmuseum
hierselbst angekauft und unter Stm 168 (I B) mit Mk 12000 Wertangabe inventarisiert worden.
Der auf dem Bilde noch nicht fertig gemalte Hund soll nach der Rückkehr von Muenchen,
wohin es am 18. April 1905 zur IX Internationalen Kunstausstellung abgeschickt worden ist,
von Herrn Prof. Ad. Maennchen, wohnhaft in Duesseldorf Rosenstr 30, vollendet werden. –
Mit Schreiben des Herrn Oberpräsidenten der Provinz Westpreußen (O.P. I No. 2 291) d.d.
Danzig 24. Febr 1905 ist im Auftrage des Herrn Ministers der Geistlichen [etc.]
Angelegenheiten dem Curatorium des Stadtmuseums „für die Museumsbibliothek“ die
Abhandlung des Konservators Krause vom Kgl Museum für Völkerkunde in Berlin über
„Vorg eschichtliche Fischereigeräte und neuere Vergleichsstücke“ (Berlin 1904) zugegangen. –
Am 5. Mai 1905 hat der Kunstverein die Räumung des Stadtmuseums von den zur Ausstellung
hergelangten Werken beendet bis auf einige (im Erdgeschoß in Aufbewahrung genommene
Kisten mit Bildern, für welche dem Verein noch keine Weitersendungsadressen zugegang en
sind. Die Ausbesserung der Wände in den Räumen der Gemäldegalerie ist am 6. Mai begonnen,
das Wiederaufhängen der Galeriebilder dürfte bis zum 13. Mai bewirkt werden können, sodaß
voraussichtlich Sonntag am 14. Mai 1905 das Museum dem Publikum wird wied er geöffnet
werden.
Anzeige im Danziger Intelligenz -Blatt No. 110; 1905, 11/5.
[wycinek prasowy ]
Stadtmuseum.
Die Sammlungen im Stadtmuseum sind vom 14. d. Mts. ab bis auf Weiteres an Sonn - und
Feiertagen, am Mittwoch und am Donnerstag während der Mittag sstunden von 11 bis 2 Uhr
unentgeltlich zu besuchen.
Danzig, den 12. Mai 1905.
Der Vorstand
Auf Beschluß des Kuratoriums des Stadtmuseums vom 10. April 1905 ist durch Vermittelung
des hiesigen Kunstvereins das Oelgemälde „Der Tag der Almosen“ von Adolf Maennchen
gem alt 1905 in Oliva auf Leinwand 147/202 groß für 9000 Mark für das Stadtmuseum
hierselbst angekauft und unter Stm 168 (I B) mit Mk 12000 Wertangabe inventarisiert worden.
Der auf dem Bilde noch nicht fertig gemalte Hund soll nach der Rückkehr von Muenchen,
wohin es am 18. April 1905 zur IX Internationalen Kunstausstellung abgeschickt worden ist,
von Herrn Prof. Ad. Maennchen, wohnhaft in Duesseldorf Rosenstr 30, vollendet werden. –
Mit Schreiben des Herrn Oberpräsidenten der Provinz Westpreußen (O.P. I No. 2 291) d.d.
Danzig 24. Febr 1905 ist im Auftrage des Herrn Ministers der Geistlichen [etc.]
Angelegenheiten dem Curatorium des Stadtmuseums „für die Museumsbibliothek“ die
Abhandlung des Konservators Krause vom Kgl Museum für Völkerkunde in Berlin über
„Vorg eschichtliche Fischereigeräte und neuere Vergleichsstücke“ (Berlin 1904) zugegangen. –
Am 5. Mai 1905 hat der Kunstverein die Räumung des Stadtmuseums von den zur Ausstellung
hergelangten Werken beendet bis auf einige (im Erdgeschoß in Aufbewahrung genommene
Kisten mit Bildern, für welche dem Verein noch keine Weitersendungsadressen zugegang en
sind. Die Ausbesserung der Wände in den Räumen der Gemäldegalerie ist am 6. Mai begonnen,
das Wiederaufhängen der Galeriebilder dürfte bis zum 13. Mai bewirkt werden können, sodaß
voraussichtlich Sonntag am 14. Mai 1905 das Museum dem Publikum wird wied er geöffnet
werden.
Anzeige im Danziger Intelligenz -Blatt No. 110; 1905, 11/5.
[wycinek prasowy ]
Stadtmuseum.
Die Sammlungen im Stadtmuseum sind vom 14. d. Mts. ab bis auf Weiteres an Sonn - und
Feiertagen, am Mittwoch und am Donnerstag während der Mittag sstunden von 11 bis 2 Uhr
unentgeltlich zu besuchen.
Danzig, den 12. Mai 1905.
Der Vorstand
[s. 21 ]
Am 13. Mai 1905 hat Herr Wagenfabrikant Hybbeneth hier dem Stadtmuseum zwei Danziger
weißglasierte reliefierte und blau bemalte Ofenkacheln 18. Jahrhundert s, aus einem 1696 hier
erbauten Hause, als Geschenk übereignet.
Am 20. Mai 1905 erhalten wir vom hiesigen Amtsgericht mit dem Aktenzeichen 2 a V 273/69
die Nachricht, daß Frl. Emilie Aycke, eine hier kürzlich hochbetagt verstorbene Dame, 1897
testamentaris ch bestimmt hat, was folgt:
„Die beiden Hochzeit -Anzüge meiner Großeltern bitte ich ins Stadtmuseum zu geben… Meinen
Testamentsvollstrecker bitte ich dringend, diese meine Bestimmungen so genau als möglich
auszuführen, wie auch die kleinen Pastellbilder, m eine Voreltern, bitte ich fürs Museum zu
geben .“
Testamentsvollstrecker ist dem Vernehmen nach Herr Thomsen, er soll z. Zt. aber verreist
sein. – Vgl S. 22.
Am 24. Mai 1905 ist dem Stadtmuseum hierselbst in einer defecten, K.N.G. 154 signierten,
vom Spedit eur Warmuth in Berlin am 22. d. M. als frankiertes Frachtgut und als von Sendung
des Herrn „Reinhoeft Stat. Gallerie Bln“ bezeichnet hierher abgeschickten [defecten] Kiste ein,
als Eigentum der Kgl. Nationalgalerie zu Berlin [seinerzeit] mit Mk 15000 bewer tetes
Oelgemälde „Kunstkritiker im Stall“ von O. Gebler (vgl. L.S. 263) wieder zugegangen in
unversehrtem Zustande. Es ist bei uns jetzt verzeichnet unter L.S. 1037 – Am 31. Mai 1905 ist
dem Stadtmuseum ferner von der Kgl. Nationalgalerie der Rahmen zu Bra ndt’s Oelgemälde
„Tartarenkampf“ zugegangen in Kiste KNG. 156, nach dem uns brieflich mitgeteilt war, daß
dieses Bild selbst gegenwärtig einer Ausbesserung unterzogen wird; die Kiste K.N.G. 156 ist –
auseinandergenommen und in der Bodenkammer nur leicht wi eder zusammengefügt – gleich
der obengedachten Kiste KNG. 154 in die große Kistenkammer im östlichen Flügel des
Stadtmuseums geschafft worden.
Am 13. Mai 1905 hat Herr Wagenfabrikant Hybbeneth hier dem Stadtmuseum zwei Danziger
weißglasierte reliefierte und blau bemalte Ofenkacheln 18. Jahrhundert s, aus einem 1696 hier
erbauten Hause, als Geschenk übereignet.
Am 20. Mai 1905 erhalten wir vom hiesigen Amtsgericht mit dem Aktenzeichen 2 a V 273/69
die Nachricht, daß Frl. Emilie Aycke, eine hier kürzlich hochbetagt verstorbene Dame, 1897
testamentaris ch bestimmt hat, was folgt:
„Die beiden Hochzeit -Anzüge meiner Großeltern bitte ich ins Stadtmuseum zu geben… Meinen
Testamentsvollstrecker bitte ich dringend, diese meine Bestimmungen so genau als möglich
auszuführen, wie auch die kleinen Pastellbilder, m eine Voreltern, bitte ich fürs Museum zu
geben .“
Testamentsvollstrecker ist dem Vernehmen nach Herr Thomsen, er soll z. Zt. aber verreist
sein. – Vgl S. 22.
Am 24. Mai 1905 ist dem Stadtmuseum hierselbst in einer defecten, K.N.G. 154 signierten,
vom Spedit eur Warmuth in Berlin am 22. d. M. als frankiertes Frachtgut und als von Sendung
des Herrn „Reinhoeft Stat. Gallerie Bln“ bezeichnet hierher abgeschickten [defecten] Kiste ein,
als Eigentum der Kgl. Nationalgalerie zu Berlin [seinerzeit] mit Mk 15000 bewer tetes
Oelgemälde „Kunstkritiker im Stall“ von O. Gebler (vgl. L.S. 263) wieder zugegangen in
unversehrtem Zustande. Es ist bei uns jetzt verzeichnet unter L.S. 1037 – Am 31. Mai 1905 ist
dem Stadtmuseum ferner von der Kgl. Nationalgalerie der Rahmen zu Bra ndt’s Oelgemälde
„Tartarenkampf“ zugegangen in Kiste KNG. 156, nach dem uns brieflich mitgeteilt war, daß
dieses Bild selbst gegenwärtig einer Ausbesserung unterzogen wird; die Kiste K.N.G. 156 ist –
auseinandergenommen und in der Bodenkammer nur leicht wi eder zusammengefügt – gleich
der obengedachten Kiste KNG. 154 in die große Kistenkammer im östlichen Flügel des
Stadtmuseums geschafft worden.
[s. 22 ]
Die vorseitig erwähnten – acht – [ovalen] Pastellbildchen aus dem Nachlaß des Frl Emilie
Aycke habe ich am 31. Mai 1905 durch Frau Dr. Heidfeld erhalten und im Stadtmuseum
zunächst dem Hauswart Groth zur Aufbewahrung übergeben; ihr Versicherungswert ist:
1. Männliches Brustbild in Holzrahmen 67/56 mm Mk 350. –
2. [Männliches Brustbild] in oval. Bronzerahmen 57/3 9 mm [Mk] 200. –
in gemeinschaftlichem Holzrahmen ferner:
3. Weibl. Brustbild. Frau mit Haube 90/78 mm Mk 300. –
4. [Weibl. Brustbild] Frau mit unverhüllten Lockenhaar 92/78 [Mk] 300. –
5. Männl. [Brustbild] Herr mit Perücke 52/41 mm [Mk] 50. –
6. Knabenbildnis 70/58 mm [Mk] 200. –
7. Ein Mädchen mit Blumen 68/60 mm [Mk] 15. –
8. Kleines männl. Brustbild. Herr in braunem Rock 30/25 [Mk] 10. –
[podpis nieczytelny ]
[dopisek czerwonym atramentem ] No. 2 ist im Pultschrank aufbewahrt, No. 1 und No. 3/8
sind auf gemeinsamer Blechplatte befestigt im Aquarellkabinet aufgehängt.
Am 31. Mai 1905 ist in einer Kiste dem Stadtmuseum ein großer Teppich (ca 5 ½ x 6 m) von
Frau Ellen Bischoff in Langfuhr Hau ptstraße 100 leihweise zugegangen und nach Benutzung
während des am 4. Juni 1905 im Franziskanerklosters stattgehabten Begrüßungsabends für die
Delegierten der Vereine des Deutschen Frauenbundes zur Aufbewahrung in das sogenannte
„Sekretariat“ oder Lesezim mer des Stadtmuseums gebracht worden. Versicherungswert Mk
300. Vgl L.S. 1038. Ebenso derselben Eigentümerin gehörig *)
Am 9. Juni 1905 ist das der Nationalgalerie zu Berlin gehörige, der Risse in der Farbe wegen
laut Schreiben der Direktion der Kgl. Nati onalgalerie vom d. M. (N )
zurückbeorderte Oelgemälde „Ostende“ von A. Achenbach, Mk 10000, in Kiste KNG 330
durch den unterzeichneten Tischlermeister B. Lindnau im Beisein des mitunterzeichneten
Custos Prof. W. Stryowski sorgfältig verpackt als frankier t. Eisenbahnfrachtgut mit Mk 5000
Wertversicherung aus dem Stadtmuseum zur Beförderung an die Nationalgalerie an den
hiesigen Bahnspediteur Heinrich Huelsen verabfolgt worden.
[dopisek czerwonym atramentem z lewej strony ] L.S. 259.
*) L.S. 1039 eine Fraue nkappe aus schwarzem Sammt mit Goldstickerei; vermutlich aus Hela
stammend. Mk 3. –
Die vorseitig erwähnten – acht – [ovalen] Pastellbildchen aus dem Nachlaß des Frl Emilie
Aycke habe ich am 31. Mai 1905 durch Frau Dr. Heidfeld erhalten und im Stadtmuseum
zunächst dem Hauswart Groth zur Aufbewahrung übergeben; ihr Versicherungswert ist:
1. Männliches Brustbild in Holzrahmen 67/56 mm Mk 350. –
2. [Männliches Brustbild] in oval. Bronzerahmen 57/3 9 mm [Mk] 200. –
in gemeinschaftlichem Holzrahmen ferner:
3. Weibl. Brustbild. Frau mit Haube 90/78 mm Mk 300. –
4. [Weibl. Brustbild] Frau mit unverhüllten Lockenhaar 92/78 [Mk] 300. –
5. Männl. [Brustbild] Herr mit Perücke 52/41 mm [Mk] 50. –
6. Knabenbildnis 70/58 mm [Mk] 200. –
7. Ein Mädchen mit Blumen 68/60 mm [Mk] 15. –
8. Kleines männl. Brustbild. Herr in braunem Rock 30/25 [Mk] 10. –
[podpis nieczytelny ]
[dopisek czerwonym atramentem ] No. 2 ist im Pultschrank aufbewahrt, No. 1 und No. 3/8
sind auf gemeinsamer Blechplatte befestigt im Aquarellkabinet aufgehängt.
Am 31. Mai 1905 ist in einer Kiste dem Stadtmuseum ein großer Teppich (ca 5 ½ x 6 m) von
Frau Ellen Bischoff in Langfuhr Hau ptstraße 100 leihweise zugegangen und nach Benutzung
während des am 4. Juni 1905 im Franziskanerklosters stattgehabten Begrüßungsabends für die
Delegierten der Vereine des Deutschen Frauenbundes zur Aufbewahrung in das sogenannte
„Sekretariat“ oder Lesezim mer des Stadtmuseums gebracht worden. Versicherungswert Mk
300. Vgl L.S. 1038. Ebenso derselben Eigentümerin gehörig *)
Am 9. Juni 1905 ist das der Nationalgalerie zu Berlin gehörige, der Risse in der Farbe wegen
laut Schreiben der Direktion der Kgl. Nati onalgalerie vom d. M. (N )
zurückbeorderte Oelgemälde „Ostende“ von A. Achenbach, Mk 10000, in Kiste KNG 330
durch den unterzeichneten Tischlermeister B. Lindnau im Beisein des mitunterzeichneten
Custos Prof. W. Stryowski sorgfältig verpackt als frankier t. Eisenbahnfrachtgut mit Mk 5000
Wertversicherung aus dem Stadtmuseum zur Beförderung an die Nationalgalerie an den
hiesigen Bahnspediteur Heinrich Huelsen verabfolgt worden.
[dopisek czerwonym atramentem z lewej strony ] L.S. 259.
*) L.S. 1039 eine Fraue nkappe aus schwarzem Sammt mit Goldstickerei; vermutlich aus Hela
stammend. Mk 3. –
[s. 23 ]
Als erspart im Rechnungsjahr 1904 sind dem „Ersparnisfonds“ (Abteilung II Titel 2 des
Einnahmetats für 1905 am 12. Mai 1905 überwiesen worden Mk 1146,39. –
Am 27. J uni 1905 ist dem Stadtmuseum der bronzierte Gipsabguß eines im Besitz der Frau
Grosch in Eisenach befindlichen, vergoldeten Bronzeschüsselchen (von ca 10 cm Durchmesser
im Lichten) mit Tierornament in flachem Relief zugegangen. –
Am 28. Juni 1905 sind dem Stadtmuseum aus dem Westpreuß. Prov. Kunstgewerbemuseum,
als Leihgaben L.S. 1040, 1041 , zwei in Holz geschnitzte, bemalte und teilweise vergoldeten
Altarleuchterträger um 1500 in Süddeutschland (Franken) gefertigte Engelfiguren mit
restaurierten Flügeln he rgeliehen worden und zwar:
1 Engelfigur, blau gewandet, 47 cm hoch, P.G.M. 3386, Versicherungswert Mk 350. –
1 Engelfigur, rot gewandet, 46 cm hoch, P.G.M. 3387, Versicherungswert Mk 300. –
Am 15 . Juli 1905 hat Herr Prof. Stryowski den Rest der von Frl Emilie Aycke dem
Stadtmuseum letztwillig vermachten Sachen aus der Wohnung der Frau M. Heidfeld,
Hundegasse 25 hierselbst, abholen und in das Stadtmuseum abgeliefert, es sind die beiden
Hochzeitsanz üge von etwa 1770, insgesammt Mk 325 wert geschätzt und bestehend aus:
1 Herrenrock von weißem Tuch mit Stickerei aus bunter Seide,
1 Weste ebenso
1 Kniehose ebenso
[dopisek do trzech powyższych pozycji ] sämmtlich stark von Motten versehrt
1 Frauenklei d aus weißer Seide, gestickt mit bunter Seide, die Aermel mit Spitzen
besetzt,
1 zugehöriger Ueberrock (ohne Mieder) aus weißer Seide, gestickt mit bunter Seide,
1 Ueberkleid aus weißer Spitze,
1 Umhang aus weißseidenem Tüll,
Als erspart im Rechnungsjahr 1904 sind dem „Ersparnisfonds“ (Abteilung II Titel 2 des
Einnahmetats für 1905 am 12. Mai 1905 überwiesen worden Mk 1146,39. –
Am 27. J uni 1905 ist dem Stadtmuseum der bronzierte Gipsabguß eines im Besitz der Frau
Grosch in Eisenach befindlichen, vergoldeten Bronzeschüsselchen (von ca 10 cm Durchmesser
im Lichten) mit Tierornament in flachem Relief zugegangen. –
Am 28. Juni 1905 sind dem Stadtmuseum aus dem Westpreuß. Prov. Kunstgewerbemuseum,
als Leihgaben L.S. 1040, 1041 , zwei in Holz geschnitzte, bemalte und teilweise vergoldeten
Altarleuchterträger um 1500 in Süddeutschland (Franken) gefertigte Engelfiguren mit
restaurierten Flügeln he rgeliehen worden und zwar:
1 Engelfigur, blau gewandet, 47 cm hoch, P.G.M. 3386, Versicherungswert Mk 350. –
1 Engelfigur, rot gewandet, 46 cm hoch, P.G.M. 3387, Versicherungswert Mk 300. –
Am 15 . Juli 1905 hat Herr Prof. Stryowski den Rest der von Frl Emilie Aycke dem
Stadtmuseum letztwillig vermachten Sachen aus der Wohnung der Frau M. Heidfeld,
Hundegasse 25 hierselbst, abholen und in das Stadtmuseum abgeliefert, es sind die beiden
Hochzeitsanz üge von etwa 1770, insgesammt Mk 325 wert geschätzt und bestehend aus:
1 Herrenrock von weißem Tuch mit Stickerei aus bunter Seide,
1 Weste ebenso
1 Kniehose ebenso
[dopisek do trzech powyższych pozycji ] sämmtlich stark von Motten versehrt
1 Frauenklei d aus weißer Seide, gestickt mit bunter Seide, die Aermel mit Spitzen
besetzt,
1 zugehöriger Ueberrock (ohne Mieder) aus weißer Seide, gestickt mit bunter Seide,
1 Ueberkleid aus weißer Spitze,
1 Umhang aus weißseidenem Tüll,
[s. 24 ]
1 Mieder aus rosa Seide,
1 [Mieder] (Corset) aus grüner Seide,
1 [Mieder] niedrig (Corselet) aus hellblauer Seide und
1 Körbchen mit Beutel aus weißer Seide, bestickt mit bunter Seide und Silberflittern,
auf der Vorderseite mit einem Monogramm, auf der Rückseite mit einer Urne.
Am 17/18. Juli 1905 sind von vorstehend genannten Sachen aus dem Ayckeschen Nachlaß an
das Westpreuß. Provinzial -Kunstgewerbemuseum behufs Ausstellung im sogenannten
Brautschrein geliehen worden:
L.S. 39 der Herrenrock,
[L.S.] 40 die zugehör ige Weste,
[L.S.] 41 das zugehörige Beinkleid, sowie
[L.S.] 42 das Frauenkleid mit Aermeln.
[tekst przekreślony ] Auf sein unterm 12. Juli 1905 an das Curatorium des Stadtmuseums
gerichtetes Gesuch (s. Magistratsacten I I 2818/05) ist dem Custos Herrn Prof . Stryowski für
den Monat August d.J. Urlaub zu einer Reise nach Bregden [etc.] gewährt und der Stadtbauwart
Palingowski beauftragt worden, die Räume und Sammlungen im Stadtmuseum resp. Westpr.
Provinzial -Kunstgewerbemuseum täglich mindestens ein Mal zu in spizieren. [ dopisek
czerwonym atramentem ] HE. Stryowski ist am 30 August 1905 zurückgekehrt und hat seinen
Dienst wieder angetragen.
Am 21. Juli 1905 ist dem Stadtmuseum von HE. Gustav Neumann hier Gr. Krämergasse 6 ein
aus seiner Werkstatt hervorgegangen er Korbgeflechtstuhl mit farbigen Verzierung
(Sonnenblume in der Rücklahne) geschenkweise übereignet worden.
Am 21. Juli 1905 hat die städtische Bauverwaltung (durch Herrn Stadtbauinspector Kleefeld)
einen bei der gegenwärtigen Wiederherstellung der ehemaligen Georgshalle, nachmaligen
Hauptwache (neben dem Langgassertor) hierselbst im Mauerwerk gefundenen *) Schnur mit
Bernsteinperlen und Kruzifix (in Blei?) dem Stadtmuseum übergeben.
*) sogenannten „Rosenkranz“, eine
1 Mieder aus rosa Seide,
1 [Mieder] (Corset) aus grüner Seide,
1 [Mieder] niedrig (Corselet) aus hellblauer Seide und
1 Körbchen mit Beutel aus weißer Seide, bestickt mit bunter Seide und Silberflittern,
auf der Vorderseite mit einem Monogramm, auf der Rückseite mit einer Urne.
Am 17/18. Juli 1905 sind von vorstehend genannten Sachen aus dem Ayckeschen Nachlaß an
das Westpreuß. Provinzial -Kunstgewerbemuseum behufs Ausstellung im sogenannten
Brautschrein geliehen worden:
L.S. 39 der Herrenrock,
[L.S.] 40 die zugehör ige Weste,
[L.S.] 41 das zugehörige Beinkleid, sowie
[L.S.] 42 das Frauenkleid mit Aermeln.
[tekst przekreślony ] Auf sein unterm 12. Juli 1905 an das Curatorium des Stadtmuseums
gerichtetes Gesuch (s. Magistratsacten I I 2818/05) ist dem Custos Herrn Prof . Stryowski für
den Monat August d.J. Urlaub zu einer Reise nach Bregden [etc.] gewährt und der Stadtbauwart
Palingowski beauftragt worden, die Räume und Sammlungen im Stadtmuseum resp. Westpr.
Provinzial -Kunstgewerbemuseum täglich mindestens ein Mal zu in spizieren. [ dopisek
czerwonym atramentem ] HE. Stryowski ist am 30 August 1905 zurückgekehrt und hat seinen
Dienst wieder angetragen.
Am 21. Juli 1905 ist dem Stadtmuseum von HE. Gustav Neumann hier Gr. Krämergasse 6 ein
aus seiner Werkstatt hervorgegangen er Korbgeflechtstuhl mit farbigen Verzierung
(Sonnenblume in der Rücklahne) geschenkweise übereignet worden.
Am 21. Juli 1905 hat die städtische Bauverwaltung (durch Herrn Stadtbauinspector Kleefeld)
einen bei der gegenwärtigen Wiederherstellung der ehemaligen Georgshalle, nachmaligen
Hauptwache (neben dem Langgassertor) hierselbst im Mauerwerk gefundenen *) Schnur mit
Bernsteinperlen und Kruzifix (in Blei?) dem Stadtmuseum übergeben.
*) sogenannten „Rosenkranz“, eine
[s. 25 ]
[fragment przekreślony ] Am 31. Juli 1905 sind aus einer zerbrochene aus Gießen hergelangten
mit unserer Adresse versehenen Kiste 813 Ex libris auf 275 Cartonsausgepackt, davon sind 4
Ex libris und 6 Cartons vernagelt [( dopisek umieszczny poniżej ) 1 Ex libri s beschmutzt]
befunden worden. Die Sammlung ist uns zur Ausstellung während das August d.J. von der
Pflegschaft Düsseldorf des Deutschen Buchgewerbevereins, z. Hd des Herrn W. Franke in
Firma Fischer & Franke in Duesseldorf, übersendet worden.
[podpisy ] Pr of. W. Stryowski Bischoff
[dopisek czerwonym atramentem ] An den Kunstverein zu Hannover weitergeschickt in neuer
Kiste WS. 101a am 5. Septbr 1905.
Da wir im Stadtmuseum nicht genug verfügbare Passepartout -Rahmen besitzen, um die 813 Ex
libris darin zur A usstellung zu bringen, sind die 275 Cartons mit den zum Teil sehr kleinen
Blättern ohne Glasdecke in den östlich vom Mittelsaal der Gemäldegalerie belegenen 2
Compartements der Gemäldegalerie unmittelbar auf die Wände und auf ein auf einen großen
Tisch mit ten in den ersten Raum gestellte Schaugerüste geheftet worden. Zur Beaufsichtigung
ist für die Dauer dieser Sonderausstellung Frau Wedel bestellt worden, die werktäglich von 10 –
6 und Sonntags von 11 –2 Uhr sich in den Ausstellungsräumen aufhalten soll; am S onntage wird
wohl noch eine zweite Person zur Aufsicht nötig sein. Absehen der Besuch des Museums gegen
Einlaßkarten jetzt in den Hochsommermonaten recht rege ist und die Fremden mitunter schon
am frühen Morgen oder selbst in den spätersten Tagesstunden Zu tritt begehren, haben wir
angeordnet, daß die Ex libris -Ausstellung nur von 10 –6, am Sonntage nur von 11 –2 Uhr
zugänglich, sonst abgesperrt bleiben soll.
Frau Wedel hat den Dienst am 3. August 1905 angetreten –
Am Beschäftigung im Aufsichtsdienst im Museu m bewirbt sich Wilhelm Tribull (bisher 34
Jahre in der Kgl Artilleriewerkstatt resp. Gewehrfabrik) Langgarten 67 wohnhaft. –
[fragment przekreślony ] Am 31. Juli 1905 sind aus einer zerbrochene aus Gießen hergelangten
mit unserer Adresse versehenen Kiste 813 Ex libris auf 275 Cartonsausgepackt, davon sind 4
Ex libris und 6 Cartons vernagelt [( dopisek umieszczny poniżej ) 1 Ex libri s beschmutzt]
befunden worden. Die Sammlung ist uns zur Ausstellung während das August d.J. von der
Pflegschaft Düsseldorf des Deutschen Buchgewerbevereins, z. Hd des Herrn W. Franke in
Firma Fischer & Franke in Duesseldorf, übersendet worden.
[podpisy ] Pr of. W. Stryowski Bischoff
[dopisek czerwonym atramentem ] An den Kunstverein zu Hannover weitergeschickt in neuer
Kiste WS. 101a am 5. Septbr 1905.
Da wir im Stadtmuseum nicht genug verfügbare Passepartout -Rahmen besitzen, um die 813 Ex
libris darin zur A usstellung zu bringen, sind die 275 Cartons mit den zum Teil sehr kleinen
Blättern ohne Glasdecke in den östlich vom Mittelsaal der Gemäldegalerie belegenen 2
Compartements der Gemäldegalerie unmittelbar auf die Wände und auf ein auf einen großen
Tisch mit ten in den ersten Raum gestellte Schaugerüste geheftet worden. Zur Beaufsichtigung
ist für die Dauer dieser Sonderausstellung Frau Wedel bestellt worden, die werktäglich von 10 –
6 und Sonntags von 11 –2 Uhr sich in den Ausstellungsräumen aufhalten soll; am S onntage wird
wohl noch eine zweite Person zur Aufsicht nötig sein. Absehen der Besuch des Museums gegen
Einlaßkarten jetzt in den Hochsommermonaten recht rege ist und die Fremden mitunter schon
am frühen Morgen oder selbst in den spätersten Tagesstunden Zu tritt begehren, haben wir
angeordnet, daß die Ex libris -Ausstellung nur von 10 –6, am Sonntage nur von 11 –2 Uhr
zugänglich, sonst abgesperrt bleiben soll.
Frau Wedel hat den Dienst am 3. August 1905 angetreten –
Am Beschäftigung im Aufsichtsdienst im Museu m bewirbt sich Wilhelm Tribull (bisher 34
Jahre in der Kgl Artilleriewerkstatt resp. Gewehrfabrik) Langgarten 67 wohnhaft. –
[s. 26 ]
[tekst przekreślony ] Zur Ex libris -Sonderausstellung im Stadtmuseum sind uns aus hiesiger
Stadtbibliothek am 5. August 19 05 132 Blatt (Kartons) mit Ex libris hergeliehen, von denen
108 Blatt in 2 Passepartoutrahmen, also unter Glas, der Ausstellung eingefügt, die übrigen 24
Blatt in Pappkapsel in Aufbewahrung im Erdgeschoß genommen worden sind. Zurückgegeben
7/9/ 1905.
Am 8. August 1905 ist dem Stadtmuseum durch Vermittelung des hiesigen Kunstvereins ein
der Verbindung für historische Kunst gehöriges Oelgemälde „Grablegung Christi“ von
Ferdinand Keller zur Sonderausstellung zugegangen, welches in Kiste K.V.H. 168 mit Mk 4000
Wertversicherung vom Görlitzer Kunstverein hergelangt ist; die Kiste ist schon etwas
schadhaft, der Rahmen an mehreren Stellen beschädigt und durchschroben, die Goldleiste an 2
Stellen defect und links oben wie unten an den Gehrungen aus einander gega ngen, das Bild
selbst aber unversehrt befunden. S.L.S. 1449.
Als Delegierter im Danziger Bezirk tätig hat das Mitglied des Comite’s für die 1906 projektierte
„Deutsche Jahrhundert -Ausstellung zu Berlin“ Herr Geh. Rat Prof Dr. Matthaei hierselbst von
priva ten Seiten Zusagen gesammelt, zu besagter Ausstellung Kunstgegenstände leihweise
herzugeben, und uns nahegelegt, mit diesen Werken vor ihrer Absendung nach Berlin hier im
Stadtmuseum eine Sonderausstellung zu veranstalten. Wir sind hierauf gern eingegangen ,
wollen nach dem Vorschlage des HE [?] Matthaei die Sonderausstellung den October d.J.
hindurch stattfinden lassen und den Darleihern gegenüber uns in dem betr. Einladungsschreiben
bereit erklären, die Ausstellungsgegenstände durch unsere Beauftragten (au f Museumskosten)
abholen zu lassen und zwar spätestens am 25. Septbr d.J. – die 30 Einladungsschreiben habe
ich am 9. August cr bei HE Sauer hier in Druck gegeben und [?] am 11. d.M. erhalten; sie
lauten:
[tekst przekreślony ] Zur Ex libris -Sonderausstellung im Stadtmuseum sind uns aus hiesiger
Stadtbibliothek am 5. August 19 05 132 Blatt (Kartons) mit Ex libris hergeliehen, von denen
108 Blatt in 2 Passepartoutrahmen, also unter Glas, der Ausstellung eingefügt, die übrigen 24
Blatt in Pappkapsel in Aufbewahrung im Erdgeschoß genommen worden sind. Zurückgegeben
7/9/ 1905.
Am 8. August 1905 ist dem Stadtmuseum durch Vermittelung des hiesigen Kunstvereins ein
der Verbindung für historische Kunst gehöriges Oelgemälde „Grablegung Christi“ von
Ferdinand Keller zur Sonderausstellung zugegangen, welches in Kiste K.V.H. 168 mit Mk 4000
Wertversicherung vom Görlitzer Kunstverein hergelangt ist; die Kiste ist schon etwas
schadhaft, der Rahmen an mehreren Stellen beschädigt und durchschroben, die Goldleiste an 2
Stellen defect und links oben wie unten an den Gehrungen aus einander gega ngen, das Bild
selbst aber unversehrt befunden. S.L.S. 1449.
Als Delegierter im Danziger Bezirk tätig hat das Mitglied des Comite’s für die 1906 projektierte
„Deutsche Jahrhundert -Ausstellung zu Berlin“ Herr Geh. Rat Prof Dr. Matthaei hierselbst von
priva ten Seiten Zusagen gesammelt, zu besagter Ausstellung Kunstgegenstände leihweise
herzugeben, und uns nahegelegt, mit diesen Werken vor ihrer Absendung nach Berlin hier im
Stadtmuseum eine Sonderausstellung zu veranstalten. Wir sind hierauf gern eingegangen ,
wollen nach dem Vorschlage des HE [?] Matthaei die Sonderausstellung den October d.J.
hindurch stattfinden lassen und den Darleihern gegenüber uns in dem betr. Einladungsschreiben
bereit erklären, die Ausstellungsgegenstände durch unsere Beauftragten (au f Museumskosten)
abholen zu lassen und zwar spätestens am 25. Septbr d.J. – die 30 Einladungsschreiben habe
ich am 9. August cr bei HE Sauer hier in Druck gegeben und [?] am 11. d.M. erhalten; sie
lauten:
[s. 27 ]
Stadtmuseum Danzig, August 1905
Danzig
………………………………………………………………………..
Im Einverständnis mit Herrn Geh. Rat Professor Matthaei, dem im Danziger Bezirk als
Delegierter wirkenden Mitgliede des Comite’s für die Deutsche Jahrhundert -Ausstellung zu
Berlin, beabsichtigt der unterzeichnete Vorstand, mit den aus hiesigem Besitz der genannten
Ausstellung zugedachten Kunstwerken eine den October d.J. hindurch währende
Sonderausstellung im Stadtmuseum hierselbst zu veranstalten, und beehrt sich, an Ew.
Hochwohlgeboren die Bitte zu richten, die Ihrerseits für die Deutsche Jahrhundertausstellung
gütigst zugesagten, nachstehend verzeichneten Kunstwerke auch zur hiesigen
Sonderausstellung herleihen und zur Abholung durch unsern Beauftragten in den Tagen vom
20. bis 23. September d.J. bereit halten zu wollen.
Ew. Hochwohlgeboren freundliche Einwilligung erhoffend bitten wir, diese – eventuell unter
Bestimmung eines anderen, doch auf spätestens den 25. September d.J. zu verlegenden
Abholungstermines – uns möglichst bald unter gefälliger Angabe der Abholungsstelle und der
Versicherungswerte auf beiliegender Postkarte mitteilen zu wollen, und zeichnen
in hochachtungsvoller Ergebenheit
Der Vorstand des Stadtmuseums
O. Bischoff Dr. P. Damme.
[auf der zweiten Seite:]
Verzeichnis der Kunstgegenstände, um welche
………………………………………………………….
als Leihgaben zur Deutschen Jahrhundertausstellung in Berlin bezw. Zur Sonderausstellung des
Stadtmuseums in Danzig (October 1905) gebeten ist:
………………………………………………………………………………………………..
………… ……………………………………………………………………………………..
Stadtmuseum Danzig, August 1905
Danzig
………………………………………………………………………..
Im Einverständnis mit Herrn Geh. Rat Professor Matthaei, dem im Danziger Bezirk als
Delegierter wirkenden Mitgliede des Comite’s für die Deutsche Jahrhundert -Ausstellung zu
Berlin, beabsichtigt der unterzeichnete Vorstand, mit den aus hiesigem Besitz der genannten
Ausstellung zugedachten Kunstwerken eine den October d.J. hindurch währende
Sonderausstellung im Stadtmuseum hierselbst zu veranstalten, und beehrt sich, an Ew.
Hochwohlgeboren die Bitte zu richten, die Ihrerseits für die Deutsche Jahrhundertausstellung
gütigst zugesagten, nachstehend verzeichneten Kunstwerke auch zur hiesigen
Sonderausstellung herleihen und zur Abholung durch unsern Beauftragten in den Tagen vom
20. bis 23. September d.J. bereit halten zu wollen.
Ew. Hochwohlgeboren freundliche Einwilligung erhoffend bitten wir, diese – eventuell unter
Bestimmung eines anderen, doch auf spätestens den 25. September d.J. zu verlegenden
Abholungstermines – uns möglichst bald unter gefälliger Angabe der Abholungsstelle und der
Versicherungswerte auf beiliegender Postkarte mitteilen zu wollen, und zeichnen
in hochachtungsvoller Ergebenheit
Der Vorstand des Stadtmuseums
O. Bischoff Dr. P. Damme.
[auf der zweiten Seite:]
Verzeichnis der Kunstgegenstände, um welche
………………………………………………………….
als Leihgaben zur Deutschen Jahrhundertausstellung in Berlin bezw. Zur Sonderausstellung des
Stadtmuseums in Danzig (October 1905) gebeten ist:
………………………………………………………………………………………………..
………… ……………………………………………………………………………………..
[s. 28 ]
Am 22. August 1905 sind bei Julius Sauer hier 400 gelbe Einlaßkarten [à 50 ₰] zum
Stadtmuseum (pro 3. Kalenderquartal) in Blocks à 40 Stück bestellt; am 7/9. 05 sind 12 Block
(à 40 Karten) à 75 ₰ geliefert.
Behu fs diebessicherer Aufbewahrung der am 10. Dezbr 1904 dem Stadtmuseum leihweise
übergebenen Kapsel mit dem kleinen Brustbilde des Johann von Schwarzwald anno 1543, des
Gründers der bei der Reformierten Gemeinde hierselbst bestehenden v. Schwarzwaldschen
Sti ftung, ist am 25. August 1905 bei dem Tischlermeister B. Lindenau (Vorstädt. Graben 33)
eine Kassette aus Eichenholz mit Spiegelglasplatte auf Museumskosten bestellt worden.
Geliefert /10.05
Am 31. August 1905 sind als Geschenk an das Stadtmuseum von H errn Landgerichtsrat a.D.
Theodor Bischoff zu Gelens (geboren zu Danzig) 2 Oelgemälde eingetroffen:
August Leu 1856, Gruppe westfälischer Eichen, Auf Lwd 97/132 Versicherungswert
Mk 1000. Inventarisiert unter Stm. I B. No. 169 .
E. von Raven (Düsseldorf) 18 58, Gebirgslandschaft: Der Königssee bei Berchtesgaden.
Auf Lwd 88/126. Versicherungswert Mk 700. Inventarisiert unter I B. Stm. No. 170 .
Am 4. September 1905 sind die am 31. Juli d.J. aus Gießen hergelangten Ex libris (vgl. S. 25)
in eine neue Kiste sign iert WS 101 a verpackt und am 5. Septbr 1905 als Eisenbahnfrachtgut mit
versicherter Lieferfrist frankiert an den Kunstverein Hannover abgesendet worden.
Mit Zustimmung des Vorsitzende in unserm Museumskuratorium, Herrn Oberbürgermeister
Ehlers, sind für d ie Gipsgalerie des Stadtmuseums hierselbst am 9. Septbr 1905 zwei Abgüsse
bestellt worden und zwar:
1.) bei der Formerei der Kgl. Skulpturensammlung in
Am 22. August 1905 sind bei Julius Sauer hier 400 gelbe Einlaßkarten [à 50 ₰] zum
Stadtmuseum (pro 3. Kalenderquartal) in Blocks à 40 Stück bestellt; am 7/9. 05 sind 12 Block
(à 40 Karten) à 75 ₰ geliefert.
Behu fs diebessicherer Aufbewahrung der am 10. Dezbr 1904 dem Stadtmuseum leihweise
übergebenen Kapsel mit dem kleinen Brustbilde des Johann von Schwarzwald anno 1543, des
Gründers der bei der Reformierten Gemeinde hierselbst bestehenden v. Schwarzwaldschen
Sti ftung, ist am 25. August 1905 bei dem Tischlermeister B. Lindenau (Vorstädt. Graben 33)
eine Kassette aus Eichenholz mit Spiegelglasplatte auf Museumskosten bestellt worden.
Geliefert /10.05
Am 31. August 1905 sind als Geschenk an das Stadtmuseum von H errn Landgerichtsrat a.D.
Theodor Bischoff zu Gelens (geboren zu Danzig) 2 Oelgemälde eingetroffen:
August Leu 1856, Gruppe westfälischer Eichen, Auf Lwd 97/132 Versicherungswert
Mk 1000. Inventarisiert unter Stm. I B. No. 169 .
E. von Raven (Düsseldorf) 18 58, Gebirgslandschaft: Der Königssee bei Berchtesgaden.
Auf Lwd 88/126. Versicherungswert Mk 700. Inventarisiert unter I B. Stm. No. 170 .
Am 4. September 1905 sind die am 31. Juli d.J. aus Gießen hergelangten Ex libris (vgl. S. 25)
in eine neue Kiste sign iert WS 101 a verpackt und am 5. Septbr 1905 als Eisenbahnfrachtgut mit
versicherter Lieferfrist frankiert an den Kunstverein Hannover abgesendet worden.
Mit Zustimmung des Vorsitzende in unserm Museumskuratorium, Herrn Oberbürgermeister
Ehlers, sind für d ie Gipsgalerie des Stadtmuseums hierselbst am 9. Septbr 1905 zwei Abgüsse
bestellt worden und zwar:
1.) bei der Formerei der Kgl. Skulpturensammlung in
[s. 29 ]
Dresden A (Albertinum) z. Hd des Inspectors Kuehnert ein nach dem v. Dechendschen
Verfahren getränkten Abguß der archaistischen Dresdener Athene für Mk 66 (außer ca
20 Mk Verpackungskosten) ab Dresden, [ dopisek czerwonym atramentem ] 17/10.05
hergelangt
2.) bei August Gerber, Kunstanstalt in Koeln a/Rh. Belfortstraße 9, ein Exemplar des
großen Reliefs der eleusinischen Gottheiten in Athen, Gipsabguß in Marmortönung No.
1646 des Gerberschen Katalogs, à Mk 150 ab Köln. [ dopisek czerwonym atramentem ]
21/10.1905 hergelangt
Beide Abgüsse werden im Aeginetensaal Platz finden können: das Relief aus Ele usis zwischen
der Atlasmetope aus Olympia und dem Grabstein vom Lateran, die Dresdener Pallas zwischen
der Hestia? Torlonia und dem Apoll vom Tempelgiebel in Olympia. –
Von den zur Auswahl für die deutsche Jahrhundertausstellung in Berlin aus hiesigen
Priv atbesitz gewährten Werken, mit welchen wir im Stadtmuseum den October 1905 hindurch
eine Sonderausstellung halten wollen, sind uns zugegangen:
I Frau Geh. Commerzienrat Albrecht, geb. Baum, hier Dominikwall No. 2:
1 Olbild „Fischerboote“ von Ed. Hildebran dt 1840
1 [Oelbild] „Kosaken im Schnee“ von Ad. Schreyer 1856
[dopisek czerwonym atramentem do obu powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11.05
*) II Frau M. Heidfeld, geb. Kunze, hier Hundegasse 25:
1 Oelbild „Knabenporträt“ von C. Vogel v. Vogelstein Mün chen 1831
1 [Oelbild] „Damenbildnis“ [von] H. Hofmann
1 [Oelbild] „Straßburger Münster von C. Schultz 1833,
1 [Oelbild] „Mailänder Dom [von C. Schultz 1833,]
1 [Oelbild] Herrnbildnis (Commerzierrat Heidfeld) v. unbekannter Hand aus dem
Anfang des 19. Ja hrh.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11.05
am 16. Septbr 1905 von
III HE. Hermann Laubmeyer hier Ankerschmiedegasse 15:
1 Oelbild “Das heimkehrende Landmädchen” von Meyer von Bremen 1854,
1 [Oelbild] „Kühe am Teich“ vo n Ludwig Voltz 1876.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] zurückgegeben 3/11.1905
[u dołu strony ]
*) ferner 2 Oelbilder von H. Kretzschmer am 2/10.05 nämlich:
a. Die gefangene Maus. b. Fütterung der Kätzchen.
[dopisek czerwonym atramentem ] Zurückgegeben 4/11.05
Dresden A (Albertinum) z. Hd des Inspectors Kuehnert ein nach dem v. Dechendschen
Verfahren getränkten Abguß der archaistischen Dresdener Athene für Mk 66 (außer ca
20 Mk Verpackungskosten) ab Dresden, [ dopisek czerwonym atramentem ] 17/10.05
hergelangt
2.) bei August Gerber, Kunstanstalt in Koeln a/Rh. Belfortstraße 9, ein Exemplar des
großen Reliefs der eleusinischen Gottheiten in Athen, Gipsabguß in Marmortönung No.
1646 des Gerberschen Katalogs, à Mk 150 ab Köln. [ dopisek czerwonym atramentem ]
21/10.1905 hergelangt
Beide Abgüsse werden im Aeginetensaal Platz finden können: das Relief aus Ele usis zwischen
der Atlasmetope aus Olympia und dem Grabstein vom Lateran, die Dresdener Pallas zwischen
der Hestia? Torlonia und dem Apoll vom Tempelgiebel in Olympia. –
Von den zur Auswahl für die deutsche Jahrhundertausstellung in Berlin aus hiesigen
Priv atbesitz gewährten Werken, mit welchen wir im Stadtmuseum den October 1905 hindurch
eine Sonderausstellung halten wollen, sind uns zugegangen:
I Frau Geh. Commerzienrat Albrecht, geb. Baum, hier Dominikwall No. 2:
1 Olbild „Fischerboote“ von Ed. Hildebran dt 1840
1 [Oelbild] „Kosaken im Schnee“ von Ad. Schreyer 1856
[dopisek czerwonym atramentem do obu powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11.05
*) II Frau M. Heidfeld, geb. Kunze, hier Hundegasse 25:
1 Oelbild „Knabenporträt“ von C. Vogel v. Vogelstein Mün chen 1831
1 [Oelbild] „Damenbildnis“ [von] H. Hofmann
1 [Oelbild] „Straßburger Münster von C. Schultz 1833,
1 [Oelbild] „Mailänder Dom [von C. Schultz 1833,]
1 [Oelbild] Herrnbildnis (Commerzierrat Heidfeld) v. unbekannter Hand aus dem
Anfang des 19. Ja hrh.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11.05
am 16. Septbr 1905 von
III HE. Hermann Laubmeyer hier Ankerschmiedegasse 15:
1 Oelbild “Das heimkehrende Landmädchen” von Meyer von Bremen 1854,
1 [Oelbild] „Kühe am Teich“ vo n Ludwig Voltz 1876.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] zurückgegeben 3/11.1905
[u dołu strony ]
*) ferner 2 Oelbilder von H. Kretzschmer am 2/10.05 nämlich:
a. Die gefangene Maus. b. Fütterung der Kätzchen.
[dopisek czerwonym atramentem ] Zurückgegeben 4/11.05
[s. 30 ]
am 20. Septbr 1905 von
IV Frau Julie Rodenacker geb Tennstaedr Hundegasse 94:
4 kleine Oelbilder (Kinder) von Meyer v. Bremen:
a. Der kleine Fratulant
b. Das lesende Mädchen
c. Das krugtragende Mädchen
d. Das schreibende Mädchen
1 Oelbild. Kirchenintérieur 1869 von C. Schultz. Mk 900
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11. 1905
V Frau Agnes Juencke in Zoppot
1 Oelbild „Märtyrinkopf“ von Gabriel Max. – Rahm. beschädigt
1 [Oelbi ld] „Ein frischer Trunk“ von J. Ehrentraut 1884
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 15/11. 1905
VI Frau Dr. Flora Baum in Langfuhr Parkweg 4:
1 Kohlezeichnung unter Glas: der barmherzige Samariter von W. Schirmer
1 Oelbild : Brustbild von Felix Mendelsohn -Bartholdi von Hensel
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 6/11. 1905
VII Pfarrer Dr. Schroedter in Oliva,
1 Oelbild „Madonna“ von W. v. Schadow
1 [Oelbild] „Der verlorene Sohn“ von G. v. Kuegelgen.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 6/11.05
VIII Sanitätsrat Dr. Goetz, Langemarkt 14:
1 Oelbild „Reiterübungen“ von Wilh. Meyerheim Mk 180
1 [Oelbild] „Brigittenkirche zu Danzig“ von Alb. Juchanowitz [Mk] 90
1 [Oelbild] „Der Liebesbrief“ von Constantin Cretius [Mk] 360
1 [Oelbild] „Der Unterschriftensammler“ von G. Flueggen in München [Mk] 120
1 [Oelbild] „Kleine Landschaft“ von Ed. Hildebrandt [Mk] 240
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych po zycji ] Zurückgegeben 3/11.1905
IX Prof. W. Stryowski, eigen Arbeiten:
1 Oelbild „Taschlech“ Mk 10000
1 [Oelbild] „Mondweihe“; Gebet der Juden nach der Laugen Nacht [Mk] 10000
1 [Oelbild] „Der zwölfjährige Jesus im Tempel [Mk] 9000
1 [Oelbild] „Patrizieridyll, 1500“ [Mk] 4000
1 [Oelbild] „Fatamorgana“ [Mk] 5000
1 [Oelbild] „Altes Jagdrecht“ [Mk] 6000
1 Skizze. „Rest auf der Wanderschaft“ [Mk] 600
1 [Skizze] „Trauer um die Tempelzerstörung in Jerusalem “ [Mk] 800
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 7/11.1905
am 20. Septbr 1905 von
IV Frau Julie Rodenacker geb Tennstaedr Hundegasse 94:
4 kleine Oelbilder (Kinder) von Meyer v. Bremen:
a. Der kleine Fratulant
b. Das lesende Mädchen
c. Das krugtragende Mädchen
d. Das schreibende Mädchen
1 Oelbild. Kirchenintérieur 1869 von C. Schultz. Mk 900
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11. 1905
V Frau Agnes Juencke in Zoppot
1 Oelbild „Märtyrinkopf“ von Gabriel Max. – Rahm. beschädigt
1 [Oelbi ld] „Ein frischer Trunk“ von J. Ehrentraut 1884
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 15/11. 1905
VI Frau Dr. Flora Baum in Langfuhr Parkweg 4:
1 Kohlezeichnung unter Glas: der barmherzige Samariter von W. Schirmer
1 Oelbild : Brustbild von Felix Mendelsohn -Bartholdi von Hensel
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 6/11. 1905
VII Pfarrer Dr. Schroedter in Oliva,
1 Oelbild „Madonna“ von W. v. Schadow
1 [Oelbild] „Der verlorene Sohn“ von G. v. Kuegelgen.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 6/11.05
VIII Sanitätsrat Dr. Goetz, Langemarkt 14:
1 Oelbild „Reiterübungen“ von Wilh. Meyerheim Mk 180
1 [Oelbild] „Brigittenkirche zu Danzig“ von Alb. Juchanowitz [Mk] 90
1 [Oelbild] „Der Liebesbrief“ von Constantin Cretius [Mk] 360
1 [Oelbild] „Der Unterschriftensammler“ von G. Flueggen in München [Mk] 120
1 [Oelbild] „Kleine Landschaft“ von Ed. Hildebrandt [Mk] 240
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych po zycji ] Zurückgegeben 3/11.1905
IX Prof. W. Stryowski, eigen Arbeiten:
1 Oelbild „Taschlech“ Mk 10000
1 [Oelbild] „Mondweihe“; Gebet der Juden nach der Laugen Nacht [Mk] 10000
1 [Oelbild] „Der zwölfjährige Jesus im Tempel [Mk] 9000
1 [Oelbild] „Patrizieridyll, 1500“ [Mk] 4000
1 [Oelbild] „Fatamorgana“ [Mk] 5000
1 [Oelbild] „Altes Jagdrecht“ [Mk] 6000
1 Skizze. „Rest auf der Wanderschaft“ [Mk] 600
1 [Skizze] „Trauer um die Tempelzerstörung in Jerusalem “ [Mk] 800
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 7/11.1905
[s. 31 ]
am 25. Septbr 1905 von
X Frau Dr. Anna Berendt Jopengasse 1:
12 Bleistiftzeichnungen von Robert Reinick in Mappe, zus. Mk 300. –
a. Alt Danzig b. Vorfrü hling c, d. Studienköpfe e italienische
Lanschaft f italien. Figuren g. Klosterhof in Amalfi h Straße
in Rom i. Pifferaro k. Amalfi l. Klosterhof m. italienische
Fugurenstudien
Aquarell unter Glas. Altdanzig. Von Eduard Gregorovius
[Aquarell unter Glas. Altdanzig. Von Eduard Gregorovius]
[dwie powyższe pozycje łącznie ] Mk 1500
1 Oelbild: Selbstporträt von R. Reinick. Mk 800
1 Oelstudie von R. Reinick „Steine bei Capri“ [Mk] 500
1 Bleistiftzeichnung unter Glas „Melechsale“ von L. Richter. Mk 300. –
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11.1905
am 26. Septbr 1905 von
XI Frl. Luise Reinick Gr. Gerbergasse
2 kleine Oelbilder, Landschaften von R. Reinick [ pozycja przekreślona, obok dopisek
czerwonym atramentem ] Zurückgegebe n 4/11.05
1 Kreidezeichnung unter Glas, Selbstbildnis von R. Reinick
1 Bleistiftzeichnung unter Glas, Knabenbildnis (Trommler) von R. Reinick [ pozycja
przekreślona, obok dopisek czerwonym atramentem ] Zurückgegeben 4/11.1905
am 28. Septbr 1905 von
XII Stadtrat Goeritz, Schäferei
1 Oelbild. Unbekannt, 18/19 Jahrh. Kleines weibl. Brustbild
1 [Oelbild] „Italienerin“ von C. Becker 1848. [pozycja przekreślona, obok dopisek
czerwonym atramentem ] Zurückgegeben 7/11.1905
am 30. Septbr 1905 von
XIII HE. Klug si ehe unten *)
___________________________________________________________________________
Durch Vermittelung des hiesigen Kunstvereins ist dem Stadtmuseum am 22. Septbr 1905 in
Kiste R.K.V. 248 ein der Verbindung für historische Kunst gehöriges Oelgemälde „ Adam und
Eva“ von Max Pietschmann leihweise zugegangen.
S. L.S. 1450.
___________________________________________________________________________
*) XIII von HE. Klug (Vorstädt. Graben 38b) am 30. September 1905 hergeliehen Arbeiten von
Ed. Hildebrandt (un d von dessen Bruder Fritz H.):
3 Mappen mit Bl. Skizzen
2 Oelskizzen in einem Rahmen
1 Oeldruck nach Ed. Hildebrandts Humboldt in s. Arbeitskabinet.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 3/11.1905.
am 25. Septbr 1905 von
X Frau Dr. Anna Berendt Jopengasse 1:
12 Bleistiftzeichnungen von Robert Reinick in Mappe, zus. Mk 300. –
a. Alt Danzig b. Vorfrü hling c, d. Studienköpfe e italienische
Lanschaft f italien. Figuren g. Klosterhof in Amalfi h Straße
in Rom i. Pifferaro k. Amalfi l. Klosterhof m. italienische
Fugurenstudien
Aquarell unter Glas. Altdanzig. Von Eduard Gregorovius
[Aquarell unter Glas. Altdanzig. Von Eduard Gregorovius]
[dwie powyższe pozycje łącznie ] Mk 1500
1 Oelbild: Selbstporträt von R. Reinick. Mk 800
1 Oelstudie von R. Reinick „Steine bei Capri“ [Mk] 500
1 Bleistiftzeichnung unter Glas „Melechsale“ von L. Richter. Mk 300. –
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11.1905
am 26. Septbr 1905 von
XI Frl. Luise Reinick Gr. Gerbergasse
2 kleine Oelbilder, Landschaften von R. Reinick [ pozycja przekreślona, obok dopisek
czerwonym atramentem ] Zurückgegebe n 4/11.05
1 Kreidezeichnung unter Glas, Selbstbildnis von R. Reinick
1 Bleistiftzeichnung unter Glas, Knabenbildnis (Trommler) von R. Reinick [ pozycja
przekreślona, obok dopisek czerwonym atramentem ] Zurückgegeben 4/11.1905
am 28. Septbr 1905 von
XII Stadtrat Goeritz, Schäferei
1 Oelbild. Unbekannt, 18/19 Jahrh. Kleines weibl. Brustbild
1 [Oelbild] „Italienerin“ von C. Becker 1848. [pozycja przekreślona, obok dopisek
czerwonym atramentem ] Zurückgegeben 7/11.1905
am 30. Septbr 1905 von
XIII HE. Klug si ehe unten *)
___________________________________________________________________________
Durch Vermittelung des hiesigen Kunstvereins ist dem Stadtmuseum am 22. Septbr 1905 in
Kiste R.K.V. 248 ein der Verbindung für historische Kunst gehöriges Oelgemälde „ Adam und
Eva“ von Max Pietschmann leihweise zugegangen.
S. L.S. 1450.
___________________________________________________________________________
*) XIII von HE. Klug (Vorstädt. Graben 38b) am 30. September 1905 hergeliehen Arbeiten von
Ed. Hildebrandt (un d von dessen Bruder Fritz H.):
3 Mappen mit Bl. Skizzen
2 Oelskizzen in einem Rahmen
1 Oeldruck nach Ed. Hildebrandts Humboldt in s. Arbeitskabinet.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 3/11.1905.
[s. 32 ]
XIV am 3. October 1905 von HE. Dr Franz Rickert hier Vorstädt. Graben
1 Oelbild „Capri“ von Rob. Reinick
1 [Oelbild] „Landschaft an der oberen Elbe“ von C. Hilgers
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11.1905
XV am 7. October 1905 von Frau Präsident Heinsius hier, K. Eisenbahndirection:
3 Oelbilder von H. Kretzschmer:
a. lebensgr. Bildnis der Gattin des Künstlers 1844 in halber Figur
b. kleines männliches Bildnis in Profil
c. [kleines] Genrebild.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych poz ycji ] Zurückgegeben 4/11.1905
Als Eigentum der Verbindung für historische Kunst durch den Kunstverein hierselbst ferner 1
Oelgemälde hergeliehen nämlich am 10. October 1905 „Friedrich der Große in Küstrin“ [(s.
oben S. 31) vom 22. Septbr cr.] von H.E. Poh le in Kiste A.L. 6166 nebst Rahmen in Kiste AL
6165. Das Bild ist auf der Vorderseite an einigen Stellen mit Wasser benetzt und mit Leim
betropft, sonst in gutem Zustande befunden worden. S. L.S. 1451.
Am 17. October 1905 ist in Kiste „K. Sk. S. 407 Danzi g“ der in der Gipsformerei der Kgl
Skulpturensammlung zu Dresden (Albertinum) unterm 2. Septbr 1905) für unser Stadtmuseum
bestellte, nach dem v. Dechendschen Verfahren getränkte Gipsabguß der Dresdener
archaistischen Lanzenschwingenden Pallas unversehrt h ergelangt. Inventarisiert mit Mk 85
Wert.
Am 21. October 1905 ist durch Johannes Ick hier die pr Dampfer „Ariadne“ hergelangte Kiste
AG. 8093 mit dem für unser Stadtmuseum bei August Gerber Kunstanstalt in Koeln a/Rh.
unterm 9. v.M. bestellten Gipsabguß (Marmorimitation) von dem großen, 1859 in Eleusis
gefundenen, jetzt in Athen befindlichen Flachrelief mit den eleusinischen Gottheiten, Demeter
und Kora, mit Triptolemus hergelangt und unversehrt befunden; inventarisiert mit Mk 175
Versicherungsw ert. Transportkosten Mk 10,60
XIV am 3. October 1905 von HE. Dr Franz Rickert hier Vorstädt. Graben
1 Oelbild „Capri“ von Rob. Reinick
1 [Oelbild] „Landschaft an der oberen Elbe“ von C. Hilgers
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] Zurückgegeben 4/11.1905
XV am 7. October 1905 von Frau Präsident Heinsius hier, K. Eisenbahndirection:
3 Oelbilder von H. Kretzschmer:
a. lebensgr. Bildnis der Gattin des Künstlers 1844 in halber Figur
b. kleines männliches Bildnis in Profil
c. [kleines] Genrebild.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych poz ycji ] Zurückgegeben 4/11.1905
Als Eigentum der Verbindung für historische Kunst durch den Kunstverein hierselbst ferner 1
Oelgemälde hergeliehen nämlich am 10. October 1905 „Friedrich der Große in Küstrin“ [(s.
oben S. 31) vom 22. Septbr cr.] von H.E. Poh le in Kiste A.L. 6166 nebst Rahmen in Kiste AL
6165. Das Bild ist auf der Vorderseite an einigen Stellen mit Wasser benetzt und mit Leim
betropft, sonst in gutem Zustande befunden worden. S. L.S. 1451.
Am 17. October 1905 ist in Kiste „K. Sk. S. 407 Danzi g“ der in der Gipsformerei der Kgl
Skulpturensammlung zu Dresden (Albertinum) unterm 2. Septbr 1905) für unser Stadtmuseum
bestellte, nach dem v. Dechendschen Verfahren getränkte Gipsabguß der Dresdener
archaistischen Lanzenschwingenden Pallas unversehrt h ergelangt. Inventarisiert mit Mk 85
Wert.
Am 21. October 1905 ist durch Johannes Ick hier die pr Dampfer „Ariadne“ hergelangte Kiste
AG. 8093 mit dem für unser Stadtmuseum bei August Gerber Kunstanstalt in Koeln a/Rh.
unterm 9. v.M. bestellten Gipsabguß (Marmorimitation) von dem großen, 1859 in Eleusis
gefundenen, jetzt in Athen befindlichen Flachrelief mit den eleusinischen Gottheiten, Demeter
und Kora, mit Triptolemus hergelangt und unversehrt befunden; inventarisiert mit Mk 175
Versicherungsw ert. Transportkosten Mk 10,60
[s. 33 ]
[tekst przekreślony ] Frl Martha Ihlefeld aus Danzig schreibt uns aus Paris (53 rue Nôtre Dame
des Champs) unterm 23. October 1905, daß die 6 von ihr gemalten Oelbilde, welche Sie uns
vor etwa 4 Wochen zu eventl Ausste llung im Stadtmuseum gesendet hat, wie folgt zu benennen
und zu bewerten sind:
1. Im ehemaligen Apothekergarten des Olivaer Klosters. Mk 1000. –
2. [Im ehemaligen] Küchengarten [des Olivaer Klosters] Mk 800. – Verkauft?
3. Der letzte Rest der Klostergartenmauer. [Mk] 500. –
4. Nach Schwabental. Mk 500. –
5. Blick auf den Karlsberg. Mk 100. –
6. In Ernsttal. Mk 80. –
Frl Ihlfeld bittet, den genannten Bildern ein unverkäufliches hinzuzufügen. Welches sie
kürzlich gemalt hat, die Frau Rittmeister du Bois auf L ukoschin darstellend und das von dieser
Dame – [skreślone ] auf Ersuchen? – uns eingeliefert werden dürfte; [ dopisek czerwonym
atramentem ] eingeliefert 18/11.1905; Wert Mk 300. –
Von vorstehend verzeichneten Bildern sind 1 –6 eingetragen als L.S. (Leihgaben) No. 1452 –
1457, das Porträt unter No. 1513.
Am 28. Oktober 1905 ist uns von der verwittweten Frau Dr. Anna Berendt (Jopengasse 1
hierselbst wohnhaft) ein eisernes, [versilbertes] teilweise vergoldetes Kästchen mit
geschnittenen resp. gravierten oder geätzt en Verzierungen [und 2 Schlüsseln] übergeben,
welches das vor etwa 10 Jahren hier verstorbene Frl. Jenny Schmidt testamentarisch dem
Stadtmuseum zu Danzig übereignet hat mit der Bestimmung, es bis Tode des Frl. Mathilde
Behrendt, der Schwägerin der Frau Dr . Berendt, in deren Besitz zu belassen. Nach dem Tode
des Frl. Mathilde Berendt hat nunmehr Frau Dr. Berendt das Kästchen, ein altes
Familienerbstück, uns verabfolgt mit dem Ersuchen um Empfangsbescheinigung (vgl
Correspondenz). Inventarisiert unter III St m. No. 27. Arbeit des 17. Jahrh. Wert Mk 500. –
Als Vermächtnis an die Trauschke -Sammlung im Stadtmuseum
[tekst przekreślony ] Frl Martha Ihlefeld aus Danzig schreibt uns aus Paris (53 rue Nôtre Dame
des Champs) unterm 23. October 1905, daß die 6 von ihr gemalten Oelbilde, welche Sie uns
vor etwa 4 Wochen zu eventl Ausste llung im Stadtmuseum gesendet hat, wie folgt zu benennen
und zu bewerten sind:
1. Im ehemaligen Apothekergarten des Olivaer Klosters. Mk 1000. –
2. [Im ehemaligen] Küchengarten [des Olivaer Klosters] Mk 800. – Verkauft?
3. Der letzte Rest der Klostergartenmauer. [Mk] 500. –
4. Nach Schwabental. Mk 500. –
5. Blick auf den Karlsberg. Mk 100. –
6. In Ernsttal. Mk 80. –
Frl Ihlfeld bittet, den genannten Bildern ein unverkäufliches hinzuzufügen. Welches sie
kürzlich gemalt hat, die Frau Rittmeister du Bois auf L ukoschin darstellend und das von dieser
Dame – [skreślone ] auf Ersuchen? – uns eingeliefert werden dürfte; [ dopisek czerwonym
atramentem ] eingeliefert 18/11.1905; Wert Mk 300. –
Von vorstehend verzeichneten Bildern sind 1 –6 eingetragen als L.S. (Leihgaben) No. 1452 –
1457, das Porträt unter No. 1513.
Am 28. Oktober 1905 ist uns von der verwittweten Frau Dr. Anna Berendt (Jopengasse 1
hierselbst wohnhaft) ein eisernes, [versilbertes] teilweise vergoldetes Kästchen mit
geschnittenen resp. gravierten oder geätzt en Verzierungen [und 2 Schlüsseln] übergeben,
welches das vor etwa 10 Jahren hier verstorbene Frl. Jenny Schmidt testamentarisch dem
Stadtmuseum zu Danzig übereignet hat mit der Bestimmung, es bis Tode des Frl. Mathilde
Behrendt, der Schwägerin der Frau Dr . Berendt, in deren Besitz zu belassen. Nach dem Tode
des Frl. Mathilde Berendt hat nunmehr Frau Dr. Berendt das Kästchen, ein altes
Familienerbstück, uns verabfolgt mit dem Ersuchen um Empfangsbescheinigung (vgl
Correspondenz). Inventarisiert unter III St m. No. 27. Arbeit des 17. Jahrh. Wert Mk 500. –
Als Vermächtnis an die Trauschke -Sammlung im Stadtmuseum
[s. 34 ]
ist uns [am 1. Novbr 1905] aus dem Nachlas der am 20. April 1880 verstorbenen Frau Mathilde
Dix geborenen Ysendoorn, welche mütterlicherseits der Schwanzschen Familie entstammte,
und nach dem Tode ihrer am 13. Septbr d.J. hier verstorbenen Tochter, Frau Mathilde Schulz
geb. Dix, am 1. Novbr 1905 durch deren Bruder, Herrn Leo Dix in Oliva, Bahnhofstr. 4 II, ein
in verzierten Holzkästchen mit Glas scheibe befindliches, in farbigem Wachs bossiertes kleines
Porträt zugegangen, welches unzweifelhaft von dem bei Bernoulli [Reisen I 277] rühmlichst
genannten Medailleur und Bildhauer Friedrich Wilhelm Dubut (geb. München 1712, † Danzig
1799) nach dem Lebe n modelliert den Danziger [19/3.1777 gestorbenen] Bürgermeister
Schwartz in halber Figur in der Tracht seiner Zeit, in feinster Ausführung – Kopf und Hände
vollrund, sonst in Relief – darstellt und, abgesehen von der Verstaubung, bis auf einen
abgebrochen beiliegenden Finger unbeschädigt ist. Versicherungswert Mk 2000. Inventarisiert
unter Stm II A 13 T.S.
Während die L. Sauniersche Buchhandlung hier dem Stadtmuseum seit dem Aufhören der
Firma Th. Bertling „Die Zeitschrift für bildende Kunst nebst Kunstchr onik“ und als Ersatz für
die eingegangenen „Helbingschen Monatshefte“ die von Dr. Karl Koetschau seit Anfang 1905
herausgegeben „Museumskunde“ (Zeitschrift für Verwaltung u. Technik Oeffentlicher u.
Privater Sammlungen, Verlag von Georg Reimer in Berlin) l iefert, hat die Buchhandlung von
John & Rosenberg hier uns am 30. Octbr 1905 auf Bestellung als Fortsetzung der „Handbücher
der Königl. Museen zu Berlin“ geliefert:
Band I. W. Bode Die italienische Plastik; 3. Aufl. Mk 1,50
[Band] III. Fr. Lippmann Der Kup ferstich; 2. Aufl. Mk 3. –
[Band] IX. Adolf Erman Die ägyptische Religion. Ungebd. Mk 3,50
[dopisek do trzech powyższych pozycji ] unter Stm. IV 1905 No. 2 / [1905 No.] 3 / [1905 No. 4]
inventarisiert.
[tekst przekreślony ] Am 18. Novbr 1905 hat der Maler Konrad Wiederhold (Langfuhr
Baumbachallee 13 wohnhaft) mit seinen in beiliegendem Verzeichnis
ist uns [am 1. Novbr 1905] aus dem Nachlas der am 20. April 1880 verstorbenen Frau Mathilde
Dix geborenen Ysendoorn, welche mütterlicherseits der Schwanzschen Familie entstammte,
und nach dem Tode ihrer am 13. Septbr d.J. hier verstorbenen Tochter, Frau Mathilde Schulz
geb. Dix, am 1. Novbr 1905 durch deren Bruder, Herrn Leo Dix in Oliva, Bahnhofstr. 4 II, ein
in verzierten Holzkästchen mit Glas scheibe befindliches, in farbigem Wachs bossiertes kleines
Porträt zugegangen, welches unzweifelhaft von dem bei Bernoulli [Reisen I 277] rühmlichst
genannten Medailleur und Bildhauer Friedrich Wilhelm Dubut (geb. München 1712, † Danzig
1799) nach dem Lebe n modelliert den Danziger [19/3.1777 gestorbenen] Bürgermeister
Schwartz in halber Figur in der Tracht seiner Zeit, in feinster Ausführung – Kopf und Hände
vollrund, sonst in Relief – darstellt und, abgesehen von der Verstaubung, bis auf einen
abgebrochen beiliegenden Finger unbeschädigt ist. Versicherungswert Mk 2000. Inventarisiert
unter Stm II A 13 T.S.
Während die L. Sauniersche Buchhandlung hier dem Stadtmuseum seit dem Aufhören der
Firma Th. Bertling „Die Zeitschrift für bildende Kunst nebst Kunstchr onik“ und als Ersatz für
die eingegangenen „Helbingschen Monatshefte“ die von Dr. Karl Koetschau seit Anfang 1905
herausgegeben „Museumskunde“ (Zeitschrift für Verwaltung u. Technik Oeffentlicher u.
Privater Sammlungen, Verlag von Georg Reimer in Berlin) l iefert, hat die Buchhandlung von
John & Rosenberg hier uns am 30. Octbr 1905 auf Bestellung als Fortsetzung der „Handbücher
der Königl. Museen zu Berlin“ geliefert:
Band I. W. Bode Die italienische Plastik; 3. Aufl. Mk 1,50
[Band] III. Fr. Lippmann Der Kup ferstich; 2. Aufl. Mk 3. –
[Band] IX. Adolf Erman Die ägyptische Religion. Ungebd. Mk 3,50
[dopisek do trzech powyższych pozycji ] unter Stm. IV 1905 No. 2 / [1905 No.] 3 / [1905 No. 4]
inventarisiert.
[tekst przekreślony ] Am 18. Novbr 1905 hat der Maler Konrad Wiederhold (Langfuhr
Baumbachallee 13 wohnhaft) mit seinen in beiliegendem Verzeichnis
[s. 35 ]
mit Mk 16458 – Gesammtwert angegebenen Bildern und Studien eine Sonderausstellung in den
östlich neben dem Mittelsaal der Gemäldegalerie des Stadtmu seums veranstaltet, die gleich den
Museumssammlungen zugänglich sein soll. L.S. 1514.
Wiederhold hat die Sachen am 16. Jan. 1906 wieder erhalten.
Am 29. Novbr 1905 hat Herr Geh. Rat Prof. Matthaei im Auftrage des Vorstandes der
Deutschen Jahrhundert -Ausst ellung in Berlin uns ersucht, die nachstehend verzeichneten
Kunstwerke einpacken und unverzüglich an die genannte Ausstellung absenden zu lassen an
Herrn A. Warmuth Hofspediteur in Berlin C 2 (hinter der Garnisonkirche 1a) in unsern wie
folgt signierten Ki sten:
[tekst przekreślony ]
I. D.J.A. 426 2 Oelgemälde „Wert Mk 5000“:
† Joh. Carl Schultz Ansicht von Danzig vom Bischofsberge ausgesehen. Im
Gemäldeverzeichnis von 1902 angeführt S. 51 Stm 216 [56] Mk 900. –
† M.C. Gregorovius Der Lange Markt zu Danzig 1832.
A. a. O. S. 23 August Kabrun 17. Mk 500. –
II. D.J.A. 427 Oelbild “Wert 5000 Mark“
Friedrich Kraus, † Berlin 1894. Die Beleuchtung des krozprinzlichen Palais in
Berlin 1858. A.a.O. S. 46
Stm 111 [34] Mk 600. –
III. DJA 428/429 4 Oelgemälde „We rt 5000 Mark“:
No. 428 † Unbekannt. Weibl. Brustbild (Frau Obrist Crueger)
A.a.O. S. 54. Stm 257 [131] Mk 200. –
† Joh. Carl Schultz Die Lange Brücke am Mottlaufluß in Danzig.
A.a.O. S. 25 August Kabrun 47. Mk 600. –
No. 429 † Heinrich Heger Kircheninte rieur in Antwerpen.
A.a.O. S. 43 Stm 63 [83] Mk 450. –
Hans Gude, † Berlin. Norwegischer Vorfrühling 1856. A.a.O.
S. 6 Kabrunsche Galerie 66. Mk 600. –
IV. D.J.A. 430 5 Gemälde „Wert 5000 Mark“:
† Carl Friedr. Meyerheim, geb. Danzig 1786, † 1837. Oelbild, Porträt des
Bürgermeisters Wernsdorf. A.a.O. S. 47
Stm 133 [72] Mk 50. –
mit Mk 16458 – Gesammtwert angegebenen Bildern und Studien eine Sonderausstellung in den
östlich neben dem Mittelsaal der Gemäldegalerie des Stadtmu seums veranstaltet, die gleich den
Museumssammlungen zugänglich sein soll. L.S. 1514.
Wiederhold hat die Sachen am 16. Jan. 1906 wieder erhalten.
Am 29. Novbr 1905 hat Herr Geh. Rat Prof. Matthaei im Auftrage des Vorstandes der
Deutschen Jahrhundert -Ausst ellung in Berlin uns ersucht, die nachstehend verzeichneten
Kunstwerke einpacken und unverzüglich an die genannte Ausstellung absenden zu lassen an
Herrn A. Warmuth Hofspediteur in Berlin C 2 (hinter der Garnisonkirche 1a) in unsern wie
folgt signierten Ki sten:
[tekst przekreślony ]
I. D.J.A. 426 2 Oelgemälde „Wert Mk 5000“:
† Joh. Carl Schultz Ansicht von Danzig vom Bischofsberge ausgesehen. Im
Gemäldeverzeichnis von 1902 angeführt S. 51 Stm 216 [56] Mk 900. –
† M.C. Gregorovius Der Lange Markt zu Danzig 1832.
A. a. O. S. 23 August Kabrun 17. Mk 500. –
II. D.J.A. 427 Oelbild “Wert 5000 Mark“
Friedrich Kraus, † Berlin 1894. Die Beleuchtung des krozprinzlichen Palais in
Berlin 1858. A.a.O. S. 46
Stm 111 [34] Mk 600. –
III. DJA 428/429 4 Oelgemälde „We rt 5000 Mark“:
No. 428 † Unbekannt. Weibl. Brustbild (Frau Obrist Crueger)
A.a.O. S. 54. Stm 257 [131] Mk 200. –
† Joh. Carl Schultz Die Lange Brücke am Mottlaufluß in Danzig.
A.a.O. S. 25 August Kabrun 47. Mk 600. –
No. 429 † Heinrich Heger Kircheninte rieur in Antwerpen.
A.a.O. S. 43 Stm 63 [83] Mk 450. –
Hans Gude, † Berlin. Norwegischer Vorfrühling 1856. A.a.O.
S. 6 Kabrunsche Galerie 66. Mk 600. –
IV. D.J.A. 430 5 Gemälde „Wert 5000 Mark“:
† Carl Friedr. Meyerheim, geb. Danzig 1786, † 1837. Oelbild, Porträt des
Bürgermeisters Wernsdorf. A.a.O. S. 47
Stm 133 [72] Mk 50. –
[s. 36 ]
noch DJA 430: † Friedr. Eduard Meyerheim, 2 Gouachebilder: Danzig vom
Bischofsberge aus gesehen und Danzig von der Promenade auf
Neugarten aus gesehen. A.a.O. S. 48 Stm 146, 147
[170, 171] jedes Mk 50. –
† G.F. Waldmueller, † Wien 1865. Oelbild „ Ungarische Marktscene“.
A.a.O. S. 53 Stm 240 [129] Mk 100. –
† Robert Reinick. Oelbild: Blick auf das Albanergebierge 1840.
A.a.O. S. 50 Stm 178 [47] Mk 80.
V. D.J.A. 431/432 6 Oelgemälde „Wert 5000 Mark“:
No. 431. † Dominico Quaglio, 2 Bilder: Der Artushof zu Danzig, Inneres 1833
und Schloß Marienburg von der Nogatseite 1834. A.a.O. SS. 24/25
August Kabrun 41/42 das erste Mk 500, das zweite Mk 800. –
No. 432. † Buerkel. Campagnole. A.a.O. S. 23 August Kabrun 8 Mk 600. –
† L. Herrmann. Flußlandschaft, Am Ausfluß der Schelde 1846
A.a.O. S. 44 Stm 76 [T.S. 17] Mk 600. –
† Friedr. Eduard Meyerheim, 2 Bilder: Danzig vom Bischofsberge
ausgesehen 1829 und Ge rnrode im Harz 1828
A.a.O. S. 48 Stm 142, 141 [152, 151] jedes Mk 50. –
VI. D.J.A. 433/435 5 Gemälde und Zeichnungen „Wert 5000 Mark:
No. 433. † Franz Krueger. Oelbild, weibl. Porträt. Oval.
Eigentum der Frau M. Heidfeld hier Hundegasse 25.
Mk 300. – Un s von derselben heute zugeschickt. –
No. 434. Wilh. Stryowski Oelbild: Das Bildhauer Freitag Werkstatt
im Franziskanerkloster zu Danzig 1862. A.a.O.
S. 52 Stm 227 [59] Mk 500. –
Derselbe . Waschfrauen vom Regen überrascht.
Oelskizze. Mk 500. – Eigentum des Künstlers.
No. 435. zwei Kreidezeichnungen:
† Robert Reinick. Selbestporträt. Mk 150. – Eigentum
des Frl Luise Reinick hier Gr. Gerbergasse 14.
† Franz Krueger. Männliches Brustbild. Mk 150. - Eigentum
der Frau Dr. M. Heidfeld hier Hundegasse 25. –
Uns von derselben heute (29/11.05) zugeschickt. –
noch DJA 430: † Friedr. Eduard Meyerheim, 2 Gouachebilder: Danzig vom
Bischofsberge aus gesehen und Danzig von der Promenade auf
Neugarten aus gesehen. A.a.O. S. 48 Stm 146, 147
[170, 171] jedes Mk 50. –
† G.F. Waldmueller, † Wien 1865. Oelbild „ Ungarische Marktscene“.
A.a.O. S. 53 Stm 240 [129] Mk 100. –
† Robert Reinick. Oelbild: Blick auf das Albanergebierge 1840.
A.a.O. S. 50 Stm 178 [47] Mk 80.
V. D.J.A. 431/432 6 Oelgemälde „Wert 5000 Mark“:
No. 431. † Dominico Quaglio, 2 Bilder: Der Artushof zu Danzig, Inneres 1833
und Schloß Marienburg von der Nogatseite 1834. A.a.O. SS. 24/25
August Kabrun 41/42 das erste Mk 500, das zweite Mk 800. –
No. 432. † Buerkel. Campagnole. A.a.O. S. 23 August Kabrun 8 Mk 600. –
† L. Herrmann. Flußlandschaft, Am Ausfluß der Schelde 1846
A.a.O. S. 44 Stm 76 [T.S. 17] Mk 600. –
† Friedr. Eduard Meyerheim, 2 Bilder: Danzig vom Bischofsberge
ausgesehen 1829 und Ge rnrode im Harz 1828
A.a.O. S. 48 Stm 142, 141 [152, 151] jedes Mk 50. –
VI. D.J.A. 433/435 5 Gemälde und Zeichnungen „Wert 5000 Mark:
No. 433. † Franz Krueger. Oelbild, weibl. Porträt. Oval.
Eigentum der Frau M. Heidfeld hier Hundegasse 25.
Mk 300. – Un s von derselben heute zugeschickt. –
No. 434. Wilh. Stryowski Oelbild: Das Bildhauer Freitag Werkstatt
im Franziskanerkloster zu Danzig 1862. A.a.O.
S. 52 Stm 227 [59] Mk 500. –
Derselbe . Waschfrauen vom Regen überrascht.
Oelskizze. Mk 500. – Eigentum des Künstlers.
No. 435. zwei Kreidezeichnungen:
† Robert Reinick. Selbestporträt. Mk 150. – Eigentum
des Frl Luise Reinick hier Gr. Gerbergasse 14.
† Franz Krueger. Männliches Brustbild. Mk 150. - Eigentum
der Frau Dr. M. Heidfeld hier Hundegasse 25. –
Uns von derselben heute (29/11.05) zugeschickt. –
[s. 37 ]
[tekst przekreślony ] Von vorstehend angegebenen Kisten sind die beiden ersten (D.J.A. 426 und
427) am 30. Novbr 1905 durch den Bahnspediteur Heinrich Huelsen aus dem Stadtmuseum
abgeholt worden, die übrigen Kisten am 1. Dezbr 1905.
[tekst przekreślony ] Am 2. Dezbr 1905 hat das Kuratorium der Kabrunschen Stiftung
beschlossen, die der Kabrunschen Sammlung zugehörigen Handzeichnunge n von D.
Chodowiecki zur Deutschen Jahrhundert -Ausstellung zu leihen, sie aber wenn zulässig neben
der Wert -Declaration von Mk 5000 auf dem Frachtbriefe privatim gegen Transportgefahr zu
versichern
[tekst przekreślony ] Am 4. Dezember 1905 sind in Kiste DJ A 424 (deklariert mit 5000 Mk)
sorgfältig eingepakt durch den Tischlermeister B. Lindnau
1.) das Oelgemälde „Landschaft mit Windmühle“ von A. Calame, im Gemäldeverzeichnis
des Stadtmuseums von 1902 angegeben S. 41 Stm 22, wert Mk 1000. –
2.) die zur Kabrunschen Kup ferstichsammlung gehörigen 173 Handzeichnungen (auf 42
Untersatzbogen) von D. Chodowiecki nebst Mappe wert Mk 6000. –
zur Absendung an die Deutsche Jahrhundertausstellung z.H. des Hofspediteur A. Warmuth in
Berlin, welcher brieflich ersucht worden ist, dies e Sendung zum wahren (nicht blos dem auf
dem Frachtbrief Deklaration) Wert gegen Transport - und Feuersgefahr zu versichern; hiervon
ist gleichzeitig das Kuratorium der Kabrunschen Stiftung schriftlich benachrichtigt worden,
während dem Vorstand der Deutsch en Jahrhundertausstellung der Inhalt der 11 Kisten DJA 424
und 426 –435 auf dem vorgeschriebenen Formular angemeldet worden ist.
Am 3. Dezbr 1905 ist der Kustos der Kabrunschen Kunstsammlungen, Herr Zeichenlehrer
Lenz, hierselbst gestorben.
Am 4. Dezbr 1905 ist das Bild „Tag der Almosen“, von Ad. Maennchen, aus München
unversehrt wieder hergelangt. – Maennchen nennt es jetzt „Almosentag“.
[tekst przekreślony ] Von vorstehend angegebenen Kisten sind die beiden ersten (D.J.A. 426 und
427) am 30. Novbr 1905 durch den Bahnspediteur Heinrich Huelsen aus dem Stadtmuseum
abgeholt worden, die übrigen Kisten am 1. Dezbr 1905.
[tekst przekreślony ] Am 2. Dezbr 1905 hat das Kuratorium der Kabrunschen Stiftung
beschlossen, die der Kabrunschen Sammlung zugehörigen Handzeichnunge n von D.
Chodowiecki zur Deutschen Jahrhundert -Ausstellung zu leihen, sie aber wenn zulässig neben
der Wert -Declaration von Mk 5000 auf dem Frachtbriefe privatim gegen Transportgefahr zu
versichern
[tekst przekreślony ] Am 4. Dezember 1905 sind in Kiste DJ A 424 (deklariert mit 5000 Mk)
sorgfältig eingepakt durch den Tischlermeister B. Lindnau
1.) das Oelgemälde „Landschaft mit Windmühle“ von A. Calame, im Gemäldeverzeichnis
des Stadtmuseums von 1902 angegeben S. 41 Stm 22, wert Mk 1000. –
2.) die zur Kabrunschen Kup ferstichsammlung gehörigen 173 Handzeichnungen (auf 42
Untersatzbogen) von D. Chodowiecki nebst Mappe wert Mk 6000. –
zur Absendung an die Deutsche Jahrhundertausstellung z.H. des Hofspediteur A. Warmuth in
Berlin, welcher brieflich ersucht worden ist, dies e Sendung zum wahren (nicht blos dem auf
dem Frachtbrief Deklaration) Wert gegen Transport - und Feuersgefahr zu versichern; hiervon
ist gleichzeitig das Kuratorium der Kabrunschen Stiftung schriftlich benachrichtigt worden,
während dem Vorstand der Deutsch en Jahrhundertausstellung der Inhalt der 11 Kisten DJA 424
und 426 –435 auf dem vorgeschriebenen Formular angemeldet worden ist.
Am 3. Dezbr 1905 ist der Kustos der Kabrunschen Kunstsammlungen, Herr Zeichenlehrer
Lenz, hierselbst gestorben.
Am 4. Dezbr 1905 ist das Bild „Tag der Almosen“, von Ad. Maennchen, aus München
unversehrt wieder hergelangt. – Maennchen nennt es jetzt „Almosentag“.
[s. 38 ]
Am 9. Dezbr 1905 hat die Buchdruckerei von Julius Sauer hier 240 blaue Einlaßkarten (in 6
Blocks) à 50 ₰ geliefert für den Preis von Mk 4,50.
[tekst przekreślony ] Am 19. Dezbr 1905 ist der Custos Herr Stryowski mit achttägigen Urlaub
nach Berlin gereist; Herr Bauwart Palingowski wird während der Abwesenheit des Herrn
Stryowski das Museum inspizieren, auch die Heizung in dessen Wohnung im Gange erhalten
lassen. HE. Stryowski ist am 28. Dezbr 1905 zurückgekehrt u. wieder Dienst getreten. –
[tekst przekreślony ] Am 23. Dezbr 1905 hat Frl Ihlfeld um Auslieferung des von ihr gemalten,
z.Zt. im Stadtmuseum ausgest ellten Porträts der Frau du Bois an den Rahmenverfertiger
Sablewski gebeten; die Auslieferung ist am selben Tage erfolgt.
An Stelle des aus dem Kunstverein und somit auch aus dem Kuratorium des Stadtmuseums
geschiedenen früheren Oberpräsidenten hierselbst , jetzigen Handelsministers Herrn Delbrueck
Excellenz hat der Vorstand des Kunstvereins am 23. Dezbr 1905 den Professor an der hiesigen
Kgl Technischen Hochschule, Herrn Geh. Regierungs -Rat Adalbert Matthaei, wohnhaft in
Zoppot Luisenstraße 2, zum Mitglied e des Museumskuratorii gewählt, nachdem derselbe sich
zur Annahme dieser Wahl und eventuell auch zum Eintritt in den Vorstand des Stadtmuseums
bereit erklärt hat (vergl. Seinen, der Museumskorrespondenz beigehefteten, an Herrn Dr. P.
Damme gerichteten Brie f vom 18. Dezbr 1905). –
Den am 8. Januar 1906 als Mitglied in das Museumskuratorium eingeführten Herrn Geh. Rat
Prof. Dr. Matthaei hat das Kuratorium am selben Tage zum Mitgliede des Vorstandes des
Stadtmuseums erwählt; HE. pt. Matthaei hat die Wahl angeno mmen.
[tekst przekreślony ] Am 23. Januar 1906 ist der Kustos HE. Stryowski mit achttätigem Urlaub
nach Berlin gereist; die städt. Bauverwaltung ist ersucht worden, das Stadtmuseum durch den
betr. Stadtbauwart täglich inspizieren zu lassen.
Am 9. Dezbr 1905 hat die Buchdruckerei von Julius Sauer hier 240 blaue Einlaßkarten (in 6
Blocks) à 50 ₰ geliefert für den Preis von Mk 4,50.
[tekst przekreślony ] Am 19. Dezbr 1905 ist der Custos Herr Stryowski mit achttägigen Urlaub
nach Berlin gereist; Herr Bauwart Palingowski wird während der Abwesenheit des Herrn
Stryowski das Museum inspizieren, auch die Heizung in dessen Wohnung im Gange erhalten
lassen. HE. Stryowski ist am 28. Dezbr 1905 zurückgekehrt u. wieder Dienst getreten. –
[tekst przekreślony ] Am 23. Dezbr 1905 hat Frl Ihlfeld um Auslieferung des von ihr gemalten,
z.Zt. im Stadtmuseum ausgest ellten Porträts der Frau du Bois an den Rahmenverfertiger
Sablewski gebeten; die Auslieferung ist am selben Tage erfolgt.
An Stelle des aus dem Kunstverein und somit auch aus dem Kuratorium des Stadtmuseums
geschiedenen früheren Oberpräsidenten hierselbst , jetzigen Handelsministers Herrn Delbrueck
Excellenz hat der Vorstand des Kunstvereins am 23. Dezbr 1905 den Professor an der hiesigen
Kgl Technischen Hochschule, Herrn Geh. Regierungs -Rat Adalbert Matthaei, wohnhaft in
Zoppot Luisenstraße 2, zum Mitglied e des Museumskuratorii gewählt, nachdem derselbe sich
zur Annahme dieser Wahl und eventuell auch zum Eintritt in den Vorstand des Stadtmuseums
bereit erklärt hat (vergl. Seinen, der Museumskorrespondenz beigehefteten, an Herrn Dr. P.
Damme gerichteten Brie f vom 18. Dezbr 1905). –
Den am 8. Januar 1906 als Mitglied in das Museumskuratorium eingeführten Herrn Geh. Rat
Prof. Dr. Matthaei hat das Kuratorium am selben Tage zum Mitgliede des Vorstandes des
Stadtmuseums erwählt; HE. pt. Matthaei hat die Wahl angeno mmen.
[tekst przekreślony ] Am 23. Januar 1906 ist der Kustos HE. Stryowski mit achttätigem Urlaub
nach Berlin gereist; die städt. Bauverwaltung ist ersucht worden, das Stadtmuseum durch den
betr. Stadtbauwart täglich inspizieren zu lassen.
[s. 39 ]
LS. 15 15/1517 drei Aquarelle von Emil Proch in Kirchtimke hergeliehen durch den
Kunstverein zu Danzig 25 + 40 + 25 = Mk 90. –
[tekst przekreślony ] Ein von Gustav Adolf Mueller in Eisenach (Villa Felix Bornemann) unterm
23. Januar 1906 brieflich und unter Beigabe einer Photographie zum Kauf angebotenes auf
Eichenholz cm hoch und cm breit gemaltes Oelbild von Lukas Kranach, eine
Lukretia darstellend, ist am 29, Jan. 1906 in genau dem von der Photographie angedeuteten
Zustande [Spalt oben in der Platte, Risse in de r Farbe, sturrpfe d.h. weiß gewordene Stellen im
Firnis [ odnośnik do uwagi poniżej ] und Abscheuerung am oberen Rande) hergelangt. Es ist im
Nachlasinventar nach Muellers Angabe mit Mk 5500, vom Legatar mit Mk 4000 bewertet.
*) unten in der Ecke eine kleine Stelle bestoßen, ein andere ausgebrochen
[pospis] J.B. Stoddart
[tekst przekreślony ] Das vorerwähnte Bild ist vorläufig zur Aufbewahrung in das Magistrats
Depositorium (z.Hd. des Herrn Rendanten Braun) gegeben worden; wegen etwaigen Erwerbs
für di e Kabrunsche Stiftung wird deren Kuratorium Donnerstag, den 1. Februar cr., Vormittags
9 ½ Uhr in Beratung treten; hiervon werde ich Herrn Dr. Mueller benachrichtigen
[podpis] O. Bischoff
[tekst przekreślony ] Das Curatorium der Kabrunschen Stiftung hat sich am 3. Februar 1906
gegen den Ankauf des vorgedachten Bildes erklärt, daher es sofort an Herrn Dr. Gustav Adolf
Mueller in Eisenach (Villa F. Bormann) in eingeschriebenen Postpacket frankiert
zurückgeschickt worden infolge seiner telegrafischen Or dre.
[tekst przekreślony ] Am 3. Febr 1906 sind Herrn Rudolf Steimmig die am 14. August 1904 als
Leihgabe L.S. 1021/1022 in das Stadtmuseum gelieferten Gegenstände:
L.S. 1021 Oelbild; Blumenstück, 74/63 groß, Wert Mk 80 und
[L.S.] 1022 Schachbrett, aufzuklappender zweiteiliger Holzkasten mit eingelegter
Arbeit, geschlossen 55/55 groß, Wert Mk 100
gegen Empfangschein zurückgegeben worden.
[tekst przekreślony ] Am 9. März 1906 hat Frl M. Ihlefeld ihre Bilder (s.S. 33/38) aus dem
Stadtmuseum abholen lassen. L.S. 1452/1457.
LS. 15 15/1517 drei Aquarelle von Emil Proch in Kirchtimke hergeliehen durch den
Kunstverein zu Danzig 25 + 40 + 25 = Mk 90. –
[tekst przekreślony ] Ein von Gustav Adolf Mueller in Eisenach (Villa Felix Bornemann) unterm
23. Januar 1906 brieflich und unter Beigabe einer Photographie zum Kauf angebotenes auf
Eichenholz cm hoch und cm breit gemaltes Oelbild von Lukas Kranach, eine
Lukretia darstellend, ist am 29, Jan. 1906 in genau dem von der Photographie angedeuteten
Zustande [Spalt oben in der Platte, Risse in de r Farbe, sturrpfe d.h. weiß gewordene Stellen im
Firnis [ odnośnik do uwagi poniżej ] und Abscheuerung am oberen Rande) hergelangt. Es ist im
Nachlasinventar nach Muellers Angabe mit Mk 5500, vom Legatar mit Mk 4000 bewertet.
*) unten in der Ecke eine kleine Stelle bestoßen, ein andere ausgebrochen
[pospis] J.B. Stoddart
[tekst przekreślony ] Das vorerwähnte Bild ist vorläufig zur Aufbewahrung in das Magistrats
Depositorium (z.Hd. des Herrn Rendanten Braun) gegeben worden; wegen etwaigen Erwerbs
für di e Kabrunsche Stiftung wird deren Kuratorium Donnerstag, den 1. Februar cr., Vormittags
9 ½ Uhr in Beratung treten; hiervon werde ich Herrn Dr. Mueller benachrichtigen
[podpis] O. Bischoff
[tekst przekreślony ] Das Curatorium der Kabrunschen Stiftung hat sich am 3. Februar 1906
gegen den Ankauf des vorgedachten Bildes erklärt, daher es sofort an Herrn Dr. Gustav Adolf
Mueller in Eisenach (Villa F. Bormann) in eingeschriebenen Postpacket frankiert
zurückgeschickt worden infolge seiner telegrafischen Or dre.
[tekst przekreślony ] Am 3. Febr 1906 sind Herrn Rudolf Steimmig die am 14. August 1904 als
Leihgabe L.S. 1021/1022 in das Stadtmuseum gelieferten Gegenstände:
L.S. 1021 Oelbild; Blumenstück, 74/63 groß, Wert Mk 80 und
[L.S.] 1022 Schachbrett, aufzuklappender zweiteiliger Holzkasten mit eingelegter
Arbeit, geschlossen 55/55 groß, Wert Mk 100
gegen Empfangschein zurückgegeben worden.
[tekst przekreślony ] Am 9. März 1906 hat Frl M. Ihlefeld ihre Bilder (s.S. 33/38) aus dem
Stadtmuseum abholen lassen. L.S. 1452/1457.
[s. 40 ]
[tekst przekreślony ] Am 10. 1906 hat HE. Th. Kuehnen wohnhaft Langfuhr Hauptstraße 100
dem Stadtmuseum 25 kleine [von ihm] in Oel ge malte Landschaften im Preise von 80 –100 Mk
nebst Spezialverzeichnis zur Ausstellung geliehen. L.S. 1518. Mk 2000. – [czerwonym
atramentem] Ausgeliefert
Am 14. März 1906 hat das Kuratorium ein durch Vermittelung des Herrn August von Brandis,
Professors an d er Technischen Hochschule hierselbst, zum Ankauf für das Stadtmuseum
angebotenes Oelgemälde „Waldlandschaft“ [ dopisek powyżej : „Am Weiher“ ca 1896 gemalt]
103 cm hoch, 132 cm br. von Adolf Hoelzel (jetzt als Professor an die stuttgarter Akademie
berufen) f ür Mk 900 zu erwerben beschlossen, ferner genehmigt, daß von den Reliefs der Ara
pacis Augusti, von denen die Generalverwaltung der Kgl. Museen in Berlin lt. Schreiben vom
25. Januar cr. Abgüsse zu liefern sich bereit erklärt, falls bis zum 31. d.M. eine g enügend große
Anzahl bestellt wird, die Tafel III X mit Tellus und Aura 160 cm hoch 242 cm breit zum Preise
von Mk 250 eventl angeschafft wird. Das Hoelzelsche Bild ist am 15. März 1906 in das
Stadtmuseum geliefert und unter Stm 171 der Abteilung „Neuere T afelgemälde“ inventarisiert
worden.
Am 28. März 1906 hat Herr Carl Reimer hierselbst (Grüner Weg 18, vom 1. April cr. ab
Langfuhr Bahnhofstr. 5 I) dem Stadtmuseum 1 messingene Schiebelampe, 1 Leuchter aus
Messingblech und 1 Lichtputzscheere aus Schmiedeei sen geschenkt, 3 Arbeiten aus der ersten
Hälfte des 19. Jahrh.
Am 5. April 1906 haben wir unter Uebersendung von Mk 30 Mitgliedsbeitrag pro 1906/1907
an Bruno Cassirer Verlagsbuchhandlung in Berlin W Derfflingerstr. 16 den Beitritt unseres
Stadtmuseums zu der im Januar 1906 zu Berlin begründeten, unter Leitung von Max Lehrs,
Max I. Friedlaender und Dr. Paul Kristeller stehenden „Graphischen Gesellschaft“ erklärt,
nachdem sämmtliche Mitglieder des Museumsvorstandes schriftlich dafür gestimmt haben.
[tekst przekreślony ] Am 10. 1906 hat HE. Th. Kuehnen wohnhaft Langfuhr Hauptstraße 100
dem Stadtmuseum 25 kleine [von ihm] in Oel ge malte Landschaften im Preise von 80 –100 Mk
nebst Spezialverzeichnis zur Ausstellung geliehen. L.S. 1518. Mk 2000. – [czerwonym
atramentem] Ausgeliefert
Am 14. März 1906 hat das Kuratorium ein durch Vermittelung des Herrn August von Brandis,
Professors an d er Technischen Hochschule hierselbst, zum Ankauf für das Stadtmuseum
angebotenes Oelgemälde „Waldlandschaft“ [ dopisek powyżej : „Am Weiher“ ca 1896 gemalt]
103 cm hoch, 132 cm br. von Adolf Hoelzel (jetzt als Professor an die stuttgarter Akademie
berufen) f ür Mk 900 zu erwerben beschlossen, ferner genehmigt, daß von den Reliefs der Ara
pacis Augusti, von denen die Generalverwaltung der Kgl. Museen in Berlin lt. Schreiben vom
25. Januar cr. Abgüsse zu liefern sich bereit erklärt, falls bis zum 31. d.M. eine g enügend große
Anzahl bestellt wird, die Tafel III X mit Tellus und Aura 160 cm hoch 242 cm breit zum Preise
von Mk 250 eventl angeschafft wird. Das Hoelzelsche Bild ist am 15. März 1906 in das
Stadtmuseum geliefert und unter Stm 171 der Abteilung „Neuere T afelgemälde“ inventarisiert
worden.
Am 28. März 1906 hat Herr Carl Reimer hierselbst (Grüner Weg 18, vom 1. April cr. ab
Langfuhr Bahnhofstr. 5 I) dem Stadtmuseum 1 messingene Schiebelampe, 1 Leuchter aus
Messingblech und 1 Lichtputzscheere aus Schmiedeei sen geschenkt, 3 Arbeiten aus der ersten
Hälfte des 19. Jahrh.
Am 5. April 1906 haben wir unter Uebersendung von Mk 30 Mitgliedsbeitrag pro 1906/1907
an Bruno Cassirer Verlagsbuchhandlung in Berlin W Derfflingerstr. 16 den Beitritt unseres
Stadtmuseums zu der im Januar 1906 zu Berlin begründeten, unter Leitung von Max Lehrs,
Max I. Friedlaender und Dr. Paul Kristeller stehenden „Graphischen Gesellschaft“ erklärt,
nachdem sämmtliche Mitglieder des Museumsvorstandes schriftlich dafür gestimmt haben.
[s. 41 ]
Am 7. April 1906 hat Herr Friedrich Basner hier Reitbahn No. 3 dem Stadtmuseum 2 in
Eisenblech geschnittene Zunftaufzug -Schilder, an Tragestöcken hängend, geschenkt, welche
aus dem Besitz der Danziger Hauszimmerleute stammen und in den Jahren 1556 resp. 1 826
angefertigt sind.
Am 25. April 1906 sind dem Stadtmuseum von den Geschwistern Fräulein Ida und Johanna
Pickering zu Berlin Stubenrauchstraße 3 I durch Vermittelung ihres Neffen, Herrn Reg.
Referendar, Lieutenant der Reserve Pickering z.Zt. hierselbst von den Hochzeitskleidern ihres
Großvaters, des Kaufmanns Carl Gottlieb Steffens zu Danzig, geboren 1749, † 1825, des
Begründers der Firma Carl Gottlieb Steffens & Soehne hierselbst, als Geschenk zugegangen:
ein brauner Leibrock von Tuch mit Stickerei (Pol terabendrock), ein dunkelgrüner, noch reicher
bestickter Leibrock von Tuch und eine seidene Weste vom Hochzeitsanzuge; Kleidungsstücke
vom Jahre 1787. – Inventarisiert unter Stm. III No. 28 abc, Gesamtwert Mk 160. –
Am 27. April 1906 ist aus hiesigem Magist ratsdepositorio in das Stadtmuseum übertragen ein
Etui mit einem versilberten 103,980 grammes schweren und einem vergoldeten 103,5 grammes
schweren einer von Karl Fischer in Berlin 1844 geschnittenen, wahrscheinlich in der dortigen
Königlichen Münze gepräg ten, 64 cm im Durchmesser großen
Bronce – Medaille
Avers: Kopf Königs Friedrich Wilhelm III von Preußen; Umschrift: Friedrich Wilhelm III
Gründer der Staedteordnung MDCCCVIII
Revers: Das Wappen der Stadt Danzig mit der auf dem Zierbande darunter befindlich en
Inschrift: 26. Maerz 1343. Ueber dem Wappen die Worte: Magistrat zu Danzig.
Der Schneidermeister Emil Thun hier Paradiesgasse 21 wohnhaft bewirbt sich um
Beschäftigung als Aufseher im Museum
Vom Kunstverein hierselbst sind uns leihweise übergeben 4 Oelgemälde nämlich L.S.
1519/1522 und zwar:
Am 7. April 1906 hat Herr Friedrich Basner hier Reitbahn No. 3 dem Stadtmuseum 2 in
Eisenblech geschnittene Zunftaufzug -Schilder, an Tragestöcken hängend, geschenkt, welche
aus dem Besitz der Danziger Hauszimmerleute stammen und in den Jahren 1556 resp. 1 826
angefertigt sind.
Am 25. April 1906 sind dem Stadtmuseum von den Geschwistern Fräulein Ida und Johanna
Pickering zu Berlin Stubenrauchstraße 3 I durch Vermittelung ihres Neffen, Herrn Reg.
Referendar, Lieutenant der Reserve Pickering z.Zt. hierselbst von den Hochzeitskleidern ihres
Großvaters, des Kaufmanns Carl Gottlieb Steffens zu Danzig, geboren 1749, † 1825, des
Begründers der Firma Carl Gottlieb Steffens & Soehne hierselbst, als Geschenk zugegangen:
ein brauner Leibrock von Tuch mit Stickerei (Pol terabendrock), ein dunkelgrüner, noch reicher
bestickter Leibrock von Tuch und eine seidene Weste vom Hochzeitsanzuge; Kleidungsstücke
vom Jahre 1787. – Inventarisiert unter Stm. III No. 28 abc, Gesamtwert Mk 160. –
Am 27. April 1906 ist aus hiesigem Magist ratsdepositorio in das Stadtmuseum übertragen ein
Etui mit einem versilberten 103,980 grammes schweren und einem vergoldeten 103,5 grammes
schweren einer von Karl Fischer in Berlin 1844 geschnittenen, wahrscheinlich in der dortigen
Königlichen Münze gepräg ten, 64 cm im Durchmesser großen
Bronce – Medaille
Avers: Kopf Königs Friedrich Wilhelm III von Preußen; Umschrift: Friedrich Wilhelm III
Gründer der Staedteordnung MDCCCVIII
Revers: Das Wappen der Stadt Danzig mit der auf dem Zierbande darunter befindlich en
Inschrift: 26. Maerz 1343. Ueber dem Wappen die Worte: Magistrat zu Danzig.
Der Schneidermeister Emil Thun hier Paradiesgasse 21 wohnhaft bewirbt sich um
Beschäftigung als Aufseher im Museum
Vom Kunstverein hierselbst sind uns leihweise übergeben 4 Oelgemälde nämlich L.S.
1519/1522 und zwar:
[s. 42 ]
[tekst przekreślony ] am 11. Mai 1906:
Karl Oenike „Am Ufer“. Mk 350. –
Derselbe „Herbstnebel“. Mk 600. –
[dopisek czerwonym atramentem do dwóch powyższych pozycji ] Zurückgegeben 26/9.06
am 19. Mai 1906:
Bruenner „Am Kanal“
am 26. Mai 1906:
Hans Dahl „Abendfrieden“ (Westnorwegen) Mk 700. [ dopisek czerwonym atramentem ]
Zurückgegeben 26/9.06
Am 30. Mai 1906 ist dem Stadtmuseum als Geschenk der Hinterbliebenen des Herrn Rudolf
Kaemmerer ([gebor en 18.9.1824] gestorben zu Danzig 3. Octbr 1903) sein von Arendt 1906
gemaltes resp. nach seinem, zu Lebzeiten des Dargestellten gefertigten Porträt kopiertes
lebensgr. Bildnis in halber Figur, Oelbild auf Lwd 81/67 groß als Geschenk und zur Erinnerung
an den Verewigten, der dem Stadtmuseumskuratorio von Beginn ab angehört hat, zugegangen
und unter Stm. I B 172 inventarisiert worden; Versicherungswert Mk ……………
[tekst przekreślony ] Als Leihgaben hat der hiesige Kunstverein dem Stadtmuseum am 2. Juni
1906 üb ergeben 4 Oelgemälde und zwar:
Werner Zehme, Berlin. Altes Bauernpaar Mk 800
Derselbe. Studienkopf (Bauer aus dem Riesengebirge) Mk 600.
Max Fabian, Charlottenburg. Niedersächsischer Bauer. Mk 400. –
Derselbe. Am Herd. Mk 250.
verzeichnet unter L.S. 1523/1 526.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] zurückgegeben 26/9.06
Mit dem Ersuchen um Tausch hat die Verwaltung des Musée des Beaux -Arts ihr 1905 deutsch
erschienenes „Beschreibendes Verzeichnis I Alte Meister und II Moderne Meister“ am 5. J uni
1906 uns übersendet, infolge dessen haben wir der genannten Verwaltung unterm 8/6.06 ein
Exemplar unseres lithogr. Gemäldeverzeichnis von 1902 und brieflich die bis heute
nachzutragenden Ergänzungen geschickt.
Von Herrn Rentier Max Piper (Pieper) hier selbst Brotbänkengasse 44 ist dem Stadtmuseum
eine schmiedeeiserne Lichtputzscheere vom Anfang des 19. Jahrh. geschenkt; sie ist unterm
23/6.06 inventarisiert worden.
[tekst przekreślony ] am 11. Mai 1906:
Karl Oenike „Am Ufer“. Mk 350. –
Derselbe „Herbstnebel“. Mk 600. –
[dopisek czerwonym atramentem do dwóch powyższych pozycji ] Zurückgegeben 26/9.06
am 19. Mai 1906:
Bruenner „Am Kanal“
am 26. Mai 1906:
Hans Dahl „Abendfrieden“ (Westnorwegen) Mk 700. [ dopisek czerwonym atramentem ]
Zurückgegeben 26/9.06
Am 30. Mai 1906 ist dem Stadtmuseum als Geschenk der Hinterbliebenen des Herrn Rudolf
Kaemmerer ([gebor en 18.9.1824] gestorben zu Danzig 3. Octbr 1903) sein von Arendt 1906
gemaltes resp. nach seinem, zu Lebzeiten des Dargestellten gefertigten Porträt kopiertes
lebensgr. Bildnis in halber Figur, Oelbild auf Lwd 81/67 groß als Geschenk und zur Erinnerung
an den Verewigten, der dem Stadtmuseumskuratorio von Beginn ab angehört hat, zugegangen
und unter Stm. I B 172 inventarisiert worden; Versicherungswert Mk ……………
[tekst przekreślony ] Als Leihgaben hat der hiesige Kunstverein dem Stadtmuseum am 2. Juni
1906 üb ergeben 4 Oelgemälde und zwar:
Werner Zehme, Berlin. Altes Bauernpaar Mk 800
Derselbe. Studienkopf (Bauer aus dem Riesengebirge) Mk 600.
Max Fabian, Charlottenburg. Niedersächsischer Bauer. Mk 400. –
Derselbe. Am Herd. Mk 250.
verzeichnet unter L.S. 1523/1 526.
[dopisek czerwonym atramentem do powyższych pozycji ] zurückgegeben 26/9.06
Mit dem Ersuchen um Tausch hat die Verwaltung des Musée des Beaux -Arts ihr 1905 deutsch
erschienenes „Beschreibendes Verzeichnis I Alte Meister und II Moderne Meister“ am 5. J uni
1906 uns übersendet, infolge dessen haben wir der genannten Verwaltung unterm 8/6.06 ein
Exemplar unseres lithogr. Gemäldeverzeichnis von 1902 und brieflich die bis heute
nachzutragenden Ergänzungen geschickt.
Von Herrn Rentier Max Piper (Pieper) hier selbst Brotbänkengasse 44 ist dem Stadtmuseum
eine schmiedeeiserne Lichtputzscheere vom Anfang des 19. Jahrh. geschenkt; sie ist unterm
23/6.06 inventarisiert worden.
[s. 43 ]
Im Anschluß an seine früheren Schenkungen hat Herr Arthur Hopff mit Brief d.d.
Kaiserslautern 28. Juni 1906 dem Stadtmuseum eine Photographie übersendet, welche seinen
Großonkel, den ehemaligen Gouverneur von Danzig, General Jean Grafen von Rapp, gestorben
1821 und beerdigt in seinem Geburtsort Kolmar, in seiner letzten Lebensze it darstellt.
Am 29. Juni 1906 sind zur Sonderausstellung des Stadtmuseums von Frl Maria Panten (bisher
in Koenigsberg i/Pr., jetzt in Berlin -Friedenau) 4 Gipsabgüsse ihrer Arbeiten hergelangt:
1. Weibl. Porträtbüste, lebensgroß, vollrund,
2. Männl. Porträtkopf , [lebensgroß], Relief,
3. Kinderkopfrelief, klein,
4. Statuette, Genrefigur.
Als Leihgabe hat der hiesige Kunstverein am 2. Juli 1906 in Kiste C.H. 2013 ein Temperabild
unter Glas „Dämmerung“ von Otto Friedrich Leu, Mk 1200 dem Stadtmuseum übergeben
[tekst prz ekreślony ] ebenso am 6. Juli 1906 als das Eigentum der Verbindg f. historische Kunst
das Oelgemälde
„Trauernde Familie“ von Fritz Mackensen. Mk 5000. – Am 22/11.06 an den Kunstverein
Magdeburg abgeschickt.
Für das Stadtmuseum sind angekauft worden:
1) am 9. Juli 1906 von Jean Wild in Baden -Baden (Hôtel Stahlbad) 6 galvanoplastische
Nachbildungen folgender Sachen, deren Originale sämmtlich in Wien sich befinden:
a. Gefäß in Form einer flachen Flasche, mit symbolischen Figuren und Ornament,
vergoldet, Mk 64. –
b. Flas chenförmiges Gefäß mit Verzierungen derselben Art, vergoldet, Mk 64. –
c. Ovale Schale mit Stierkopf, auf 3 Löwenfüßen, 12 ½ cm lang, vergoldet [Mk
32. –]. Alle 3 Stücke hellenisch -barbarisch 4/5. Jahrh.
d. Relief von Benvenuto Cellini: Thronende Madonna von Heili gen umgeben;
versilbert und vergoldet; in Rahmen. Mk 12,80
e. [Relief von Benvenuto Cellini], Gegenstück: Geißelung Christi. Ebenso [Mk]
12,80
f. Reliefbildnis des Hoch - und Deutschmeisters Erzherzog Maximi/lian
Im Anschluß an seine früheren Schenkungen hat Herr Arthur Hopff mit Brief d.d.
Kaiserslautern 28. Juni 1906 dem Stadtmuseum eine Photographie übersendet, welche seinen
Großonkel, den ehemaligen Gouverneur von Danzig, General Jean Grafen von Rapp, gestorben
1821 und beerdigt in seinem Geburtsort Kolmar, in seiner letzten Lebensze it darstellt.
Am 29. Juni 1906 sind zur Sonderausstellung des Stadtmuseums von Frl Maria Panten (bisher
in Koenigsberg i/Pr., jetzt in Berlin -Friedenau) 4 Gipsabgüsse ihrer Arbeiten hergelangt:
1. Weibl. Porträtbüste, lebensgroß, vollrund,
2. Männl. Porträtkopf , [lebensgroß], Relief,
3. Kinderkopfrelief, klein,
4. Statuette, Genrefigur.
Als Leihgabe hat der hiesige Kunstverein am 2. Juli 1906 in Kiste C.H. 2013 ein Temperabild
unter Glas „Dämmerung“ von Otto Friedrich Leu, Mk 1200 dem Stadtmuseum übergeben
[tekst prz ekreślony ] ebenso am 6. Juli 1906 als das Eigentum der Verbindg f. historische Kunst
das Oelgemälde
„Trauernde Familie“ von Fritz Mackensen. Mk 5000. – Am 22/11.06 an den Kunstverein
Magdeburg abgeschickt.
Für das Stadtmuseum sind angekauft worden:
1) am 9. Juli 1906 von Jean Wild in Baden -Baden (Hôtel Stahlbad) 6 galvanoplastische
Nachbildungen folgender Sachen, deren Originale sämmtlich in Wien sich befinden:
a. Gefäß in Form einer flachen Flasche, mit symbolischen Figuren und Ornament,
vergoldet, Mk 64. –
b. Flas chenförmiges Gefäß mit Verzierungen derselben Art, vergoldet, Mk 64. –
c. Ovale Schale mit Stierkopf, auf 3 Löwenfüßen, 12 ½ cm lang, vergoldet [Mk
32. –]. Alle 3 Stücke hellenisch -barbarisch 4/5. Jahrh.
d. Relief von Benvenuto Cellini: Thronende Madonna von Heili gen umgeben;
versilbert und vergoldet; in Rahmen. Mk 12,80
e. [Relief von Benvenuto Cellini], Gegenstück: Geißelung Christi. Ebenso [Mk]
12,80
f. Reliefbildnis des Hoch - und Deutschmeisters Erzherzog Maximi/lian
[s. 44 ]
zu Pferde, [16. Jahrh.] Versilbert. Mit or namentalem Rahmen 27/33 Mk 24. –
2. am 10. Juli 1906 von L. Saunier’scher Buchhandlung hier:
a. Bode, Rembrandt 1906 Mk 6
b. Valentiner & Veldherr, Rembrandtalmanach 1906. Mk 2,50
Als Leihgabe und verkäuflich sind am 12. Juli 1906 von Jean Wild im Baden -Baden (Hôtel
Stahlbad) von galvanoplastischen Reproductionen in das Stadtmuseum aufgenommen:
[dopisek przekreślony: L.S. 1533.] [ tekst przekreślony ] Standuhr [ohne Werk], durchbrochen
gearbeitete Kuppel [ dopise k powyżej czerwonym atramentem : Verkauft P.G.M. hier.]; an den
Ecken des Kastens reich ornamentierte Säulen, an den Seitenflächen verschiedene Zifferblätter,
welche die Stunden, Kalender, Sonnenaufgang etc. anzeigen. Fuß getrieben mit „Triumf der
Weiber“ v on S. Beham. Hergestellt von Metzker, Uhrmacher in Augsburg 1564. Original aus
dem Schlosse zu Eger in Wien, k.k. Hofmuseum Mk 220. –
[dopisek przekreślony : 1534.] [ tekst przekreślony ] Schlüssel mit 2 Henkeln; mit getriebenen
Ornament, Blumen u. Fruchten. O val 19 cm lang. Versilbert resp. vergoldet. Original 17. Jh.
bei Baron Sessler – Knippelfeld Mk 30. – [dopisek czerwonym atramentem ] Verkauft
durch F.B. Stoddart
[dopisek: 1535.] Runde kleine Schale mit 2 Henkeln [Mk] 12.
[dopisek: 1536.] Pokal mit Deckel , sehr reich gegliedert. Am Körper Reliefs mit bibl. Scenen
(Opferg Isaaks, Vertreibung Hagars) am Ständer zwei Widderköpfe. 45 cm hoch. 17. Jh.
Vergoldet. Original im Gewerbemuseum zu Bruenn Mk 240. –
[dopisek: 1537.] Brautbecher. Weib mit Kübel über dem Kopfe. 20 cm hoch. Deutsch 17. Jh.
Vergoldet. Original im Gewerbemus. zu Nuernberg. Mk 70. –
[dopisek przekreślony : 1538.] [ tekst przekreślony ] Trinkbecher getrieben, teils geätzt.
Holländsche Arbeit 17. Jh. 8 cm hoch. Original im Privatbesitz Mk 30. – [dop isek
czerwonym atramentem ] Verkauft durch Stoddart
Als Leihgabe hat der hiesige Kunstverein am 13. Juli 1906 an das Stadtmuseum hergegeben
das in Kiste AL. 6688 von Breslau eingetroffen, der Verbindung für historische Kunst gehörige
Oelgemälde „Veteranenv ersammlung“ von Otto Heichert, Wert Mk 5000. – Am 22/11.1906 an
A. v. Siemens in Berlin Tiergartenstr. 19. abgeschickt.
Am 20. Juli 1907 haben wir von der Deutschen Jahrhundert -Ausstellung in Berlin durch
Spediteur A. Warmuth daselbst (C. 2,
zu Pferde, [16. Jahrh.] Versilbert. Mit or namentalem Rahmen 27/33 Mk 24. –
2. am 10. Juli 1906 von L. Saunier’scher Buchhandlung hier:
a. Bode, Rembrandt 1906 Mk 6
b. Valentiner & Veldherr, Rembrandtalmanach 1906. Mk 2,50
Als Leihgabe und verkäuflich sind am 12. Juli 1906 von Jean Wild im Baden -Baden (Hôtel
Stahlbad) von galvanoplastischen Reproductionen in das Stadtmuseum aufgenommen:
[dopisek przekreślony: L.S. 1533.] [ tekst przekreślony ] Standuhr [ohne Werk], durchbrochen
gearbeitete Kuppel [ dopise k powyżej czerwonym atramentem : Verkauft P.G.M. hier.]; an den
Ecken des Kastens reich ornamentierte Säulen, an den Seitenflächen verschiedene Zifferblätter,
welche die Stunden, Kalender, Sonnenaufgang etc. anzeigen. Fuß getrieben mit „Triumf der
Weiber“ v on S. Beham. Hergestellt von Metzker, Uhrmacher in Augsburg 1564. Original aus
dem Schlosse zu Eger in Wien, k.k. Hofmuseum Mk 220. –
[dopisek przekreślony : 1534.] [ tekst przekreślony ] Schlüssel mit 2 Henkeln; mit getriebenen
Ornament, Blumen u. Fruchten. O val 19 cm lang. Versilbert resp. vergoldet. Original 17. Jh.
bei Baron Sessler – Knippelfeld Mk 30. – [dopisek czerwonym atramentem ] Verkauft
durch F.B. Stoddart
[dopisek: 1535.] Runde kleine Schale mit 2 Henkeln [Mk] 12.
[dopisek: 1536.] Pokal mit Deckel , sehr reich gegliedert. Am Körper Reliefs mit bibl. Scenen
(Opferg Isaaks, Vertreibung Hagars) am Ständer zwei Widderköpfe. 45 cm hoch. 17. Jh.
Vergoldet. Original im Gewerbemuseum zu Bruenn Mk 240. –
[dopisek: 1537.] Brautbecher. Weib mit Kübel über dem Kopfe. 20 cm hoch. Deutsch 17. Jh.
Vergoldet. Original im Gewerbemus. zu Nuernberg. Mk 70. –
[dopisek przekreślony : 1538.] [ tekst przekreślony ] Trinkbecher getrieben, teils geätzt.
Holländsche Arbeit 17. Jh. 8 cm hoch. Original im Privatbesitz Mk 30. – [dop isek
czerwonym atramentem ] Verkauft durch Stoddart
Als Leihgabe hat der hiesige Kunstverein am 13. Juli 1906 an das Stadtmuseum hergegeben
das in Kiste AL. 6688 von Breslau eingetroffen, der Verbindung für historische Kunst gehörige
Oelgemälde „Veteranenv ersammlung“ von Otto Heichert, Wert Mk 5000. – Am 22/11.1906 an
A. v. Siemens in Berlin Tiergartenstr. 19. abgeschickt.
Am 20. Juli 1907 haben wir von der Deutschen Jahrhundert -Ausstellung in Berlin durch
Spediteur A. Warmuth daselbst (C. 2,
[s. 45 ]
Hinter der Garnisonkirche 1a) in Kisten DJA 424; 426, 427, 428, 429, 430, 431, 432, 433; 435
unversehrt zurückerhalten:
A. Calame, Landschaft mit Windmühle. Oelbild
D. Chodowiecki, 173 Handzeichnungen in Mappe.
J.C. Schultz, Ansicht von Danzig (vom Bischofsberge aus). Oelbild
Gregorovius, Der Langemarkt zu Danzig. [Oelbild]
Kraus, Beleuchtung des kronprinzl. Palais zu Berlin 1858. [Oelbild]
Unbekannt, Weibl Brustbild (Frau Obrist Crueger) [Oelbild]
J.C. Schultz, Die Langebrücke an der Mottl au in Danzig. [Oelbild]
Heger, Kircheninterieur zu Antwerpen. [Oelbild]
Gude, Landschaft: norweg. Vorfrühling. [Oelbild]
C.F. Meyerheim, Porträt: Bürgermeister Wernsdorf. [Oelbild]
Ed. Meyerheim, Ansicht von Danzig vom Bischofsberge aus. Gouach e
Derselbe, [Ansicht von Danzig] von der Promenade aus. [Gouache]
Waldmueller, ungarische Makrtscene. Oelbild
R. Reinick, Blick auf das Albanergebierge [Oelbild]
Dom. Quaglio, Der Artushof zu Danzig, Inneres. [Oelbild]
Derselbe, Marienburg Hochmeisterschloß. Aeußeres. [Oelbild]
Buerkel, Campagnole. [Oelbild]
H. Herrmann, Flußlandschaft an der Schelde. [Oelbild]
Ed. Meyerheim, Gernrode im Harz. [Oelbild]
Derselbe, Ansicht von Danzig. [Oelbild]
Franz Krueger, wei bl. Brustbild, oval (Frau Heidfeld gehörig) Oelbild
Derselbe, männl. [Brustbild] (Frau Heidfeld gehörig) Kreidezeichnung.
(als Beipack in Kiste DJA 430:
Unbekannt, Kleines weibl. Brustbild, Oelbild, Herrn Goeritz gehörig
und 1 Convolut Zeichnungen [von Re inick?] Frau Dr. Berendt gehörig).
Hiernach fehlen uns noch von den zur Deutschen Jahrfhundert -Ausstellung diesseits
übersandten Stücken (s. oben S.S. 35 –37) die in Kisten D.J.A. 434/435 dorthin gegangenen 3
Bilder nämlich:
W. Stryowski, Bildhauer Freitag in seiner Werkstatt im Franziskanerkloster zu Danzig.
Oelbild [Stm. 227].
[tekst przekreślony ] Derselbe, Waschfrauen von Regen überrascht; dem Künstler
gehörige Oelskizze; und [ dopisek czerwonym atramentem ] an Frau Sanitätsrat Eva
Meyer geborene Stryowski abgeliefert.
Rob. Reinick, Selbstbildnis; Frl. L. Reinick gehörige Kreidezeich -
Hinter der Garnisonkirche 1a) in Kisten DJA 424; 426, 427, 428, 429, 430, 431, 432, 433; 435
unversehrt zurückerhalten:
A. Calame, Landschaft mit Windmühle. Oelbild
D. Chodowiecki, 173 Handzeichnungen in Mappe.
J.C. Schultz, Ansicht von Danzig (vom Bischofsberge aus). Oelbild
Gregorovius, Der Langemarkt zu Danzig. [Oelbild]
Kraus, Beleuchtung des kronprinzl. Palais zu Berlin 1858. [Oelbild]
Unbekannt, Weibl Brustbild (Frau Obrist Crueger) [Oelbild]
J.C. Schultz, Die Langebrücke an der Mottl au in Danzig. [Oelbild]
Heger, Kircheninterieur zu Antwerpen. [Oelbild]
Gude, Landschaft: norweg. Vorfrühling. [Oelbild]
C.F. Meyerheim, Porträt: Bürgermeister Wernsdorf. [Oelbild]
Ed. Meyerheim, Ansicht von Danzig vom Bischofsberge aus. Gouach e
Derselbe, [Ansicht von Danzig] von der Promenade aus. [Gouache]
Waldmueller, ungarische Makrtscene. Oelbild
R. Reinick, Blick auf das Albanergebierge [Oelbild]
Dom. Quaglio, Der Artushof zu Danzig, Inneres. [Oelbild]
Derselbe, Marienburg Hochmeisterschloß. Aeußeres. [Oelbild]
Buerkel, Campagnole. [Oelbild]
H. Herrmann, Flußlandschaft an der Schelde. [Oelbild]
Ed. Meyerheim, Gernrode im Harz. [Oelbild]
Derselbe, Ansicht von Danzig. [Oelbild]
Franz Krueger, wei bl. Brustbild, oval (Frau Heidfeld gehörig) Oelbild
Derselbe, männl. [Brustbild] (Frau Heidfeld gehörig) Kreidezeichnung.
(als Beipack in Kiste DJA 430:
Unbekannt, Kleines weibl. Brustbild, Oelbild, Herrn Goeritz gehörig
und 1 Convolut Zeichnungen [von Re inick?] Frau Dr. Berendt gehörig).
Hiernach fehlen uns noch von den zur Deutschen Jahrfhundert -Ausstellung diesseits
übersandten Stücken (s. oben S.S. 35 –37) die in Kisten D.J.A. 434/435 dorthin gegangenen 3
Bilder nämlich:
W. Stryowski, Bildhauer Freitag in seiner Werkstatt im Franziskanerkloster zu Danzig.
Oelbild [Stm. 227].
[tekst przekreślony ] Derselbe, Waschfrauen von Regen überrascht; dem Künstler
gehörige Oelskizze; und [ dopisek czerwonym atramentem ] an Frau Sanitätsrat Eva
Meyer geborene Stryowski abgeliefert.
Rob. Reinick, Selbstbildnis; Frl. L. Reinick gehörige Kreidezeich -
[s. 46 ]
Zeichnung unter Glas; diese Zeichnung, sowie das Oelbild von Stryowski sind aus der
Jahrhundertausstellung an die gegenwärtige Große Berliner Kunstausstellung (in Berli n N.W.
40, Landes -Ausstellung -Gebäude) weiter geliehen, wo sie bis Ende September d.J. verbleiben
sollen (vgl Correspondenz).
Die Rahmen der vorseitig als zurückgekehrt verzeichneten Bilder bedürfen mehrenteils kleiner
Reparaturen, welche jedoch in der Gal erie selbst ausführbar sind, sodaß die Bilder sofort an
ihre Plätze gehängt werden konnten.
[podpis] O. Bischoff
Auf 8 Tage beurlaubt ist der Custos Herr Professor W Stryowski am 16. Juli 1906 nach Bregden
bei Heiligenbeil in Ostpreußen verreist u nd am 23. Juli 1906 zurückgekehrt.
Der „Photographischen Gesellschaft“ hierselbst sind für ihre vom 21. Juli bis 5. August d.J.
dauernde Ausstellung im großen Saal im Erdgeschoß des Franziskanerklosters untern 7
Eisengestelle nebst Holzsockeln geliehen wo rden.
Zur Veranstaltung einer Ausstellung von Danziger Ansichten und Bildnissen von Danzigern
(in Kupferstichen u. dgl) sind der Verwaltung der hiesigen Stadtbibliothek die beiden östlich
vom Mittelsaal gelegenen Compartements unserer Gemäldegalerie am 20 . Juli 1906
eingeräumt, das große Marxsche Reiterbild des Kaisers Wilhelm I und seiner Paladine aber an
einem Standort belassen worden.
Joh. Adam Breysig, Maler u. Architekt, hielt sich anfänglich als Architekt u. Theatermaler zu
Ballenstedt im Anhaltischen auf und wurde dann Professor der schönen Künste und erster
Lehrer der königl. Provinzialkunstschule [ dopisek umieszczony u dołu strony: wie auch
Theatermaler] zu Magdeburg. Im Jahre 1803 kam er als Professor an die kgl Kunstschule zu
Danzig un d starb 1830 als Direktor derselben.
Link stach nach ihm die Ansicht des Schlosses Marienburg. Breysig ist der Erfinder des
Panorama, siehe darüber Journal
Zeichnung unter Glas; diese Zeichnung, sowie das Oelbild von Stryowski sind aus der
Jahrhundertausstellung an die gegenwärtige Große Berliner Kunstausstellung (in Berli n N.W.
40, Landes -Ausstellung -Gebäude) weiter geliehen, wo sie bis Ende September d.J. verbleiben
sollen (vgl Correspondenz).
Die Rahmen der vorseitig als zurückgekehrt verzeichneten Bilder bedürfen mehrenteils kleiner
Reparaturen, welche jedoch in der Gal erie selbst ausführbar sind, sodaß die Bilder sofort an
ihre Plätze gehängt werden konnten.
[podpis] O. Bischoff
Auf 8 Tage beurlaubt ist der Custos Herr Professor W Stryowski am 16. Juli 1906 nach Bregden
bei Heiligenbeil in Ostpreußen verreist u nd am 23. Juli 1906 zurückgekehrt.
Der „Photographischen Gesellschaft“ hierselbst sind für ihre vom 21. Juli bis 5. August d.J.
dauernde Ausstellung im großen Saal im Erdgeschoß des Franziskanerklosters untern 7
Eisengestelle nebst Holzsockeln geliehen wo rden.
Zur Veranstaltung einer Ausstellung von Danziger Ansichten und Bildnissen von Danzigern
(in Kupferstichen u. dgl) sind der Verwaltung der hiesigen Stadtbibliothek die beiden östlich
vom Mittelsaal gelegenen Compartements unserer Gemäldegalerie am 20 . Juli 1906
eingeräumt, das große Marxsche Reiterbild des Kaisers Wilhelm I und seiner Paladine aber an
einem Standort belassen worden.
Joh. Adam Breysig, Maler u. Architekt, hielt sich anfänglich als Architekt u. Theatermaler zu
Ballenstedt im Anhaltischen auf und wurde dann Professor der schönen Künste und erster
Lehrer der königl. Provinzialkunstschule [ dopisek umieszczony u dołu strony: wie auch
Theatermaler] zu Magdeburg. Im Jahre 1803 kam er als Professor an die kgl Kunstschule zu
Danzig un d starb 1830 als Direktor derselben.
Link stach nach ihm die Ansicht des Schlosses Marienburg. Breysig ist der Erfinder des
Panorama, siehe darüber Journal
[s. 47 ]
und der Moden 1800, 642 ff.
Am 31. Juli 1906 ist der Redaktion der Danziger Neuesten Nachrichten ein handschriftlich
vervollständigtes Exemplar unseres 1902 als Manuscript gedruckten „Verzeichnis der Gemälde
im Stadtmuseum zu Danzig“ überreicht worden (auf Ersuchen des Redacteurs Herrn …….
Am 2. August 1906 ist von dem Tischlerme ister Scheffler hierselbst der zur Aufnahme der
unserm Museum vermächtnis - oder geschenkweise zugegangenen alten Kostüme bestellte,
nach dem Muster der Schauschränke des berliner Kunstgewerbemuseums angefertigte
dreitürige Glasschrank zum Preise von Mk 520 – geliefert, hat die Bezeichnung Stadtmuseum
V 65 erhalten und ist vorläufig im nördlichen Kreuzgange, also in einem der Räume aufgestellt
Worden, welche zur Zeit dem Westprß. Provinzialkunstgewerbemuseum überwiesen sind.
Am 3. August 1906 ist durch Verm ittelung hiesigen Kunstvereins dem Stadtmuseum in Kiste
RK.V. 630 das der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde „Ländliche
Scene“ von Julius Exter, deklariert zu Mk 3000, als Leihgabe L.S. 1540 zugegangen. Am
22/11.1906 an Kunstverein Magdeb urg abgeschickt.
Im August 1906 sind behufs Beschickung der Stuttgarter Ausstellung für Symmetrie und
Assymmetrie mit je einer Abbildung durch den hiesigen Photographen Gottheil von den
Stadtmuseumsschränken V No. 2, 12, 16, 29 Aufnahmen [mit gleichem Maß stab] und von jeder
Aufnahme 3 Bilder zu 18/24 cm Bildfläche auf 32/27 cm Karton angefertigt worden auf matten
Papier. Der Preis jeder Aufnahme incl 1 Abzug ist, da die Zahl der Aufnahmen unter
Einrechnung der gleichzeitig für das Westprß. Provinzial -Kunst gewerbemuseum gemachten
mehr als 6 beträgt, ist zu Mk 7,50 bedungen; jeder weitere Abzug kostet Mk 1,50.
und der Moden 1800, 642 ff.
Am 31. Juli 1906 ist der Redaktion der Danziger Neuesten Nachrichten ein handschriftlich
vervollständigtes Exemplar unseres 1902 als Manuscript gedruckten „Verzeichnis der Gemälde
im Stadtmuseum zu Danzig“ überreicht worden (auf Ersuchen des Redacteurs Herrn …….
Am 2. August 1906 ist von dem Tischlerme ister Scheffler hierselbst der zur Aufnahme der
unserm Museum vermächtnis - oder geschenkweise zugegangenen alten Kostüme bestellte,
nach dem Muster der Schauschränke des berliner Kunstgewerbemuseums angefertigte
dreitürige Glasschrank zum Preise von Mk 520 – geliefert, hat die Bezeichnung Stadtmuseum
V 65 erhalten und ist vorläufig im nördlichen Kreuzgange, also in einem der Räume aufgestellt
Worden, welche zur Zeit dem Westprß. Provinzialkunstgewerbemuseum überwiesen sind.
Am 3. August 1906 ist durch Verm ittelung hiesigen Kunstvereins dem Stadtmuseum in Kiste
RK.V. 630 das der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde „Ländliche
Scene“ von Julius Exter, deklariert zu Mk 3000, als Leihgabe L.S. 1540 zugegangen. Am
22/11.1906 an Kunstverein Magdeb urg abgeschickt.
Im August 1906 sind behufs Beschickung der Stuttgarter Ausstellung für Symmetrie und
Assymmetrie mit je einer Abbildung durch den hiesigen Photographen Gottheil von den
Stadtmuseumsschränken V No. 2, 12, 16, 29 Aufnahmen [mit gleichem Maß stab] und von jeder
Aufnahme 3 Bilder zu 18/24 cm Bildfläche auf 32/27 cm Karton angefertigt worden auf matten
Papier. Der Preis jeder Aufnahme incl 1 Abzug ist, da die Zahl der Aufnahmen unter
Einrechnung der gleichzeitig für das Westprß. Provinzial -Kunst gewerbemuseum gemachten
mehr als 6 beträgt, ist zu Mk 7,50 bedungen; jeder weitere Abzug kostet Mk 1,50.
[s. 48 ]
Am 24. August 1906 haben Moritz Stumpf & Sohn hierselbst zur Bezeichnung des
Kaemmererschen Bildnisses 2 messingene vergoldete Platten mit den gravierten und
geschwärzten Inschriften:
[dwa rysunki oddające kształt tabliczek ]
HUGO ARENDT: / RUDOLF KÄMMERER / ⁎ 1824 DANZIG 1903 †
VON DER FAMILIE DES VEREWIGTEN / KUNSTFREUNDES DEM STADTMUSEUM /
GESTIFTET 1906
für zusammen 9 Mark geliefert. (Her r Rudolf Kaemmerer ist am 18. Septbr 1824 geboren und
am 3. October 1903 gestorben).
[odcisk prostokątnej pieczęci] STADTMUSEUM / DANZIG:
Am 27. August 1906 hat W.F. Burau hierselbst den nebenstehend abgedruckten
Gummihandstempel – zu Inventarisationsarb eiten – für das Stadtmuseum für 2 Mark geliefert.
Am 8. September 1906 sind heute in Gegenwart des Herrn Professor Stryowski als Custos des
Stadtmuseums durch den mitunterzeichneten Werkführer Nahser von der Firma Hermann
Prochnow hierselbst 3 Kisten beze ichnet KM. 105, 106 und 107 – hergelangt von der
Gipsformerei der Königl Museen zu Berlin – Charlottenburg – ausgepackt und ihnen 6 Platten
Gipsabgüsse entnommen, welche unversehrt befunden 3 Reliefs von der Ara Pacis Augustae
darstellen und zwar
a. die Rankenplatte 183/115 cm groß
b. das Relief mit Aura und Tellus in 3 Platten zusammen 160/252 groß
c. das Außenrelief der rechten Wand in 2 Platten zusammen 160/195 cm groß
Die 6 Platten sind vorläufig in den Nebentreppenraum der Gipsgalerie des Stadtmuseums
gesc hafft worden; die Kisten übernimmt die Firma Hermann Prochnow, sie enthalten 28 qm
neue 2 cm starke kieferne Bretter.
[podpisy ] C. Nahser [?] Stryowski
Zur Ausstellung der oben genannten 3 Reliefs ist die Firma Hermann Prochnow beauftragt
worden, in dem breiten Saal
Am 24. August 1906 haben Moritz Stumpf & Sohn hierselbst zur Bezeichnung des
Kaemmererschen Bildnisses 2 messingene vergoldete Platten mit den gravierten und
geschwärzten Inschriften:
[dwa rysunki oddające kształt tabliczek ]
HUGO ARENDT: / RUDOLF KÄMMERER / ⁎ 1824 DANZIG 1903 †
VON DER FAMILIE DES VEREWIGTEN / KUNSTFREUNDES DEM STADTMUSEUM /
GESTIFTET 1906
für zusammen 9 Mark geliefert. (Her r Rudolf Kaemmerer ist am 18. Septbr 1824 geboren und
am 3. October 1903 gestorben).
[odcisk prostokątnej pieczęci] STADTMUSEUM / DANZIG:
Am 27. August 1906 hat W.F. Burau hierselbst den nebenstehend abgedruckten
Gummihandstempel – zu Inventarisationsarb eiten – für das Stadtmuseum für 2 Mark geliefert.
Am 8. September 1906 sind heute in Gegenwart des Herrn Professor Stryowski als Custos des
Stadtmuseums durch den mitunterzeichneten Werkführer Nahser von der Firma Hermann
Prochnow hierselbst 3 Kisten beze ichnet KM. 105, 106 und 107 – hergelangt von der
Gipsformerei der Königl Museen zu Berlin – Charlottenburg – ausgepackt und ihnen 6 Platten
Gipsabgüsse entnommen, welche unversehrt befunden 3 Reliefs von der Ara Pacis Augustae
darstellen und zwar
a. die Rankenplatte 183/115 cm groß
b. das Relief mit Aura und Tellus in 3 Platten zusammen 160/252 groß
c. das Außenrelief der rechten Wand in 2 Platten zusammen 160/195 cm groß
Die 6 Platten sind vorläufig in den Nebentreppenraum der Gipsgalerie des Stadtmuseums
gesc hafft worden; die Kisten übernimmt die Firma Hermann Prochnow, sie enthalten 28 qm
neue 2 cm starke kieferne Bretter.
[podpisy ] C. Nahser [?] Stryowski
Zur Ausstellung der oben genannten 3 Reliefs ist die Firma Hermann Prochnow beauftragt
worden, in dem breiten Saal
[s. 49 ]
unserer Gipsgalerie, in welchem die Statue des Augustus von Prima porta steht, einen vor dem
dieser Statue zunächst befindlichen Fensterpfeiler zu placierenden 95 cm hohen kiefernen
Schrank (als Untersatz für die Rankenplatte) zu liefe rn, die Sturzbohle über der Tür neben dem
Sitzbild der Agrippina so zu verlängern, daß statt des altchristlichen Grabreliefs das 160/195
cm große zu c angegebene Relief darauf gesetzt werden kann, über der vom Corridor in den
breiten Saal führenden Tür ein e Sturzbohle anzubringen, auf welcher 3 –4 der über der Ariadne
aufgestellten Büsten resp. Köpfe placiert werden können, während die andern Büsten über den
Wandschrank im Laokoonkabinet zu versetzen sind, das Relief mit Aura und Tellus (siehe oben
zu b) übe r der Ariadne aufzustellen, endlich für das altchristliche Grabrelief und die zugehörige
Inschriftplatte innerhalb des Treppengehäuses, welches die kolossale Juno Ludovisi trägt, eine
Wandbohle anzubringen. Alle diese Holzteile sind mit Oelfarbe grundiert zu liefern.
Die Kosten für Kisten und Verpackung der 3 Reliefs von der Ara pacis Augustae haben Mk
82,10 betragen, Bahnfracht und Rollgelder Mk 59,10; die Gipsabgüsse selbst sind mit
zusammen Mk 505 berechnet worden.
[tekst przekreślony ] Die Ausstellung d er Danziger Ansichten und Porträts aus dem Besitz der
hiesigen Stadtbibliothek ist am 24. Septbr 1906 geschlossen worden, in die frei gewordenen
Galerieräume des Stadtmuseums sollen Aquarelle von R. Budzinski, Maler und Zeichenlehrer
in Dt. Eylau Saalfelde rstr. 25, aufgenommen werden behufs mindestens 6 Wochen dauernder
Ausstellung.
[tekst przekreślony ] Von den seitens des Kunstvereins uns leihweise zur Sonderausstellung
übergebenen Gemälden sind am 26. Septbr 1906 unversehrt eingepackt worden:
Hans Dahl „ Abendfrieden“ in Kiste KVE 31 zu frankierter
unserer Gipsgalerie, in welchem die Statue des Augustus von Prima porta steht, einen vor dem
dieser Statue zunächst befindlichen Fensterpfeiler zu placierenden 95 cm hohen kiefernen
Schrank (als Untersatz für die Rankenplatte) zu liefe rn, die Sturzbohle über der Tür neben dem
Sitzbild der Agrippina so zu verlängern, daß statt des altchristlichen Grabreliefs das 160/195
cm große zu c angegebene Relief darauf gesetzt werden kann, über der vom Corridor in den
breiten Saal führenden Tür ein e Sturzbohle anzubringen, auf welcher 3 –4 der über der Ariadne
aufgestellten Büsten resp. Köpfe placiert werden können, während die andern Büsten über den
Wandschrank im Laokoonkabinet zu versetzen sind, das Relief mit Aura und Tellus (siehe oben
zu b) übe r der Ariadne aufzustellen, endlich für das altchristliche Grabrelief und die zugehörige
Inschriftplatte innerhalb des Treppengehäuses, welches die kolossale Juno Ludovisi trägt, eine
Wandbohle anzubringen. Alle diese Holzteile sind mit Oelfarbe grundiert zu liefern.
Die Kosten für Kisten und Verpackung der 3 Reliefs von der Ara pacis Augustae haben Mk
82,10 betragen, Bahnfracht und Rollgelder Mk 59,10; die Gipsabgüsse selbst sind mit
zusammen Mk 505 berechnet worden.
[tekst przekreślony ] Die Ausstellung d er Danziger Ansichten und Porträts aus dem Besitz der
hiesigen Stadtbibliothek ist am 24. Septbr 1906 geschlossen worden, in die frei gewordenen
Galerieräume des Stadtmuseums sollen Aquarelle von R. Budzinski, Maler und Zeichenlehrer
in Dt. Eylau Saalfelde rstr. 25, aufgenommen werden behufs mindestens 6 Wochen dauernder
Ausstellung.
[tekst przekreślony ] Von den seitens des Kunstvereins uns leihweise zur Sonderausstellung
übergebenen Gemälden sind am 26. Septbr 1906 unversehrt eingepackt worden:
Hans Dahl „ Abendfrieden“ in Kiste KVE 31 zu frankierter
[s. 50 ]
Versendung an Bruno Richter, Kgl Hofkunsthandlung in Breslau, Schloßohle,
Max Fabian „Niedersächsischer Bauer“ in Kiste KVB 19 und
[Max Fabian] „Am Herd“ in Kiste KVE 21 sowie
Karl Oenike „Herbstnebel“ in Kiste HKV. 451 und
[Karl Oenike] „Am Ufer“ in Kiste HKV 636 zur Versendung an Tausch & Grosse, Buch - und
Kunsthandlung in Halle q/Saale Große Ulrichstr. 38, endlich
Werner Zehme „Bauer aus dem Riesengebirge“ und „Altes Bauernpaar“ in Kiste KVE 17 zu
frankierter Versendung an den Künstler selbst in Berlin W Neue Winterfeldtstr. 38.
[tekst przekreślony ] Am 18. Septbr 1906 sind uns auf unser Ersuchen zu mindestens 6 Wochen
dauernder Sonderausstellung durch Vermittelung des hiesigen Kunstverei ns von Rostock in
Kisten RKV 742/743 zwei Oelgemälde von Friedrich Bodenmueller in Muenchen Barerstr. 37
I „Neuigkeiten“ (altgriechisch) Mk 3500 und „Frühlingszeit“ (Dame mit Kindern in
Frühlingslandschaft) Mk 3000 unversehrt zugegangen. [ dopisek czerwonym atramentem ] Den
Künstler zurückgeschickt am 8. Novbr 1906
[tekst przekreślony ] Am 26. Septbr 1906 sind uns von R. Budzinski in Dt Eylau (vgl vorige
Seite) in KIste RB. 1 und 2 frankiert 6 eingerahmte und 22 ungerahmte Aquarelle (Gesamtwert
Mk 1500) unver sehrt zugegangen. L.S. 1543/1571 vgl. Pastellbild S. 51/52. [ dopisek
czerwonym atramentem ] zurückgeschickt nach Dt Eylau 12/11.1906.
Der Maler Sonnenburg hier Vorstädt. Graben , der die Sockel für die Reliefs von der
Aura Pacis Augustae, den in das Treppe ngehäuse versetzten Grabstein nebst Inschriftplatte und
die über der Corridortür des sogenannten Römersaal der Gipsgalerie mit Oelfarbeanstrich
versehen hat, ist in Septbr 1906 auch beauftragt worden, die Inschriften
AURA U. TELLUS. RELIEF V.D. ARA PACIS AUGUSTAE. M. FLORENZ
und RANKENPLATTE V.D. ARA PACIS AUGUSTAE. M. FLORENZ
malen zu lassen, sowie ein Hängeschild mit der Inschrift
AUSSENRELIEF V.D. ARA PACIS AUGUSTAE M. FLORENZ, UFFIZIEN
zu liefern.
Versendung an Bruno Richter, Kgl Hofkunsthandlung in Breslau, Schloßohle,
Max Fabian „Niedersächsischer Bauer“ in Kiste KVB 19 und
[Max Fabian] „Am Herd“ in Kiste KVE 21 sowie
Karl Oenike „Herbstnebel“ in Kiste HKV. 451 und
[Karl Oenike] „Am Ufer“ in Kiste HKV 636 zur Versendung an Tausch & Grosse, Buch - und
Kunsthandlung in Halle q/Saale Große Ulrichstr. 38, endlich
Werner Zehme „Bauer aus dem Riesengebirge“ und „Altes Bauernpaar“ in Kiste KVE 17 zu
frankierter Versendung an den Künstler selbst in Berlin W Neue Winterfeldtstr. 38.
[tekst przekreślony ] Am 18. Septbr 1906 sind uns auf unser Ersuchen zu mindestens 6 Wochen
dauernder Sonderausstellung durch Vermittelung des hiesigen Kunstverei ns von Rostock in
Kisten RKV 742/743 zwei Oelgemälde von Friedrich Bodenmueller in Muenchen Barerstr. 37
I „Neuigkeiten“ (altgriechisch) Mk 3500 und „Frühlingszeit“ (Dame mit Kindern in
Frühlingslandschaft) Mk 3000 unversehrt zugegangen. [ dopisek czerwonym atramentem ] Den
Künstler zurückgeschickt am 8. Novbr 1906
[tekst przekreślony ] Am 26. Septbr 1906 sind uns von R. Budzinski in Dt Eylau (vgl vorige
Seite) in KIste RB. 1 und 2 frankiert 6 eingerahmte und 22 ungerahmte Aquarelle (Gesamtwert
Mk 1500) unver sehrt zugegangen. L.S. 1543/1571 vgl. Pastellbild S. 51/52. [ dopisek
czerwonym atramentem ] zurückgeschickt nach Dt Eylau 12/11.1906.
Der Maler Sonnenburg hier Vorstädt. Graben , der die Sockel für die Reliefs von der
Aura Pacis Augustae, den in das Treppe ngehäuse versetzten Grabstein nebst Inschriftplatte und
die über der Corridortür des sogenannten Römersaal der Gipsgalerie mit Oelfarbeanstrich
versehen hat, ist in Septbr 1906 auch beauftragt worden, die Inschriften
AURA U. TELLUS. RELIEF V.D. ARA PACIS AUGUSTAE. M. FLORENZ
und RANKENPLATTE V.D. ARA PACIS AUGUSTAE. M. FLORENZ
malen zu lassen, sowie ein Hängeschild mit der Inschrift
AUSSENRELIEF V.D. ARA PACIS AUGUSTAE M. FLORENZ, UFFIZIEN
zu liefern.
[s. 51 ]
Laut der den Herrn Stadtrat A. Claassen und Waldemar Sieg hier unsererseits erteilten und in
Abschrift zu unsern Akten genommenen Empfangsbescheinigung vom 29. Septbr 1906 ist dem
Stadtmuseum zu leihweiser Aufbewahrung ein der Brüderschaft der Marienbürger bank, deren
Verwalter („Vogt“) zur Zeit Herr Sieg ist, gehöriger mit Eisen beschlagener Holzkasten mit
Silbersachen, Rechnungsbüchern u. dgl übergeben, die Silbersachen nämlich
1 Nautilusbecher mit Namensinschriften aus den Jahren 1792, 1798
sowie 4 der B ücher und zwar
1 REGISTER 1546 in klein Quarto
1 Brüderbuch 1561 ebenso
1 HAUPTBUCH 1597 ebenso
1 Brüderbuch 1609 mit 2 gravierten Metallschilden, in folio
sind behufs vorläufiger Ausstellung an das Westprß. Provinzial -Kunstgewerbemuseum
geliehen, der Kost en als dann wiederum verschlossen und in einen Eisenkasten im Kreuzgange
gesetzt, der zu jenem Holzkasten gehörige Schlüssel aber dem obengenannten Herrn Sieg
behändigt worden.
Vgl L.S. 1572. [podpis ] O. Bischoff
[tekst przekreślony] Für die Zeit vo m 1. October 1906 bis 31. März 1907, also auf 6 Monate
beurlaubt habe ich Herrn Stadtbaurat Fehlhaber brieflich gebeten, anzuordnen, daß Herr
Stadtbauwart Palingowski oder sein Vertreter das Stadtmuseum täglich regelmäßig inspiziert
und in gebotenen Fällen dem Herrn Stadtbaurat resp. Herrn Stadtschulrat Dr. Damus oder Herrn
Dr. Damme (dem Mitgliede des Museumsvorstandes) Meldung erstattet OB. 5/10.06
[dopisek czerwonym atramentem ] Zurückgekehrt 8/4.07
[tekst przekreślony ] Auf Ersuchen des Herrn Budzinski (Zeichenlehrers u. Malers in Dt. Eylau)
haben wir Herrn Prof. Hollmann hier Große Allee 20 gebeten, ein ihm gehöriges, von Budzinski
gefertigtes Pastellporträt (weibl. Kniestück) unter Glas (Versiche -
L.S. 1571 [czerwonym atramentem ] zurückgegebe n
Laut der den Herrn Stadtrat A. Claassen und Waldemar Sieg hier unsererseits erteilten und in
Abschrift zu unsern Akten genommenen Empfangsbescheinigung vom 29. Septbr 1906 ist dem
Stadtmuseum zu leihweiser Aufbewahrung ein der Brüderschaft der Marienbürger bank, deren
Verwalter („Vogt“) zur Zeit Herr Sieg ist, gehöriger mit Eisen beschlagener Holzkasten mit
Silbersachen, Rechnungsbüchern u. dgl übergeben, die Silbersachen nämlich
1 Nautilusbecher mit Namensinschriften aus den Jahren 1792, 1798
sowie 4 der B ücher und zwar
1 REGISTER 1546 in klein Quarto
1 Brüderbuch 1561 ebenso
1 HAUPTBUCH 1597 ebenso
1 Brüderbuch 1609 mit 2 gravierten Metallschilden, in folio
sind behufs vorläufiger Ausstellung an das Westprß. Provinzial -Kunstgewerbemuseum
geliehen, der Kost en als dann wiederum verschlossen und in einen Eisenkasten im Kreuzgange
gesetzt, der zu jenem Holzkasten gehörige Schlüssel aber dem obengenannten Herrn Sieg
behändigt worden.
Vgl L.S. 1572. [podpis ] O. Bischoff
[tekst przekreślony] Für die Zeit vo m 1. October 1906 bis 31. März 1907, also auf 6 Monate
beurlaubt habe ich Herrn Stadtbaurat Fehlhaber brieflich gebeten, anzuordnen, daß Herr
Stadtbauwart Palingowski oder sein Vertreter das Stadtmuseum täglich regelmäßig inspiziert
und in gebotenen Fällen dem Herrn Stadtbaurat resp. Herrn Stadtschulrat Dr. Damus oder Herrn
Dr. Damme (dem Mitgliede des Museumsvorstandes) Meldung erstattet OB. 5/10.06
[dopisek czerwonym atramentem ] Zurückgekehrt 8/4.07
[tekst przekreślony ] Auf Ersuchen des Herrn Budzinski (Zeichenlehrers u. Malers in Dt. Eylau)
haben wir Herrn Prof. Hollmann hier Große Allee 20 gebeten, ein ihm gehöriges, von Budzinski
gefertigtes Pastellporträt (weibl. Kniestück) unter Glas (Versiche -
L.S. 1571 [czerwonym atramentem ] zurückgegebe n
[s. 52 ]
rungswert Mk 100) behufs Ausstellung im Stadtmuseum herzuleihen. Der Tischlermeister
Lindnau ist am 6. Octbr 1906 beauftragt worden, das Bild abzuholen zugleich mit einem aus
meiner Wohnung Langfuhr Hauptstr 100 abzuholenden, zur Aufbewahrung von Schriftstücken,
Stempeln, Einlaßkarten u. dgl dem Stadtmuseum gehörigen Sachen bestimmten und in das
Amtszimmer des Herrn Stadtschulrat Dr. Damus im Rathhause zu stellenden Schrank und
einem gleichfalls aus meiner Wohnung zu holenden eschenen Ausziehtisch [(dopisek poniżej )
einer großen Nussbaum -Notenetagére und 4 schwarzen Zimmersäulen zum Aufstellen von
Kleinplastik u. dgl.] für den Raum für Sonderausstellung in der Gemäldegalerie; die
Transportkosten sind dem Stadtmuseum in Rechnung zu stellen. OB.
[tekst przekreślony ] Am 8. October 1906 sind die Schlüssel zu dem großen, im Kreuzgange des
Stadtmuseums aufgestellten eisernen Kasten nebst Blechschatulle mit Silbersachen und
Dokumenten dem Magistrats -Depositorium zur Aufbewahrung übergeben worden OB.
An Eintrittsgeldern von Besuchern des Stadtmuseums sind im Etatsjahre 1906 vereinnahmt
worden:
pr 2. Kalenderquartal 1906
für 149 rote Karten à 50 ₰ Mk 74,50
und 17 [rote Karten] à 1,50 [Mk] 25,50 Mk 100. –
pr 3. Kalenderquartal 1906
für 328 gelbe Karten à 50 ₰ Mk 164. –
und 93 [gelbe Karten] à 1,50 [Mk] 139,50 [Mk] 303,50
pr 4. Kalenderquartal 1906
für 103 blaue Karten à 50 ₰ Mk 51,50
und 17 [blaue Karten] à 1,50 [Mk] 15. – [Mk] 66,50
pr 1. Kalenderquartal 1907, in welchem das
Sta dtmuseum der Kunstvereinsausstellung [etc.]
wegen nur kurze Zeit zu besuchen gewe -
sen ist
______________________
Latus Mk 470. –
rungswert Mk 100) behufs Ausstellung im Stadtmuseum herzuleihen. Der Tischlermeister
Lindnau ist am 6. Octbr 1906 beauftragt worden, das Bild abzuholen zugleich mit einem aus
meiner Wohnung Langfuhr Hauptstr 100 abzuholenden, zur Aufbewahrung von Schriftstücken,
Stempeln, Einlaßkarten u. dgl dem Stadtmuseum gehörigen Sachen bestimmten und in das
Amtszimmer des Herrn Stadtschulrat Dr. Damus im Rathhause zu stellenden Schrank und
einem gleichfalls aus meiner Wohnung zu holenden eschenen Ausziehtisch [(dopisek poniżej )
einer großen Nussbaum -Notenetagére und 4 schwarzen Zimmersäulen zum Aufstellen von
Kleinplastik u. dgl.] für den Raum für Sonderausstellung in der Gemäldegalerie; die
Transportkosten sind dem Stadtmuseum in Rechnung zu stellen. OB.
[tekst przekreślony ] Am 8. October 1906 sind die Schlüssel zu dem großen, im Kreuzgange des
Stadtmuseums aufgestellten eisernen Kasten nebst Blechschatulle mit Silbersachen und
Dokumenten dem Magistrats -Depositorium zur Aufbewahrung übergeben worden OB.
An Eintrittsgeldern von Besuchern des Stadtmuseums sind im Etatsjahre 1906 vereinnahmt
worden:
pr 2. Kalenderquartal 1906
für 149 rote Karten à 50 ₰ Mk 74,50
und 17 [rote Karten] à 1,50 [Mk] 25,50 Mk 100. –
pr 3. Kalenderquartal 1906
für 328 gelbe Karten à 50 ₰ Mk 164. –
und 93 [gelbe Karten] à 1,50 [Mk] 139,50 [Mk] 303,50
pr 4. Kalenderquartal 1906
für 103 blaue Karten à 50 ₰ Mk 51,50
und 17 [blaue Karten] à 1,50 [Mk] 15. – [Mk] 66,50
pr 1. Kalenderquartal 1907, in welchem das
Sta dtmuseum der Kunstvereinsausstellung [etc.]
wegen nur kurze Zeit zu besuchen gewe -
sen ist
______________________
Latus Mk 470. –
[s. 53 ]
Uebertrag Mk 470. –
für 20 weiße Karten à 50 ₰ Mk 10. –
und 5 [weiße Karten] à 1,50 [Mk] 7,50 Mk 17,50 = 17,50
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Mk 487,50
Dazu für Studienkarten:
26/5. 1906 Fräul. Schmidt (Trinitatiskirchengss) Mk 5.–
23/8 [1906] H[err] Nikolaus van der Bergen [Mk] 10. – 15. –
–––––––––––––––––––––––––––––
Insgesammt Mk 502,50
Von Besuchern der Sonderausstellungen wurden besondere Eintrittsgelder nicht erhoben, auch
Einnahme für Kataloge [etc.] für das Stadtmuseum nicht erzielt.
Die oben aufgerechneten Mk 502,50 sind am 17. April 1907 an die Kämmereikasse hierselbst
eingezahlt worden. OB.
Laut Rechnung und Uebergabeschein vom 31. Mai 1907 sind für die Kabrunschen
Kunstsammlungen hierselbst die im Katalog der 38. Kunstausstellung hi esigen Kunstvereins
wie folgt verzeichneten Kunstwerke angekauft worden:
I 40 Oelbild „Intérieur im Hause Uphagen zu Danzig, rot“ auf
L. 87/66 cm von August von Brandis hier für Mk 500. –
II 31 a Eugène Bejot, Paris, Entre Paris et Charenton [Mk] 36. –
31 b [Eugène Bejot] le Pont Marie l’Estacade (farbig) [Mk] 40. –
38 c [Eugène Bejot] le Pont neuf [Mk] 15. –
38 d [Eugène Bejot] l’église de Framontville [Mk] 15. –
38 e [Eugène Bejot] le square du Pont neuf [Mk ] 18. –
63 Georg Erler, Dresden, Kuhstall [Mk] 50. –
65 [Georg Erler] Frau mit Ziege [Mk] 30. –
83 Henri Hérau, Berlin, Le Sacré -Coeur de Montmartre [Mk] 32. –
115 Max Liebermann, Berlin, badende Jungen [Mk] 85. –
117 [Max Liebermann] Mädchen mit Kuh [Mk] 65. –
120 Alexandre Lunois, le ballet [Mk] 56. –
137 Emil Orlik, Amsterdam [Mk] 40. –
142 I.F. Rafaelli, le Terrain vague [Mk] 160. –
150 Théo van Rysselberghe, Am Wasser [Mk] 32. –
––––––––––––––––––
zu übertragen Mk 1174. –
Uebertrag Mk 470. –
für 20 weiße Karten à 50 ₰ Mk 10. –
und 5 [weiße Karten] à 1,50 [Mk] 7,50 Mk 17,50 = 17,50
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Mk 487,50
Dazu für Studienkarten:
26/5. 1906 Fräul. Schmidt (Trinitatiskirchengss) Mk 5.–
23/8 [1906] H[err] Nikolaus van der Bergen [Mk] 10. – 15. –
–––––––––––––––––––––––––––––
Insgesammt Mk 502,50
Von Besuchern der Sonderausstellungen wurden besondere Eintrittsgelder nicht erhoben, auch
Einnahme für Kataloge [etc.] für das Stadtmuseum nicht erzielt.
Die oben aufgerechneten Mk 502,50 sind am 17. April 1907 an die Kämmereikasse hierselbst
eingezahlt worden. OB.
Laut Rechnung und Uebergabeschein vom 31. Mai 1907 sind für die Kabrunschen
Kunstsammlungen hierselbst die im Katalog der 38. Kunstausstellung hi esigen Kunstvereins
wie folgt verzeichneten Kunstwerke angekauft worden:
I 40 Oelbild „Intérieur im Hause Uphagen zu Danzig, rot“ auf
L. 87/66 cm von August von Brandis hier für Mk 500. –
II 31 a Eugène Bejot, Paris, Entre Paris et Charenton [Mk] 36. –
31 b [Eugène Bejot] le Pont Marie l’Estacade (farbig) [Mk] 40. –
38 c [Eugène Bejot] le Pont neuf [Mk] 15. –
38 d [Eugène Bejot] l’église de Framontville [Mk] 15. –
38 e [Eugène Bejot] le square du Pont neuf [Mk ] 18. –
63 Georg Erler, Dresden, Kuhstall [Mk] 50. –
65 [Georg Erler] Frau mit Ziege [Mk] 30. –
83 Henri Hérau, Berlin, Le Sacré -Coeur de Montmartre [Mk] 32. –
115 Max Liebermann, Berlin, badende Jungen [Mk] 85. –
117 [Max Liebermann] Mädchen mit Kuh [Mk] 65. –
120 Alexandre Lunois, le ballet [Mk] 56. –
137 Emil Orlik, Amsterdam [Mk] 40. –
142 I.F. Rafaelli, le Terrain vague [Mk] 160. –
150 Théo van Rysselberghe, Am Wasser [Mk] 32. –
––––––––––––––––––
zu übertragen Mk 1174. –
[s. 54 ]
Uebertrag Mk 1174. –
II 158. Sisley, La ferme [Mk] 60. –
[II] 161. Jan Toorop, Lithographie [Mk] 32. –
[II] 162 [Jan Toorop] Paysans priant devant le soleil [Mk] 34. –
––––––––––––––––––––
zusammen Mk 1300. –
Mit Zustimmung des Kuratorii der Kabrunschen Stiftung soll auf Wunsch des Künstlers das zu
Anfang vorstehender Liste aufgeführte Oelbild von Brandis (Intérieur bei Uphagen, rot) an
Greiner & Pfeiffer Verlagsbuchhandlung in Stuttgart Heusteigstraße 37a geschickt werden. Es
ist inventarisiert unter KG. 310 der Kabrunschen Kunstsammlungen.
Auf briefl. Verlangen der Direkti on der Kgl Nationalgalerie d.d. Berlin 1200 N. 7. Juni 1907
ist derselben die Kiste KNG. 541, in der das Genzmersche Bild „Meine Modelle“ hergelangt
war, als frankiertes Bahnfrachtgut unterm 8. Juni 1907 zugesendet worden, nachdem der
Vorstand hiesigen Kun stvereins uns das Bild selbst:
„Meine Modelle“, Oelgemälde auf Leinwand 100/80 cm, Wert 2000 Mk, von Berthold
Genzmer als Leihgabe der Kgl Nationalgalerie an unser Stadtmuseum am 6. Juni 1907
übergeben hat; gleichzeitig übergab der Kunstvereinsvorstand un s die aus seiner 38.
Kunstausstellung durch unser Kuratorium kürzlich für das Stadtmuseum angekauften 3
Oelgemälde: [dopisek czerwonym atramentem ] Inventarisiert unter I B
1. Jakob Alberts in Berlin W Lützowstr. 60 a, Intérieur (rote Stube in einem Fischer hause auf
den Halligen) auf L. 86/68, Mk 400 [ czerwonym atramentem ] Stm 175
2. Prof. Ludwig Dill in Karlsruhe in Baden Stefanien 80, Pappeln im Moor. Unter Glas auf
L. 73/94. Mk 1500 [? „Winter im Moor“] [ czerwonym atramentem ] Stm 174
3. Hermann Urban in Muenche n Katzmeierstr. 4, Eintagsschnee [1907] auf Leinwand
107/135 Mk 1000. – [czerwonym atramentem ] Stm 176.
Die vom Kuratorium des Stadtmuseums genehmigte Renovierung der Wände in 8
Oberlichträumen der Gemäldegalerie mittels Bespannung mit „Rupfen“, einem stei ngrünen
Stoff, resp mit Jute im östlichsten Raum, der Anstrich der oberen Wandgesimse und die
Beschaffung von Wandschirmen für den Mittelsaal und 3
Uebertrag Mk 1174. –
II 158. Sisley, La ferme [Mk] 60. –
[II] 161. Jan Toorop, Lithographie [Mk] 32. –
[II] 162 [Jan Toorop] Paysans priant devant le soleil [Mk] 34. –
––––––––––––––––––––
zusammen Mk 1300. –
Mit Zustimmung des Kuratorii der Kabrunschen Stiftung soll auf Wunsch des Künstlers das zu
Anfang vorstehender Liste aufgeführte Oelbild von Brandis (Intérieur bei Uphagen, rot) an
Greiner & Pfeiffer Verlagsbuchhandlung in Stuttgart Heusteigstraße 37a geschickt werden. Es
ist inventarisiert unter KG. 310 der Kabrunschen Kunstsammlungen.
Auf briefl. Verlangen der Direkti on der Kgl Nationalgalerie d.d. Berlin 1200 N. 7. Juni 1907
ist derselben die Kiste KNG. 541, in der das Genzmersche Bild „Meine Modelle“ hergelangt
war, als frankiertes Bahnfrachtgut unterm 8. Juni 1907 zugesendet worden, nachdem der
Vorstand hiesigen Kun stvereins uns das Bild selbst:
„Meine Modelle“, Oelgemälde auf Leinwand 100/80 cm, Wert 2000 Mk, von Berthold
Genzmer als Leihgabe der Kgl Nationalgalerie an unser Stadtmuseum am 6. Juni 1907
übergeben hat; gleichzeitig übergab der Kunstvereinsvorstand un s die aus seiner 38.
Kunstausstellung durch unser Kuratorium kürzlich für das Stadtmuseum angekauften 3
Oelgemälde: [dopisek czerwonym atramentem ] Inventarisiert unter I B
1. Jakob Alberts in Berlin W Lützowstr. 60 a, Intérieur (rote Stube in einem Fischer hause auf
den Halligen) auf L. 86/68, Mk 400 [ czerwonym atramentem ] Stm 175
2. Prof. Ludwig Dill in Karlsruhe in Baden Stefanien 80, Pappeln im Moor. Unter Glas auf
L. 73/94. Mk 1500 [? „Winter im Moor“] [ czerwonym atramentem ] Stm 174
3. Hermann Urban in Muenche n Katzmeierstr. 4, Eintagsschnee [1907] auf Leinwand
107/135 Mk 1000. – [czerwonym atramentem ] Stm 176.
Die vom Kuratorium des Stadtmuseums genehmigte Renovierung der Wände in 8
Oberlichträumen der Gemäldegalerie mittels Bespannung mit „Rupfen“, einem stei ngrünen
Stoff, resp mit Jute im östlichsten Raum, der Anstrich der oberen Wandgesimse und die
Beschaffung von Wandschirmen für den Mittelsaal und 3
[s. 55 ]
Oberlichträumen, in welchen die Galeriebilder an ihren Plätzen verblieben, während die Bilder
der Ku nstausstellung hiesigen Kunstvereins vor jenen an den Wandschirmen (Stellwänden)
aufgehängt wurden, hat über Mk 1900 Kosten verursacht. Da diese Kosten aus den für
„Unterhaltung der Museumsräume“ etatisierten Mitteln nicht gedeckt werden konnten, hat das
Kuratorium am 25. Mai 1907 beschlossen, aus den „ihm zur Verfügung“ stehenden, in den
Vorjahren beim Titel „Verwaltungskosten des Museumsetats gemachten Mk 3101,50
Ersparnissen ausnahmsweise einen Betrag von Eintausend Mark der Bauverwaltung als
Zuschuß zu überweisen.
Vorstandssitzung am 1. Juni 1907
Anwesend sind die Herren […] Dr. P. Damme, Dr. Matthaei und Oskar Bischoff
Durch die Einfügung der in den letzten Jahren und auch erst kürzlich erworbenen Bilder
zwischen den älteren Besitz des Stadtmuseums ist in der Gemäldegalerie eine mißliche Häufung
entstanden und die Zeit gekommen, eine Neuordnung vorzunehmen unter Aussonderung und
mehr magazinmäßiger Aufhängung der minderwerten Werke, sowohl in den der neueren Kunst
eingeräumten Comparteme nts wie auch in den von den älteren Bildern eingenommenen
Räumen, zumal die Kuratoren der Kabrunschen Stiftung, deren Eigentum die Mehrzahl der
älteren Werke ist, die Veränderung des Plaçements billigen. Herr Geheimrat Matthaei erklärt
sich bereit, die Arb eit auszuführen, und wir acceptieren das freundliche Anerbieten unter
bestem Dank mit der Bitte um tunlichste Beschleunigung, damit das Museum möglichst bald
dem Publikum wieder zugänglich gemacht werden kann.
[podpisy ] Matthaei OBischoff
Oberlichträumen, in welchen die Galeriebilder an ihren Plätzen verblieben, während die Bilder
der Ku nstausstellung hiesigen Kunstvereins vor jenen an den Wandschirmen (Stellwänden)
aufgehängt wurden, hat über Mk 1900 Kosten verursacht. Da diese Kosten aus den für
„Unterhaltung der Museumsräume“ etatisierten Mitteln nicht gedeckt werden konnten, hat das
Kuratorium am 25. Mai 1907 beschlossen, aus den „ihm zur Verfügung“ stehenden, in den
Vorjahren beim Titel „Verwaltungskosten des Museumsetats gemachten Mk 3101,50
Ersparnissen ausnahmsweise einen Betrag von Eintausend Mark der Bauverwaltung als
Zuschuß zu überweisen.
Vorstandssitzung am 1. Juni 1907
Anwesend sind die Herren […] Dr. P. Damme, Dr. Matthaei und Oskar Bischoff
Durch die Einfügung der in den letzten Jahren und auch erst kürzlich erworbenen Bilder
zwischen den älteren Besitz des Stadtmuseums ist in der Gemäldegalerie eine mißliche Häufung
entstanden und die Zeit gekommen, eine Neuordnung vorzunehmen unter Aussonderung und
mehr magazinmäßiger Aufhängung der minderwerten Werke, sowohl in den der neueren Kunst
eingeräumten Comparteme nts wie auch in den von den älteren Bildern eingenommenen
Räumen, zumal die Kuratoren der Kabrunschen Stiftung, deren Eigentum die Mehrzahl der
älteren Werke ist, die Veränderung des Plaçements billigen. Herr Geheimrat Matthaei erklärt
sich bereit, die Arb eit auszuführen, und wir acceptieren das freundliche Anerbieten unter
bestem Dank mit der Bitte um tunlichste Beschleunigung, damit das Museum möglichst bald
dem Publikum wieder zugänglich gemacht werden kann.
[podpisy ] Matthaei OBischoff
[s. 56 ]
Herr Ren tner Carl Weichbrodt (Langfuhr Hauptstr. 15 wohnhaft) hat am 22. Juni 1907 dem
Stadtmuseum zwei versiegelte und mit der Aufschrift:
An das Franziskanerkloster zu Danzig
Nach dem Begräbnis der Frau Laura Luise Mathilde Schilke geb. Schroeder demselben zu
übergeben
versehene Umschläge überbracht; diese wurden in Gegenwart des Herrn Weichbrodt, dem die
Frau Schilke zum Testamentsvollstrecker ernannt hat, geöffnet und ihnen außer einem
Schreiben d.d. Altschottland 18. Octbr 1897 zwei Buchdecken mit je einem G edenkblatt
entnommen.
In dem Schreiben vermacht die Wittwe Schilke dem Franziskanerkloster die nachstehend
benannten Gegenstände, die zur dauernden Erinnerung an die altdanziger Familie von
Schroeder dienen sollen und deshalb nicht verkauft werden dürfen:
1) Einen lila seidenen Schuh
2) 1 Buch rot Sammt mit Silberborten. Schuppelius u. Hagemeistersche Eheverbindnis
1754
3) 1 Buch, Deckel rot Atlas mit Monogramm. Schwed u. Hagemeisterschen
Hochzeitsfeste. So den 16. Julii des M D.C.C. XX. Jahres in Danzig solenniter
vollzogen wurde
4) ein Taufzeug [meines Vaters, welcher der Letzte war, der es angehabt hat] bestehend
aus einem weißen Atlasjäckchen, 2 Hauben, 1 weiß Atlas -Tauftasche, 1 Wickelband
weiß Atlas, alles Handarbeit.
5) Sechs schwere silberne Eßlöffel, länglich rund e Form, gezeichnet C.G. v. S. 1776 d. 23.
May. Silberzeichen Haase.
6) Zwölf schwere silberne Theelöffel. Spitze abgerundet. Stiel am Ende Muschel.
7) Zwei Alabaster -Figuren (Pole u. Polin).
Ferner schenke ich, heißt es sodann, dem Franziskanerkloster
1. Die schwar z vergoldete Tasse woraus der Kronprinz Friedrich oder die Kronprinzessin
auf der Reise nach Danzig in Ankerholz den Thee eingenommen.
Herr Ren tner Carl Weichbrodt (Langfuhr Hauptstr. 15 wohnhaft) hat am 22. Juni 1907 dem
Stadtmuseum zwei versiegelte und mit der Aufschrift:
An das Franziskanerkloster zu Danzig
Nach dem Begräbnis der Frau Laura Luise Mathilde Schilke geb. Schroeder demselben zu
übergeben
versehene Umschläge überbracht; diese wurden in Gegenwart des Herrn Weichbrodt, dem die
Frau Schilke zum Testamentsvollstrecker ernannt hat, geöffnet und ihnen außer einem
Schreiben d.d. Altschottland 18. Octbr 1897 zwei Buchdecken mit je einem G edenkblatt
entnommen.
In dem Schreiben vermacht die Wittwe Schilke dem Franziskanerkloster die nachstehend
benannten Gegenstände, die zur dauernden Erinnerung an die altdanziger Familie von
Schroeder dienen sollen und deshalb nicht verkauft werden dürfen:
1) Einen lila seidenen Schuh
2) 1 Buch rot Sammt mit Silberborten. Schuppelius u. Hagemeistersche Eheverbindnis
1754
3) 1 Buch, Deckel rot Atlas mit Monogramm. Schwed u. Hagemeisterschen
Hochzeitsfeste. So den 16. Julii des M D.C.C. XX. Jahres in Danzig solenniter
vollzogen wurde
4) ein Taufzeug [meines Vaters, welcher der Letzte war, der es angehabt hat] bestehend
aus einem weißen Atlasjäckchen, 2 Hauben, 1 weiß Atlas -Tauftasche, 1 Wickelband
weiß Atlas, alles Handarbeit.
5) Sechs schwere silberne Eßlöffel, länglich rund e Form, gezeichnet C.G. v. S. 1776 d. 23.
May. Silberzeichen Haase.
6) Zwölf schwere silberne Theelöffel. Spitze abgerundet. Stiel am Ende Muschel.
7) Zwei Alabaster -Figuren (Pole u. Polin).
Ferner schenke ich, heißt es sodann, dem Franziskanerkloster
1. Die schwar z vergoldete Tasse woraus der Kronprinz Friedrich oder die Kronprinzessin
auf der Reise nach Danzig in Ankerholz den Thee eingenommen.
[s. 57 ]
2.) die Tasse worauf das Gymnasium gezeichnet, welches 1834 gebaut, „ich 1834 geboren bin“
3.) einen Briefbeschwe rer schwarzer Stein mit der Inschrift „Gott gibt den Frommen
Gütter“ (vergoldet) Am Ende Syr. 11 v. 15 u. Ed Nolky fecit Ao. 1649.
„Nach meinem Begräbnis können diese Sachen in Empfang genommen werden
Lura Luise Mathilde Schilke geb. Schroeder,
Altschott land No. 11.“
Die vorseitig zu 2 und 3 aufgeführten Buchdecken nebst den zugehörigen Gedenkblättern sind
vorläufig im Stadtmuseum in Aufbewahrung genommen, das Schreiben im Original an den
Magistratsdezernenten für Stiftungssachen, Herrn Stadtrat Toop über mittelt worden mit dem
Bemerken, daß wir eine Abschrift zu den Museumsakten genommen, indem wir gleichzeitig
eine Abschrift der [ dopisek na marginesie: Herrn Weichbrodt zurückgegebenen]
Bescheinigung beifügten, in welcher das hiesige Diakonissenhaus unterm 6. Juni 1907 erklärt,
durch Frau Weichbrodt aus dem Nachlas der verstorbenen Wittwe Schilke empfangen zu haben:
eine goldene Tasse
6 silberne Eßlöffel
12 Theelöffel
6 Theelöffel
1 Wickelband aus Seide
1 Jäckchen [aus Seide]
2 Mützen
1 Tauftasche
1 seidner Schuh
3 Petschafte
1 Taufschein des Vaters.
Herrn Weichbrodt haben wir eine Niederschrift der heutigen Verhandlung übersandt und Herrn
Stadtrat Toop um Veranlassung des weiter Erforderlichen ersucht
OB. für den Vorstand des Stadtmuseums.
2.) die Tasse worauf das Gymnasium gezeichnet, welches 1834 gebaut, „ich 1834 geboren bin“
3.) einen Briefbeschwe rer schwarzer Stein mit der Inschrift „Gott gibt den Frommen
Gütter“ (vergoldet) Am Ende Syr. 11 v. 15 u. Ed Nolky fecit Ao. 1649.
„Nach meinem Begräbnis können diese Sachen in Empfang genommen werden
Lura Luise Mathilde Schilke geb. Schroeder,
Altschott land No. 11.“
Die vorseitig zu 2 und 3 aufgeführten Buchdecken nebst den zugehörigen Gedenkblättern sind
vorläufig im Stadtmuseum in Aufbewahrung genommen, das Schreiben im Original an den
Magistratsdezernenten für Stiftungssachen, Herrn Stadtrat Toop über mittelt worden mit dem
Bemerken, daß wir eine Abschrift zu den Museumsakten genommen, indem wir gleichzeitig
eine Abschrift der [ dopisek na marginesie: Herrn Weichbrodt zurückgegebenen]
Bescheinigung beifügten, in welcher das hiesige Diakonissenhaus unterm 6. Juni 1907 erklärt,
durch Frau Weichbrodt aus dem Nachlas der verstorbenen Wittwe Schilke empfangen zu haben:
eine goldene Tasse
6 silberne Eßlöffel
12 Theelöffel
6 Theelöffel
1 Wickelband aus Seide
1 Jäckchen [aus Seide]
2 Mützen
1 Tauftasche
1 seidner Schuh
3 Petschafte
1 Taufschein des Vaters.
Herrn Weichbrodt haben wir eine Niederschrift der heutigen Verhandlung übersandt und Herrn
Stadtrat Toop um Veranlassung des weiter Erforderlichen ersucht
OB. für den Vorstand des Stadtmuseums.
[s. 58 ]
Die Direktion der Kgl Nationalgalerie, der wir unterm 7. Juni 1907 [verspätet] den
vorschriftsmäßigen Bericht über den Zustand der von dort dem Stadtmuseum hergeliehenen
Kunstwerke erstattet haben, ersucht uns, diesen zu Beginn jeden Etatsjahres einz ureichenden
Bericht künftig zu adressieren, wie folgt:
An die Generalverwaltung der Königlichen Museen. Nationalgalerie Berlin C 2.
Nachdem der Kunstverein das ihm zu seiner diesjährigen Ausstellung gewährte, der
Nationalgalerie zu Berlin gehörige Oelgemäl der „Meine Modelle“ uns am 27. Mai 6. Juni 1907
ausgeliefert hat, befinden sich als Leihgaben der Nationalgalerie nunmehr im hiesigen
Stadtmuseum 9 Oelbilder nämlich:
1. Bohrdt, Hamburger Vollschiff, [czerwonym atramentem:] L.S. 260
2. Begas, Bildnis Thorwaldsen , [czerwonym atramentem:] L.S. 261
3. Joy, Die Wahrheit, [czerwonym atramentem:] L.S. 262
4. E. Hildebrandt, Küste der Normandie, Toy [?], [czerwonym atramentem:] L.S. 264
5. E. Pape, Erlgletscher, [czerwonym atramentem:] L.S. 265
6. A. Lutteroth, Abend am Mittelmeer, [czerwonym atramentem:] L.S. 266
7. v. Angeli, Verweigerung der Absolution, [czerwonym atramentem:] L.S. 267
8. Gebler, Kunstkritik im Stall, [czerwonym atramentem:] L.S. 1037 und
9. B. Genzmer, Meine Modelle, [czerwonym atramentem:] L.S. 1573
(die zugehörigen Kis ten sind nach Berlin zurückgeschickt)
ferner das Relief im Gipsmodell [czerwonym atramentem:] L.S. 268 –270 (3 Platten)
„Belsazarfries“ von Wefing, für das die Kisten seinerzeit auf unsere Kosten beschafft und nun
hier als Untersatz für den Fries verwendet sind; an dem Friese wurde beim Auspacken die eine
große Zehe des Belsazar zerbröckelt vorgefunden, u. dem Zecher im Vordergrunde rechts fehlt,
kaum bemerkbar, eine Fingerspitze; sonst ist das Relief gleich den Gemälden in unversehrtem
Zustande.
Auch der Ra hmen zu dem der Kgl. Nationalgalerie gehörigen, wegen der Ausstellung in St.
Louis nach Berlin zurückbeorderten und noch nicht wiederhergelangten Oelgemälde
„Tatarenkampf“ von Jos. v. Brandt befindet sich noch hier im Stadtmuseum.
Die Direktion der Kgl Nationalgalerie, der wir unterm 7. Juni 1907 [verspätet] den
vorschriftsmäßigen Bericht über den Zustand der von dort dem Stadtmuseum hergeliehenen
Kunstwerke erstattet haben, ersucht uns, diesen zu Beginn jeden Etatsjahres einz ureichenden
Bericht künftig zu adressieren, wie folgt:
An die Generalverwaltung der Königlichen Museen. Nationalgalerie Berlin C 2.
Nachdem der Kunstverein das ihm zu seiner diesjährigen Ausstellung gewährte, der
Nationalgalerie zu Berlin gehörige Oelgemäl der „Meine Modelle“ uns am 27. Mai 6. Juni 1907
ausgeliefert hat, befinden sich als Leihgaben der Nationalgalerie nunmehr im hiesigen
Stadtmuseum 9 Oelbilder nämlich:
1. Bohrdt, Hamburger Vollschiff, [czerwonym atramentem:] L.S. 260
2. Begas, Bildnis Thorwaldsen , [czerwonym atramentem:] L.S. 261
3. Joy, Die Wahrheit, [czerwonym atramentem:] L.S. 262
4. E. Hildebrandt, Küste der Normandie, Toy [?], [czerwonym atramentem:] L.S. 264
5. E. Pape, Erlgletscher, [czerwonym atramentem:] L.S. 265
6. A. Lutteroth, Abend am Mittelmeer, [czerwonym atramentem:] L.S. 266
7. v. Angeli, Verweigerung der Absolution, [czerwonym atramentem:] L.S. 267
8. Gebler, Kunstkritik im Stall, [czerwonym atramentem:] L.S. 1037 und
9. B. Genzmer, Meine Modelle, [czerwonym atramentem:] L.S. 1573
(die zugehörigen Kis ten sind nach Berlin zurückgeschickt)
ferner das Relief im Gipsmodell [czerwonym atramentem:] L.S. 268 –270 (3 Platten)
„Belsazarfries“ von Wefing, für das die Kisten seinerzeit auf unsere Kosten beschafft und nun
hier als Untersatz für den Fries verwendet sind; an dem Friese wurde beim Auspacken die eine
große Zehe des Belsazar zerbröckelt vorgefunden, u. dem Zecher im Vordergrunde rechts fehlt,
kaum bemerkbar, eine Fingerspitze; sonst ist das Relief gleich den Gemälden in unversehrtem
Zustande.
Auch der Ra hmen zu dem der Kgl. Nationalgalerie gehörigen, wegen der Ausstellung in St.
Louis nach Berlin zurückbeorderten und noch nicht wiederhergelangten Oelgemälde
„Tatarenkampf“ von Jos. v. Brandt befindet sich noch hier im Stadtmuseum.
[s. 59 ]
Das durch Herrn Oberbürgermeister Ehlers dem hiesigen Stadtmuseum überwiesene Porträt des
verstorbenen Herrn Landtagsabgeordneten Heinrich Rickert ist ein von Helen Menshausen
1899 lebensgroß auf Leinwand 108/70 cm groß in Oel gemaltes Brustbild; inventarisiert mit
Mk 300 Vorsicherungswert unter I B. Stm 173. –
Am 24. Juni 1907 sind dem Buchbinder Maass die ersten beiden Jahrgänge (1905 und 1906)
der von Koetschau herausgegebenen, für das Stadtmuseum gehaltenen „Museumskunde“ zum
Einbinden – in 1 alle 8 Hefte umfass enden Band – übergeben worden.
Unterm 28. Juni 1907 haben wir dem Kuratorium des Stadtmuseums schriftlich berichtet, daß
die infolge der Bilderankäufe in den letzten Jahren und noch vor Kurzem erforderlich
gewordene Neuordnung in der Gemäldegalerie dank d er Bemühung unseres Mitgliedes, Herrn
Geh. Rat Matthaei, zunächst in 6 Oberlichträumen, im Mittelsaal, im Seitenlichkabinet und im
Treppenhause soeben durchgeführt ist und daß die Beendigung der Arbeit mit Rücksicht auf
den Sommer Besuch des Museums durch Fremde, insbesondere Studierende von außerhalb bis
zu stillerer Zeit verschoben ist . Dies habe uns auch ermöglicht, diejenigen
Museumssammlungen, die wegen der Renovation der Bilderwände aus Anlaß der
Kunstausstellung des hiesigen Kunstvereins fast ein hal bes Jahr hindurch der Besichtigung
entzogen waren, zu Anfang nächsten Monats dem Publikum wieder zugänglich zu machen.
Da es notwendig war, bei der jetzigen, vielen der Hauptbilder „der Gemäldesammlung
günstigere Plätze gewährenden Aufhängung nicht nur das Treppenhaus und die Gipsgalerie,
sondern auch die letzten, östlich vom Mittelsaal belegenen, bisher für zeitweise
Sonderausstellungen reservierten 2 Oberlichträume – diese gewissermaßen als Magazin in
Anspruch zu nehmen, deren Ausstattung mit Vorstellw änden für Sonderausstellungszwecke
sich aber nicht so bald als wünschenswert beschaffen lässt,
Das durch Herrn Oberbürgermeister Ehlers dem hiesigen Stadtmuseum überwiesene Porträt des
verstorbenen Herrn Landtagsabgeordneten Heinrich Rickert ist ein von Helen Menshausen
1899 lebensgroß auf Leinwand 108/70 cm groß in Oel gemaltes Brustbild; inventarisiert mit
Mk 300 Vorsicherungswert unter I B. Stm 173. –
Am 24. Juni 1907 sind dem Buchbinder Maass die ersten beiden Jahrgänge (1905 und 1906)
der von Koetschau herausgegebenen, für das Stadtmuseum gehaltenen „Museumskunde“ zum
Einbinden – in 1 alle 8 Hefte umfass enden Band – übergeben worden.
Unterm 28. Juni 1907 haben wir dem Kuratorium des Stadtmuseums schriftlich berichtet, daß
die infolge der Bilderankäufe in den letzten Jahren und noch vor Kurzem erforderlich
gewordene Neuordnung in der Gemäldegalerie dank d er Bemühung unseres Mitgliedes, Herrn
Geh. Rat Matthaei, zunächst in 6 Oberlichträumen, im Mittelsaal, im Seitenlichkabinet und im
Treppenhause soeben durchgeführt ist und daß die Beendigung der Arbeit mit Rücksicht auf
den Sommer Besuch des Museums durch Fremde, insbesondere Studierende von außerhalb bis
zu stillerer Zeit verschoben ist . Dies habe uns auch ermöglicht, diejenigen
Museumssammlungen, die wegen der Renovation der Bilderwände aus Anlaß der
Kunstausstellung des hiesigen Kunstvereins fast ein hal bes Jahr hindurch der Besichtigung
entzogen waren, zu Anfang nächsten Monats dem Publikum wieder zugänglich zu machen.
Da es notwendig war, bei der jetzigen, vielen der Hauptbilder „der Gemäldesammlung
günstigere Plätze gewährenden Aufhängung nicht nur das Treppenhaus und die Gipsgalerie,
sondern auch die letzten, östlich vom Mittelsaal belegenen, bisher für zeitweise
Sonderausstellungen reservierten 2 Oberlichträume – diese gewissermaßen als Magazin in
Anspruch zu nehmen, deren Ausstattung mit Vorstellw änden für Sonderausstellungszwecke
sich aber nicht so bald als wünschenswert beschaffen lässt,
[s. 60 ]
bitten wir das Kuratorium, von dem Magistrat uns die Erlaubnis erwirkten zu wollen, zu einigen
im laufenden Sommersemester beabsichtigten Sonderausstellu ng den großen Saal im
Erdgeschoß des Franziskanerklosters benutzen zu dürfen, und bemerken, daß wir diese
Ausstellungen derartig einzurichten gedenken, daß der Saal, wenn es verlangt wird, binnen 24
Stunden geräumt werden kann“.
Der Vorstand des Sta dtmuseums
OB. gez. Dr. Damme
[wycinek prasowy – ogłoszenie]
Stadtmuseum.
Die Sammlungen im Stadtmuseum sind bis auf weiteres Sonntags, ebenso am Mittwoch und
Donnerstag während der Mittagsstunden von 11 bis 2 Uhr unentgeltlich zu besuchen.
Danzi g, 1. Juli 1907
Der Vorstand.
[obok ogłoszenia]
Anzeige in
No. 302 der Danziger Zeitung
[No.] 151 [der Danziger] Allgemeinen Zeitung und
[No.] 151 [der Danziger] Neuesten Nachrichten, vom 1. Juli 1907
Am 1. Juli 1907 ist dem Buchbinder Maass von Roscher’ s mytholog Lexikon die erste
Abteilung des dritten Bandes zum Einbinden gegeben und ein Probeband (II, 2 des Werks)
beigefügt worden.
Am 3. Juli 1907 sind von gelben Einlaßkarten zum Verkauf an Besucher des Stadtmuseums
während des 3. Kalenderquartals bei Julius Sauer bestellt worden
10 Block à 40 Stück à 50 ₰ und 5 Block à 40 Stk à Mk 1,50.
Am 4. Juli 1907 hat der Magistrat die in unserm Antrage an das Museumskuratorium vom 28.
v.M. (siehe vorige Seite) erbetene Benutzung des Erdgeschoßsaales im Franzisk anerkloster zu
Sonderausstellungen im lfd Sommersemester gestattet unter der Bedingung, daß im (zu Händen
des Herrn Stadtbaurats) jedesmal Mitteilung von der Benutzung gemacht werde.
Der letztwilligen, Altschottland 18. Octbr 1897 datierten Bestimmung der Frau Laura Luise
Mathilde Schilke geborenen Schroeder gemäß sind dem Stadtmuseum („Franziskanerkloster“)
durch den Testamentsvollstrecker
bitten wir das Kuratorium, von dem Magistrat uns die Erlaubnis erwirkten zu wollen, zu einigen
im laufenden Sommersemester beabsichtigten Sonderausstellu ng den großen Saal im
Erdgeschoß des Franziskanerklosters benutzen zu dürfen, und bemerken, daß wir diese
Ausstellungen derartig einzurichten gedenken, daß der Saal, wenn es verlangt wird, binnen 24
Stunden geräumt werden kann“.
Der Vorstand des Sta dtmuseums
OB. gez. Dr. Damme
[wycinek prasowy – ogłoszenie]
Stadtmuseum.
Die Sammlungen im Stadtmuseum sind bis auf weiteres Sonntags, ebenso am Mittwoch und
Donnerstag während der Mittagsstunden von 11 bis 2 Uhr unentgeltlich zu besuchen.
Danzi g, 1. Juli 1907
Der Vorstand.
[obok ogłoszenia]
Anzeige in
No. 302 der Danziger Zeitung
[No.] 151 [der Danziger] Allgemeinen Zeitung und
[No.] 151 [der Danziger] Neuesten Nachrichten, vom 1. Juli 1907
Am 1. Juli 1907 ist dem Buchbinder Maass von Roscher’ s mytholog Lexikon die erste
Abteilung des dritten Bandes zum Einbinden gegeben und ein Probeband (II, 2 des Werks)
beigefügt worden.
Am 3. Juli 1907 sind von gelben Einlaßkarten zum Verkauf an Besucher des Stadtmuseums
während des 3. Kalenderquartals bei Julius Sauer bestellt worden
10 Block à 40 Stück à 50 ₰ und 5 Block à 40 Stk à Mk 1,50.
Am 4. Juli 1907 hat der Magistrat die in unserm Antrage an das Museumskuratorium vom 28.
v.M. (siehe vorige Seite) erbetene Benutzung des Erdgeschoßsaales im Franzisk anerkloster zu
Sonderausstellungen im lfd Sommersemester gestattet unter der Bedingung, daß im (zu Händen
des Herrn Stadtbaurats) jedesmal Mitteilung von der Benutzung gemacht werde.
Der letztwilligen, Altschottland 18. Octbr 1897 datierten Bestimmung der Frau Laura Luise
Mathilde Schilke geborenen Schroeder gemäß sind dem Stadtmuseum („Franziskanerkloster“)
durch den Testamentsvollstrecker
[s. 61 ]
Herrn Carl Weichbrodt in Langfuhr Hauptstr. 17 am 22. Juni resp. 5 Juli 1907 die nachstehend
mi t den Worten der Verstorbenen benannten Gegenstände übergeben, „die zu dauernder
Erinnerung an die Familie Schroeder oder von Schroeder zu Danzig dienen sollen und daher
nicht verkauft werden dürfen“:
1. Das Taufzeug (aus dem 17. Jahrh.?), in welchem der Vate r der Verstorbenen als Letzter
getauft worden ist, bestehend aus einem weiß. Atlasjäckchen, 2 Häubchen, einem
Wickelband aus weiß Atlas und einer Tauftasche aus weiß Atlas
2. die Porzellantasse, in Schwarz und Golddekor, aus welcher der Kronprinz Friedrich
[W ilhelm] oder die Kronprinzessin auf der Reise nach Danzig in Ankerholz den Thee
eingenommen haben,
3. sechs schwere silberne Eßlöffel, abgerundet, gezeichnet C.G.v.S. 1776 d. 23. May.
Silberzeichen Haase.
4. zwölf schwere silberne Theelöffel, Spitze abgerundet, Stiel am Ende mit
Muschelzierrat.
5. die Porzellantasse in Weiß und Gold und mit der Abbildung des Danziger Gymnasiums,
das 1834 – dem Geburtsjahr der Verstorbenen – gebaut worden ist.
6. Zwei Alabasterfiguren, Pole und Polin [??]
7. Ein Briefbeschwerer, schwarzer Stein mit der vergoldeten Inschrift Gott giebt den
Frommen Guetter. Am Ende Syr. II v. 15 und Ed. Nolky fecit Ao. 1649.
8. Ein Buch rot Sammt mit Silberborten; Schuppelius u. Hagemeistersches Eheverbündnis
1754.
9. Ein Buch, Deckel rot. Atlas mit Monogramm; [Car men zum] Schwed u.
Hagemeisterschen Hochzeitsfeste. So den 16. Julii des MDCCXX. Jahres in Danzig
solenniter vollzogen wurde.
10. Ein lila seidener Schuh.
Vom Empfange dieser Sachen ist sowohl dem Kuratorium des Stadtmuseums Bericht, wie zu
den die Hans Schroe der’sche Familienstiftung betreffenden Magistratsakten IX S 24 v. 2 S. 99
Bericht erstattet worden. –
Herrn Carl Weichbrodt in Langfuhr Hauptstr. 17 am 22. Juni resp. 5 Juli 1907 die nachstehend
mi t den Worten der Verstorbenen benannten Gegenstände übergeben, „die zu dauernder
Erinnerung an die Familie Schroeder oder von Schroeder zu Danzig dienen sollen und daher
nicht verkauft werden dürfen“:
1. Das Taufzeug (aus dem 17. Jahrh.?), in welchem der Vate r der Verstorbenen als Letzter
getauft worden ist, bestehend aus einem weiß. Atlasjäckchen, 2 Häubchen, einem
Wickelband aus weiß Atlas und einer Tauftasche aus weiß Atlas
2. die Porzellantasse, in Schwarz und Golddekor, aus welcher der Kronprinz Friedrich
[W ilhelm] oder die Kronprinzessin auf der Reise nach Danzig in Ankerholz den Thee
eingenommen haben,
3. sechs schwere silberne Eßlöffel, abgerundet, gezeichnet C.G.v.S. 1776 d. 23. May.
Silberzeichen Haase.
4. zwölf schwere silberne Theelöffel, Spitze abgerundet, Stiel am Ende mit
Muschelzierrat.
5. die Porzellantasse in Weiß und Gold und mit der Abbildung des Danziger Gymnasiums,
das 1834 – dem Geburtsjahr der Verstorbenen – gebaut worden ist.
6. Zwei Alabasterfiguren, Pole und Polin [??]
7. Ein Briefbeschwerer, schwarzer Stein mit der vergoldeten Inschrift Gott giebt den
Frommen Guetter. Am Ende Syr. II v. 15 und Ed. Nolky fecit Ao. 1649.
8. Ein Buch rot Sammt mit Silberborten; Schuppelius u. Hagemeistersches Eheverbündnis
1754.
9. Ein Buch, Deckel rot. Atlas mit Monogramm; [Car men zum] Schwed u.
Hagemeisterschen Hochzeitsfeste. So den 16. Julii des MDCCXX. Jahres in Danzig
solenniter vollzogen wurde.
10. Ein lila seidener Schuh.
Vom Empfange dieser Sachen ist sowohl dem Kuratorium des Stadtmuseums Bericht, wie zu
den die Hans Schroe der’sche Familienstiftung betreffenden Magistratsakten IX S 24 v. 2 S. 99
Bericht erstattet worden. –
[s. 62 ]
Am 28. Juni 1907 sind unsere Stadtmuseum vom Vorstande hiesigen Kunstvereins – aus dem
ihm zugefallenen Vermächtnis des am 1. Februar d.J. hier ve rstorbenen Herrn Hermann
Nothwanger geb. 9/3. 1843 – 6 Oelgemälde übergeben und zwar:
KVS. 23. Franz Bertram, Koenigsberg i/Pr. 1883. Ostpreußische Landschaft; einsam
Haide. L. 91/106. (Mk 600)
[KVS] 24. Otto v. Kamecke. Gebirgslandschaft; Mühle in Tirol. L 65/45
[KVS] 25. Gerard I. Koekkoek, Hilversum (Holland). Sommernachmittag; Windmühle
an einem Kanal. L. 46/35 (mk 175)
[KVS] 26. R. Schultze (Düsseldorf?) Gebirgslandschaft; Alpensee. L. 104/80.
[KVS] 27. Julius Wentscher, Berlin 1894. Ostseeküste, Regenstimmung. L. 85/149.
[KVS] 28. Unbekannt. Genrebild, ein Küfer im Weinkeller. L. 26 ½, 22 ½.
Wir haben die Bilder unter C.b. 272 -277 inventarisiert, sowie ein in Glas und Rahmen dem
Nachlas zugehöriges Schabkunstblatt von Deisch
in der Galerie der Kunstdrucke aufgehängt.
[tekst przekreślony ] Auf Grund der S. 60 vorstehend erwähnten Ermächtigung zur Benutzung
des Erdgeschoßsaals haben wir und zwar in Gemeinschaft mit dem Vorstande hiesigen
Kunstvereins für die Zeit vom 25. Juli bis 2 0. August 1907 eine Sonderausstellung von 41
Werken des Karlsruher Professors Hans von Volkmann veranstaltet, der die diesjährigen
Erwerbungen des genannten Vereins beigefügt sind; laut beiliegendem Verzeichnis beträgt der
für unsere Feuerversicherung anzu setzende Gesammtwert der Volkmannschen Bilder Mk
37550 . – Dem Publikum ist der Besuch der Sonderausstellung unter den für die Besichtigung
der Stadtmuseumssammlungen vorgeschriebenen Bedingungen gestattet, also am Sonntag, am
Mittwoch und am Donnerstag 11 –2 Uhr mittags unentgeltlich, sonst werktäglich zwischen 10
Uhr vormittags und 5 Uhr Nachmittags gegen Einlaßkarten (pro Person 50 ₰, für Gesellschaften
von 4 –6 Personen Mk 1,50). Verzeichnet unter L.S. 1574 –1614.
[dopisek czerwonym atramentem na marginesi e]
Mit Ausnahme der hier an Private verkauften 5 Sachen sind die Bilder am 20/8. 1907 an
Lichtenberg in Breslau zurückgesandt.
Am 28. Juni 1907 sind unsere Stadtmuseum vom Vorstande hiesigen Kunstvereins – aus dem
ihm zugefallenen Vermächtnis des am 1. Februar d.J. hier ve rstorbenen Herrn Hermann
Nothwanger geb. 9/3. 1843 – 6 Oelgemälde übergeben und zwar:
KVS. 23. Franz Bertram, Koenigsberg i/Pr. 1883. Ostpreußische Landschaft; einsam
Haide. L. 91/106. (Mk 600)
[KVS] 24. Otto v. Kamecke. Gebirgslandschaft; Mühle in Tirol. L 65/45
[KVS] 25. Gerard I. Koekkoek, Hilversum (Holland). Sommernachmittag; Windmühle
an einem Kanal. L. 46/35 (mk 175)
[KVS] 26. R. Schultze (Düsseldorf?) Gebirgslandschaft; Alpensee. L. 104/80.
[KVS] 27. Julius Wentscher, Berlin 1894. Ostseeküste, Regenstimmung. L. 85/149.
[KVS] 28. Unbekannt. Genrebild, ein Küfer im Weinkeller. L. 26 ½, 22 ½.
Wir haben die Bilder unter C.b. 272 -277 inventarisiert, sowie ein in Glas und Rahmen dem
Nachlas zugehöriges Schabkunstblatt von Deisch
in der Galerie der Kunstdrucke aufgehängt.
[tekst przekreślony ] Auf Grund der S. 60 vorstehend erwähnten Ermächtigung zur Benutzung
des Erdgeschoßsaals haben wir und zwar in Gemeinschaft mit dem Vorstande hiesigen
Kunstvereins für die Zeit vom 25. Juli bis 2 0. August 1907 eine Sonderausstellung von 41
Werken des Karlsruher Professors Hans von Volkmann veranstaltet, der die diesjährigen
Erwerbungen des genannten Vereins beigefügt sind; laut beiliegendem Verzeichnis beträgt der
für unsere Feuerversicherung anzu setzende Gesammtwert der Volkmannschen Bilder Mk
37550 . – Dem Publikum ist der Besuch der Sonderausstellung unter den für die Besichtigung
der Stadtmuseumssammlungen vorgeschriebenen Bedingungen gestattet, also am Sonntag, am
Mittwoch und am Donnerstag 11 –2 Uhr mittags unentgeltlich, sonst werktäglich zwischen 10
Uhr vormittags und 5 Uhr Nachmittags gegen Einlaßkarten (pro Person 50 ₰, für Gesellschaften
von 4 –6 Personen Mk 1,50). Verzeichnet unter L.S. 1574 –1614.
[dopisek czerwonym atramentem na marginesi e]
Mit Ausnahme der hier an Private verkauften 5 Sachen sind die Bilder am 20/8. 1907 an
Lichtenberg in Breslau zurückgesandt.
[broszura drukowana ]
[broszura drukowana ]
[broszura drukowana ]
[broszura drukowana ]
[s. 63 ]
Am 27. Juli 1907 ist dem Stadtmuseum als Geschenk von der Wittwe des Müllergesellen Otto
Carl Woj ahn (Barthol. Kirchengasse 24 hierselbst) die dem Genannten seinerzeit verliehene
„Erinnerungsmedaille zum Andenken an den hundertsten Geburtstag des Großen Kaisers
Wilhelm I gestiftet, hergestellt aus erbeuteter Kanonen -Bronze“ nebst der Verleihungsurkund e
zugegangen; beides ist den zur kulturgeschichtlichen Sammlung gehörigen Medaillen (Eis.
Kreuz usw.) beigefügt worden.
[wycinek prasowy]
Franziskaner -Kloster / Sonderausstellung / Hans von Volkmann, Karlsruhe, / und der /
Verlosungsankäufe des Kunstverei ns. / Sonntag, Mittwoch, Donnerstag 11 –2 Uhr unentgeltlich
/ sonst werktäglich 10 –5 Uhr gegen Einlasskarten.
[dopisek obok]
Zeitungsanzeigen Juli – August 1907
No. 350 der Danziger Zeitung vom 29/7. 07 u.a.
[tekst przekreślony ] Am 2. August 1907 ist der Custos des Stadtmuseums, Herr Prof. W.
Stryowski, mit Urlaub auf 8 Tagen nach Bregden bei Heiligenbeil (Ostpreußen) abgereist.
[czerwonym atramentem ] u. rechtzeitig zurückgekehrt.
Auf Ersuchen des Fräulein Melitta Braune de dato Ludolphine bei Oliva 30. A ugust 1907 ist
der Genannten bezw. deren Mutter gestattet worden, ihre 12 –15 Oelgemälde [?], die aus dem
durch den Einsturz der Nachbarhäuser hier Brotbänkengasse 45/46 gefährdeten Brauneschen
Stadthause entfernt werden müssen, für einige Zeit und als „Lei hgaben“ im Stadtmuseum
aufbewahren zu lassen.
Am 14. Septbr 1907 ist dem Stadtmuseum in Kiste O.W. 542 von Herrn Oskar Weber
(Gemälderahmenfabrik) in Berlin W Derfflingerstr. 28 ein von einem unbekannten Meister im
letzten Viertel des 16. Jahrh. in Oel auf Holz lebensgroß als Hüftbild 108/80 cm gemaltes
männl. Porträt zufolge [ rysunek herbu ] (goldener Stern auf weißem Schilde, das zwei rote
Horizontalstreifen) trägt, einen Angehörigen der Danziger Familie Gueldenstern (Gyldenstern)
darstellt; es stammt a us dem Besitz der Meyerheimschen Familie
Am 27. Juli 1907 ist dem Stadtmuseum als Geschenk von der Wittwe des Müllergesellen Otto
Carl Woj ahn (Barthol. Kirchengasse 24 hierselbst) die dem Genannten seinerzeit verliehene
„Erinnerungsmedaille zum Andenken an den hundertsten Geburtstag des Großen Kaisers
Wilhelm I gestiftet, hergestellt aus erbeuteter Kanonen -Bronze“ nebst der Verleihungsurkund e
zugegangen; beides ist den zur kulturgeschichtlichen Sammlung gehörigen Medaillen (Eis.
Kreuz usw.) beigefügt worden.
[wycinek prasowy]
Franziskaner -Kloster / Sonderausstellung / Hans von Volkmann, Karlsruhe, / und der /
Verlosungsankäufe des Kunstverei ns. / Sonntag, Mittwoch, Donnerstag 11 –2 Uhr unentgeltlich
/ sonst werktäglich 10 –5 Uhr gegen Einlasskarten.
[dopisek obok]
Zeitungsanzeigen Juli – August 1907
No. 350 der Danziger Zeitung vom 29/7. 07 u.a.
[tekst przekreślony ] Am 2. August 1907 ist der Custos des Stadtmuseums, Herr Prof. W.
Stryowski, mit Urlaub auf 8 Tagen nach Bregden bei Heiligenbeil (Ostpreußen) abgereist.
[czerwonym atramentem ] u. rechtzeitig zurückgekehrt.
Auf Ersuchen des Fräulein Melitta Braune de dato Ludolphine bei Oliva 30. A ugust 1907 ist
der Genannten bezw. deren Mutter gestattet worden, ihre 12 –15 Oelgemälde [?], die aus dem
durch den Einsturz der Nachbarhäuser hier Brotbänkengasse 45/46 gefährdeten Brauneschen
Stadthause entfernt werden müssen, für einige Zeit und als „Lei hgaben“ im Stadtmuseum
aufbewahren zu lassen.
Am 14. Septbr 1907 ist dem Stadtmuseum in Kiste O.W. 542 von Herrn Oskar Weber
(Gemälderahmenfabrik) in Berlin W Derfflingerstr. 28 ein von einem unbekannten Meister im
letzten Viertel des 16. Jahrh. in Oel auf Holz lebensgroß als Hüftbild 108/80 cm gemaltes
männl. Porträt zufolge [ rysunek herbu ] (goldener Stern auf weißem Schilde, das zwei rote
Horizontalstreifen) trägt, einen Angehörigen der Danziger Familie Gueldenstern (Gyldenstern)
darstellt; es stammt a us dem Besitz der Meyerheimschen Familie
[s. 64 ]
und soll 500 Mark kosten. Da ich die Herren pt. [?] Fehlhaber, Damme, Matthaei und Stoddart
gleich mir für den Ankauf ausgesprochen haben und Herr Weber das Bild uns für Mk 350
abgeben will, haben wir es für das Stadtmuseum oder die Kabrunsche Galerie behalten und die
Kiste am 19. Septbr 1907 an Herrn Weber zurückgeschickt. Das Bild ist vorläufig als Leihgabe
L.S. 1615 verzeichnet; es ist für die Kabrunsche Galerie angekauft laut Schreiben des
Vorsteheramtes der Kaufmannschaft an den unterzeichneten Bischoff d. dato Danzig 25. Septbr
1907. OB.
Am 2. Octbr 1907 ist von Leo Raczynski (Antiquar in Berlin SW Wilhelmstr. 107) eine auf
Pappe 31/27 groß in Oel gemalte, zur Ansicht hergesandte, Ansicht vom brausenden Wasser
mit dem „Der Schwan“ genannten Turm zu Danzig (ohne Rahmen hergelangt), von Arey von
Domarus genannt Dommer 1850, für Mk 50 für das Stadtmuseum angekauft und unter I B. 177
inventarisiert worden.
[tekst przekreślony ] Am 8. Octbr 1907 ist dem Stadt museum von Oskar Weber in Berlin W.
Derfflingerstr 28, in Kiste O.W. 548, zur Ausstellung eventl Ankauf ein Oelbild auf L. 23/8,5
„Das Hohetor in Danzig“ von Wilh. Meyerheim 18…, Preis 250, zugegangen. Zurückgeschickt
31/1.08.
Am 8. October 1907 hat Frl Bertha Pich, Vorstädt. Graben 44, Tochter des am 15. Septbr 1871
verstorbenen Fleischermeisters Johann Gottfried Pich hierselbst, dem Stadtmuseum als
Geschenk überbracht:
ein Sticktuch, 26/23 cm groß, gezeichnet AM. ANO 1767 (mit Krone),
ein d[itt]o , 25/28 cm groß, gez. C.R.P. ANNO 1800,
ein mit Strohflechterei verziertes Nähkästchen in Buchform, 13/9 cm groß, und
eine sogenannte Chatelaine aus Eisen,
letztere beiden Gegenstände aus dem Anfang des 19. Jahrh.
Die am 8. Octbr 1907 von Frau Gertrud Bar une, geb. v. Hertzberg, zu leihweiser Aufbewahrung
in das Stadtmuseum geschickten, bis 9. Jan 1912 bei der Berlinischen Feuerversicherungs -
Anstalt
und soll 500 Mark kosten. Da ich die Herren pt. [?] Fehlhaber, Damme, Matthaei und Stoddart
gleich mir für den Ankauf ausgesprochen haben und Herr Weber das Bild uns für Mk 350
abgeben will, haben wir es für das Stadtmuseum oder die Kabrunsche Galerie behalten und die
Kiste am 19. Septbr 1907 an Herrn Weber zurückgeschickt. Das Bild ist vorläufig als Leihgabe
L.S. 1615 verzeichnet; es ist für die Kabrunsche Galerie angekauft laut Schreiben des
Vorsteheramtes der Kaufmannschaft an den unterzeichneten Bischoff d. dato Danzig 25. Septbr
1907. OB.
Am 2. Octbr 1907 ist von Leo Raczynski (Antiquar in Berlin SW Wilhelmstr. 107) eine auf
Pappe 31/27 groß in Oel gemalte, zur Ansicht hergesandte, Ansicht vom brausenden Wasser
mit dem „Der Schwan“ genannten Turm zu Danzig (ohne Rahmen hergelangt), von Arey von
Domarus genannt Dommer 1850, für Mk 50 für das Stadtmuseum angekauft und unter I B. 177
inventarisiert worden.
[tekst przekreślony ] Am 8. Octbr 1907 ist dem Stadt museum von Oskar Weber in Berlin W.
Derfflingerstr 28, in Kiste O.W. 548, zur Ausstellung eventl Ankauf ein Oelbild auf L. 23/8,5
„Das Hohetor in Danzig“ von Wilh. Meyerheim 18…, Preis 250, zugegangen. Zurückgeschickt
31/1.08.
Am 8. October 1907 hat Frl Bertha Pich, Vorstädt. Graben 44, Tochter des am 15. Septbr 1871
verstorbenen Fleischermeisters Johann Gottfried Pich hierselbst, dem Stadtmuseum als
Geschenk überbracht:
ein Sticktuch, 26/23 cm groß, gezeichnet AM. ANO 1767 (mit Krone),
ein d[itt]o , 25/28 cm groß, gez. C.R.P. ANNO 1800,
ein mit Strohflechterei verziertes Nähkästchen in Buchform, 13/9 cm groß, und
eine sogenannte Chatelaine aus Eisen,
letztere beiden Gegenstände aus dem Anfang des 19. Jahrh.
Die am 8. Octbr 1907 von Frau Gertrud Bar une, geb. v. Hertzberg, zu leihweiser Aufbewahrung
in das Stadtmuseum geschickten, bis 9. Jan 1912 bei der Berlinischen Feuerversicherungs -
Anstalt
[s. 65 ]
[tekst przekreślony ] versicherten 15 Oelgemälde sind bezeichnet, wie folgt:
L.S. 1617. A. Lutteroth. Am Mittelmeer Mk 2000 Zurückgegeben 4/1. 1911
[L.S.] 1618 [A. Lutteroth] Scoglie Vittoria – Pegli [Mk] 2000 [Zurückgegeben] 4/1. 1911
[L.S.] 1619 [A. Lutterroth] [Mk] 1200 [Zurückgegeben 20/1. 1911
[L.S.] 1620. Hugo Knorr [Mk] 1000 [Zurückgegebe n] 4/1. 1911
[L.S.] 1621. Heinrich Heger. Betstube in Schloß Gottorp. Mk 1000 [Zurückgegeben] 20/1. 1911
[L.S.] 1622 [Heinrich Heger] [Mk] 1000 [Zurückgegeben] 20/1. 1911
[L.S.] 1623 [Heinrich Heger] [Mk] 1000 [Zurückgegeben] 20/1. 1911.
[L.S.] 1624. Julius Monien. Schifferhütte am See, vor Sonnenuntergang Mk 3000
[dopisek niebieskim ołówkiem ] Zurück Juli 1921
[L.S.] 1625. Eduard Pape. Am Chiemsee in Baiern 2400 5/1.1911
[L.S.] 1626 Hermann Huth. Stürmisch. Wetter im Kanal bei Dover. Mk 2000.
[dopisek powyżej ] Zurückgegeben ebenso 5/1. 1911
[L.S.] 1627 Pflugradt zurückgegeben 4/1. 1911 Mk 1000.
[L.S.] 1628 Fanny Levy. Zur Beichte Mk 300 [zurückgegeben] 4/1. 1911
[L.S.] 1629 Paul Tuebbecke. Marburg [Mk] 1500. [zurückgegeben] 5/1. 1911
[L.S.] 16 30 Charles Webb Im Bücherladen [Mk] 900. [zurückgegeben] 4/1. 1911
[tekst przekreślony niebieskim ołówkiem ]
[L.S.] 1631. F. Preller. jun. Insel Vilm [Mk] 2000.
Am 17. Octbr 1907 ist bei der hiesigen Buchhandlung von John & Rosenberg auf 1 Exemplar
der se it dem 1. d.M. monatlich erscheinenden „Amtliche Berichte aus den Königlichen
Kunstsammlungen“ für das Stadtmuseum abonniert; der Jahrgang dieses Beiblattes zum
„Jahrbuch der Kgl. Preußischen Kunstsammlungen“ kostet ohne dieses Jahrbuch bezogen Mk
5.– (Den Abonnenten des Jahrbuchs, das 30 Mk kostet, wird das Beiblatt zum Vorzugspreise
von 4 Mk geliefert von der G. Groteschen Verlagsbuchhandlung in Berlin S.W. jj. Dessauer
Str. 18).
[tekst przekreślony ] In Kisten VBK 5075 und 1046 sind unversehrt eingepackt die beiden dem
Stadtmuseum gehörigen Oelbilder „Palermo mit dem Monte Pelegrino“ und „Portal der Abtei
Engelberg“ von Possart und als Frachtgut an den „Verein Berliner Künstler“ in Berlin W
Bellevues tr. 3 am 26 Novbr 1907 diesseits abgesendet worden [ dopisek czerwonym
atramentem ] Zurückgelangt 13/1. 1908.
[tekst przekreślony ] versicherten 15 Oelgemälde sind bezeichnet, wie folgt:
L.S. 1617. A. Lutteroth. Am Mittelmeer Mk 2000 Zurückgegeben 4/1. 1911
[L.S.] 1618 [A. Lutteroth] Scoglie Vittoria – Pegli [Mk] 2000 [Zurückgegeben] 4/1. 1911
[L.S.] 1619 [A. Lutterroth] [Mk] 1200 [Zurückgegeben 20/1. 1911
[L.S.] 1620. Hugo Knorr [Mk] 1000 [Zurückgegebe n] 4/1. 1911
[L.S.] 1621. Heinrich Heger. Betstube in Schloß Gottorp. Mk 1000 [Zurückgegeben] 20/1. 1911
[L.S.] 1622 [Heinrich Heger] [Mk] 1000 [Zurückgegeben] 20/1. 1911
[L.S.] 1623 [Heinrich Heger] [Mk] 1000 [Zurückgegeben] 20/1. 1911.
[L.S.] 1624. Julius Monien. Schifferhütte am See, vor Sonnenuntergang Mk 3000
[dopisek niebieskim ołówkiem ] Zurück Juli 1921
[L.S.] 1625. Eduard Pape. Am Chiemsee in Baiern 2400 5/1.1911
[L.S.] 1626 Hermann Huth. Stürmisch. Wetter im Kanal bei Dover. Mk 2000.
[dopisek powyżej ] Zurückgegeben ebenso 5/1. 1911
[L.S.] 1627 Pflugradt zurückgegeben 4/1. 1911 Mk 1000.
[L.S.] 1628 Fanny Levy. Zur Beichte Mk 300 [zurückgegeben] 4/1. 1911
[L.S.] 1629 Paul Tuebbecke. Marburg [Mk] 1500. [zurückgegeben] 5/1. 1911
[L.S.] 16 30 Charles Webb Im Bücherladen [Mk] 900. [zurückgegeben] 4/1. 1911
[tekst przekreślony niebieskim ołówkiem ]
[L.S.] 1631. F. Preller. jun. Insel Vilm [Mk] 2000.
Am 17. Octbr 1907 ist bei der hiesigen Buchhandlung von John & Rosenberg auf 1 Exemplar
der se it dem 1. d.M. monatlich erscheinenden „Amtliche Berichte aus den Königlichen
Kunstsammlungen“ für das Stadtmuseum abonniert; der Jahrgang dieses Beiblattes zum
„Jahrbuch der Kgl. Preußischen Kunstsammlungen“ kostet ohne dieses Jahrbuch bezogen Mk
5.– (Den Abonnenten des Jahrbuchs, das 30 Mk kostet, wird das Beiblatt zum Vorzugspreise
von 4 Mk geliefert von der G. Groteschen Verlagsbuchhandlung in Berlin S.W. jj. Dessauer
Str. 18).
[tekst przekreślony ] In Kisten VBK 5075 und 1046 sind unversehrt eingepackt die beiden dem
Stadtmuseum gehörigen Oelbilder „Palermo mit dem Monte Pelegrino“ und „Portal der Abtei
Engelberg“ von Possart und als Frachtgut an den „Verein Berliner Künstler“ in Berlin W
Bellevues tr. 3 am 26 Novbr 1907 diesseits abgesendet worden [ dopisek czerwonym
atramentem ] Zurückgelangt 13/1. 1908.
[s. 66 ]
Die von der Königl. Fortifikation mittels Schreiben I. No. 3431/07 d.d. Danzig, 17. Octbr 1907
dem hiesigen Magistrat aus den Beständen der Fortifikation angebotenen 2 Gegenstände,
nämlich
1) eine auf Leinwand in Oel gemalte mit Rahmen gemessen 3,30 m lange und 66 cm hohe
Tafel mit 8 Wappen, vom Jahre 1577,
2) eine 84 cm lange und 41 cm hohe Platte von schwarzem Marmor mit der Inschrift:
Sigismundu s III. D.G. Poloniae et Sveciae Rex Moscororum Victor Turcarum terror
pius et bonus princeps
Constantia D.G. Poloniae et Sveciae Regina pientissima archiducissa Austriae
Wladislaus Sigismundus D.G. Pol. et Sve. Princeps et heros electus Mag. Dux
Moscoviae secondo
Anna Catharina D.G. Infans Poloniae et Sveciae blandissima parvo sed lecto comitatu
laetam
hoc loco apud proconsulem Spemannum coenam sumserunt XIII. julii anni C|Ↄ DC
XXIII. Quos omnes deus suo et subditorum bono longum perennare jubeat.
bestimmt zur Aufnahme in die städtischen Kunst - u. Altertumssammlungen sind am 24.
October 1907 vorläufig dem Stadtmuseum gegen Empfangsbescheinigung übergeben worden.
[tekst przekreślony ] Am 29. Octbr 1907 ist ein dem Stadtmuseum gehörigen Passepartout -
Kupferstic hrahmen in das Lesezimmer des Rathauses geliehen worden behufs Ausstellung des
für die Kabrunsche Sammlung gekauften 81/108 cm großen Blattes „Ansicht der Marienburg“,
Radierung von Hugo Ulbrich 1907 (Vorzugsdruck für Mk 150). [ dopisek czerwonym
atramentem ] Zurückgelangt 1911
Am 29. Octbr 1907 ist die oben zu 2) erwähnte Marmorplatte mit der Inschrift Sigismundus III
D.G. Poloniae etc. leihweise an das Westprß Provinzial -Kunstgewerbemuseum gegeben
worden, vgl. Verzeichnis der Fortgeliehenen Stück e No. 77.
Die von der Königl. Fortifikation mittels Schreiben I. No. 3431/07 d.d. Danzig, 17. Octbr 1907
dem hiesigen Magistrat aus den Beständen der Fortifikation angebotenen 2 Gegenstände,
nämlich
1) eine auf Leinwand in Oel gemalte mit Rahmen gemessen 3,30 m lange und 66 cm hohe
Tafel mit 8 Wappen, vom Jahre 1577,
2) eine 84 cm lange und 41 cm hohe Platte von schwarzem Marmor mit der Inschrift:
Sigismundu s III. D.G. Poloniae et Sveciae Rex Moscororum Victor Turcarum terror
pius et bonus princeps
Constantia D.G. Poloniae et Sveciae Regina pientissima archiducissa Austriae
Wladislaus Sigismundus D.G. Pol. et Sve. Princeps et heros electus Mag. Dux
Moscoviae secondo
Anna Catharina D.G. Infans Poloniae et Sveciae blandissima parvo sed lecto comitatu
laetam
hoc loco apud proconsulem Spemannum coenam sumserunt XIII. julii anni C|Ↄ DC
XXIII. Quos omnes deus suo et subditorum bono longum perennare jubeat.
bestimmt zur Aufnahme in die städtischen Kunst - u. Altertumssammlungen sind am 24.
October 1907 vorläufig dem Stadtmuseum gegen Empfangsbescheinigung übergeben worden.
[tekst przekreślony ] Am 29. Octbr 1907 ist ein dem Stadtmuseum gehörigen Passepartout -
Kupferstic hrahmen in das Lesezimmer des Rathauses geliehen worden behufs Ausstellung des
für die Kabrunsche Sammlung gekauften 81/108 cm großen Blattes „Ansicht der Marienburg“,
Radierung von Hugo Ulbrich 1907 (Vorzugsdruck für Mk 150). [ dopisek czerwonym
atramentem ] Zurückgelangt 1911
Am 29. Octbr 1907 ist die oben zu 2) erwähnte Marmorplatte mit der Inschrift Sigismundus III
D.G. Poloniae etc. leihweise an das Westprß Provinzial -Kunstgewerbemuseum gegeben
worden, vgl. Verzeichnis der Fortgeliehenen Stück e No. 77.
[s. 67 ]
[tekst przekreślony ] Am 6. Novbr 1907 sind in Kisten K.V. 1027, 1028, 1029 37 eingerahmte
von der Berliner Kuenstler -Vereinigung für Original -Lithographie für hiesigen Kunstverein
hergelangte Lithographien, Gesamtpreis incl Rahmen Mk 875 , als Leihgabe 1632 vorläufig in
das Stadtmuseum aufgenommen worden. [ dopisek czerwonym atramentem ] Dem Kunstverein
übergeben
Am 19. Novbr 1907 ist dem Stadtmuseum als Geschenk der Herren Oskar und Ernst Frost
(Inhaber der Firma A.F. Sohr hier Große Gerbe rgasse 11/12) ein aus einem Zimmer des Hauses
Jopengasse No. 2 stammender weißer cylindrischer Kachelofen vom Ende des 18. Jahrh.
übereignet worden; er ist am 20. Dezbr 1907 im ersten Raum der Gipsgalerie aufgesetzt worden.
[dopisek ołówkiem ] Raum D
Am 25. Novbr 1907 ist durch Vermittelung der Langemarkt 41 hier wohnhaften verwittweten
Frau Consul Helene Steffens, geb. Meyer, als Geschenk des Herrn Oberbürgermeisters
Friedrich Ackermann zu Stettin ein von seinem Onkel Herrn Franz Steffens 18… gemaltes
Oelbi ld auf Leiwand (mit Rahmen 2,42 m hoch und 2,12 m breit) „Kriemhild und
Hagen“ überwiesen worden. Versicherungswert Mk 1000. – I B. 178.
Nachdem Herr Stryowski die Risse im Bilde ausgebessert, ist ein von Johannes Wenzel hier
1894 bezeichnetes 1,33 m hohe s und 1,98 breites Oelgemälde auf Leiwand „Fischer von Hela
zu Markt nach Danzig fahrend“, das lange nebst Goldrahmen und Schutzrahmen in seiner …
signierten Kiste in unserm Kistenmagazin als eine Hinterlassenschaft des früh verstorbenen
Künstlers gestande n, am 12. Dezbr 1907 in die Sammlung des Stadtmuseums aufgenommen,
unter I B. 179 mit Mk 2000 Versicherungswert inventarisiert und in der Gipsgalerie aufgehängt
worden. Stm I B. 179.
Am 10 Dezbr 1907 ist dem Stadtmuseum von der Bibliothek der Königl. Kunstakademie zu
Düsseldorf (laut deren Brief vom 5. d.M. und als Erwiderung auf den ihrem Ersuchen zufolge
ihr
[tekst przekreślony ] Am 6. Novbr 1907 sind in Kisten K.V. 1027, 1028, 1029 37 eingerahmte
von der Berliner Kuenstler -Vereinigung für Original -Lithographie für hiesigen Kunstverein
hergelangte Lithographien, Gesamtpreis incl Rahmen Mk 875 , als Leihgabe 1632 vorläufig in
das Stadtmuseum aufgenommen worden. [ dopisek czerwonym atramentem ] Dem Kunstverein
übergeben
Am 19. Novbr 1907 ist dem Stadtmuseum als Geschenk der Herren Oskar und Ernst Frost
(Inhaber der Firma A.F. Sohr hier Große Gerbe rgasse 11/12) ein aus einem Zimmer des Hauses
Jopengasse No. 2 stammender weißer cylindrischer Kachelofen vom Ende des 18. Jahrh.
übereignet worden; er ist am 20. Dezbr 1907 im ersten Raum der Gipsgalerie aufgesetzt worden.
[dopisek ołówkiem ] Raum D
Am 25. Novbr 1907 ist durch Vermittelung der Langemarkt 41 hier wohnhaften verwittweten
Frau Consul Helene Steffens, geb. Meyer, als Geschenk des Herrn Oberbürgermeisters
Friedrich Ackermann zu Stettin ein von seinem Onkel Herrn Franz Steffens 18… gemaltes
Oelbi ld auf Leiwand (mit Rahmen 2,42 m hoch und 2,12 m breit) „Kriemhild und
Hagen“ überwiesen worden. Versicherungswert Mk 1000. – I B. 178.
Nachdem Herr Stryowski die Risse im Bilde ausgebessert, ist ein von Johannes Wenzel hier
1894 bezeichnetes 1,33 m hohe s und 1,98 breites Oelgemälde auf Leiwand „Fischer von Hela
zu Markt nach Danzig fahrend“, das lange nebst Goldrahmen und Schutzrahmen in seiner …
signierten Kiste in unserm Kistenmagazin als eine Hinterlassenschaft des früh verstorbenen
Künstlers gestande n, am 12. Dezbr 1907 in die Sammlung des Stadtmuseums aufgenommen,
unter I B. 179 mit Mk 2000 Versicherungswert inventarisiert und in der Gipsgalerie aufgehängt
worden. Stm I B. 179.
Am 10 Dezbr 1907 ist dem Stadtmuseum von der Bibliothek der Königl. Kunstakademie zu
Düsseldorf (laut deren Brief vom 5. d.M. und als Erwiderung auf den ihrem Ersuchen zufolge
ihr
[s. 68 ]
unentgeltlich zugesandten Katalog unserer Gemäldesammlung) geschenkweise – ungebunden
– zugegangen ein Exemplar des „Repertorium der bei der Königl. Kunst -Akademie zu
Düsseldorf aufbewahrten Sammlungen. Verfasst von Theodor Levin, Düsseldorf 1883.
[tekst przekreślony ] Am 16. Dezbr 1907 hat der hiesige Kunstverein dem Stadtmuseum
leihweise ein Oelgemälde von Petersen „Paul Benecke siegt mit drei Danziger Schiffen über
fünf englische“ übergeben. Verkaufspreis 2000 Mk. Verzeichnet unter L.S. 1633. – Auf L. 131,
180 (Kiste KB 100) [ czerwonym atramentem ] abgeschickt nach Duesseldorf 3/4. 1908.
Am 18. Dezbr 1907 haben wir auf Ersuchen d es Gerichtsreferendars Werner Baum (z.Zt. hier
Faulgraben 2/3) einen, zum Nachlaß seines 1885 hier verstorbenen Vaters, des Kaufmanns
George Baum, gehörigen alten Prunktisch mit Silbereinlagen als Leihgabe zur Aufbewahrung
und Schaustellung im Stadtmuseum erhalten und mit Mk 5000 Versicherungswert unter L.S.
1634 inventarisiert.
[tekst przekreślony ] Auf 8 Tage beurlaubt ist unser Kustos, Herr Prof Stryowski, am 21.
Dezember 1907 nach Berlin abgereist u. nach Ablauf des Urlaubs zurückgekehrt
Am 31. Jan 190 8 sind bei Tischlermeister B. Lindnau Wandrahmen von 4,60 m Höhe zu
Vorsetzwänden für die Oberlichträume III und IV der Gemäldegalerie des Stadtmuseums
bestellt zum Preise von Mk 14,75 pro Rahmen incl. Befestigung und zwar für jeden Raum 1,15
+ 1,10 + 1,1 0 + 1,10 + 1,10 + 1,50 für jede der beiden Längswände und 1,10 + 1,10 für jede der
4 Querwandstrecken, mithin zusammen 16 Rahmen à 1,10 Breite und 4 Rahmen à 1,15 m
Breite, das ergiebt für beide Räume insgesamt also 16 × 2 = 32 à 1,10 Breite und 2 × 4 à 1, 15
= 8 à 1,15 Breite, demnach 32 + 8 = 40 Rahmen à Mk 14,75.
Jeder Rahmen soll durch August Momber mit 4 lfd meter bläulichgrüngefärbtem Jutestoff
„Rupfen“ von 126 bis 130 cm Breite bespannt werden u. dieser aus Constanz bezogen Stoff Mk
1,10 pro meter kos ten.
unentgeltlich zugesandten Katalog unserer Gemäldesammlung) geschenkweise – ungebunden
– zugegangen ein Exemplar des „Repertorium der bei der Königl. Kunst -Akademie zu
Düsseldorf aufbewahrten Sammlungen. Verfasst von Theodor Levin, Düsseldorf 1883.
[tekst przekreślony ] Am 16. Dezbr 1907 hat der hiesige Kunstverein dem Stadtmuseum
leihweise ein Oelgemälde von Petersen „Paul Benecke siegt mit drei Danziger Schiffen über
fünf englische“ übergeben. Verkaufspreis 2000 Mk. Verzeichnet unter L.S. 1633. – Auf L. 131,
180 (Kiste KB 100) [ czerwonym atramentem ] abgeschickt nach Duesseldorf 3/4. 1908.
Am 18. Dezbr 1907 haben wir auf Ersuchen d es Gerichtsreferendars Werner Baum (z.Zt. hier
Faulgraben 2/3) einen, zum Nachlaß seines 1885 hier verstorbenen Vaters, des Kaufmanns
George Baum, gehörigen alten Prunktisch mit Silbereinlagen als Leihgabe zur Aufbewahrung
und Schaustellung im Stadtmuseum erhalten und mit Mk 5000 Versicherungswert unter L.S.
1634 inventarisiert.
[tekst przekreślony ] Auf 8 Tage beurlaubt ist unser Kustos, Herr Prof Stryowski, am 21.
Dezember 1907 nach Berlin abgereist u. nach Ablauf des Urlaubs zurückgekehrt
Am 31. Jan 190 8 sind bei Tischlermeister B. Lindnau Wandrahmen von 4,60 m Höhe zu
Vorsetzwänden für die Oberlichträume III und IV der Gemäldegalerie des Stadtmuseums
bestellt zum Preise von Mk 14,75 pro Rahmen incl. Befestigung und zwar für jeden Raum 1,15
+ 1,10 + 1,1 0 + 1,10 + 1,10 + 1,50 für jede der beiden Längswände und 1,10 + 1,10 für jede der
4 Querwandstrecken, mithin zusammen 16 Rahmen à 1,10 Breite und 4 Rahmen à 1,15 m
Breite, das ergiebt für beide Räume insgesamt also 16 × 2 = 32 à 1,10 Breite und 2 × 4 à 1, 15
= 8 à 1,15 Breite, demnach 32 + 8 = 40 Rahmen à Mk 14,75.
Jeder Rahmen soll durch August Momber mit 4 lfd meter bläulichgrüngefärbtem Jutestoff
„Rupfen“ von 126 bis 130 cm Breite bespannt werden u. dieser aus Constanz bezogen Stoff Mk
1,10 pro meter kos ten.
[s. 69 ]
[z lewej strony rysunek – rzut pomieszczeń muzeum ]
Danzig, 31 Jan. 1908:
Gemäldegalerieoberlichträume
I bis IV
Die eingeschriebenen Zahlen geben die für die Bemessung der Vorsetzrahmenbreiten
bestimmenden Längen zwischen den Brüstungsbrett ern resp. Türöffnungen.
Von den im Frühjahr 1907 angeschafften Vorsetz -Wandrahmen sind:
1) grau bespannt
6 Stück à 2,24 m Breite bei 3,46 Höhe
4 [Stück] à 2,18 Breite [bei 3,46 Höhe]
zu II passend.
2) gelb bespannt
6 Stück à 2,25 m Breite bei 3,15 Höhe
4 [Stück] à 2,11 m [Breite bei 3,15 Höhe]
zu I passend.
3) blau bespannt
2 Stück à 2,25 m Breite bei 3,15 Höhe
6 [Stück] à 2,11 m [Breite bei 3,15 Höhe]
2 [Stück] à 1,15 m [Breite bei 3,15 Höhe]
Im Herbst 1907 hat der Tischlermeister Lindnau für den östlich v om Mittelsaal und diesem
zunächst belegenen Oberlichtraum 18 Vorsetzrahmen von 4,56 m Höhe geliefert und zwar für
jede der beiden Längswände 6 Rahmen à 1,20 m Breite, für jede der schmalen Wandflächen an
der Ostseite des Raumes einen Rahmen à 1,10 m Breite und für jede der beiden
Querwandflächen an der Westseite des Raumes 2 Rahmen à 1,10 m Breite
[z lewej strony rysunek – rzut pomieszczeń muzeum ]
Danzig, 31 Jan. 1908:
Gemäldegalerieoberlichträume
I bis IV
Die eingeschriebenen Zahlen geben die für die Bemessung der Vorsetzrahmenbreiten
bestimmenden Längen zwischen den Brüstungsbrett ern resp. Türöffnungen.
Von den im Frühjahr 1907 angeschafften Vorsetz -Wandrahmen sind:
1) grau bespannt
6 Stück à 2,24 m Breite bei 3,46 Höhe
4 [Stück] à 2,18 Breite [bei 3,46 Höhe]
zu II passend.
2) gelb bespannt
6 Stück à 2,25 m Breite bei 3,15 Höhe
4 [Stück] à 2,11 m [Breite bei 3,15 Höhe]
zu I passend.
3) blau bespannt
2 Stück à 2,25 m Breite bei 3,15 Höhe
6 [Stück] à 2,11 m [Breite bei 3,15 Höhe]
2 [Stück] à 1,15 m [Breite bei 3,15 Höhe]
Im Herbst 1907 hat der Tischlermeister Lindnau für den östlich v om Mittelsaal und diesem
zunächst belegenen Oberlichtraum 18 Vorsetzrahmen von 4,56 m Höhe geliefert und zwar für
jede der beiden Längswände 6 Rahmen à 1,20 m Breite, für jede der schmalen Wandflächen an
der Ostseite des Raumes einen Rahmen à 1,10 m Breite und für jede der beiden
Querwandflächen an der Westseite des Raumes 2 Rahmen à 1,10 m Breite
[s. 70 ]
à 1,10 m Breite. Diese 18 Rahmen sind auf ihrer Oberkante mit Hartholzleisten armiert, damit
die hakenförmig umgebogenen, zum Aufhängen der Ausstellungsbi lder vorhandenen
Hängestangen beim Ueberhängen nicht den Jutestoff berühren und zerreißen, auch unschwer
sich auf den Leisten hin - und herschieben lassen; ferner sind zwischen die Wand des
Oberlichtraumes und die Füße der Vorsetzrahmen Dielen auf den Fußbo den gelegt worden,
welche den Rahmenfüßen einen richtigen Stand sichern. Diese Ausstellung der Rahmen mit
Hartholzleisten und die Verlegung der Abweisedielen ist auch bei den am 31. Januar 1908
bestellten 40 Rahmen (für die beiden, den Anfang der Gemäldega lerie bildenden, auf
vorseitiger Grundrißzeichnung vom Mittelsaale her gezählten und deshalb mit III und IV
bezifferten Oberlichträume) angeordnet worden.
Am 3. Febr 1908 hat Herr Stadtbaurat Fehlhaber mich ersucht, wegen der in
Gemälderestaurierungen erp robten Kräfte in Muenchen resp. Berlin etc Erkundigung
einzuziehen OB
[tekst przekreślony ] Am 9. Febr 1908 ist Frl Alice Plehn (deren Pariser Adresse jederzeit bei
ihren Verwandten in Kopitkowo via Pelplin zu erfahren sein soll) mündlich eröffnet worden,
daß wir die ihr zugesagte Sonderausstellung ihrer Bilder nicht am 1. März, sondern frühestens
am 8. März d.J. beginnen lassen können; Frl Plehn ist damit einverstanden, will die Bilder uns
rechtzeitig her liefern und bittet, sie nach etwa vierwöchentlicher Ausstellung nach Königsberg
weiterzuschicken.
[tekst przekreślony ] Zu der vom hiesigen Verein für Kunst und Kunsgewerbe für die Zeit vom
1. bis 16. Februar d.J. veranstaltete, durch Herrn Dr. F. Schwarz (Bibliothekar an der hiesigen
Stadtbibliothek) besc hafften „Silhouetten -Ausstellung“ in der „Peinkammer“ hierselbst sind
auf Herrn Dr. Schwarz vom 22. Januar 1908
à 1,10 m Breite. Diese 18 Rahmen sind auf ihrer Oberkante mit Hartholzleisten armiert, damit
die hakenförmig umgebogenen, zum Aufhängen der Ausstellungsbi lder vorhandenen
Hängestangen beim Ueberhängen nicht den Jutestoff berühren und zerreißen, auch unschwer
sich auf den Leisten hin - und herschieben lassen; ferner sind zwischen die Wand des
Oberlichtraumes und die Füße der Vorsetzrahmen Dielen auf den Fußbo den gelegt worden,
welche den Rahmenfüßen einen richtigen Stand sichern. Diese Ausstellung der Rahmen mit
Hartholzleisten und die Verlegung der Abweisedielen ist auch bei den am 31. Januar 1908
bestellten 40 Rahmen (für die beiden, den Anfang der Gemäldega lerie bildenden, auf
vorseitiger Grundrißzeichnung vom Mittelsaale her gezählten und deshalb mit III und IV
bezifferten Oberlichträume) angeordnet worden.
Am 3. Febr 1908 hat Herr Stadtbaurat Fehlhaber mich ersucht, wegen der in
Gemälderestaurierungen erp robten Kräfte in Muenchen resp. Berlin etc Erkundigung
einzuziehen OB
[tekst przekreślony ] Am 9. Febr 1908 ist Frl Alice Plehn (deren Pariser Adresse jederzeit bei
ihren Verwandten in Kopitkowo via Pelplin zu erfahren sein soll) mündlich eröffnet worden,
daß wir die ihr zugesagte Sonderausstellung ihrer Bilder nicht am 1. März, sondern frühestens
am 8. März d.J. beginnen lassen können; Frl Plehn ist damit einverstanden, will die Bilder uns
rechtzeitig her liefern und bittet, sie nach etwa vierwöchentlicher Ausstellung nach Königsberg
weiterzuschicken.
[tekst przekreślony ] Zu der vom hiesigen Verein für Kunst und Kunsgewerbe für die Zeit vom
1. bis 16. Februar d.J. veranstaltete, durch Herrn Dr. F. Schwarz (Bibliothekar an der hiesigen
Stadtbibliothek) besc hafften „Silhouetten -Ausstellung“ in der „Peinkammer“ hierselbst sind
auf Herrn Dr. Schwarz vom 22. Januar 1908
[s. 71 ]
datierte Ersuchen aus dem Stadtmuseum am 25. Januar 1908 hingeliehen worden folgende
Silhouetteblätter:
L.S. 81 Porträt des + Predigers Adolf Mundt, eingerahmt,
[L.S.] 82 Schopenhauer die Hexenküche nach Goethes Faust, desgl
[L.S.] 83 fünf Silhouetten aus der dem Stadtmuseum seinerzeit durch Herrn von Ubisch
gestifteten Sammlung von Porträts u. dgl aus dem Goldschmidtschen Nachlaß,
[L.S.] 84 zwei Kupfertische aus der Kabrunschen Sammlung.
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 81/84 sind uns zurückgeliefert.
[wycinek prasowy ]
Danziger Allgemeine Zeitung. 13. Februar 1908.
Stadtmuseum.
Die Gemäldegalerie bleibt vom 13. bis 22. d.M. gänzlich geschlossen und wird am 23. d.M. gleichzeitig
mit einer Ausstellung von Werken des Malers Hans von Hayek und des Bildhauers Schmarje teilweise
wieder geöffnet.
Für die übrigen Sammlungen des Stadtmuseums bleibt die vorgeschriebene Besuchzeit (an S onn - und
Feiertagen, sowie am Mittwoch, mittags 11 –2 Uhr unentgeltlich, sonst gegen Einlaßkarte) unverändert.
Danzig, den 12. Februar 1908.
Der Vorstand.
[opis obok ]
Bekanntmachung in der Danziger Allgemeinen Zeitung, der Danziger Zeitung und den Danziger
Neuesten Nachrichten.
Die bei hiesiger Léon Saunierscher Buchhandlung für das Stadtmuseum seit dem 1. Octbr 1907 bis zum
15. Febr 1908 angesammelten Hefte 1 bis 5 des 43. Jahrgangs nebst Beiblättern sind uns am 15. Febr
1908 geliefert worden
[tekst prze kreślony ] Zu einer Sonderausstellung, die bis zum 7., wenn tunlich bis zum 20. April d.J.
dauern soll, sind dem Stadtmuseum im Verfolg der brieflichen, Berlin Kurfürstenstr 124 (Pensionat)
datierten Anmeldung von Frl Alice Plehn (Adresse eventl Rittergutsbesitzer Plehn auf Kopitkowo pr
Schmentau) in 4 Kisten zugegangen und am 6. März 1908 unversehrt ausgepackt worden 19 Bilder,
nämlich: [L.S. 1635 –1653]
aus Kiste AP 1: 1. Mondscheinstimmung (grünlich mit Booten) Mk 500 [ czerwonym
atramentem ] 10.
2. Chartres Nebelstimmung. Privatbesitz (Mk 500) [ czerwonym atramentem ] 3.
[poniżej czerwonym atramentem ] No 2 (Chartres) am 22/4.08 Herrn Plehn auf
Kopitkowo ausgeliefert
aus Kiste A.P. 4 (aus Berlin):
3. Aufgehender Mond. Etaples. Mk 200. – [czerwonym atramentem ] 19 bei
Plehn
datierte Ersuchen aus dem Stadtmuseum am 25. Januar 1908 hingeliehen worden folgende
Silhouetteblätter:
L.S. 81 Porträt des + Predigers Adolf Mundt, eingerahmt,
[L.S.] 82 Schopenhauer die Hexenküche nach Goethes Faust, desgl
[L.S.] 83 fünf Silhouetten aus der dem Stadtmuseum seinerzeit durch Herrn von Ubisch
gestifteten Sammlung von Porträts u. dgl aus dem Goldschmidtschen Nachlaß,
[L.S.] 84 zwei Kupfertische aus der Kabrunschen Sammlung.
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 81/84 sind uns zurückgeliefert.
[wycinek prasowy ]
Danziger Allgemeine Zeitung. 13. Februar 1908.
Stadtmuseum.
Die Gemäldegalerie bleibt vom 13. bis 22. d.M. gänzlich geschlossen und wird am 23. d.M. gleichzeitig
mit einer Ausstellung von Werken des Malers Hans von Hayek und des Bildhauers Schmarje teilweise
wieder geöffnet.
Für die übrigen Sammlungen des Stadtmuseums bleibt die vorgeschriebene Besuchzeit (an S onn - und
Feiertagen, sowie am Mittwoch, mittags 11 –2 Uhr unentgeltlich, sonst gegen Einlaßkarte) unverändert.
Danzig, den 12. Februar 1908.
Der Vorstand.
[opis obok ]
Bekanntmachung in der Danziger Allgemeinen Zeitung, der Danziger Zeitung und den Danziger
Neuesten Nachrichten.
Die bei hiesiger Léon Saunierscher Buchhandlung für das Stadtmuseum seit dem 1. Octbr 1907 bis zum
15. Febr 1908 angesammelten Hefte 1 bis 5 des 43. Jahrgangs nebst Beiblättern sind uns am 15. Febr
1908 geliefert worden
[tekst prze kreślony ] Zu einer Sonderausstellung, die bis zum 7., wenn tunlich bis zum 20. April d.J.
dauern soll, sind dem Stadtmuseum im Verfolg der brieflichen, Berlin Kurfürstenstr 124 (Pensionat)
datierten Anmeldung von Frl Alice Plehn (Adresse eventl Rittergutsbesitzer Plehn auf Kopitkowo pr
Schmentau) in 4 Kisten zugegangen und am 6. März 1908 unversehrt ausgepackt worden 19 Bilder,
nämlich: [L.S. 1635 –1653]
aus Kiste AP 1: 1. Mondscheinstimmung (grünlich mit Booten) Mk 500 [ czerwonym
atramentem ] 10.
2. Chartres Nebelstimmung. Privatbesitz (Mk 500) [ czerwonym atramentem ] 3.
[poniżej czerwonym atramentem ] No 2 (Chartres) am 22/4.08 Herrn Plehn auf
Kopitkowo ausgeliefert
aus Kiste A.P. 4 (aus Berlin):
3. Aufgehender Mond. Etaples. Mk 200. – [czerwonym atramentem ] 19 bei
Plehn
[s. 72 ]
4. Herbststudie Mk 200 [ czerwonym atramentem ] 18
5. Park im Herbst Mk 400 [ czerwonym atramentem ] 17
6. Birkenallee (Herbst) Mk 400. [ czerwonym atramentem ] 16
aus Kiste A.P. 3:
7. Mondschein. Französische Küste (Holländ. Rahmen) Mk 800. –
aus Kiste A.P. 2:
8. Studie. Französischer Bettler. Mk 300. [ czerwonym atramentem ] 15
9. Parlamentsgebäude in London (Graugrüne Stimmung) Mk 500
[czerwonym atramentem ] 2
10. London. Straße im Ne bel. Mk 400 [ czerwonym atramentem ] 5
11. Stilleben. Mk 400. [ czerwonym atramentem ] 11
12. Fischerboote. Etaples. Mk 300. [ czerwonym atramentem ] 7
13. Studie. Französischer Fischer. Mk 300. [ czerwonym atramentem ] 14
14. Gelbe Nelken. Mk 100 [ czerwonym atramentem ] 13
15. Parlamentsgebäude in London (Größeres Format) Mk 500. –
[czerwonym atramentem ] 4
16. Rote Nelken. Mk 200. [ czerwonym atramentem ] 12.
17. Seine. Paris. Mk 200. [ czerwonym atramentem ] 8
18. Mondnacht (dunkelblau) Mk 250 [ czerw onym atramentem ] 9
19. Schiffe im Nebel (Französische Küste) Mk 400. [ czerwonym
atramentem ] 6
[poniżej czerwonym atramentem ] Nn 1 und 3 bis 19 sind 22/4.08 an
Kunsthandlung Teichert in Koenigsberg abgeschickt
Am 26. März 1908 ist das infolge Beschlusses des Museumkuratoriums vom 17. d.M. für das
Stadtmuseum zum Preise von 650 Mk angekaufte Oelgemälde „Allee im Vorfrühling“ von
Hans von Hayek in Dachau bei Muenchen (1907) auf Leinwand 100/90 groß uns vom
Kunstverein überwiesen und unter I B. Stm 180 inven tarisiert worden.
[tekst przekreślony ] Am 25. April 1908 ist dem Bibliothekar hiesiger Stadtbibliothek, Herrn Dr.
Schwarz auf sein briefl Ersuchen unser Leihgaben -Verzeichnis zur Einsicht worden.
[tekst przekreślony ] Auf Ersuchen des Ortsvereins Berlin d er Allgemeinen Deutschen
Kunstgenossenschaft (e.V.) d.d. Berlin W Bellevuestr 3 (Künstlerhaus) 9. März 1908 resp. 13,
16, 22. April 1908 ist demselben mit Genehmigung unseres Museumskuratoriums das dem
Stadtmuseum gehörige Oelgemälde „Bildnis meines Vaters “ von Paul Meyerheim
4. Herbststudie Mk 200 [ czerwonym atramentem ] 18
5. Park im Herbst Mk 400 [ czerwonym atramentem ] 17
6. Birkenallee (Herbst) Mk 400. [ czerwonym atramentem ] 16
aus Kiste A.P. 3:
7. Mondschein. Französische Küste (Holländ. Rahmen) Mk 800. –
aus Kiste A.P. 2:
8. Studie. Französischer Bettler. Mk 300. [ czerwonym atramentem ] 15
9. Parlamentsgebäude in London (Graugrüne Stimmung) Mk 500
[czerwonym atramentem ] 2
10. London. Straße im Ne bel. Mk 400 [ czerwonym atramentem ] 5
11. Stilleben. Mk 400. [ czerwonym atramentem ] 11
12. Fischerboote. Etaples. Mk 300. [ czerwonym atramentem ] 7
13. Studie. Französischer Fischer. Mk 300. [ czerwonym atramentem ] 14
14. Gelbe Nelken. Mk 100 [ czerwonym atramentem ] 13
15. Parlamentsgebäude in London (Größeres Format) Mk 500. –
[czerwonym atramentem ] 4
16. Rote Nelken. Mk 200. [ czerwonym atramentem ] 12.
17. Seine. Paris. Mk 200. [ czerwonym atramentem ] 8
18. Mondnacht (dunkelblau) Mk 250 [ czerw onym atramentem ] 9
19. Schiffe im Nebel (Französische Küste) Mk 400. [ czerwonym
atramentem ] 6
[poniżej czerwonym atramentem ] Nn 1 und 3 bis 19 sind 22/4.08 an
Kunsthandlung Teichert in Koenigsberg abgeschickt
Am 26. März 1908 ist das infolge Beschlusses des Museumkuratoriums vom 17. d.M. für das
Stadtmuseum zum Preise von 650 Mk angekaufte Oelgemälde „Allee im Vorfrühling“ von
Hans von Hayek in Dachau bei Muenchen (1907) auf Leinwand 100/90 groß uns vom
Kunstverein überwiesen und unter I B. Stm 180 inven tarisiert worden.
[tekst przekreślony ] Am 25. April 1908 ist dem Bibliothekar hiesiger Stadtbibliothek, Herrn Dr.
Schwarz auf sein briefl Ersuchen unser Leihgaben -Verzeichnis zur Einsicht worden.
[tekst przekreślony ] Auf Ersuchen des Ortsvereins Berlin d er Allgemeinen Deutschen
Kunstgenossenschaft (e.V.) d.d. Berlin W Bellevuestr 3 (Künstlerhaus) 9. März 1908 resp. 13,
16, 22. April 1908 ist demselben mit Genehmigung unseres Museumskuratoriums das dem
Stadtmuseum gehörige Oelgemälde „Bildnis meines Vaters “ von Paul Meyerheim
[s. 73 ]
behufs Ausstellung in Muenchen (Jahresausstellung 1908 im Glaspalast) geliehen und am 25.
April 1908 dorthin zu Händen der Firma Wetsch’s Kunst - & Mobilien -Transport frankiert
abgesendet worden; unsere Fracht - etc. Auslagen sin d bei dem Ortsverein Berlin zu liquidieren.
[czerwonym atramentem ] Wiederhergelangt /11.08
Lauf Abrechnung vom 23. April 1908 sind pr [?] Etatsjahr 1907 für das Stadtmuseum an
Eintrittsgeldern vereinnahmt worden
für Einlaßkarten à Mk 1,50 und 50 ₰ zusammen Mk 421. –
[für] Studienkarten [Mk] 33. –
–––––––––––––––
Mk 454. –
Hierbei ist zu bemerken, daß im ersten Quartal des Etatsjahres wegen der
Kunstvereinsausstellung und wegen der Umhängungsarbeiten in der Gemäldegalerie keine
Einlaßkarten haben verkauft werden können.
Am 16. Mai 1908 ist als Nachtrag zu den am 25. April 1906 dem Stadtmuseum geschenkten
Kleidungsstücken des Kaufmanns C.G. Steffens zu Danzig (1787) uns wiederum von dessen
Enkelinnen eine Kni ehose aus einfarbig -gelblich braunem geripptem Sammt zugegangen;
ferner erhielten wir für das Stadtmuseum geschenkt:
1) am 18. Mai 1908 1 Buch „Verzeichnis meiner Chodowieckisammlung“ von der
Verfasserin, Frau M. Stechow in Berlin, Alsenstraße 5,
2) 1 Buch „Kata log der öffentlichen Kunstsammlung in Basel“ vom Konservator des
Museums dortselbst.
Am 25. Mai 1908 ist in Kiste G.M. 531 ein kürzlich bei Gebrueder Micheli in Berlin NW Unter
den Linden 71 für das Stadtmuseum bestellter 101 cm hoher, 65 cm breiter und 4 4 cm tiefer in
der Farbe des Originals getönter Gipsabguß der Venus Borghese unversehrt hergelangt. Der
Marmortorso, gefunden in der röm. Campagna, befand sich im Privatbesitz des Fürsten
Borghese in Rom u. ist kürzlich nach Hamburg veräußert worden, er gi lt als Werk eines griech.
Künstlers – nach Schreiber aus
behufs Ausstellung in Muenchen (Jahresausstellung 1908 im Glaspalast) geliehen und am 25.
April 1908 dorthin zu Händen der Firma Wetsch’s Kunst - & Mobilien -Transport frankiert
abgesendet worden; unsere Fracht - etc. Auslagen sin d bei dem Ortsverein Berlin zu liquidieren.
[czerwonym atramentem ] Wiederhergelangt /11.08
Lauf Abrechnung vom 23. April 1908 sind pr [?] Etatsjahr 1907 für das Stadtmuseum an
Eintrittsgeldern vereinnahmt worden
für Einlaßkarten à Mk 1,50 und 50 ₰ zusammen Mk 421. –
[für] Studienkarten [Mk] 33. –
–––––––––––––––
Mk 454. –
Hierbei ist zu bemerken, daß im ersten Quartal des Etatsjahres wegen der
Kunstvereinsausstellung und wegen der Umhängungsarbeiten in der Gemäldegalerie keine
Einlaßkarten haben verkauft werden können.
Am 16. Mai 1908 ist als Nachtrag zu den am 25. April 1906 dem Stadtmuseum geschenkten
Kleidungsstücken des Kaufmanns C.G. Steffens zu Danzig (1787) uns wiederum von dessen
Enkelinnen eine Kni ehose aus einfarbig -gelblich braunem geripptem Sammt zugegangen;
ferner erhielten wir für das Stadtmuseum geschenkt:
1) am 18. Mai 1908 1 Buch „Verzeichnis meiner Chodowieckisammlung“ von der
Verfasserin, Frau M. Stechow in Berlin, Alsenstraße 5,
2) 1 Buch „Kata log der öffentlichen Kunstsammlung in Basel“ vom Konservator des
Museums dortselbst.
Am 25. Mai 1908 ist in Kiste G.M. 531 ein kürzlich bei Gebrueder Micheli in Berlin NW Unter
den Linden 71 für das Stadtmuseum bestellter 101 cm hoher, 65 cm breiter und 4 4 cm tiefer in
der Farbe des Originals getönter Gipsabguß der Venus Borghese unversehrt hergelangt. Der
Marmortorso, gefunden in der röm. Campagna, befand sich im Privatbesitz des Fürsten
Borghese in Rom u. ist kürzlich nach Hamburg veräußert worden, er gi lt als Werk eines griech.
Künstlers – nach Schreiber aus
[s. 74 ]
aus dem ersten oder 2. Jahrh. vor Christo, nach Romanelli sind Kopf und Rumpf nicht
gleichzeitig, sondern der bekleidete Körper um 250 –300 vor Chr., der Kopf 100 –150 vor Chr.
zu datieren. Der Abguß dieses schönen Aphroditetorso ist der vierte aus der jetzt zum ersten
Male hergestellten Form, die nach Anfertigung von 101 Abgüssen vernichtet werden soll; er
kostet 200 Mk ab Berlin, Kiste 12 Mk.
Behufs Ausstellung des Abgusses der kapitolinische n Venus in der Mitte des Saals der
Gipsgalerie, in welchem die Figur bisher neben der Corridortür – ungünstig – placiert ist, habe
ich am 4. Juni 1908 bei dem Tischler B. Lindnau (Vorstädt. Graben 32 hierselbst) einen
Drehsockel auf Stufe bestellt; der jet zt für die Figur vorhandene Sockel soll für den Torso der
Venus Borghese – siehe oben – verwendet werden. OB.
[tekst przekreślony ] Die 7 Kunstblätter von Frl Clara Vollerthun in Berlin W. Regensburgerstr.
17 (6 Zeichnungen u. 1 Lithographie), welche dem S tadtmuseum im April 1908 zur
Sonderausstellung eingesandt waren, sind wohlverpackt am 15. Juni 1908 in Kisten G.V. I, II
an die Genannte frankiert abgeschickt worden
Das zum Mundtschen Vermächtnis gehörige von einem Niederländer 8/6 cm groß auf Holz
gemal te Oelbildchen „Kleiner Kopf einer Bauernfrau“ – Stm 107. Ia 141 – Versicherungswert
5 Mark ist am 12. Juli 1908 durch fremde Hand aus dem Rahmen genommen und unserer
Sammlung entwendet worden .
[tekst przekreślony ] Zu einer Sonderausstellung sind auf Anre gung unseres
Museumskuratoriums von Herrn Arthur Bendrat zu Dresden nachstehend verzeichnete
Gemälde […] hergesendet und uns zugegangen: [ dopisek czerwonym atramentem ] S.S. 79
am 24 Juli 1908
in Kiste AB 1 Oelbild „Eine alte Stadt“ Mk 3000. –
aus dem ersten oder 2. Jahrh. vor Christo, nach Romanelli sind Kopf und Rumpf nicht
gleichzeitig, sondern der bekleidete Körper um 250 –300 vor Chr., der Kopf 100 –150 vor Chr.
zu datieren. Der Abguß dieses schönen Aphroditetorso ist der vierte aus der jetzt zum ersten
Male hergestellten Form, die nach Anfertigung von 101 Abgüssen vernichtet werden soll; er
kostet 200 Mk ab Berlin, Kiste 12 Mk.
Behufs Ausstellung des Abgusses der kapitolinische n Venus in der Mitte des Saals der
Gipsgalerie, in welchem die Figur bisher neben der Corridortür – ungünstig – placiert ist, habe
ich am 4. Juni 1908 bei dem Tischler B. Lindnau (Vorstädt. Graben 32 hierselbst) einen
Drehsockel auf Stufe bestellt; der jet zt für die Figur vorhandene Sockel soll für den Torso der
Venus Borghese – siehe oben – verwendet werden. OB.
[tekst przekreślony ] Die 7 Kunstblätter von Frl Clara Vollerthun in Berlin W. Regensburgerstr.
17 (6 Zeichnungen u. 1 Lithographie), welche dem S tadtmuseum im April 1908 zur
Sonderausstellung eingesandt waren, sind wohlverpackt am 15. Juni 1908 in Kisten G.V. I, II
an die Genannte frankiert abgeschickt worden
Das zum Mundtschen Vermächtnis gehörige von einem Niederländer 8/6 cm groß auf Holz
gemal te Oelbildchen „Kleiner Kopf einer Bauernfrau“ – Stm 107. Ia 141 – Versicherungswert
5 Mark ist am 12. Juli 1908 durch fremde Hand aus dem Rahmen genommen und unserer
Sammlung entwendet worden .
[tekst przekreślony ] Zu einer Sonderausstellung sind auf Anre gung unseres
Museumskuratoriums von Herrn Arthur Bendrat zu Dresden nachstehend verzeichnete
Gemälde […] hergesendet und uns zugegangen: [ dopisek czerwonym atramentem ] S.S. 79
am 24 Juli 1908
in Kiste AB 1 Oelbild „Eine alte Stadt“ Mk 3000. –
[s. 75 ]
in Kis te A.B. 32:Oelbild; St. Marien Mk 3000. –
[in Kiste] AB 34: [Oelbild] Der Hafen (Krahntor) Mk 1600. –
[in Kiste] AB 26 Häkertor, Mottlau ×
Frauentor ×
[in Kiste] AB 26: Oelbild; Herbstabend an der Ostsee. Mk 450. – ×
[in Kiste] AB 12: [Oelbild] Das weiße Haus Mk 450. –
×× [Oelbild] Der Stockturm Mk 700 Zurückgezogen 14/8.1908
in Kiste A.B. 36: Oelstudie Moritzburger Teich I. Mk 250. – ×
[Oelstudie] Moritzburger Teich II. Mk 250. –
in Kiste AB 43: Oelstudie Moritzburger Teich III. Mk 250. –
[Oelstudie] Moritzburger Teich IV. Mk 250. –
in Kiste A.B 7: 15 Oelskizzen siehe Seite 77.
in Kiste AB 30: Oelbild: Das Parktor (Hermsdorf) Mk 400. –
Rahmen bestoßen vorgefunden
am 27. Juli 1908:
in Kiste A.B. 44: Oelbild, Der Schloßteich in Hermsdorf. Mk 900. –
Rahmen bestoßen (ein loses Stück in der Kiste vorgefunden)
und 1 Packet.
Die angekreuzten × Sachen hat Herr Bendrat 31/7. 1908 zurückgezogen, dagegen seiner
Ausstellung die auf Seiten 76/77 einzeln angegebenen Sachen eingereicht. –
[tekst przekreślony ] Zu einer Sonderausstellung pr August bis 10. Septbr 1908 sind auf
Anregung unseres Museumskuratoriums von Fräulein Ida Clauss in Muenchen, Leopoldstraße
durch den Packmeister Rueth (von der münchener Sezession, Muenchen Königsplatz)
nach stehend verzeichnete Gemälde […] hergesendet und uns am 27. Juli 1908 zugegangen,
ausgepackt am 28. Juli 1908 aus den 8 Kisten I.C. 339, 340, 341, 342, 343, 344, 345 und 346:
1. Seetang -Träger M. 2000. IC 339 [ dopisek czerwonym atramentem ] S.S. 78
2. Seetang -Ver brennung zur Jodgewinnung M. 2000. IC 339
3. Ruf zur Rast M 2000. IC 344
4. Das Meer M 2000. IC 345
5. Am Strande M 600. IC 342
in Kis te A.B. 32:Oelbild; St. Marien Mk 3000. –
[in Kiste] AB 34: [Oelbild] Der Hafen (Krahntor) Mk 1600. –
[in Kiste] AB 26 Häkertor, Mottlau ×
Frauentor ×
[in Kiste] AB 26: Oelbild; Herbstabend an der Ostsee. Mk 450. – ×
[in Kiste] AB 12: [Oelbild] Das weiße Haus Mk 450. –
×× [Oelbild] Der Stockturm Mk 700 Zurückgezogen 14/8.1908
in Kiste A.B. 36: Oelstudie Moritzburger Teich I. Mk 250. – ×
[Oelstudie] Moritzburger Teich II. Mk 250. –
in Kiste AB 43: Oelstudie Moritzburger Teich III. Mk 250. –
[Oelstudie] Moritzburger Teich IV. Mk 250. –
in Kiste A.B 7: 15 Oelskizzen siehe Seite 77.
in Kiste AB 30: Oelbild: Das Parktor (Hermsdorf) Mk 400. –
Rahmen bestoßen vorgefunden
am 27. Juli 1908:
in Kiste A.B. 44: Oelbild, Der Schloßteich in Hermsdorf. Mk 900. –
Rahmen bestoßen (ein loses Stück in der Kiste vorgefunden)
und 1 Packet.
Die angekreuzten × Sachen hat Herr Bendrat 31/7. 1908 zurückgezogen, dagegen seiner
Ausstellung die auf Seiten 76/77 einzeln angegebenen Sachen eingereicht. –
[tekst przekreślony ] Zu einer Sonderausstellung pr August bis 10. Septbr 1908 sind auf
Anregung unseres Museumskuratoriums von Fräulein Ida Clauss in Muenchen, Leopoldstraße
durch den Packmeister Rueth (von der münchener Sezession, Muenchen Königsplatz)
nach stehend verzeichnete Gemälde […] hergesendet und uns am 27. Juli 1908 zugegangen,
ausgepackt am 28. Juli 1908 aus den 8 Kisten I.C. 339, 340, 341, 342, 343, 344, 345 und 346:
1. Seetang -Träger M. 2000. IC 339 [ dopisek czerwonym atramentem ] S.S. 78
2. Seetang -Ver brennung zur Jodgewinnung M. 2000. IC 339
3. Ruf zur Rast M 2000. IC 344
4. Das Meer M 2000. IC 345
5. Am Strande M 600. IC 342
[s. 76 ]
6. Felsenküste. M. 800. IC 340
7. Leuchtturmdorf bei Abendsonne. M. 500. I.C 343
8. Stürmisches Meer. M 500. I.C 341
9. Hohe Flut M 300. I.C 341
10. Klippenwinkel. M. 200. I.C 346
11. Strand. M. 200. I.C 346
12. Schlummer M 500 I.C 342
13. Gespräch M 400 I.C 346
14. Am Kamin I M. 500. I.C Verkauft lt Brief vom 1/9.1908 an Frl A. Ehlers.
15. Am Kamin II M. 400 I.C 346
16. Kirchgang M. 600 I.C 340
17. Bretonischer Bauer (Unverkäuflich) I.C 342
18. Hauseingang. M. 250. I.C 346
19. Fische M. 180. I.C 346
1–19 aus der Bretagne. –
20. Rückkehr M. 1500. I.C. 339.
21. Fischkästen M 700. I.C. 340.
22. Im Boot M. 700. I.C 340
23. Die Orange M. 250 I.C. 346
24. Im Hausflur M. 300. I.C. 346
25. Ein Sommertag M. 500. I.C. 343
26. Spielende Kinder. M. 600. I.C. 340
27. Durch den Bach M. 600. I.C 341
28. Dorfkinder M. 250. I.C 346
29. Am alten Schrank. M 300 I.C 346
20 – 29 aus Oberbayern
30. Porträt -Studie (aus Italien) M. 300. I.C 346
[tekst przekreślony ] Am 31. July 19 08 hat Herr Arthur Bendrat die auf der vorigen Seite
angekreuzten × Sachen zurückgezogen, dagegen seiner Sonderausstellung die folgendermaßen
bezeichneten Werke eingereiht:
Oelbild. Aus dem Schloßpark Oliva (Mk ) Eigentum des Herrn Dr. Paul Damme
6. Felsenküste. M. 800. IC 340
7. Leuchtturmdorf bei Abendsonne. M. 500. I.C 343
8. Stürmisches Meer. M 500. I.C 341
9. Hohe Flut M 300. I.C 341
10. Klippenwinkel. M. 200. I.C 346
11. Strand. M. 200. I.C 346
12. Schlummer M 500 I.C 342
13. Gespräch M 400 I.C 346
14. Am Kamin I M. 500. I.C Verkauft lt Brief vom 1/9.1908 an Frl A. Ehlers.
15. Am Kamin II M. 400 I.C 346
16. Kirchgang M. 600 I.C 340
17. Bretonischer Bauer (Unverkäuflich) I.C 342
18. Hauseingang. M. 250. I.C 346
19. Fische M. 180. I.C 346
1–19 aus der Bretagne. –
20. Rückkehr M. 1500. I.C. 339.
21. Fischkästen M 700. I.C. 340.
22. Im Boot M. 700. I.C 340
23. Die Orange M. 250 I.C. 346
24. Im Hausflur M. 300. I.C. 346
25. Ein Sommertag M. 500. I.C. 343
26. Spielende Kinder. M. 600. I.C. 340
27. Durch den Bach M. 600. I.C 341
28. Dorfkinder M. 250. I.C 346
29. Am alten Schrank. M 300 I.C 346
20 – 29 aus Oberbayern
30. Porträt -Studie (aus Italien) M. 300. I.C 346
[tekst przekreślony ] Am 31. July 19 08 hat Herr Arthur Bendrat die auf der vorigen Seite
angekreuzten × Sachen zurückgezogen, dagegen seiner Sonderausstellung die folgendermaßen
bezeichneten Werke eingereiht:
Oelbild. Aus dem Schloßpark Oliva (Mk ) Eigentum des Herrn Dr. Paul Damme
[s. 77 ]
Oelbild. Der Hafen in Danzig (Krahntor von Süden her gesehen)
Versicherungswert Mk Eigentum des Herrn Dr. Paul Damme.
Farbige Zeichnung. Aus der Allerheiligenkapelle in St. Marien.
(Versicherungswert M. ) Eigentum des Herrn Carl D omansky
[Farbige Zeichnung] Die Frauengasse im Schnee (Versicherungswert M. )
Eigentum des Herrn Dr. Paul Damme
[Farbige Zeichnung] Schloß Oliva (Versicherungswert M ) Eigentum
des Herrn Dr. Paul Damme
[Farbige Zeichnung] Die Marienburg (Ve rsicherungswert M. ) Eigentum
des Herrn Dr. Paul Damme
Pastell. Spätsommertag an der Ostsee. Mk 200. –
Sonniger Herbsttag an der Ostsee Mk 200. –
Herbstabend an der Ostsee. Mk 160. –
Pastell. Segelnde Yachten. Mk 80. –
[Pastell] Segelyachten im Abendlicht. Mk 80. –
[Pastell] Regatta (Versicherungswert Mk ) Eigentum des Herrn
Dr. Franz Rickert.
Oelskizze. Brücke in Glettkau. Mk 90. –
[Oelskizze] Die Marienburg mit der Nogat im Eise. Mk 100. –
[Oelskizze] Aus dem oberen Schwarzatal. Mk 100. –
[Oelskizze] Die Saale bei Saalfeld. Mk 100. –
[Oelskizze] Rixhöft in Abendwolken (Versicherungswert M. )
Eigentum des Herrn Kommerzienrat Muensterberg.
[Oelskizze] Königl. Jagdschloß Moritzburg. Mk 90. –
[Oelskizze] Netzeflicker in Glettkau. Mk 90. –
[Oelskizze] Mohnfeld (Rudolfstadt). Mk 90. –
[Oelskizze] Die Marienkirche im Schnee. Mk 100. –
Aus dem Schloßpark Hermsdorf. Mk. 75. –
[tekst przekreślony ] Durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins am 8/8. 1908 uns mit Kiste R
K.V. 207 als Eigentum der Verbindung für historische Kunst leihweise zur Sonderausstellung
zugegangen ist das Oelgemälde
Oelbild. Der Hafen in Danzig (Krahntor von Süden her gesehen)
Versicherungswert Mk Eigentum des Herrn Dr. Paul Damme.
Farbige Zeichnung. Aus der Allerheiligenkapelle in St. Marien.
(Versicherungswert M. ) Eigentum des Herrn Carl D omansky
[Farbige Zeichnung] Die Frauengasse im Schnee (Versicherungswert M. )
Eigentum des Herrn Dr. Paul Damme
[Farbige Zeichnung] Schloß Oliva (Versicherungswert M ) Eigentum
des Herrn Dr. Paul Damme
[Farbige Zeichnung] Die Marienburg (Ve rsicherungswert M. ) Eigentum
des Herrn Dr. Paul Damme
Pastell. Spätsommertag an der Ostsee. Mk 200. –
Sonniger Herbsttag an der Ostsee Mk 200. –
Herbstabend an der Ostsee. Mk 160. –
Pastell. Segelnde Yachten. Mk 80. –
[Pastell] Segelyachten im Abendlicht. Mk 80. –
[Pastell] Regatta (Versicherungswert Mk ) Eigentum des Herrn
Dr. Franz Rickert.
Oelskizze. Brücke in Glettkau. Mk 90. –
[Oelskizze] Die Marienburg mit der Nogat im Eise. Mk 100. –
[Oelskizze] Aus dem oberen Schwarzatal. Mk 100. –
[Oelskizze] Die Saale bei Saalfeld. Mk 100. –
[Oelskizze] Rixhöft in Abendwolken (Versicherungswert M. )
Eigentum des Herrn Kommerzienrat Muensterberg.
[Oelskizze] Königl. Jagdschloß Moritzburg. Mk 90. –
[Oelskizze] Netzeflicker in Glettkau. Mk 90. –
[Oelskizze] Mohnfeld (Rudolfstadt). Mk 90. –
[Oelskizze] Die Marienkirche im Schnee. Mk 100. –
Aus dem Schloßpark Hermsdorf. Mk. 75. –
[tekst przekreślony ] Durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins am 8/8. 1908 uns mit Kiste R
K.V. 207 als Eigentum der Verbindung für historische Kunst leihweise zur Sonderausstellung
zugegangen ist das Oelgemälde
[s. 78 ]
„Vor der Schicht“ von Gotthard Kuehl (L.S. 1715) [ czerwonym atramentem ] Abgeschickt nach
Koenigsberg i/Pr. am 22/2. 1909.
Am 11. August 1908 hat Julius Sauer 11 Block à 40 gelbe Einlaßkarten à 50 ₰ geliefert, am 10.
Novbr 1908 aber 11 Block blaugrüne [Einlaßkarten] à 50 ₰
Am 14. August 1908 hat Herr A. Bendrat das Oelbild „Der Stockturm“ (s. S. 75) zurückgezogen
und als Ersatz die farbig e Zeichnung „Der Marktplatz mit der Marienkirche zu Greifswald“ Mk
275 – hergeliehen. (L.S. 1716); diese Pastellzeichnung ist für die Kabrunsche Galerie angekauft
worden.
[tekst przekreślony ] Am 14. August 1908 ist uns von Frau Elisabeth Stock, Königl.
Dom änenpächter zu Kiewo bei Plutowo (Westpreußen) ein sehr verdorbenes Oelbild auf
Leinwand, lebensgroßes Frauenbrustbild 1711 von Pesne, ohne Rahmen in Kiste N. 214 zur
Absicht und Schätzung hergeliehen; wir erachten das Bild in seinem jetzigen ruinösen Zust ande
höchstens 40 Mk wert (L.S. 1717); verkauft für Mk 50 an Herrn Dr. P. Damme
[tekst przekreślony ] Am 15. August 1908 hat Fräul. Ida Clauss das Bild „Am alten Schrank“ No.
29 des Verzeichnisses der Sonderausstellung (s. S. 76) zurückgezogen; die auf Sei te 75/76
verzeichneten Gemälde des Frl. Clauss sind mit Ausnahme von No. 14, welches der Käuferin
am 11. September 1908 zugestellt worden ist, und mit Ausnahme von No. 29, welches Frl
Clauss im August d.J. zurückgezogen hat, jedoch unter Beifügung eines de r Dame gehörigen
Oelbildes (Viehstück) von v. Hayek, das in Kiste IC 346 getan ist, unversehrt in die zugehörigen
8 Kisten I.C. 339/346 durch den mitunterzeichneten Tischlermeister Lindnau sorgfältig
verpackt worden am 11. Septbr 1908
Lindnau
Die anlässli ch unserer Clauss -Ausstellung angefertigten Pappschilde (Plakate) u. Schraubösen
[…] sind in die Kiste IC 346 mitverpackt worden.
W. Stryowski
[tekst przekreślony ] Am 15. Septbr 1908 auf 6 Wochen beurlaubt (zur Reise nach Wiesbaden)
habe ich Herrn Dr. P. Damme um meine Vertretung gebeten, ihm am 17. Septbr 1908 den
Stempel des Stadtmuseumsvorstandes übersendet u. diesen am 6. Novbr 1908 zurückerhalten
OB.
„Vor der Schicht“ von Gotthard Kuehl (L.S. 1715) [ czerwonym atramentem ] Abgeschickt nach
Koenigsberg i/Pr. am 22/2. 1909.
Am 11. August 1908 hat Julius Sauer 11 Block à 40 gelbe Einlaßkarten à 50 ₰ geliefert, am 10.
Novbr 1908 aber 11 Block blaugrüne [Einlaßkarten] à 50 ₰
Am 14. August 1908 hat Herr A. Bendrat das Oelbild „Der Stockturm“ (s. S. 75) zurückgezogen
und als Ersatz die farbig e Zeichnung „Der Marktplatz mit der Marienkirche zu Greifswald“ Mk
275 – hergeliehen. (L.S. 1716); diese Pastellzeichnung ist für die Kabrunsche Galerie angekauft
worden.
[tekst przekreślony ] Am 14. August 1908 ist uns von Frau Elisabeth Stock, Königl.
Dom änenpächter zu Kiewo bei Plutowo (Westpreußen) ein sehr verdorbenes Oelbild auf
Leinwand, lebensgroßes Frauenbrustbild 1711 von Pesne, ohne Rahmen in Kiste N. 214 zur
Absicht und Schätzung hergeliehen; wir erachten das Bild in seinem jetzigen ruinösen Zust ande
höchstens 40 Mk wert (L.S. 1717); verkauft für Mk 50 an Herrn Dr. P. Damme
[tekst przekreślony ] Am 15. August 1908 hat Fräul. Ida Clauss das Bild „Am alten Schrank“ No.
29 des Verzeichnisses der Sonderausstellung (s. S. 76) zurückgezogen; die auf Sei te 75/76
verzeichneten Gemälde des Frl. Clauss sind mit Ausnahme von No. 14, welches der Käuferin
am 11. September 1908 zugestellt worden ist, und mit Ausnahme von No. 29, welches Frl
Clauss im August d.J. zurückgezogen hat, jedoch unter Beifügung eines de r Dame gehörigen
Oelbildes (Viehstück) von v. Hayek, das in Kiste IC 346 getan ist, unversehrt in die zugehörigen
8 Kisten I.C. 339/346 durch den mitunterzeichneten Tischlermeister Lindnau sorgfältig
verpackt worden am 11. Septbr 1908
Lindnau
Die anlässli ch unserer Clauss -Ausstellung angefertigten Pappschilde (Plakate) u. Schraubösen
[…] sind in die Kiste IC 346 mitverpackt worden.
W. Stryowski
[tekst przekreślony ] Am 15. Septbr 1908 auf 6 Wochen beurlaubt (zur Reise nach Wiesbaden)
habe ich Herrn Dr. P. Damme um meine Vertretung gebeten, ihm am 17. Septbr 1908 den
Stempel des Stadtmuseumsvorstandes übersendet u. diesen am 6. Novbr 1908 zurückerhalten
OB.
[s. 79 ]
Am 7ten Octbr. 1908 Oelgemälde von A. Bendrat von der großen Berliner Kunstausstellung
einget roffen. Sig. A.B.16. „Hafenkanal“. Wert. 2000 M. [ dopisek ] Angekauft 28. Nov 1908 für
Mk 1000 für das Stadtmuseum zu Danzig. [czerwonym atramentem ] I B. Stm. 181.
Der nebst dem Einpackungsprotokoll zu unsern Akten genommenen schriftlichen Weisung von
Herrn Arthur Bendrat (wohnhaft Dresden Ostbahnstr 3 III) gemäß sind die wie vorstehend auf
Seiten 74/75, 76/77 und 78 vermerkt uns zur Sonderausstellung hergelieferten resp. Zubehör,
soweit sie nicht den Käufern resp. Eigentümern verabfolgt sind durch den Tischlermeister B.
Lindnau im Beisein unseres Custos, Herrn Prof. Stryowski, gehörig verpackt und am 2.
Dezember 1908 dem Bahnspediteur Huelsen zur Absendung als Eisenbahnfrachtgut
überantwortet worden; mit Ausnahme der an die Rahmenfabrik von Fahnauer & S chwab in
Dresden Schreibergasse adressierten, das Bild „Der Schloßteich“ enthaltenden unfrankiert
aufgegeben Kiste A B 44 sind die Frachtstücke unsererseits frankiert worden.
Am 2. Dezbr 1908 ist dem Stadtmuseum aus dem Westprß Provinzial -Kunstgewerbemuse um
ein Tabaksbeutel vom Jahre 1820 (gewidmet dem I.F. Schnetter), Stickerei mit weißen Perlen
auf gelblichbraunem Baumwollgewebe geliehen (P.G.M. 3712) [ czerwonym atramentem ] L.S.
1718.
Dagegen ist dem Westpr. Prov. Kunstgewerbemuseum gleichzeitig das am 1 6. August 1904 in
das Stadtmuseum geliehene P.G.M. 35 bezeichnete Kopfstück eines Bettgestells
zurückgegeben (L.S. 1023).
Unterm 28. Dezbr 1908 schreibt Herr Richard Schmidt in Leipzig Neumarkt 6 dem Vorstande
des Stadtmuseums hierselbst, daß die Erben seines kürzlich verstorbenen Bruders, des Malers
Alexander Schmidt – Michelsen, dessen Bestimmung gemäß je eines seiner nachgelassenen
Werke den größeren Museen Deutschlands zu stiften, und
Am 7ten Octbr. 1908 Oelgemälde von A. Bendrat von der großen Berliner Kunstausstellung
einget roffen. Sig. A.B.16. „Hafenkanal“. Wert. 2000 M. [ dopisek ] Angekauft 28. Nov 1908 für
Mk 1000 für das Stadtmuseum zu Danzig. [czerwonym atramentem ] I B. Stm. 181.
Der nebst dem Einpackungsprotokoll zu unsern Akten genommenen schriftlichen Weisung von
Herrn Arthur Bendrat (wohnhaft Dresden Ostbahnstr 3 III) gemäß sind die wie vorstehend auf
Seiten 74/75, 76/77 und 78 vermerkt uns zur Sonderausstellung hergelieferten resp. Zubehör,
soweit sie nicht den Käufern resp. Eigentümern verabfolgt sind durch den Tischlermeister B.
Lindnau im Beisein unseres Custos, Herrn Prof. Stryowski, gehörig verpackt und am 2.
Dezember 1908 dem Bahnspediteur Huelsen zur Absendung als Eisenbahnfrachtgut
überantwortet worden; mit Ausnahme der an die Rahmenfabrik von Fahnauer & S chwab in
Dresden Schreibergasse adressierten, das Bild „Der Schloßteich“ enthaltenden unfrankiert
aufgegeben Kiste A B 44 sind die Frachtstücke unsererseits frankiert worden.
Am 2. Dezbr 1908 ist dem Stadtmuseum aus dem Westprß Provinzial -Kunstgewerbemuse um
ein Tabaksbeutel vom Jahre 1820 (gewidmet dem I.F. Schnetter), Stickerei mit weißen Perlen
auf gelblichbraunem Baumwollgewebe geliehen (P.G.M. 3712) [ czerwonym atramentem ] L.S.
1718.
Dagegen ist dem Westpr. Prov. Kunstgewerbemuseum gleichzeitig das am 1 6. August 1904 in
das Stadtmuseum geliehene P.G.M. 35 bezeichnete Kopfstück eines Bettgestells
zurückgegeben (L.S. 1023).
Unterm 28. Dezbr 1908 schreibt Herr Richard Schmidt in Leipzig Neumarkt 6 dem Vorstande
des Stadtmuseums hierselbst, daß die Erben seines kürzlich verstorbenen Bruders, des Malers
Alexander Schmidt – Michelsen, dessen Bestimmung gemäß je eines seiner nachgelassenen
Werke den größeren Museen Deutschlands zu stiften, und
[s. 80 ]
daß anfangs Januar 1909 im Künstlerhause zu Berlin W (Bellevuestr. 3) eine Gedächtnis -
Ausstellung von Werken des Verewigten stattfinden soll, wo wir eventl durch Vermittelung der
Herrn Prof. Franz Skarbina, Roebbecke u. Hanns Herrmann eine Auswahl treffen (resp. unsern
Wunsch präcisieren) könnten. Das Schre iben habe ich am 1. Januar 1909 Herrn Professor von
Brandis hier, der unser Interesse in dieser Angelegenheit wahrzunehmen sich freundlichst bereit
erklärt hat (zumal er am 2. Jan 1909 auf etwa 12 Tage nach Berlin reist) urschriftlich übergeben
und Herrn R ichard Schmidt brieflich benachrichtigt (vgl Akten) Vgl. S. 81. OB
Am 19. Januar 1909 hat Herr Franz Unger, Langermarkt 47 hier, dem Stadtmuseum geschenkt:
1) eine silberne Denkmünze, angefertigt 1830 in der Berliner Medaillen -Münze von G.
Loos, zur 300jähri gen Jubelfeier der am 25. Juni 1530 zu Augsburg statt gehabten
feierlichen Uebergabe der Augsburgschen Confession an Kaiser Karl V. durch die
evangelischen Fürsten und Stände
Hauptseite : Darstellung der Uebergabe an den Kaiser durch den kursächs. Kanzler Dr.
Bayer; Umschrift: Dr. Bayer Churs. Kanzl. uebergiebt d. K. Karl V. die evang. Confess.
a.d. Reichst. z. Augsb. und im Abschnitt: am 25. Juni 1530
Kehrseite : Die heilige Schrift auf einem, Alter ähnlich verzierten Quader aufgeschlagen;
rechts daneben Doctor Luther, der protestantische Glaubensheld, und links Melanchton,
der eigentliche Verfasser der Confession. Sie zeigen beide das geoffenbarte Wort, die
Quelle aller Wahrheit und das echten Glaubenslichtes, und rufen gleichsam die Worte
der Umschrift, Jeremias Kap. 22. V. 29., aus: O Land! Land! Land! Hoere des Herrn
Wort! im Abschnitt: Zur dritten Jubelf. der Augsb. Confess. am 25. Juny 1830. Wert
ein Joachims -Thaler
[dopisek na marginesie ] kreisrund, Durchmesser 44 mm.
2) eine silberne Denkmünze, kre isrund mit 35 mm. Durchmesser, Hauptseite: Christus
stehend ein vor ihm knieendes Kind segnend. Umschrift: Herr ich lasse dich nicht du
segnest mich denn, im Abschnitt: 1. B. Mos. 32. V. 26 –
daß anfangs Januar 1909 im Künstlerhause zu Berlin W (Bellevuestr. 3) eine Gedächtnis -
Ausstellung von Werken des Verewigten stattfinden soll, wo wir eventl durch Vermittelung der
Herrn Prof. Franz Skarbina, Roebbecke u. Hanns Herrmann eine Auswahl treffen (resp. unsern
Wunsch präcisieren) könnten. Das Schre iben habe ich am 1. Januar 1909 Herrn Professor von
Brandis hier, der unser Interesse in dieser Angelegenheit wahrzunehmen sich freundlichst bereit
erklärt hat (zumal er am 2. Jan 1909 auf etwa 12 Tage nach Berlin reist) urschriftlich übergeben
und Herrn R ichard Schmidt brieflich benachrichtigt (vgl Akten) Vgl. S. 81. OB
Am 19. Januar 1909 hat Herr Franz Unger, Langermarkt 47 hier, dem Stadtmuseum geschenkt:
1) eine silberne Denkmünze, angefertigt 1830 in der Berliner Medaillen -Münze von G.
Loos, zur 300jähri gen Jubelfeier der am 25. Juni 1530 zu Augsburg statt gehabten
feierlichen Uebergabe der Augsburgschen Confession an Kaiser Karl V. durch die
evangelischen Fürsten und Stände
Hauptseite : Darstellung der Uebergabe an den Kaiser durch den kursächs. Kanzler Dr.
Bayer; Umschrift: Dr. Bayer Churs. Kanzl. uebergiebt d. K. Karl V. die evang. Confess.
a.d. Reichst. z. Augsb. und im Abschnitt: am 25. Juni 1530
Kehrseite : Die heilige Schrift auf einem, Alter ähnlich verzierten Quader aufgeschlagen;
rechts daneben Doctor Luther, der protestantische Glaubensheld, und links Melanchton,
der eigentliche Verfasser der Confession. Sie zeigen beide das geoffenbarte Wort, die
Quelle aller Wahrheit und das echten Glaubenslichtes, und rufen gleichsam die Worte
der Umschrift, Jeremias Kap. 22. V. 29., aus: O Land! Land! Land! Hoere des Herrn
Wort! im Abschnitt: Zur dritten Jubelf. der Augsb. Confess. am 25. Juny 1830. Wert
ein Joachims -Thaler
[dopisek na marginesie ] kreisrund, Durchmesser 44 mm.
2) eine silberne Denkmünze, kre isrund mit 35 mm. Durchmesser, Hauptseite: Christus
stehend ein vor ihm knieendes Kind segnend. Umschrift: Herr ich lasse dich nicht du
segnest mich denn, im Abschnitt: 1. B. Mos. 32. V. 26 –
[s. 81 ]
Rückseite: Altartisch mit Kruzifix, Kelch und Patene, Um schrift: Halt im Gedaechtniss
Jesum Christum; im Abschrift: 2. Timoth. 2 V. 8.
3) eine pariser Repetier -Taschenuhr mit silbernem guillochierten Gehäuse, auf dem
Schriftfelde die Buchstaben SU eingraviert. Vom Ende des 18. oder Anfang des 19.
Jahrh. – Durchmes ser 59 mm.
Am 30. Jan 1909 hat Herr Theodor Wilda hier Vorstädt. Graben 47 dem Stadtmuseum ein mit
Ansichten japanischer Landschaften und Darstellungen aus dem Volksleben in farbigen
japanischen Holzschnitten gefülltes Buch (Heft) in Querquartformat gesch enkt, daß der bei der
Preuß. ostasiatischen Expedition 1861 beteiligte Feuerwerksmaat I. Kl. Hermann Schmidt
mitheimgebracht hat.
Laut Testament d.d. Gelens 4. Januar 1909 hat der am 28. Januar 1909 zu Berlin verstorbene
Landgerichtsrat Theodor Bischoff ( geboren Danzig 28. Mai 1854) zum Gedächtnis seiner
Eltern als „Theodor und Pauline geb. Hencke -Bischoffsche Stiftung“ dem Stadtmuseum ein
Kapital von Mk 20000 mit der Bestimmung vermacht, daß die vom 28. Januar 1911 ab
laufenden Zinsen zum Ankauf von alten Danziger Kunstgegenständen oder Neueren Gemälden
verwendet werden sollen. – Aus diesem Anlaß sind neue Magistratsakten („Th. und P.
Bischoffsche Stiftung für das Stadtmuseum zu Danzig“) mit der Signatur angelegt worden lt
Magistratsbeschluß vom
Am 5. Mä rz 1909 ist das als Vermächtnis des Malers Alexander Schmidt -Michelsen für das
Stadtmuseum ausgewählte Bild (vgl. ober S. 79/80) ein Aquarell „Brunnen in Barr im Elsaß“ in
defektem Rahmen uns zugegangen, es ist im Lichten des Rahmens 55 × 48 cm groß und 18 94,
zur Zeit der Entstehung, vom Künstler mit M. 800 bewertet.
Vom 10. März 1909 ist ab ist das Stadtmuseum, voraussichtlich
Rückseite: Altartisch mit Kruzifix, Kelch und Patene, Um schrift: Halt im Gedaechtniss
Jesum Christum; im Abschrift: 2. Timoth. 2 V. 8.
3) eine pariser Repetier -Taschenuhr mit silbernem guillochierten Gehäuse, auf dem
Schriftfelde die Buchstaben SU eingraviert. Vom Ende des 18. oder Anfang des 19.
Jahrh. – Durchmes ser 59 mm.
Am 30. Jan 1909 hat Herr Theodor Wilda hier Vorstädt. Graben 47 dem Stadtmuseum ein mit
Ansichten japanischer Landschaften und Darstellungen aus dem Volksleben in farbigen
japanischen Holzschnitten gefülltes Buch (Heft) in Querquartformat gesch enkt, daß der bei der
Preuß. ostasiatischen Expedition 1861 beteiligte Feuerwerksmaat I. Kl. Hermann Schmidt
mitheimgebracht hat.
Laut Testament d.d. Gelens 4. Januar 1909 hat der am 28. Januar 1909 zu Berlin verstorbene
Landgerichtsrat Theodor Bischoff ( geboren Danzig 28. Mai 1854) zum Gedächtnis seiner
Eltern als „Theodor und Pauline geb. Hencke -Bischoffsche Stiftung“ dem Stadtmuseum ein
Kapital von Mk 20000 mit der Bestimmung vermacht, daß die vom 28. Januar 1911 ab
laufenden Zinsen zum Ankauf von alten Danziger Kunstgegenständen oder Neueren Gemälden
verwendet werden sollen. – Aus diesem Anlaß sind neue Magistratsakten („Th. und P.
Bischoffsche Stiftung für das Stadtmuseum zu Danzig“) mit der Signatur angelegt worden lt
Magistratsbeschluß vom
Am 5. Mä rz 1909 ist das als Vermächtnis des Malers Alexander Schmidt -Michelsen für das
Stadtmuseum ausgewählte Bild (vgl. ober S. 79/80) ein Aquarell „Brunnen in Barr im Elsaß“ in
defektem Rahmen uns zugegangen, es ist im Lichten des Rahmens 55 × 48 cm groß und 18 94,
zur Zeit der Entstehung, vom Künstler mit M. 800 bewertet.
Vom 10. März 1909 ist ab ist das Stadtmuseum, voraussichtlich
[s. 82 ]
bis Ende Mai d.J. wegen der Kunstausstellung des hiesigen Kunstvereins geschlossen; anläßlich
dieser Ausstellung hat die s tädt. Bauverwaltung für das letzte, an der Trinitatiskirche belegene
Compartement der Gemäldegalerie unseres Museums Vorstellwände nach Art der für das erste
Oberlichtkompartement beschafften anfertigen lassen, 3 Felder aber von größerer, zur
Verdeckung de s Schuch’schen Reiter -Bildes „Kaiser Friedrich Apotheose“ ausreichender
Höhe.
Von der Kunstausstellung ist das 126 cm hohe, 93 cm breite auf Leinwand gemalte und unter
Glas eingerahmte Oelbild „Regenschauer bei Abendsonne“ (vom Kunstler auch kurz
„Abendre genboden“ betitelte) Oelbild von Professor Eugen Bracht in Dresden für den Preis
von Mk 1800 für das Stadtmuseum auf Beschluß des Kuratoriums vom 13. Mai 1909 käuflich
erworben worden; es ist mit M 2000 Versicherungswert unter Stm I B. 183 inventarisiert
worden.
[tekst przekreślony ] Zwei von den Lesezimmer des Stadtmuseums aufbewahrten
Armlehnstühlen aus Rapps Zeit sind auf Beschluß des Kuratoriums vom 13. Mai 1909 an „den
Verein Danziger Künstler in der Peinkammer“ gegen Empfangschein seines Vorsitzenden,
Herrn Maler Konrad Wiederhold, am 14. Mai d.J. zu einer Ausstellung v. Hoewelscher
Darstellung der Danziger Franzosenzeit ausgeliehen worden. [ dopisek czerwonym atramentem ]
Zurückgelangt 19/7.09
Am 26. Mai 1909 ist durch John & Rosenberg hier die 18 erschienene Hanffstaenglsche
Publikation „Die Gemälde der Dresdener Galerie“ in lithogr. Nachbildungen für den antiquar.
Preis von Mk 80 für das Stadtmuseum angekauft worden; desgl am 28. Mai 1909 ein in Blei
gegessenes Almosenspendzeichen aus Danzig 1641 für den Preis von Mk 7,50 vom Hofjuwelier
Franz Apell in Erfurt Anger 45.
bis Ende Mai d.J. wegen der Kunstausstellung des hiesigen Kunstvereins geschlossen; anläßlich
dieser Ausstellung hat die s tädt. Bauverwaltung für das letzte, an der Trinitatiskirche belegene
Compartement der Gemäldegalerie unseres Museums Vorstellwände nach Art der für das erste
Oberlichtkompartement beschafften anfertigen lassen, 3 Felder aber von größerer, zur
Verdeckung de s Schuch’schen Reiter -Bildes „Kaiser Friedrich Apotheose“ ausreichender
Höhe.
Von der Kunstausstellung ist das 126 cm hohe, 93 cm breite auf Leinwand gemalte und unter
Glas eingerahmte Oelbild „Regenschauer bei Abendsonne“ (vom Kunstler auch kurz
„Abendre genboden“ betitelte) Oelbild von Professor Eugen Bracht in Dresden für den Preis
von Mk 1800 für das Stadtmuseum auf Beschluß des Kuratoriums vom 13. Mai 1909 käuflich
erworben worden; es ist mit M 2000 Versicherungswert unter Stm I B. 183 inventarisiert
worden.
[tekst przekreślony ] Zwei von den Lesezimmer des Stadtmuseums aufbewahrten
Armlehnstühlen aus Rapps Zeit sind auf Beschluß des Kuratoriums vom 13. Mai 1909 an „den
Verein Danziger Künstler in der Peinkammer“ gegen Empfangschein seines Vorsitzenden,
Herrn Maler Konrad Wiederhold, am 14. Mai d.J. zu einer Ausstellung v. Hoewelscher
Darstellung der Danziger Franzosenzeit ausgeliehen worden. [ dopisek czerwonym atramentem ]
Zurückgelangt 19/7.09
Am 26. Mai 1909 ist durch John & Rosenberg hier die 18 erschienene Hanffstaenglsche
Publikation „Die Gemälde der Dresdener Galerie“ in lithogr. Nachbildungen für den antiquar.
Preis von Mk 80 für das Stadtmuseum angekauft worden; desgl am 28. Mai 1909 ein in Blei
gegessenes Almosenspendzeichen aus Danzig 1641 für den Preis von Mk 7,50 vom Hofjuwelier
Franz Apell in Erfurt Anger 45.
[s. 83 ]
Der Rendant des hiesigen Sparkassenactienvereins, Herr Franz Meyerheim, hat dem
Stadtmuseum Ende Mai 1909 ein von seinen Verwandten benutztes aus Buchsbaumholz
gefertigtes Reisebesteck für Maler (Cylindrische Büchse für Pinsel und Farben) geschenkt.
Am 6. Juni 1909 sind die Sammlungen im Stadtmuseum (nach beendeter Auflösung der
Kunstausstellung hiesigen Kunstvereins) dem Publikum wieder zugängig gemacht worden;
eine Beschl ußfassung des Museumskuratoriums in Betreff automatischen Verkaufs der
Einlaßkarten ist noch nicht erfolgt, es bleibt also vorläufig bei der bisherigen Einrichtung des
Verkaufs im Comptoir von Julius Sauer Fleischergasse 69.
Am 11. Juni 1909 sind dem Stad tmuseum geschenkt worden:
1) von Herrn Artur Reuter hier (Steinschleuse 2 b) ein messingener Zollstock – 24
englische Zoll lang – vom Jahre 1648,
2) von Herrn Dr. Paul Damme hier eine Goldwage mit verzierten Gewichten in Holzetui
mit der Inschrift Guilliam de N eve maeckt dese gout gewichten inde gout schal In de
warmoestraet T‘Amsterdam 1627.
[tekst przekreślony ] Mit Rechnung vom 26. Juni 1909 sind dem Stadtmuseum von der
Hofkunstprägeanstalt B.H. Mayer in Pforzheim zum Zweck einer Sonderausstellung 94 von
Prof. Rudolf Mayer in Karlsruhe in Baden modellierte Kunst -Medaillen und Plaketten
zugegangen und zwar: [ czerwonym atramentem ] L.S.1719 –1812.
No. 1 –22 11 in je 2 Exemplaren also zur gleichzeitigen Schaustellung von Avers und
Revers Bronzemedaillen von 60 mm Durchmesser: Germania, Königin Luise, Goethe, Schiller,
Scheffel, Mozart, Beethoven, Schubert, Liszt, Schopenhauer, Rembrandt, 22 Stk à M. 9. –
No. 23 –38 16 Bronzemedaillen von 60 mm Durchmesser: Europa, Alexander der Grosse
(vers ilbert), Marc Aurel, Königin Wilhelmine, Fürst Buelow, Pius X, Christophorus, Joh.
Strauss, Wotan, Walküre, Siegfried, Walter Stolzing, Orpheus, Rosensee, Hochzeit,
Silberhochzeit, 16 Stk à M. 9. –
[czerwonym atramentem ] Verkauft wurden die No. 2, 36, 44, 8 4 und 94, die übrigen
Der Rendant des hiesigen Sparkassenactienvereins, Herr Franz Meyerheim, hat dem
Stadtmuseum Ende Mai 1909 ein von seinen Verwandten benutztes aus Buchsbaumholz
gefertigtes Reisebesteck für Maler (Cylindrische Büchse für Pinsel und Farben) geschenkt.
Am 6. Juni 1909 sind die Sammlungen im Stadtmuseum (nach beendeter Auflösung der
Kunstausstellung hiesigen Kunstvereins) dem Publikum wieder zugängig gemacht worden;
eine Beschl ußfassung des Museumskuratoriums in Betreff automatischen Verkaufs der
Einlaßkarten ist noch nicht erfolgt, es bleibt also vorläufig bei der bisherigen Einrichtung des
Verkaufs im Comptoir von Julius Sauer Fleischergasse 69.
Am 11. Juni 1909 sind dem Stad tmuseum geschenkt worden:
1) von Herrn Artur Reuter hier (Steinschleuse 2 b) ein messingener Zollstock – 24
englische Zoll lang – vom Jahre 1648,
2) von Herrn Dr. Paul Damme hier eine Goldwage mit verzierten Gewichten in Holzetui
mit der Inschrift Guilliam de N eve maeckt dese gout gewichten inde gout schal In de
warmoestraet T‘Amsterdam 1627.
[tekst przekreślony ] Mit Rechnung vom 26. Juni 1909 sind dem Stadtmuseum von der
Hofkunstprägeanstalt B.H. Mayer in Pforzheim zum Zweck einer Sonderausstellung 94 von
Prof. Rudolf Mayer in Karlsruhe in Baden modellierte Kunst -Medaillen und Plaketten
zugegangen und zwar: [ czerwonym atramentem ] L.S.1719 –1812.
No. 1 –22 11 in je 2 Exemplaren also zur gleichzeitigen Schaustellung von Avers und
Revers Bronzemedaillen von 60 mm Durchmesser: Germania, Königin Luise, Goethe, Schiller,
Scheffel, Mozart, Beethoven, Schubert, Liszt, Schopenhauer, Rembrandt, 22 Stk à M. 9. –
No. 23 –38 16 Bronzemedaillen von 60 mm Durchmesser: Europa, Alexander der Grosse
(vers ilbert), Marc Aurel, Königin Wilhelmine, Fürst Buelow, Pius X, Christophorus, Joh.
Strauss, Wotan, Walküre, Siegfried, Walter Stolzing, Orpheus, Rosensee, Hochzeit,
Silberhochzeit, 16 Stk à M. 9. –
[czerwonym atramentem ] Verkauft wurden die No. 2, 36, 44, 8 4 und 94, die übrigen
[s. 84 ]
am 29. Jan. 1910 an B.H. Mayer in Pforzheim zurückgeschickt
No. 39 Bronzemedaille von 50 mm Durchmesser: St. Caecilia M. 6. –
No. 40 Silbermedaille von 60 mm Durchmesser: Hochzeit. M. 22,50
No. 41 [Silbermedaille von] 50 [mm D urchmesser:] St. Georg. M. 12. –
No. 42 Bronzemedaille [von] 80 [mm Durchmesser:] Großherzog Friedrich von Baden und
Großherzogin Luise. M 24. –
No. 43 Bronzemedaille von 80 mm Durchmesser: Friedrich I von Baden. M. 18. –
No. 44 Bronzemedaille von 80 mm Durch messer, versilbert: Jahrhundertwende (1900/1901) M
18. –
No. 45 Bronzemedaille von 72 mm Durchmesser, versilbert: Guilelmus II M. 12. –
No. 46 Bronzemedaille von 72 mm Durchmesser: Wilhelm II. M. 12
No. 47 [Bronzemedaille von] 72 [mm Durchmesser:] Richard Wa gner. M. 12. –
No. 48 Silberne Taufmedaille (40 mm Durchmesser) in Etui. M 11,70
No. 49 Silberne Plakette: Himmelkönigin. M. 4,50
No. 50 [Silberne Plakette:] Religion (Größe 2: ) in Etui. M. 16,50
No. 51 [Silberne Plakette:] Kuß ♥ M. 10,50
No. 52 –54 3 Bronzeplaketten in Rähmchen: Moles curarum, Innocentia, Luther, 3 Stk à M.
15,75
No. 55, 56 2 Bronzeplaketten in Plüschrähmchen: Cruciatus, Avaritia ardens, 2 Stk à M.
13,80
No. 57 –64 8 Bronzeplaketten: Friedrich I von Baden, Bismarck, Religio, Lut her,
Melanchton, Innocentia, In precibus, Alacritas, 8 Stk à M. 12. –
No. 65 –67 3 Bronzeplaketten: Taufe, Frühling des Lebens, Herbst des Lebens, 3 Stk à M.
9.–
No. 68 –72 5 Bronzeplaketten: Lohengrin, Tristan, Ortrud, Alberich, Gutrun, 5 Stk à M. 4,50
No. 7 3, 74 2 Silberbroschen: St. Elisabeth, Lurlei, 2 Stk à M. 6. –
No. 75 –94 20 [Silberbroschen]: Rembrandt, Liszt, Pius X, Mozart, St. Caecilia,
Himmelskönigin, Engel in Wolken, Braut, Rosensee, Kinderkopf, Unschuld, Märchen,
Aschenbrödel, Bajadere, Sieglinde, Lohengrin, Isolde, Ortrud, Tristan, Elisabeth, 20 Stk à M.
5,25.
[tekst przekreślony ] Von den Maler Ernst Biedermann in Jena (Westendstraße 26)
am 29. Jan. 1910 an B.H. Mayer in Pforzheim zurückgeschickt
No. 39 Bronzemedaille von 50 mm Durchmesser: St. Caecilia M. 6. –
No. 40 Silbermedaille von 60 mm Durchmesser: Hochzeit. M. 22,50
No. 41 [Silbermedaille von] 50 [mm D urchmesser:] St. Georg. M. 12. –
No. 42 Bronzemedaille [von] 80 [mm Durchmesser:] Großherzog Friedrich von Baden und
Großherzogin Luise. M 24. –
No. 43 Bronzemedaille von 80 mm Durchmesser: Friedrich I von Baden. M. 18. –
No. 44 Bronzemedaille von 80 mm Durch messer, versilbert: Jahrhundertwende (1900/1901) M
18. –
No. 45 Bronzemedaille von 72 mm Durchmesser, versilbert: Guilelmus II M. 12. –
No. 46 Bronzemedaille von 72 mm Durchmesser: Wilhelm II. M. 12
No. 47 [Bronzemedaille von] 72 [mm Durchmesser:] Richard Wa gner. M. 12. –
No. 48 Silberne Taufmedaille (40 mm Durchmesser) in Etui. M 11,70
No. 49 Silberne Plakette: Himmelkönigin. M. 4,50
No. 50 [Silberne Plakette:] Religion (Größe 2: ) in Etui. M. 16,50
No. 51 [Silberne Plakette:] Kuß ♥ M. 10,50
No. 52 –54 3 Bronzeplaketten in Rähmchen: Moles curarum, Innocentia, Luther, 3 Stk à M.
15,75
No. 55, 56 2 Bronzeplaketten in Plüschrähmchen: Cruciatus, Avaritia ardens, 2 Stk à M.
13,80
No. 57 –64 8 Bronzeplaketten: Friedrich I von Baden, Bismarck, Religio, Lut her,
Melanchton, Innocentia, In precibus, Alacritas, 8 Stk à M. 12. –
No. 65 –67 3 Bronzeplaketten: Taufe, Frühling des Lebens, Herbst des Lebens, 3 Stk à M.
9.–
No. 68 –72 5 Bronzeplaketten: Lohengrin, Tristan, Ortrud, Alberich, Gutrun, 5 Stk à M. 4,50
No. 7 3, 74 2 Silberbroschen: St. Elisabeth, Lurlei, 2 Stk à M. 6. –
No. 75 –94 20 [Silberbroschen]: Rembrandt, Liszt, Pius X, Mozart, St. Caecilia,
Himmelskönigin, Engel in Wolken, Braut, Rosensee, Kinderkopf, Unschuld, Märchen,
Aschenbrödel, Bajadere, Sieglinde, Lohengrin, Isolde, Ortrud, Tristan, Elisabeth, 20 Stk à M.
5,25.
[tekst przekreślony ] Von den Maler Ernst Biedermann in Jena (Westendstraße 26)
[s. 85 ]
sind zur Sonderausstellung im Stadtmuseum 23 Oelgemälde und 1 Pastell […] hergelangt in
Kisten: 3 mit unserer Adresse aufgegeben Jena 5. Juni 1909, (Fracht etc M. 6,90), 3 gezeichnet
O.F 442, 445, 444 aufgegeben Stuttgart 10. Juni 1909 (Fracht etc M 17,90), 1 No. 483 [Wetsch]
aufgegeben Muenchen 18. Juni 1909 (Fracht etc. M 3,78) und 1 Kiste OF 443 aufgege ben
Bielefeld 5. Juli 1909 (Eilfracht etc M. 10,40) insgesammt M. 38,98 für die Bilder:
[czerwonym atramentem ] L.S. 1813 –1836 sind am 16. August 1909 an Ernst Biedermann in
Jena abgeschickt
1. Heidelandschaft M. 700. –
2. Maimorgen im Saaletal. M. 600. –
3. Laubenga ng (unverkäuflich)
4. Letzter Sonnenstrahl in der Heide. M. 700. –
5. Herbstmorgen. M. 500. –
6. Welkes Laub. M. 300. –
7. Gartenlaube. M. 200. –
8. Frühlingssonne (Saaleufer) M. 600. –
9. Blick ins Saaletal. M. 400. –
10. Herbstmorgen im Saaletal. M. 500. –
11. Dämmerung in der Heide. M. 600. –
12. Märzschnee. M. 250. –
13. Nach dem Regen im Heidedorf. M. 300. –
14. Blütenbäume. M. 150. –
15. Morgensonne. Mk 250. –
16. Niedersächsische Bauerndiele. M. 800. –
17. Sommerabend. M. 400. –
18. Morgensonne in der Heide. M. 150. –
19. Frühling. M. 200. –
20. Märzsonne. M. 200. –
21. Bauerndiele. M. 150. –
22. Wolkenskizze. M. 50. –
23. Blick ins Tal (Zeichnung) M. 40. –
24. Schafstall in der Heide (Pastell) M. 80. –
Von Herrn Paul Stobbe hier sind dem Stadtmuseum im Juni 1909 geschenkt worden: 1 Danziger
Druckblatt (Maueranschlag) vom Jahre 17 93, enthaltend die Aufforderung zur Huldigung an
den
sind zur Sonderausstellung im Stadtmuseum 23 Oelgemälde und 1 Pastell […] hergelangt in
Kisten: 3 mit unserer Adresse aufgegeben Jena 5. Juni 1909, (Fracht etc M. 6,90), 3 gezeichnet
O.F 442, 445, 444 aufgegeben Stuttgart 10. Juni 1909 (Fracht etc M 17,90), 1 No. 483 [Wetsch]
aufgegeben Muenchen 18. Juni 1909 (Fracht etc. M 3,78) und 1 Kiste OF 443 aufgege ben
Bielefeld 5. Juli 1909 (Eilfracht etc M. 10,40) insgesammt M. 38,98 für die Bilder:
[czerwonym atramentem ] L.S. 1813 –1836 sind am 16. August 1909 an Ernst Biedermann in
Jena abgeschickt
1. Heidelandschaft M. 700. –
2. Maimorgen im Saaletal. M. 600. –
3. Laubenga ng (unverkäuflich)
4. Letzter Sonnenstrahl in der Heide. M. 700. –
5. Herbstmorgen. M. 500. –
6. Welkes Laub. M. 300. –
7. Gartenlaube. M. 200. –
8. Frühlingssonne (Saaleufer) M. 600. –
9. Blick ins Saaletal. M. 400. –
10. Herbstmorgen im Saaletal. M. 500. –
11. Dämmerung in der Heide. M. 600. –
12. Märzschnee. M. 250. –
13. Nach dem Regen im Heidedorf. M. 300. –
14. Blütenbäume. M. 150. –
15. Morgensonne. Mk 250. –
16. Niedersächsische Bauerndiele. M. 800. –
17. Sommerabend. M. 400. –
18. Morgensonne in der Heide. M. 150. –
19. Frühling. M. 200. –
20. Märzsonne. M. 200. –
21. Bauerndiele. M. 150. –
22. Wolkenskizze. M. 50. –
23. Blick ins Tal (Zeichnung) M. 40. –
24. Schafstall in der Heide (Pastell) M. 80. –
Von Herrn Paul Stobbe hier sind dem Stadtmuseum im Juni 1909 geschenkt worden: 1 Danziger
Druckblatt (Maueranschlag) vom Jahre 17 93, enthaltend die Aufforderung zur Huldigung an
den
[s. 86 ]
König von Preußen, und 1 Untersatzbogen mit 55 Kunstdrucken: Initialen nach H. Holbein.
Im Juli 1909 hat Tischlermeister Lindnau drei hölzerne Wandgestelle zum Aushängen von
Wechselrahmen mit gr aphischen Blättern u. dgl. Geliefert à Mk 33. –
[tekst przekreślony ] Von Emil Richter, Kgl Hofkunsthändler (H. Holst) in Dresden A.
Pragerstraße, sind dem Stadtmuseum lt Verzeichnis vom 1/8.09 zur Ausstellung leihweise 100
Blatt Radierungen u. dgl. zugegan gen und zwar:
Transport M 435
Georg Erler (Radierungen) M. 44170 Geh. Rat Rumpelt 15
9996 Aussicht nach Dächern 15 44173 Priester 25
9998 Flußlandschaft mit Dampf - 44174 Audecks 25
booten 15 44175 Vogelwiese 15
11026 Nachtwächter mit Laterne 15 44176 Papstwahl 50
11959 Kartoffelernte 25 44179 Katholizismus I 40
19164 Straßenszene 15 44181 Wartburg 50
19163 Maurer 15 Otto Fischer
19168 Herbst 15 4011 Mädchenkopf Lithogr. 30
19172 Schlägerei 20 4030 Ziegelei III Radierg 35
19176 Aus der Campagne, Roma 25 36 Bäume am Teich [Radierung] 30
21614 Kriegsverhandlung 50 56 Schlesisches Dorf [Radierung] 35
41557 Zwei alte Männer sitzend 30 64 Fluß [Radierung] 45
41754 Schwäbinnen -Kirchgang 68 Schiffsmühle I [Radierung] 60
(Japan) 40 82 [Schiffsmühle] II [Radierung] 80
41758 Schatten 35 4201 Schloßgarten in Buchwald [R.] 40
41760 Landschaft 20 19 Sommerhaus [in Buchwald R.] 75
44155 Mädchen auf Sofa 25 28 Straße [in Buchwald Radierg.] 20
44162 Bettler vor Rom 15 34 Ueberfahrt [Radierung] 40
44163 Brautsuppe 15 48 Verlassener Steinbruch [Rad.] 40
44164 Dachauer Tanz 15 49 Meeresbrandung Lithogr. 40
44166 König 15 52 Mondnacht [Lithogr.] 40
44168 Frühstück 15 54 Abziehendes Gewitter [Lith.] 40
Latus M. 435 Latus M 1305
König von Preußen, und 1 Untersatzbogen mit 55 Kunstdrucken: Initialen nach H. Holbein.
Im Juli 1909 hat Tischlermeister Lindnau drei hölzerne Wandgestelle zum Aushängen von
Wechselrahmen mit gr aphischen Blättern u. dgl. Geliefert à Mk 33. –
[tekst przekreślony ] Von Emil Richter, Kgl Hofkunsthändler (H. Holst) in Dresden A.
Pragerstraße, sind dem Stadtmuseum lt Verzeichnis vom 1/8.09 zur Ausstellung leihweise 100
Blatt Radierungen u. dgl. zugegan gen und zwar:
Transport M 435
Georg Erler (Radierungen) M. 44170 Geh. Rat Rumpelt 15
9996 Aussicht nach Dächern 15 44173 Priester 25
9998 Flußlandschaft mit Dampf - 44174 Audecks 25
booten 15 44175 Vogelwiese 15
11026 Nachtwächter mit Laterne 15 44176 Papstwahl 50
11959 Kartoffelernte 25 44179 Katholizismus I 40
19164 Straßenszene 15 44181 Wartburg 50
19163 Maurer 15 Otto Fischer
19168 Herbst 15 4011 Mädchenkopf Lithogr. 30
19172 Schlägerei 20 4030 Ziegelei III Radierg 35
19176 Aus der Campagne, Roma 25 36 Bäume am Teich [Radierung] 30
21614 Kriegsverhandlung 50 56 Schlesisches Dorf [Radierung] 35
41557 Zwei alte Männer sitzend 30 64 Fluß [Radierung] 45
41754 Schwäbinnen -Kirchgang 68 Schiffsmühle I [Radierung] 60
(Japan) 40 82 [Schiffsmühle] II [Radierung] 80
41758 Schatten 35 4201 Schloßgarten in Buchwald [R.] 40
41760 Landschaft 20 19 Sommerhaus [in Buchwald R.] 75
44155 Mädchen auf Sofa 25 28 Straße [in Buchwald Radierg.] 20
44162 Bettler vor Rom 15 34 Ueberfahrt [Radierung] 40
44163 Brautsuppe 15 48 Verlassener Steinbruch [Rad.] 40
44164 Dachauer Tanz 15 49 Meeresbrandung Lithogr. 40
44166 König 15 52 Mondnacht [Lithogr.] 40
44168 Frühstück 15 54 Abziehendes Gewitter [Lith.] 40
Latus M. 435 Latus M 1305
[s. 87]
[tabela przekreślona ]
Transport M 1305 Transport Mk 2220
4262 Gewitter Litthogr. 60 4431 Waldinneres (Wurzeln)
67 Stürmisches Meer [Lithogr.] 50 Radierg 30
70 Aus dem Riesengebierge [L.] 25 44 Gewitter [Radierung] 20
71 Landschaft mit hohen Bäu - 46 Steinbruch [Radierung] 20
men Lithogr. 25 43 Gewitter [Radierung] 20
79 Abziehendes Gewitter (klein) 52 Walddurchblick [Radierung] 80
Lithogr. 25 56 Novembernacht [Radierung] 50
80 Sommerlanschaft [Lithogr.] 40 57 Sternennacht [Radierung] 50
4305 Mädchenkopf in Landschaft 61 Hügel mit Bäumen [Rad.] 30
Lithogr. 80 65 Elblandschaft bei Pillnitz [R.] 30
25 Sommernacht [Lithogr.] 40 68 Ron auf Bornholm [Rad.] 25
26 Radierversuch Radierg 20 74 Blick von Bornholm (klein)
29 Landschaft mit 3 Figuren Radierg 30
Radierg 25 85 Strand von Bornholm [Rad.] 30
34 Hütte im Walde [Radierung] 20 94 Meer [Radierung] 50
35 Weiden am Wasser [Rad.] 25 96 Bäume an der Elbe [Rad.] 100
43 Ruine [Radierung] 20 4501 Alter Mann [Radierung] 20
46 Gartenmauer [Radierung] 20 Zeichnungen aus d. Riesengebirge:
59 Gartenhaus in Wachwitz 4516 Vor der Wiesenbaude. Gerahmt 150
Radierg 25 21 Wasserloch II [Gerahmt] 150
62 Ziegelei I [Radierung] 40 22 [Wasserloch] III [Gerahmt] 100
74 [Ziegelei] II [Radierung] 40 23 Vor Sonnenaufgang [Gerahmt] 150
81 Studie [Radierung] 50 26 Weiswassergrund im
91 Waldinneres I [Radierung] 50 Schnee. Gerahmt 100
95 [Waldinneres] II [Radierung] 20 27 Bäume an der Elbe. Un -
98 Blick von Bornholm [Rad.] 40 ter Glas 50
4407 Helligdommen I [Radierung] 35 28 Winterlandschaft [unter Glas] 50
10 [Helligdommen] II [Rad.] 25 30 Dünenstudie [unter Glas] 150
13 Felsblocken der Landstra - 31 Wasserloch IV [unter Glas] 100
ße. Radierg 30 35 Sonnenblick 100
16 Landschaft bei Goppeln [R.] 20 37 Schneereste 75
19 Pillnitzer Insel [Radierung] 25 39 Grund im Riesengebirge 50
23 Radierversuch [Radierung] 20 40 Blick von Loschwitz 25
4428 Bauernhaus [Radierung] 20 41 Figurenstudie 20
2220 45 Schneeschmelze 125
S[umm]a M. 4210. –
[dopisek czerwonym atramentem ] Zurückgeschickt am 4. Novbr 1909.
[tabela przekreślona ]
Transport M 1305 Transport Mk 2220
4262 Gewitter Litthogr. 60 4431 Waldinneres (Wurzeln)
67 Stürmisches Meer [Lithogr.] 50 Radierg 30
70 Aus dem Riesengebierge [L.] 25 44 Gewitter [Radierung] 20
71 Landschaft mit hohen Bäu - 46 Steinbruch [Radierung] 20
men Lithogr. 25 43 Gewitter [Radierung] 20
79 Abziehendes Gewitter (klein) 52 Walddurchblick [Radierung] 80
Lithogr. 25 56 Novembernacht [Radierung] 50
80 Sommerlanschaft [Lithogr.] 40 57 Sternennacht [Radierung] 50
4305 Mädchenkopf in Landschaft 61 Hügel mit Bäumen [Rad.] 30
Lithogr. 80 65 Elblandschaft bei Pillnitz [R.] 30
25 Sommernacht [Lithogr.] 40 68 Ron auf Bornholm [Rad.] 25
26 Radierversuch Radierg 20 74 Blick von Bornholm (klein)
29 Landschaft mit 3 Figuren Radierg 30
Radierg 25 85 Strand von Bornholm [Rad.] 30
34 Hütte im Walde [Radierung] 20 94 Meer [Radierung] 50
35 Weiden am Wasser [Rad.] 25 96 Bäume an der Elbe [Rad.] 100
43 Ruine [Radierung] 20 4501 Alter Mann [Radierung] 20
46 Gartenmauer [Radierung] 20 Zeichnungen aus d. Riesengebirge:
59 Gartenhaus in Wachwitz 4516 Vor der Wiesenbaude. Gerahmt 150
Radierg 25 21 Wasserloch II [Gerahmt] 150
62 Ziegelei I [Radierung] 40 22 [Wasserloch] III [Gerahmt] 100
74 [Ziegelei] II [Radierung] 40 23 Vor Sonnenaufgang [Gerahmt] 150
81 Studie [Radierung] 50 26 Weiswassergrund im
91 Waldinneres I [Radierung] 50 Schnee. Gerahmt 100
95 [Waldinneres] II [Radierung] 20 27 Bäume an der Elbe. Un -
98 Blick von Bornholm [Rad.] 40 ter Glas 50
4407 Helligdommen I [Radierung] 35 28 Winterlandschaft [unter Glas] 50
10 [Helligdommen] II [Rad.] 25 30 Dünenstudie [unter Glas] 150
13 Felsblocken der Landstra - 31 Wasserloch IV [unter Glas] 100
ße. Radierg 30 35 Sonnenblick 100
16 Landschaft bei Goppeln [R.] 20 37 Schneereste 75
19 Pillnitzer Insel [Radierung] 25 39 Grund im Riesengebirge 50
23 Radierversuch [Radierung] 20 40 Blick von Loschwitz 25
4428 Bauernhaus [Radierung] 20 41 Figurenstudie 20
2220 45 Schneeschmelze 125
S[umm]a M. 4210. –
[dopisek czerwonym atramentem ] Zurückgeschickt am 4. Novbr 1909.
[s. 88 ]
Am 6. August 1909 hat die Verwaltung hiesiger Stadtbibliothek und den dritten Teil des
Verzeichnisses der Handschriften ihrer Sammlung – wie schon früher den 1. und 2. Teil des
Werkes – für die Handbibliothek des Stadtmuseums übergeben.
Unter dem Aktenzeichen 6.IV.533.09 hat das Charlottenbu rger Amtsgericht uns Folgendes
mitgeteilt:
„Auszugsweise Abschrift aus dem notariell errichteten Testament vom 6. Februar 1907 des am
25. Mai 1909 zu Charlottenburg, Berlinerstraße 161, seinem Wohnsitze, verstorbenen Rentners
Bernhard Haussmann
Testament.
§. 11.
Den großen Kupferstich nach Paul Delaroche’s Hemicycle oder Apotheose der Künstler sowie
das Portrait von Delaroche (Kupferstich) vermache ich dem Danziger Stadtmuseum unter der
Bedingung würdiger Aufstellung im Museum.
Zu dem ersteren Bilde gehört auch eine Schlüssel -Skizze der dargestellten Künstler.
pp. pp. pp.
Charlottenburg, den 6. Februar 1907 Berliner Str. 161
Theodor B. Haussmann.
______________________
Es wird bemerkt, daß das Testament wegen Geisteskrankheit des Erblassers angefochten ist.
An
das Stadtmuseum
Danzig.“
––––––––––––––––––––––––––––
Herr Gerichtsassessor Arthur Lignitz in Chemnitz (Chemnitzer Bank -Verein), durch welchen
sein Großvater, der obengenannte Herr Bernhard Haussmann, in der letzten Zeit seines Lebens
bevormundet worden war, antwortet uns (d.d. Berlin W. 35 Pots -
Am 6. August 1909 hat die Verwaltung hiesiger Stadtbibliothek und den dritten Teil des
Verzeichnisses der Handschriften ihrer Sammlung – wie schon früher den 1. und 2. Teil des
Werkes – für die Handbibliothek des Stadtmuseums übergeben.
Unter dem Aktenzeichen 6.IV.533.09 hat das Charlottenbu rger Amtsgericht uns Folgendes
mitgeteilt:
„Auszugsweise Abschrift aus dem notariell errichteten Testament vom 6. Februar 1907 des am
25. Mai 1909 zu Charlottenburg, Berlinerstraße 161, seinem Wohnsitze, verstorbenen Rentners
Bernhard Haussmann
Testament.
§. 11.
Den großen Kupferstich nach Paul Delaroche’s Hemicycle oder Apotheose der Künstler sowie
das Portrait von Delaroche (Kupferstich) vermache ich dem Danziger Stadtmuseum unter der
Bedingung würdiger Aufstellung im Museum.
Zu dem ersteren Bilde gehört auch eine Schlüssel -Skizze der dargestellten Künstler.
pp. pp. pp.
Charlottenburg, den 6. Februar 1907 Berliner Str. 161
Theodor B. Haussmann.
______________________
Es wird bemerkt, daß das Testament wegen Geisteskrankheit des Erblassers angefochten ist.
An
das Stadtmuseum
Danzig.“
––––––––––––––––––––––––––––
Herr Gerichtsassessor Arthur Lignitz in Chemnitz (Chemnitzer Bank -Verein), durch welchen
sein Großvater, der obengenannte Herr Bernhard Haussmann, in der letzten Zeit seines Lebens
bevormundet worden war, antwortet uns (d.d. Berlin W. 35 Pots -
[s. 89 ]
damer Str. 39a ?), [ dopisek powyżej: 19/8.09] er hoffe, daß wir die bewegten Kupferstiche
erhalten werden; er wolle mit den Erben dieserhalb verhandeln und uns Ende September ode r
Anfang Oktober d.J. Nachricht geben.
Von Herrn Theodor Wilda ist dem Stadtmuseum im August 1909 eine Mappe mit 60 Bl
Darstellungen altägypt. Bauwerke resp. Skulpturen in französ. Kupferstichen vom Anfang des
19. Jahrh. gestiftet worden.
Am 21. August 1 909 hat Julius Sauer von gelben Einlaßkarten (zum Verkauf an Besucher des
Stadtmuseums während des dritten Kalenderquartals 6 Block à 40 Stk à M. 1,50 und 40 Block
à 40 Stk à 50 ₰ geliefert und am 15. Jan 1910 von weißen Einlaßkarten 3 Blocks à 40 Stk à 1, 50
und 6 d[itto] à 40 Stk à 50 ₰.
[tekst przekreślony ] Im Juli 1909 ist dem Stadtmuseum eine dem hiesigen Spend - und
Waisenhause von Frau Lucy Dittmer, geb. Lickfett gestiftete, von ihr auf Leinwand / groß
gefertigte Oelkopie des Gebhardtschen A bendmahls (in der berliner Nationalgalerie) zu
leihweiser Ausstellung zugegangen. Versicherungswert M. 2000. – L.S. 1837 [ czerwonym
atramentem ] An das Spend - u. Waisenhaus ausgeliefert am 5. October 1909. –
Mit dem Postaufgabestempel vom 25. Aug. 1909 ist uns der 49. Jahresbericht über die Oeffentl.
Kunstsammlung in Basel, erstattet pr 1908 vom Konservator Prof. Dr. Paul Ganz, zugegangen
(als Geschenk).
[tekst przekreślony ] Herrn M. B. Sturmhoefel hier Kaninchenberg 14 (2. Eingang IV) ist auf
sein Gesuch v om 18. Aug. 1909 zugesagt, ihm zu einer Kollektivausstellung seiner neueren
Arbeit das östlichste Oberlichtkompartiment der Gemäldegalerie des Stadtmuseums für den
November 1909 zu gewähren, unter der Bedingung, daß für die Besichtigung von den
Besuchern d es Museums ein besonderes Eintrittsgeld nicht erhoben, und daß der Anblick des
großen Galeriebildes „Kaiser Wilhelm I.
damer Str. 39a ?), [ dopisek powyżej: 19/8.09] er hoffe, daß wir die bewegten Kupferstiche
erhalten werden; er wolle mit den Erben dieserhalb verhandeln und uns Ende September ode r
Anfang Oktober d.J. Nachricht geben.
Von Herrn Theodor Wilda ist dem Stadtmuseum im August 1909 eine Mappe mit 60 Bl
Darstellungen altägypt. Bauwerke resp. Skulpturen in französ. Kupferstichen vom Anfang des
19. Jahrh. gestiftet worden.
Am 21. August 1 909 hat Julius Sauer von gelben Einlaßkarten (zum Verkauf an Besucher des
Stadtmuseums während des dritten Kalenderquartals 6 Block à 40 Stk à M. 1,50 und 40 Block
à 40 Stk à 50 ₰ geliefert und am 15. Jan 1910 von weißen Einlaßkarten 3 Blocks à 40 Stk à 1, 50
und 6 d[itto] à 40 Stk à 50 ₰.
[tekst przekreślony ] Im Juli 1909 ist dem Stadtmuseum eine dem hiesigen Spend - und
Waisenhause von Frau Lucy Dittmer, geb. Lickfett gestiftete, von ihr auf Leinwand / groß
gefertigte Oelkopie des Gebhardtschen A bendmahls (in der berliner Nationalgalerie) zu
leihweiser Ausstellung zugegangen. Versicherungswert M. 2000. – L.S. 1837 [ czerwonym
atramentem ] An das Spend - u. Waisenhaus ausgeliefert am 5. October 1909. –
Mit dem Postaufgabestempel vom 25. Aug. 1909 ist uns der 49. Jahresbericht über die Oeffentl.
Kunstsammlung in Basel, erstattet pr 1908 vom Konservator Prof. Dr. Paul Ganz, zugegangen
(als Geschenk).
[tekst przekreślony ] Herrn M. B. Sturmhoefel hier Kaninchenberg 14 (2. Eingang IV) ist auf
sein Gesuch v om 18. Aug. 1909 zugesagt, ihm zu einer Kollektivausstellung seiner neueren
Arbeit das östlichste Oberlichtkompartiment der Gemäldegalerie des Stadtmuseums für den
November 1909 zu gewähren, unter der Bedingung, daß für die Besichtigung von den
Besuchern d es Museums ein besonderes Eintrittsgeld nicht erhoben, und daß der Anblick des
großen Galeriebildes „Kaiser Wilhelm I.
[s. 90 ]
und seine Paladine“ von G. Marx nicht behindert wird.
[tekst przekreślony ] Herrn Professor Stanislaus Cauer in Koenigsberg i/Pr. (Königl.
Kunstakademie) ist auf sein Gesuch vom 19. August 1909 erwidert worden, daß wir zu einer
Sonderausstellung seiner Skulpturen im Stadtmuseum von Anfangs März bis Mitte April 1910
[27/3. ist der Erste Osterfeiertag] bereit wären, wenn Zahl, Größe u nd Gewicht der Werke es
angängig erscheinen lassen; er will sich im Oktober cr. hierüber äußern.
Von den 50 Vorzugsdrucken der Ulbrichschen Radierung „Das Rathaus zu Danzig“, welche
der hiesige Magistrat bei dem Künstler bestellt und kürzlich empfangen ha t, sind wir Exemplare
von Seiten des Magistrats dem Stadtmuseum zur vorläufigen Aufbewahrung [L.S. 1838 abcd]
übergeben und ein Exemplar lt Magistratsbeschluß vom 4. October 1909 dem Stadtmuseum
übereignet worden, am Novbr 1909 ferner 10 Blatt [L.S. 1838 efghiklmno.]
Die Leihgaben No. 299 –301 (3 Oelbilder von Steffan, Josef Jansen und Morten Mueller) sind
Frau Ellen Bischoff (zu Danzig -Langfuhr Ahornweg 2) am 5. Octbr 1909 zurückgeliefert
worden.
Ein dem Magistrat hier unterm 10. v.M. von Krolopp & Gampe, Papierwarenfabrik, in Kreibitz
in Nordböhmen für den Preis von Einer Mark angebotenes und ihrem, uns zur Erledigung
übergebenen Schreiben beigefügten Bodenehrschen Kupferstich „Ansicht von Danzig“ haben
wir am 12. Octbr 1909 Herrn Erich St umpf (in Firma Moritz Stumpf & Sohn hier) gegen den
geforderten Preis überlassen und den Einsendern dafür Eine Mark in Briefmarken brieflich
übersendete.
und seine Paladine“ von G. Marx nicht behindert wird.
[tekst przekreślony ] Herrn Professor Stanislaus Cauer in Koenigsberg i/Pr. (Königl.
Kunstakademie) ist auf sein Gesuch vom 19. August 1909 erwidert worden, daß wir zu einer
Sonderausstellung seiner Skulpturen im Stadtmuseum von Anfangs März bis Mitte April 1910
[27/3. ist der Erste Osterfeiertag] bereit wären, wenn Zahl, Größe u nd Gewicht der Werke es
angängig erscheinen lassen; er will sich im Oktober cr. hierüber äußern.
Von den 50 Vorzugsdrucken der Ulbrichschen Radierung „Das Rathaus zu Danzig“, welche
der hiesige Magistrat bei dem Künstler bestellt und kürzlich empfangen ha t, sind wir Exemplare
von Seiten des Magistrats dem Stadtmuseum zur vorläufigen Aufbewahrung [L.S. 1838 abcd]
übergeben und ein Exemplar lt Magistratsbeschluß vom 4. October 1909 dem Stadtmuseum
übereignet worden, am Novbr 1909 ferner 10 Blatt [L.S. 1838 efghiklmno.]
Die Leihgaben No. 299 –301 (3 Oelbilder von Steffan, Josef Jansen und Morten Mueller) sind
Frau Ellen Bischoff (zu Danzig -Langfuhr Ahornweg 2) am 5. Octbr 1909 zurückgeliefert
worden.
Ein dem Magistrat hier unterm 10. v.M. von Krolopp & Gampe, Papierwarenfabrik, in Kreibitz
in Nordböhmen für den Preis von Einer Mark angebotenes und ihrem, uns zur Erledigung
übergebenen Schreiben beigefügten Bodenehrschen Kupferstich „Ansicht von Danzig“ haben
wir am 12. Octbr 1909 Herrn Erich St umpf (in Firma Moritz Stumpf & Sohn hier) gegen den
geforderten Preis überlassen und den Einsendern dafür Eine Mark in Briefmarken brieflich
übersendete.
[s. 91 ]
Am 15. Novbr 1909 sind auf Veranlassung des Gerichtsassessors Arthur Lignitz in Berlin W
Pots damer Str. 39a aus dem Nachlas seines am 25. Mai d.J. zu Charlottenburg verstorbenen
Großvaters Bernhard Haussmann die vorn S. 88 erwähnten Kupferstiche dem Stadtmuseum
hierselbst durch die Firma Amsler & Ruthardt in Berlin als Vermächtnis unversehrt
zugeg angen, nämlich
1. Henriquel Dupont l’Hemicycle de Palais des Beaux Arts in Paris, gemalt von Paul
Delaroche, 3 Blätter in gemeinschaftlichem Goldrahmen, nebst Erklärungstafel in
Mappe,
2. das Porträt Delaroche’s, ebenfalls unter Glas in Goldrahmen.
[tekst przek reślony ] Anfangs November 1909 hat Herr Sturmhoefel die vorn S.S. 89/90
gedachte Ausstellung seiner Bilder in den a.a. o. genannten Räumen der Gemäldegalerie des
Stadtmuseums eröffnet. [ czerwonym atramentem ] Am 28. Jan 1910 zurückgenommen mit
Ausnahme des an die Kabrunsche Galerie verkauften Bildes
Am 2. Dezbr 1909 sind aus dem Nachlas des hier kürzlich verstorbenen Kaufmanns John
Paleske zwei Oelgemälde in Goldrahmen für das Stadtmuseum erworben worden:
1. Adolf Jebens russisches Genrebild; ein neben dem Pfe rde (Schimmel) eines
zweiräderigen Wagens, auf dem halbliegend ein Bauer sitzt, stehender russischer Soldat
(Gardeinfanterist)
Auf Leinwand 24 ½ cm hoch, 32 ½ cm breit. Mk 50. Stm 184.
2. Alex. Michelis Landschaft; 1847. Auf Lwd 38 ½ cm hoch, 47 cm breit M. 100. – Stm
185.
Am 21. Jan 1910 sind beim Tischlermeister Lindnau hier für den Mittelsaal und andere Räume
der Gemäldegalerie behufs Aufstellung der oben erwähnten, von Herrn Haussmann dem
Stadtmuseum vermachten Kupferstiche und anderer graphischen Arbe iten sieben Tische von je
85 cm Breite und (mit den beiden je 27 ½ cm breiten Klappen an den Schmalseiten gemessen)
4,15 m. Plattenlänge zum Preise von 40 Mk pro Stück bestellt worden,
Am 15. Novbr 1909 sind auf Veranlassung des Gerichtsassessors Arthur Lignitz in Berlin W
Pots damer Str. 39a aus dem Nachlas seines am 25. Mai d.J. zu Charlottenburg verstorbenen
Großvaters Bernhard Haussmann die vorn S. 88 erwähnten Kupferstiche dem Stadtmuseum
hierselbst durch die Firma Amsler & Ruthardt in Berlin als Vermächtnis unversehrt
zugeg angen, nämlich
1. Henriquel Dupont l’Hemicycle de Palais des Beaux Arts in Paris, gemalt von Paul
Delaroche, 3 Blätter in gemeinschaftlichem Goldrahmen, nebst Erklärungstafel in
Mappe,
2. das Porträt Delaroche’s, ebenfalls unter Glas in Goldrahmen.
[tekst przek reślony ] Anfangs November 1909 hat Herr Sturmhoefel die vorn S.S. 89/90
gedachte Ausstellung seiner Bilder in den a.a. o. genannten Räumen der Gemäldegalerie des
Stadtmuseums eröffnet. [ czerwonym atramentem ] Am 28. Jan 1910 zurückgenommen mit
Ausnahme des an die Kabrunsche Galerie verkauften Bildes
Am 2. Dezbr 1909 sind aus dem Nachlas des hier kürzlich verstorbenen Kaufmanns John
Paleske zwei Oelgemälde in Goldrahmen für das Stadtmuseum erworben worden:
1. Adolf Jebens russisches Genrebild; ein neben dem Pfe rde (Schimmel) eines
zweiräderigen Wagens, auf dem halbliegend ein Bauer sitzt, stehender russischer Soldat
(Gardeinfanterist)
Auf Leinwand 24 ½ cm hoch, 32 ½ cm breit. Mk 50. Stm 184.
2. Alex. Michelis Landschaft; 1847. Auf Lwd 38 ½ cm hoch, 47 cm breit M. 100. – Stm
185.
Am 21. Jan 1910 sind beim Tischlermeister Lindnau hier für den Mittelsaal und andere Räume
der Gemäldegalerie behufs Aufstellung der oben erwähnten, von Herrn Haussmann dem
Stadtmuseum vermachten Kupferstiche und anderer graphischen Arbe iten sieben Tische von je
85 cm Breite und (mit den beiden je 27 ½ cm breiten Klappen an den Schmalseiten gemessen)
4,15 m. Plattenlänge zum Preise von 40 Mk pro Stück bestellt worden,
[s. 92 ]
dazu eine Aufsatzwand, bestehend aus einem mit braunem Zeug bes pannten Rahmen, die auf
einen der Tische zu setzen ist und unbespannt und ohne die schmiedeeisernen 4 Fußbügel 13
Mark kosten soll. Lindenau verspricht, alles bis zum 20. Febr 1910 gebrauchsfertig zu liefern;
seine Kostenanschlag hat Herr Stadtbaurat Fehlh aber geprüft und richtig befunden. – [dopisek ]
Geliefert /3.1910; in Betreff der Inventarisierung vide Pag. 106. –
Am 31. Jan. 1910 hat der Magistratsdezernent für den Schlacht - und Viehhof hierselbst, Herr
Stadtrat Claassen, dem Stadtmuseum den vergoldete n Schlüssel übergeben, welcher bei der
Eröffnung des Etablissements im Jahr 1894 benutzt worden ist.
Im Januar 1910 hat das Kuratorium der Kabrunschen Stiftung ein Aquarell „Der
Brummtopf“ (auf Papier 53 ½ cm hoch, 36 cm br.) von M.B. Sturmhoefel, Danzig 1909,
einschließlich Rahmen für M. 150 angekauft; es ist inventarisiert unter Kg. 261, No. 311 des
Gesammtverzeichnisses der Kabrunschen Gemaeldesammlungen.
Unterm 3. Dezbr 1909 hat HE[rr] Baurat Cuny in Elberfeld uns geschrieben, was folgt:
Christian Salomon, ein Danziger von Geburt, begehrte am 3.11.1766 Meister zu werden. Als
Probestück wurde ihm die Historie vom verlorenen Schaf, Lucas, cap. 15, aufgegeben. Das am
9.2.1767 dem Gewerk zur Beurteilung gestellte Gemälde wurde als ausre ichend erkannt u. ihm
satzungsgemäß die Aufgabe für die beiden Meisterstücke erteilt, nämlich 1. wie Romulus u.
Remus aus dem Tiber gerettet werden, und 2. wie der Prophet Elias von den Raben gespeist
wird. Am 18. Mai 1767 wies er die beiden Gemälde auf u. erhielt darauf das volle Meisterrecht.
In demselben Jahr vermählte er sich mit Jungfrau Concordia Dorothea Selle, der Tochter eines
Mitältesten (Beisitzer im Gewerk).
dazu eine Aufsatzwand, bestehend aus einem mit braunem Zeug bes pannten Rahmen, die auf
einen der Tische zu setzen ist und unbespannt und ohne die schmiedeeisernen 4 Fußbügel 13
Mark kosten soll. Lindenau verspricht, alles bis zum 20. Febr 1910 gebrauchsfertig zu liefern;
seine Kostenanschlag hat Herr Stadtbaurat Fehlh aber geprüft und richtig befunden. – [dopisek ]
Geliefert /3.1910; in Betreff der Inventarisierung vide Pag. 106. –
Am 31. Jan. 1910 hat der Magistratsdezernent für den Schlacht - und Viehhof hierselbst, Herr
Stadtrat Claassen, dem Stadtmuseum den vergoldete n Schlüssel übergeben, welcher bei der
Eröffnung des Etablissements im Jahr 1894 benutzt worden ist.
Im Januar 1910 hat das Kuratorium der Kabrunschen Stiftung ein Aquarell „Der
Brummtopf“ (auf Papier 53 ½ cm hoch, 36 cm br.) von M.B. Sturmhoefel, Danzig 1909,
einschließlich Rahmen für M. 150 angekauft; es ist inventarisiert unter Kg. 261, No. 311 des
Gesammtverzeichnisses der Kabrunschen Gemaeldesammlungen.
Unterm 3. Dezbr 1909 hat HE[rr] Baurat Cuny in Elberfeld uns geschrieben, was folgt:
Christian Salomon, ein Danziger von Geburt, begehrte am 3.11.1766 Meister zu werden. Als
Probestück wurde ihm die Historie vom verlorenen Schaf, Lucas, cap. 15, aufgegeben. Das am
9.2.1767 dem Gewerk zur Beurteilung gestellte Gemälde wurde als ausre ichend erkannt u. ihm
satzungsgemäß die Aufgabe für die beiden Meisterstücke erteilt, nämlich 1. wie Romulus u.
Remus aus dem Tiber gerettet werden, und 2. wie der Prophet Elias von den Raben gespeist
wird. Am 18. Mai 1767 wies er die beiden Gemälde auf u. erhielt darauf das volle Meisterrecht.
In demselben Jahr vermählte er sich mit Jungfrau Concordia Dorothea Selle, der Tochter eines
Mitältesten (Beisitzer im Gewerk).
[s. 93 ]
Gemälde von seiner Hand müssen noch erst nachgewiesen werden.
Nach dem Rechnungsbuch des Gewerks ist er am 21.11.1775 zu Danzig gestorben. –
Am 8. Febr 1910 ist der Vorsitzende im Curatorium unseres Stadtmuseums, Herr
Oberbürgermeister Heinrich Ehlers (geboren Meyenburg in Hannover 1/4. 1846), hierselbst
verstorben.
Am 15. F ebr 1910 sind bei dem Tischlermeister Heinrich Scheffler hier (Am Holzraum 3) für
das Stadtmuseum zwei zu Untersätzen für die Linkschen großen silbernen Armleuchter
bestimmte, Mahagoni fournierte eintürige, mit je 4 gleichen Ansichtseiten ausgestattete,
po lierte Schränke à 48 Mk bestellt worden, die in 14 Tagen zu liefern sind. Jeder Schrank soll
95 cm hoch und im Körper von quadratischem Querschnitt 50 cm breit resp tief sein (ohne die
jederseits 1 cm weit vorspringenden Ecklisenen), im Innern unten eine 1 5 cm hohe Schieblade
und einen beweglichen Zwischenboden enthalten. Geliefert /3. 1910 Inventarisiert unter Stm
V 56, 57. –
Zum 1. März 1910 soll Tischler Lindnau 2 Büstenpiedestale aus kiefern. Holz mit
Drehschrauben, die ich ihm gegeben, dem Stadtmuse um liefern. – Geliefert zum Preise von 14
Mk pro Stück; inventarisiert unter Stm V 53, 54.
1906: Carlos Grethe Maler, geb. 25. Septbr 1864 in Montevideo als Sohn deutscher Eltern, kam
schon als Kind nach Hamburg u. trat später dort bei einem Dekorationsma ler in die Lehre. 1882
begab er sich zum Besich der dortigen Kunstschule nach Karlsruhe, wo er bis 1884 blieb. Dort
entstand 1883 sein erstes Bild: Tanzende Matrosen auf einem Walfischfänger (Stadtmuseum
Danzig), das durch die kraftvolle Breite der maleris chen Behandlung bei naturalistischer
Auffassung auffiel. 1884 nahm er einen zweijährigen Aufenthalt in Paris, studierte auf der
dortigen
Gemälde von seiner Hand müssen noch erst nachgewiesen werden.
Nach dem Rechnungsbuch des Gewerks ist er am 21.11.1775 zu Danzig gestorben. –
Am 8. Febr 1910 ist der Vorsitzende im Curatorium unseres Stadtmuseums, Herr
Oberbürgermeister Heinrich Ehlers (geboren Meyenburg in Hannover 1/4. 1846), hierselbst
verstorben.
Am 15. F ebr 1910 sind bei dem Tischlermeister Heinrich Scheffler hier (Am Holzraum 3) für
das Stadtmuseum zwei zu Untersätzen für die Linkschen großen silbernen Armleuchter
bestimmte, Mahagoni fournierte eintürige, mit je 4 gleichen Ansichtseiten ausgestattete,
po lierte Schränke à 48 Mk bestellt worden, die in 14 Tagen zu liefern sind. Jeder Schrank soll
95 cm hoch und im Körper von quadratischem Querschnitt 50 cm breit resp tief sein (ohne die
jederseits 1 cm weit vorspringenden Ecklisenen), im Innern unten eine 1 5 cm hohe Schieblade
und einen beweglichen Zwischenboden enthalten. Geliefert /3. 1910 Inventarisiert unter Stm
V 56, 57. –
Zum 1. März 1910 soll Tischler Lindnau 2 Büstenpiedestale aus kiefern. Holz mit
Drehschrauben, die ich ihm gegeben, dem Stadtmuse um liefern. – Geliefert zum Preise von 14
Mk pro Stück; inventarisiert unter Stm V 53, 54.
1906: Carlos Grethe Maler, geb. 25. Septbr 1864 in Montevideo als Sohn deutscher Eltern, kam
schon als Kind nach Hamburg u. trat später dort bei einem Dekorationsma ler in die Lehre. 1882
begab er sich zum Besich der dortigen Kunstschule nach Karlsruhe, wo er bis 1884 blieb. Dort
entstand 1883 sein erstes Bild: Tanzende Matrosen auf einem Walfischfänger (Stadtmuseum
Danzig), das durch die kraftvolle Breite der maleris chen Behandlung bei naturalistischer
Auffassung auffiel. 1884 nahm er einen zweijährigen Aufenthalt in Paris, studierte auf der
dortigen
[s. 94 ]
Akademie Julian, besonders unter Bouguereau u. Flameng, u. kehrte 1886 nach Karlsruhe
zurück, wo er die Kunstsc hule nochmals 2 Jahre lang als Schüler von F. Keller besuchte. 1888
machte er auf einem Segelschiff eine Reise nach Mexiko, deren Ergebnisse außer zahlreichen
Aquarellen die Bilder: Auf der Wache, Finale u. Der fliegende Fisch (Dresden Galerie) waren.
1891 wurde er Professor an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe u. 1893 Professor an der
Kunstschule. 1899 folgte er einem Ruf an die Kunstschule in Stuttgart. Von seinen übrigen
Bildern, in denen er vornehmlich nach vollkommenster Wiedergabe der verschiedenart igsten
Licht - u Luftwirkungen strebt, sind noch Der Schiffbruch (Aussetzen der Rettungsboote) u. Die
Einfahrt hervorzuhaben.
1906. Karl Frederik Sundt Hansen, norweg. Maler, geb. 30. Januar 1841 in Stavanger, bildete
sich in Kopenhagen, Düsseldorf u. Paris zum Genremaler aus u. arbeitete eine Zeit lang mit
Tidemand, in dessen Art er später meist Bilder aus dem norwegischen Volksleben malte. Seine
hervorragendsten Werke sind: Die Konfrontation (Nationalmus. Stockholm), im Gefängnis
(Nationalgal. Christiania) u. Das Begräbnis auf dem Meere [„Leichenfeier an Bord“] 1990
(Stadtmus. Danzig). Hansen, der in Kopenhagen lebt, ist Mitglied der schwedischen u. der
Dänischen Kunstakademie.
1901. Frithjof Smith -Hald, norweg. Maler, geb. 13 Septbr 1846 in Christiansand
(Christiansund?), Schüler von Gude und Riefstahl tätig in Bergen [† Berlin 190 …].
Genrebilder: Fischerkinder in Cornwallis. Oktobermorgen. Nach der Arbeit etc. Vor
Weihnachten 1903 (Stadtmus. Danzig).
Am 2. März 1910 hat die verwittwete Frau E. Kist (Kan inchenberg 13a hier) aus dem Nachlaß
ihres Schwagers Kist dem Stadtmuseum eine unter Glas eingerahmte Lithographie von D.
Bergmann 1820 nach Jan Mabuse „Christus am Kreuz, zwischen den beiden Schächern, Maria,
Maria Magdalena u. viele Andern“ geschenkt und zugeschickt. – Die Bergmannsche Zeichnung
ist unter Leitung von Strixner in München lithographiert.
Akademie Julian, besonders unter Bouguereau u. Flameng, u. kehrte 1886 nach Karlsruhe
zurück, wo er die Kunstsc hule nochmals 2 Jahre lang als Schüler von F. Keller besuchte. 1888
machte er auf einem Segelschiff eine Reise nach Mexiko, deren Ergebnisse außer zahlreichen
Aquarellen die Bilder: Auf der Wache, Finale u. Der fliegende Fisch (Dresden Galerie) waren.
1891 wurde er Professor an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe u. 1893 Professor an der
Kunstschule. 1899 folgte er einem Ruf an die Kunstschule in Stuttgart. Von seinen übrigen
Bildern, in denen er vornehmlich nach vollkommenster Wiedergabe der verschiedenart igsten
Licht - u Luftwirkungen strebt, sind noch Der Schiffbruch (Aussetzen der Rettungsboote) u. Die
Einfahrt hervorzuhaben.
1906. Karl Frederik Sundt Hansen, norweg. Maler, geb. 30. Januar 1841 in Stavanger, bildete
sich in Kopenhagen, Düsseldorf u. Paris zum Genremaler aus u. arbeitete eine Zeit lang mit
Tidemand, in dessen Art er später meist Bilder aus dem norwegischen Volksleben malte. Seine
hervorragendsten Werke sind: Die Konfrontation (Nationalmus. Stockholm), im Gefängnis
(Nationalgal. Christiania) u. Das Begräbnis auf dem Meere [„Leichenfeier an Bord“] 1990
(Stadtmus. Danzig). Hansen, der in Kopenhagen lebt, ist Mitglied der schwedischen u. der
Dänischen Kunstakademie.
1901. Frithjof Smith -Hald, norweg. Maler, geb. 13 Septbr 1846 in Christiansand
(Christiansund?), Schüler von Gude und Riefstahl tätig in Bergen [† Berlin 190 …].
Genrebilder: Fischerkinder in Cornwallis. Oktobermorgen. Nach der Arbeit etc. Vor
Weihnachten 1903 (Stadtmus. Danzig).
Am 2. März 1910 hat die verwittwete Frau E. Kist (Kan inchenberg 13a hier) aus dem Nachlaß
ihres Schwagers Kist dem Stadtmuseum eine unter Glas eingerahmte Lithographie von D.
Bergmann 1820 nach Jan Mabuse „Christus am Kreuz, zwischen den beiden Schächern, Maria,
Maria Magdalena u. viele Andern“ geschenkt und zugeschickt. – Die Bergmannsche Zeichnung
ist unter Leitung von Strixner in München lithographiert.
[s. 95 ]
[tekst przekreślony ] Die von Herrn Prof. St. Cauer in Koenigsberg unserm Stadtmuseum zur
Sonderausstellung übersandten Bildwerke hat der Künstler am 5. März 1910 selbst ausgepackt
und im Raum der ehemaligen Bibliothek des Franziskanerklosters – neben dem Kreuzgang –
aufgestellt mit folgenden Angaben:
1. Stirnbinder, lebensgr. Bronzefigur, Eigentum des Museums in Königsberg,
unverkäuflich. Wert M. 6000 .–
2. Lebensgr. Porträtbüste des Ministers v. Moltke, Gips. M. 50. –
(Original im Landeshause zu Königsberg)
3. Lebensgr. weibl. Figur. Gips. M. 400. – Original in Marmor
4. [lebensgroß] Wachsbüste (Gips) des Malers Otto Heichert. Unverkäuflich. M. 300. –
5. [lebensgroß ] kauerndes Mädchen. Gipsrelief. M. 150. –
6. Träumerei. Bronzestatuette. M. 1800. –
7. Marietta [Cauer, Tochter des Künstlers]. Lebensgr. Marmorbüste. Unverkäuflich. M
2000. –
8. Junger Mann [Derrmann’s Sohn] Lebensgr. Bronzerelief. Unverkäuflich. M. 600. –
9. Kommerzienrat Wiehler. Lebensgr. Bronzerelief. Unverkäuflich. M 500. –
10. Toilette. Bronzestatuette. M. 500. –
11. Pudicitia. [ditto] M. 200. –
12. Satyr und Nymphe. [ditto] M. 400. –
13. Ihr Haar kämmende Venus. Bronzestatuette. M. 250. –
14. Modell einer Ringermedaille. Gips vergoldet. Unverkäuflich.
15. Grabrelief. Gipsskizze. Unverkäuflich. M. 200. –
Dazu verschiedene Photographieen. –
[dopisek czerwonym atramentem w poprzek tekstu ] Zurückgeschickt April 1910
Am 31. März 1910 hat Herr Stadtrat Mitzlaff hierselbst dem Stadtmuseum zur vorläufigen
Aufbewahrung und jederzeit dem Magistrat zur Verfügung zu halten eine silberne Bowle
übergeben, welche Herrn Oberbürgermeister Ehlers seinerzeit von den Offizieren der
englischen, besuchsweise vor Neufahrwasser
[tekst przekreślony ] Die von Herrn Prof. St. Cauer in Koenigsberg unserm Stadtmuseum zur
Sonderausstellung übersandten Bildwerke hat der Künstler am 5. März 1910 selbst ausgepackt
und im Raum der ehemaligen Bibliothek des Franziskanerklosters – neben dem Kreuzgang –
aufgestellt mit folgenden Angaben:
1. Stirnbinder, lebensgr. Bronzefigur, Eigentum des Museums in Königsberg,
unverkäuflich. Wert M. 6000 .–
2. Lebensgr. Porträtbüste des Ministers v. Moltke, Gips. M. 50. –
(Original im Landeshause zu Königsberg)
3. Lebensgr. weibl. Figur. Gips. M. 400. – Original in Marmor
4. [lebensgroß] Wachsbüste (Gips) des Malers Otto Heichert. Unverkäuflich. M. 300. –
5. [lebensgroß ] kauerndes Mädchen. Gipsrelief. M. 150. –
6. Träumerei. Bronzestatuette. M. 1800. –
7. Marietta [Cauer, Tochter des Künstlers]. Lebensgr. Marmorbüste. Unverkäuflich. M
2000. –
8. Junger Mann [Derrmann’s Sohn] Lebensgr. Bronzerelief. Unverkäuflich. M. 600. –
9. Kommerzienrat Wiehler. Lebensgr. Bronzerelief. Unverkäuflich. M 500. –
10. Toilette. Bronzestatuette. M. 500. –
11. Pudicitia. [ditto] M. 200. –
12. Satyr und Nymphe. [ditto] M. 400. –
13. Ihr Haar kämmende Venus. Bronzestatuette. M. 250. –
14. Modell einer Ringermedaille. Gips vergoldet. Unverkäuflich.
15. Grabrelief. Gipsskizze. Unverkäuflich. M. 200. –
Dazu verschiedene Photographieen. –
[dopisek czerwonym atramentem w poprzek tekstu ] Zurückgeschickt April 1910
Am 31. März 1910 hat Herr Stadtrat Mitzlaff hierselbst dem Stadtmuseum zur vorläufigen
Aufbewahrung und jederzeit dem Magistrat zur Verfügung zu halten eine silberne Bowle
übergeben, welche Herrn Oberbürgermeister Ehlers seinerzeit von den Offizieren der
englischen, besuchsweise vor Neufahrwasser
[s. 96 ]
erschiene nen Flotte verehrt worden ist. Verzeichnet unter L.S. 1854 mit M. 700
Versicherungswert, zugehörig ein eichener, schrankartiger Kasten.
Am 1. April 1910 ist in Duesseldorf Prof. Andreas Achenbach 94 Jahre alt verstorben.
Am 30. Aug. 1910 ist von Frl Scho ernick ein neues, mittels Schreibmaschine hergestelltes in
alphabetischer Ordnung durchgeführtes Verzeichnis der Gemälde im Stadtmuseum in 5
Exemplaren für den Gesamptpreis von M. 40 geliefert worden, da unser von 1902 stammendes
Verzeichnis vieler Nachträ ge und Aenderungen bedürfte, auch fast vergriffen ist. –
Herr Prof. Albert Maennchen in Berlin W 66 Leipziger Str. 130 erklärt sich brieflich unterm 2.
April 1910 mit der Verlegung der Sonderausstellung seiner Werke (vgl. Verzeichnis) im
hiesigen Stadtmuse um auf die Zeit von Mitte August bis Anfang Oktober d.J. einverstanden.
[wycinek prasowy ]
* [Stadtmuseum. Vermächtnis.] Als Vermächtnis eines ehemaligen Mitbürgers unserer Stadt,
des im vorigen Jahre zu Charlottenburg verstorbenen Herrn Bernhard Haußmann, ist dem
Stadtmuseum, an dessen Begründung der Verewigte unvergeßlichen Anteil genommen,
Henriquel Duponts prachtvoller Kupferstich nach Paul Delaroches „Hemicycle“ Iin der Ecole
des Beaux -Arts zu Paris) nebst dem Porträt des Malers zugegangen und nunmehr im Mittelsaal
der Gemäldegalerie aufgestellt worden.
[dopisek obok ] Mitteilung in No. 152 der Danziger Zeitung vom 2. April 1910.
[tekst przekreślony ] Dem Verein für Kunst und Kunstgewerbe in Flensburg ist brieflich unterm
5/4. 1910 zu Händen des Herrn J ohann Holm dort (Nerongsallee 9) zugesagt, daß zu einer von
ihm für die Zeit vom 30. Juni bis 4. September 1910 beabsichtigten Jubiläumsausstellung
anläßlich des 50jährigen Halligmalers Prof Jakob Alberts aus Flensburg das von diesem
stammende, dem hiesige n Stadtmuseum gehörige Oelbild „Leutestube aus Eiderstadt“ (hier
benannt „Interieur; rote Stube eines Schiffer - oder Fischerhauses auf den Halligen; Stm. 175)
unsererseits dargeliehen werden wird. Der Verein wird deshalb bis zum 15. Juni d.J. nochmals
an u ns schreiben. [ czerwonym atramentem ] Zurückgelangt
erschiene nen Flotte verehrt worden ist. Verzeichnet unter L.S. 1854 mit M. 700
Versicherungswert, zugehörig ein eichener, schrankartiger Kasten.
Am 1. April 1910 ist in Duesseldorf Prof. Andreas Achenbach 94 Jahre alt verstorben.
Am 30. Aug. 1910 ist von Frl Scho ernick ein neues, mittels Schreibmaschine hergestelltes in
alphabetischer Ordnung durchgeführtes Verzeichnis der Gemälde im Stadtmuseum in 5
Exemplaren für den Gesamptpreis von M. 40 geliefert worden, da unser von 1902 stammendes
Verzeichnis vieler Nachträ ge und Aenderungen bedürfte, auch fast vergriffen ist. –
Herr Prof. Albert Maennchen in Berlin W 66 Leipziger Str. 130 erklärt sich brieflich unterm 2.
April 1910 mit der Verlegung der Sonderausstellung seiner Werke (vgl. Verzeichnis) im
hiesigen Stadtmuse um auf die Zeit von Mitte August bis Anfang Oktober d.J. einverstanden.
[wycinek prasowy ]
* [Stadtmuseum. Vermächtnis.] Als Vermächtnis eines ehemaligen Mitbürgers unserer Stadt,
des im vorigen Jahre zu Charlottenburg verstorbenen Herrn Bernhard Haußmann, ist dem
Stadtmuseum, an dessen Begründung der Verewigte unvergeßlichen Anteil genommen,
Henriquel Duponts prachtvoller Kupferstich nach Paul Delaroches „Hemicycle“ Iin der Ecole
des Beaux -Arts zu Paris) nebst dem Porträt des Malers zugegangen und nunmehr im Mittelsaal
der Gemäldegalerie aufgestellt worden.
[dopisek obok ] Mitteilung in No. 152 der Danziger Zeitung vom 2. April 1910.
[tekst przekreślony ] Dem Verein für Kunst und Kunstgewerbe in Flensburg ist brieflich unterm
5/4. 1910 zu Händen des Herrn J ohann Holm dort (Nerongsallee 9) zugesagt, daß zu einer von
ihm für die Zeit vom 30. Juni bis 4. September 1910 beabsichtigten Jubiläumsausstellung
anläßlich des 50jährigen Halligmalers Prof Jakob Alberts aus Flensburg das von diesem
stammende, dem hiesige n Stadtmuseum gehörige Oelbild „Leutestube aus Eiderstadt“ (hier
benannt „Interieur; rote Stube eines Schiffer - oder Fischerhauses auf den Halligen; Stm. 175)
unsererseits dargeliehen werden wird. Der Verein wird deshalb bis zum 15. Juni d.J. nochmals
an u ns schreiben. [ czerwonym atramentem ] Zurückgelangt
[s. 97 ]
[notatka na oddzielnej kartce ]
Am 12. April 1910 hat Julius Sauer von rosa Einlaßkarten für das Stadtmuseum geliefert:
9 Block à ca 40 Karten zu 50 ₰
6 [Block à ca 40 Karten zu] M. 1,50
[notatka na oddzielnej kartce ]
Am 12. April 1910 hat Julius Sauer von rosa Einlaßkarten für das Stadtmuseum geliefert:
9 Block à ca 40 Karten zu 50 ₰
6 [Block à ca 40 Karten zu] M. 1,50
[s. 97 ]
[notatka na oddzielnej kartce ]
[notatka na oddzielnej kartce ]
[s. 97 ]
[notatka na oddzielnej kartce ]
Am 12. April 1910 hat Julius Sauer von rosa Einlaßkarten für das Stadtmuseum geliefert:
9 Block à ca 40 Karten zu 50 ₰
6 [Block à ca 40 Karten zu] M. 1,50
[tekst główny ]
Am Mai 1910 ist (in Berlin?) der Maler Prof. Franz Skarbina, Jahre alt, verstorben, am
desselben Monats in Muenchen der Landschaftsmaler Prof. Willroider, Jahre alt.
[tekst przekreślony ] Am 2. Juni 1910 ist in Kiste KO 11 aus Stettin dem Stadtmuseum durch
Vermittelung des Kunstvereins zu Danzig, e.V., behufs Ausstellung ein der Verbindung für
historische Kunst gehöriges Oelgemälde in Rahmen „Weibliches Bildnis“ von O. Zwintscher
unter Deklaration des Wertes mit M. 5000 zug egangen. Verzeichnet unter L.S. 1855.
[czerwonym atramentem ] Abgeschickt
Am 8. Juni 1910 ist in Kiste K.N.G 251 dem Stadtmuseum das der Königl. Nationalgalerie zu
Berlin gehörige wiederhergestellte Oelgemälde „Tartarenkampf“ von Jos. Brandt ungerahmt
wied erzugegangen. Verzeichnet unter L.S. 1856. Ueber den Befund lautet das
Auspackungsprotokoll:
In dem noch klebrigen Firnis hat sich Staub festgesetzt auf einzelnen Stellen des Bildes,
besonders auffallend links in der Luft durch senkrechte Streifen. Die Luf t hat Brüche,
wahrscheinlich durch verkehrtes Aufrollen der Leinwand von früher. Bei hart gewordenem
Lack könnte der Versuch mit Schwamm und Wasser gelingen, den eingeklebten Staub zu
entfernen. Das Gemälde ist sofort oben in der Galerie im großen Mittelsa ale untergebracht.
Danzig, 8. Juni 1910. gez. Prof. W. Stryowski.
Abschrift dieses Protokolls ist der Direction der Königlichen Nationalgalerie unterm 8. Juni
1910 übersendet worden.
[tekst przekreślony ] Am 31. Mai 1910 sind den Kisten ER 5972/6, 5978/84 entnommen die von
Hans Voelcker in Wiesbaden (Mainzerstraße 40) dem Stadtmuseum zur Sonderausstellung
hergesandten 43 südafrikanischen Landschaften und zwar 1 – Oelbilder und
Gouachebilder unter Glas:
1. Karoo. Mk 2000. – [Rahmen beschädigt]
2. Victoriafall (Mainfall). Mk. 2000. –
[dopisek czerwonym atramentem ] Am 18. Juli 1910 an Kunstsalon R. Banger in Wiesbaden
abgeschickt.
[notatka na oddzielnej kartce ]
Am 12. April 1910 hat Julius Sauer von rosa Einlaßkarten für das Stadtmuseum geliefert:
9 Block à ca 40 Karten zu 50 ₰
6 [Block à ca 40 Karten zu] M. 1,50
[tekst główny ]
Am Mai 1910 ist (in Berlin?) der Maler Prof. Franz Skarbina, Jahre alt, verstorben, am
desselben Monats in Muenchen der Landschaftsmaler Prof. Willroider, Jahre alt.
[tekst przekreślony ] Am 2. Juni 1910 ist in Kiste KO 11 aus Stettin dem Stadtmuseum durch
Vermittelung des Kunstvereins zu Danzig, e.V., behufs Ausstellung ein der Verbindung für
historische Kunst gehöriges Oelgemälde in Rahmen „Weibliches Bildnis“ von O. Zwintscher
unter Deklaration des Wertes mit M. 5000 zug egangen. Verzeichnet unter L.S. 1855.
[czerwonym atramentem ] Abgeschickt
Am 8. Juni 1910 ist in Kiste K.N.G 251 dem Stadtmuseum das der Königl. Nationalgalerie zu
Berlin gehörige wiederhergestellte Oelgemälde „Tartarenkampf“ von Jos. Brandt ungerahmt
wied erzugegangen. Verzeichnet unter L.S. 1856. Ueber den Befund lautet das
Auspackungsprotokoll:
In dem noch klebrigen Firnis hat sich Staub festgesetzt auf einzelnen Stellen des Bildes,
besonders auffallend links in der Luft durch senkrechte Streifen. Die Luf t hat Brüche,
wahrscheinlich durch verkehrtes Aufrollen der Leinwand von früher. Bei hart gewordenem
Lack könnte der Versuch mit Schwamm und Wasser gelingen, den eingeklebten Staub zu
entfernen. Das Gemälde ist sofort oben in der Galerie im großen Mittelsa ale untergebracht.
Danzig, 8. Juni 1910. gez. Prof. W. Stryowski.
Abschrift dieses Protokolls ist der Direction der Königlichen Nationalgalerie unterm 8. Juni
1910 übersendet worden.
[tekst przekreślony ] Am 31. Mai 1910 sind den Kisten ER 5972/6, 5978/84 entnommen die von
Hans Voelcker in Wiesbaden (Mainzerstraße 40) dem Stadtmuseum zur Sonderausstellung
hergesandten 43 südafrikanischen Landschaften und zwar 1 – Oelbilder und
Gouachebilder unter Glas:
1. Karoo. Mk 2000. – [Rahmen beschädigt]
2. Victoriafall (Mainfall). Mk. 2000. –
[dopisek czerwonym atramentem ] Am 18. Juli 1910 an Kunstsalon R. Banger in Wiesbaden
abgeschickt.
[s. 98 ]
3. Südafrikanische Landschaft. Mk. 3000. –
4. Grab C.I. Rhodes‘ (Matopos). Mk 1800. –
5. Indischer Ocean. Mk. 150 0.–
6. Morgen am Gamtos -River. Mk. 1000. –
7. Matopos I (Rhodesia). Mk 1200. –
8. Farm. (Capcolonie). Mk 800. –
9. Kimberley (Wesselton -Mine). Mk. 800. –
10. Wasserfall in trockner Zeit. Mk 600. –
11. Cap Guardafui. Mk 400. –
12. Trocknes Flußbett (Capcolonie). Mk 600. –
13. Velt (Capcolonie). Mk 600. –
14. Farm in den Snowberg -Mountains). Mk. 800. –
15. Flußmündung. Mk 600. –
16. Kaffernkraal (Matabele). Mk. 600. –
17. Kimberley (Kimberley -Mine). Mk. 1200. –
18. Boote (blaugrün). Mk. 600. –
19. Tafeltuch (Capstadt). Mk. 600. –
20. Victoriafall (Gorge). Mk. 600. –
21. Flußbett (Transvaal). Mk. 800. –
22. Victoriafall (Katarakt im Mondschein). Mk. 600. –
23. Matopos III. (Rhodesia). Mk. 800. –
24. Strand bei Port Elizabeth (Capcolonie). Mk 800. –
25. Kreuzende Araberboote. Mk. 600. –
26. Matopos II (Rhodesia). Mk 800. –
27. Aloe. Mk. 800. –
28. Aloes (Farm Masdorp). Mk. 1200. –
29. Euphorbien. Mk 600. –
30. Kopjes (Abend). Mk. 600. –
31. Sturm auf der Hochebene. Mk. 600. –
32. Welliges Terrain (Port Elizabeth). Mk. 600. –
33. Kopjes. Mk. 800. –
34. Zelte am Strand. Mk. 400. –
35. Sonnenuntergang im Velt. Mk 600. –
36. Diamantfeld in Kimberley. Mk. 1200. –
3. Südafrikanische Landschaft. Mk. 3000. –
4. Grab C.I. Rhodes‘ (Matopos). Mk 1800. –
5. Indischer Ocean. Mk. 150 0.–
6. Morgen am Gamtos -River. Mk. 1000. –
7. Matopos I (Rhodesia). Mk 1200. –
8. Farm. (Capcolonie). Mk 800. –
9. Kimberley (Wesselton -Mine). Mk. 800. –
10. Wasserfall in trockner Zeit. Mk 600. –
11. Cap Guardafui. Mk 400. –
12. Trocknes Flußbett (Capcolonie). Mk 600. –
13. Velt (Capcolonie). Mk 600. –
14. Farm in den Snowberg -Mountains). Mk. 800. –
15. Flußmündung. Mk 600. –
16. Kaffernkraal (Matabele). Mk. 600. –
17. Kimberley (Kimberley -Mine). Mk. 1200. –
18. Boote (blaugrün). Mk. 600. –
19. Tafeltuch (Capstadt). Mk. 600. –
20. Victoriafall (Gorge). Mk. 600. –
21. Flußbett (Transvaal). Mk. 800. –
22. Victoriafall (Katarakt im Mondschein). Mk. 600. –
23. Matopos III. (Rhodesia). Mk. 800. –
24. Strand bei Port Elizabeth (Capcolonie). Mk 800. –
25. Kreuzende Araberboote. Mk. 600. –
26. Matopos II (Rhodesia). Mk 800. –
27. Aloe. Mk. 800. –
28. Aloes (Farm Masdorp). Mk. 1200. –
29. Euphorbien. Mk 600. –
30. Kopjes (Abend). Mk. 600. –
31. Sturm auf der Hochebene. Mk. 600. –
32. Welliges Terrain (Port Elizabeth). Mk. 600. –
33. Kopjes. Mk. 800. –
34. Zelte am Strand. Mk. 400. –
35. Sonnenuntergang im Velt. Mk 600. –
36. Diamantfeld in Kimberley. Mk. 1200. –
[s. 99 ]
37. Gamtos -River (Abend). Mk 800. –
38. Victoriafall (Danger Point). Mk. 800. –
39. Swartkops River (Capcolonie). Mk. 600. –
40. Früher Morgen. Mk 800. – (Rückwand entzwei)
41. Marine IV. Mk 450. –
42. Marine II (Sonnenuntergang). Mk 450. –
43. Marine III (Du nst). Mk 450. –
Die 43 Bilder sind verzeichnet als L.S. 1857 –1899; die Sonderausstellung ist angezeigt worden
am 3. Juni 1910 in der Danziger Zeitung, Danziger Neuesten Nachrichten u. Danziger
Allgemeinen Zeitung.
Am 25. Mai 1910 ist in Bozen -Gries der Eig entümer der Sammlung kunstgewerblicher und
kulturgeschichtlich interessanter (Danziger) Altertümer hierselbst, der ehemalige Kaufmann
Lesser Gieldzinski in seinem 81. Lebensjahr gestorben.
[tekst przekreślony ] Am 21. Mai 1910 sind Herrn Stadtbauinspektor Daehne hier behufs
Verwendung in der Gewerbeausstellung zu Allenstein 4 Passepartout -Kupferstichrahmen, jeder
140 cm hoch u. 95 cm breit, aus dem Stadtmuseum geliehen worden; zurückgeliefert am
October 1910. –
[tekst przekreślony ] Am 30. Juni 1910 habe ich für das Stadtmuseum bei August Momber 15
Armbinden aus rotem Tuch (für die Galeriediener) bestellt und für M. 6,40 sechzehn Binden
am Juli 1910 erhalten.
[tekst przekreślony ] Am 1. Juli 1910 ist in Kiste LK.V. 15 aus Lübeck dem Stadtmuseum das
der V erbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde „Gottesdienst auf Fanö“ von A.
Wilckens durch Vermittelung des hiesigen Kunstvereins unter Deklaration des Wertes mit M.
3000 zu Ausstellungszwecken zugegangen mit einer durch Druck von vorn in der mittle ren
Figur des Bildes. Es ist inventarisiert unter L.S. 1900. – [czerwonym atramentem ] Vgl S. 110.
Von den diesjährigen Publikationen der Graph. Gesellschaft ist dem Stadtmuseum im Octbr
1910 „Des Dodes Danz“, Facsimile des Lübecker Druckes, zugegangen.
37. Gamtos -River (Abend). Mk 800. –
38. Victoriafall (Danger Point). Mk. 800. –
39. Swartkops River (Capcolonie). Mk. 600. –
40. Früher Morgen. Mk 800. – (Rückwand entzwei)
41. Marine IV. Mk 450. –
42. Marine II (Sonnenuntergang). Mk 450. –
43. Marine III (Du nst). Mk 450. –
Die 43 Bilder sind verzeichnet als L.S. 1857 –1899; die Sonderausstellung ist angezeigt worden
am 3. Juni 1910 in der Danziger Zeitung, Danziger Neuesten Nachrichten u. Danziger
Allgemeinen Zeitung.
Am 25. Mai 1910 ist in Bozen -Gries der Eig entümer der Sammlung kunstgewerblicher und
kulturgeschichtlich interessanter (Danziger) Altertümer hierselbst, der ehemalige Kaufmann
Lesser Gieldzinski in seinem 81. Lebensjahr gestorben.
[tekst przekreślony ] Am 21. Mai 1910 sind Herrn Stadtbauinspektor Daehne hier behufs
Verwendung in der Gewerbeausstellung zu Allenstein 4 Passepartout -Kupferstichrahmen, jeder
140 cm hoch u. 95 cm breit, aus dem Stadtmuseum geliehen worden; zurückgeliefert am
October 1910. –
[tekst przekreślony ] Am 30. Juni 1910 habe ich für das Stadtmuseum bei August Momber 15
Armbinden aus rotem Tuch (für die Galeriediener) bestellt und für M. 6,40 sechzehn Binden
am Juli 1910 erhalten.
[tekst przekreślony ] Am 1. Juli 1910 ist in Kiste LK.V. 15 aus Lübeck dem Stadtmuseum das
der V erbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde „Gottesdienst auf Fanö“ von A.
Wilckens durch Vermittelung des hiesigen Kunstvereins unter Deklaration des Wertes mit M.
3000 zu Ausstellungszwecken zugegangen mit einer durch Druck von vorn in der mittle ren
Figur des Bildes. Es ist inventarisiert unter L.S. 1900. – [czerwonym atramentem ] Vgl S. 110.
Von den diesjährigen Publikationen der Graph. Gesellschaft ist dem Stadtmuseum im Octbr
1910 „Des Dodes Danz“, Facsimile des Lübecker Druckes, zugegangen.
[s. 100 ]
Am 14. Juli 1910 hat das Curatorium beschlossen, das von Prof. August Roeper, Photograph
Johannes Roeper und Frl Julie Roeper hier Steindamm 31 parterre uns übersandte, von Carl
Friedrich Meyerheim († Danzig 1837) lebensgroß 58/48 cm groß auf Leinw and in Oel gemalte
Brustbild der Urgroßmutter der 3 oben genannten, der Frau Medizinalassessor Loefass , deren
Tochter Marie Roeper, geb. Loefass, in Uebereinstimmung mit ihrem Ehemann, dem
verstorbenen Prof. Roeper diese Stiftung angeordnet haben, als Geschenk für das
Stadtmuseum mit Dank anzunehmen; das Bild ist inventarisiert unter Stm I B No. 186 u.
bewertet mit Mk 300. –
[tekst przekreślony ] Am 20. Juli 1910 habe ich für das Stadtmuseum eine vergoldete
Messingplatte mit der Inschrift
DEM STADTMUSEUM ZU DANZIG GESTIFTET VON
THEODOR BERNHARD HAUSMANN
† 25. MAI 1909
behufs Anbringung an dem vom genannten letztwillig gestifteten Kupferstich nach Paul
Delaroche’s „l’Hémicycle“ bei Moritz Stumpf & Sohn bestellt. Geliefert 3/8.1910
[tekst przekreślony ] Am 3. August 1910 ist in Kiste AL 9985 aus Breslau die der Verbindung
für historische Kunst gehörige Bronzestatuette „Europa“ von F. Behn durch Vermittelung
hiesigen Kunstvereins unter Deklaration des Wertes mit Mk 1000 behufs Sonderausstellu ng im
Stadtmuseum hergelangt
[tekst przekreślony ] Zur Sonderausstellung im Stadtmuseums sind uns von Werken des Malers
Prof. Albert Maennchen in Berlin W 66 Leipziger Straße No. 130 und seiner Ehefrau
zugegangen:
am 3. Aug. 1910 in 2 Kisten G.K. 11707/8 E lfen Mk 1500 Mutter Erde Mk 2000 Walküren
(Deckenbildskizze) Mk 500 Apoll (Deckenbildskizze) Mk 500
am 18. Juli 1910 in 2 Kisten K.H. 267/268 Winter bei St. Moritz Mk 3000
Am 14. Juli 1910 hat das Curatorium beschlossen, das von Prof. August Roeper, Photograph
Johannes Roeper und Frl Julie Roeper hier Steindamm 31 parterre uns übersandte, von Carl
Friedrich Meyerheim († Danzig 1837) lebensgroß 58/48 cm groß auf Leinw and in Oel gemalte
Brustbild der Urgroßmutter der 3 oben genannten, der Frau Medizinalassessor Loefass , deren
Tochter Marie Roeper, geb. Loefass, in Uebereinstimmung mit ihrem Ehemann, dem
verstorbenen Prof. Roeper diese Stiftung angeordnet haben, als Geschenk für das
Stadtmuseum mit Dank anzunehmen; das Bild ist inventarisiert unter Stm I B No. 186 u.
bewertet mit Mk 300. –
[tekst przekreślony ] Am 20. Juli 1910 habe ich für das Stadtmuseum eine vergoldete
Messingplatte mit der Inschrift
DEM STADTMUSEUM ZU DANZIG GESTIFTET VON
THEODOR BERNHARD HAUSMANN
† 25. MAI 1909
behufs Anbringung an dem vom genannten letztwillig gestifteten Kupferstich nach Paul
Delaroche’s „l’Hémicycle“ bei Moritz Stumpf & Sohn bestellt. Geliefert 3/8.1910
[tekst przekreślony ] Am 3. August 1910 ist in Kiste AL 9985 aus Breslau die der Verbindung
für historische Kunst gehörige Bronzestatuette „Europa“ von F. Behn durch Vermittelung
hiesigen Kunstvereins unter Deklaration des Wertes mit Mk 1000 behufs Sonderausstellu ng im
Stadtmuseum hergelangt
[tekst przekreślony ] Zur Sonderausstellung im Stadtmuseums sind uns von Werken des Malers
Prof. Albert Maennchen in Berlin W 66 Leipziger Straße No. 130 und seiner Ehefrau
zugegangen:
am 3. Aug. 1910 in 2 Kisten G.K. 11707/8 E lfen Mk 1500 Mutter Erde Mk 2000 Walküren
(Deckenbildskizze) Mk 500 Apoll (Deckenbildskizze) Mk 500
am 18. Juli 1910 in 2 Kisten K.H. 267/268 Winter bei St. Moritz Mk 3000
[s. 101 ]
rote Rosen Mk 600. –
am 1. August 1910 in 24 Kisten G.K.
ruhendes Mädchen Mk 2000. – Die Bildhauerin Mk 3000. – Bildnis: Grete, Prinz und Rolf Mk
3000. – Bildnis: Fray Professor Albert Maennchen (1909) Mk 4000. – Bildnis: Dieselbe als
Mädchen (1906) Mk 4000. – Bildnis eines Herrn Mk 1000. – Märzsonne im Engadin Mk 1000. –
Der Wannsee (7 Uhr abends) Mk 500. – Der Wannsee (8 Uhr abends) Mk 500. – Die Ostsee Mk
300. – Die Ostsee (Zoppot) Mk 250. – Am Lago maggiore Mk 300. – Frühling Mk 250. –
Waldinneres II Mk 150. – Märkische Landschaft Mk 200. –
Venus (Bronze) Mk 160. – [ditto] Mk 160. –
Knabenköpf chen [ditto] Mk 160. –
Kopf eines jungen Mannes (Gips) Mk 100. –
Mädchenbüste [ditto] Mk 100. –
[dopisek do czterech powyższych pozycji ] Von Frau Prof. Alb. Maennchen.
Die Deutsche Hochseeflotte in der Ostsee Mk 1000. –
Männerakt Mk 1000. – Mädchenakt Mk 100 0. – Selbstbildnis Mk 2000. – Selbstbildnis (im
Hut) Mk 2000. – Sonntagabend in Holland Mk 500. – Dekorativer Entwurf Mk. 200. – Am
Strande Mk 400. – Knabenkopf Mk 500. – Männlicher Akt Mk 1000. – Winter im Engadin
(Tempera) Mk 1000. – Winter in St. Moritz Mk 2500. – Heimkehr Mk 600. – Rosen Mk 100.
– *) Die Lange Brücke in Danzig (aus Danzig) Mk 1000. – Wintersport in St. Moritz (Tempera)
Mk 2000. –
Im Garten Mk 600. – Nacktes Mädchen (sitzend) Mk 2000. – Winter bei St. Moritz Mk .
– Nackter Mann M k 1000. – Auf dem Divan Mk 500. – Märkischer See Mk 100. – Frühling in
der Mark. Mk 100. – Dörfchen Mk 100. – An der Hawel Mk 100. – Rote Roden Mk 600. – Auf
der Eisbahn. Mk 600. –
Im Lesezimmer:
Nacktes Mädchen Mk 1000. – Nacktes Mädchen Mk 1000. – Nackt es Mädchen Mk 1000. –
Nackter Mann Mk 1000. – Ziegenbock Mk 100. – Der Tag und die Nacht (Skizze zu einem
Deckenbilde) Mk 500. – Balkendecke (Entwurf) Mk 100. –
*) aus Danzig
rote Rosen Mk 600. –
am 1. August 1910 in 24 Kisten G.K.
ruhendes Mädchen Mk 2000. – Die Bildhauerin Mk 3000. – Bildnis: Grete, Prinz und Rolf Mk
3000. – Bildnis: Fray Professor Albert Maennchen (1909) Mk 4000. – Bildnis: Dieselbe als
Mädchen (1906) Mk 4000. – Bildnis eines Herrn Mk 1000. – Märzsonne im Engadin Mk 1000. –
Der Wannsee (7 Uhr abends) Mk 500. – Der Wannsee (8 Uhr abends) Mk 500. – Die Ostsee Mk
300. – Die Ostsee (Zoppot) Mk 250. – Am Lago maggiore Mk 300. – Frühling Mk 250. –
Waldinneres II Mk 150. – Märkische Landschaft Mk 200. –
Venus (Bronze) Mk 160. – [ditto] Mk 160. –
Knabenköpf chen [ditto] Mk 160. –
Kopf eines jungen Mannes (Gips) Mk 100. –
Mädchenbüste [ditto] Mk 100. –
[dopisek do czterech powyższych pozycji ] Von Frau Prof. Alb. Maennchen.
Die Deutsche Hochseeflotte in der Ostsee Mk 1000. –
Männerakt Mk 1000. – Mädchenakt Mk 100 0. – Selbstbildnis Mk 2000. – Selbstbildnis (im
Hut) Mk 2000. – Sonntagabend in Holland Mk 500. – Dekorativer Entwurf Mk. 200. – Am
Strande Mk 400. – Knabenkopf Mk 500. – Männlicher Akt Mk 1000. – Winter im Engadin
(Tempera) Mk 1000. – Winter in St. Moritz Mk 2500. – Heimkehr Mk 600. – Rosen Mk 100.
– *) Die Lange Brücke in Danzig (aus Danzig) Mk 1000. – Wintersport in St. Moritz (Tempera)
Mk 2000. –
Im Garten Mk 600. – Nacktes Mädchen (sitzend) Mk 2000. – Winter bei St. Moritz Mk .
– Nackter Mann M k 1000. – Auf dem Divan Mk 500. – Märkischer See Mk 100. – Frühling in
der Mark. Mk 100. – Dörfchen Mk 100. – An der Hawel Mk 100. – Rote Roden Mk 600. – Auf
der Eisbahn. Mk 600. –
Im Lesezimmer:
Nacktes Mädchen Mk 1000. – Nacktes Mädchen Mk 1000. – Nackt es Mädchen Mk 1000. –
Nackter Mann Mk 1000. – Ziegenbock Mk 100. – Der Tag und die Nacht (Skizze zu einem
Deckenbilde) Mk 500. – Balkendecke (Entwurf) Mk 100. –
*) aus Danzig
[s. 102 ]
[tekst przekreślony ] Saalentwurf Mk 200. – Skizze zu den Deckengemälden in Gr. Glienike.
Mk 200. – 4 Zeichnungen in einem Rahmen Mk 100. – Entwurf zu einem Wandteppich Mk.
100. – Entwurf zu einem Wandteppich Mk 100. – I. Simson u. Delila (Skizze) Mk 200. – II.
Simson und Del ila (Skizze) Mk 200. – I. Krolean (Skizze) Mk 200. – II Krolean (Skizze) Mk
200. – Christus, Maria und Magdalena (Skizze) Mk 200. – Liebespaar (Skizze) Mk 200. –
20 Dekorative Entwürfe Mk 2000. –
10 leere Rahmen Mk 50. –
22 Dekorative Entwürfe Mk 2200. –
11 Photographieen Mk 100. –
2 Entwürfe für St. Louis (Weltausstellung) Mk 400. –
28 Zeichnungen Mk 3000. –
10 dekorative Entwürfe zu Deckengemälden Mk 1000. –
Skizze „Ruth“ Mk 200. –
[Skizze] Christus heilt 2 Blinde Mk 200. –
[Skizze] Maria und Magdalena Mk 200. –
Eine Rolle mit dekorativen Entwürfen zu Deckengemälden Mk 2000. –
am 9. August 1910 in einer Kiste A.Da aus Leipzig: Im Park Mk 1500. –
Vorstehendes als Collectivnummer L.S. 1902 verzeichnet; dagegen unter besonderen Nummern
(L.S. 1903/5 v erzeichnet die in 2 Kisten Th.D. 1 und 2 aus Halle a/S. vom
Regierungsbaumeister R. Knoch uns am 18. August 1910 zugegangenen 3 Porträts von der
Hand des Prof. Alb. Maennchen:
L.S. 1904: Fräul. Kaethe Knoch Mk 1000 – (Dame in Weiß)
[L.S.] 1905: [Fräul.] Ge rtrud Knoch [Mk] 800 – (Dame in Rot)
in Kiste Th.D. 1 und
L.S. 1903: Regierungsbaumeister Knoch Mk. 1500 – in Kiste Th.D. 1.
Diese 3 Porträts haben wir am October 1910 in den zugehörigen 2 Kisten an Herrn
Regierungsbaumeister Knoch in Halle a/S. Hagens tr. 4 als Eisenbahnfrachtgut fr.
zurückgeschickt
Am 2/9. 1910 hat HE[rr] Oberbürgermeister Scholtz seinen Eintritt in das [ dopisek powyżej ]
Kuratorium des Stadtmuseums erklärt vgl. I R 2 […]
[tekst przekreślony ] Saalentwurf Mk 200. – Skizze zu den Deckengemälden in Gr. Glienike.
Mk 200. – 4 Zeichnungen in einem Rahmen Mk 100. – Entwurf zu einem Wandteppich Mk.
100. – Entwurf zu einem Wandteppich Mk 100. – I. Simson u. Delila (Skizze) Mk 200. – II.
Simson und Del ila (Skizze) Mk 200. – I. Krolean (Skizze) Mk 200. – II Krolean (Skizze) Mk
200. – Christus, Maria und Magdalena (Skizze) Mk 200. – Liebespaar (Skizze) Mk 200. –
20 Dekorative Entwürfe Mk 2000. –
10 leere Rahmen Mk 50. –
22 Dekorative Entwürfe Mk 2200. –
11 Photographieen Mk 100. –
2 Entwürfe für St. Louis (Weltausstellung) Mk 400. –
28 Zeichnungen Mk 3000. –
10 dekorative Entwürfe zu Deckengemälden Mk 1000. –
Skizze „Ruth“ Mk 200. –
[Skizze] Christus heilt 2 Blinde Mk 200. –
[Skizze] Maria und Magdalena Mk 200. –
Eine Rolle mit dekorativen Entwürfen zu Deckengemälden Mk 2000. –
am 9. August 1910 in einer Kiste A.Da aus Leipzig: Im Park Mk 1500. –
Vorstehendes als Collectivnummer L.S. 1902 verzeichnet; dagegen unter besonderen Nummern
(L.S. 1903/5 v erzeichnet die in 2 Kisten Th.D. 1 und 2 aus Halle a/S. vom
Regierungsbaumeister R. Knoch uns am 18. August 1910 zugegangenen 3 Porträts von der
Hand des Prof. Alb. Maennchen:
L.S. 1904: Fräul. Kaethe Knoch Mk 1000 – (Dame in Weiß)
[L.S.] 1905: [Fräul.] Ge rtrud Knoch [Mk] 800 – (Dame in Rot)
in Kiste Th.D. 1 und
L.S. 1903: Regierungsbaumeister Knoch Mk. 1500 – in Kiste Th.D. 1.
Diese 3 Porträts haben wir am October 1910 in den zugehörigen 2 Kisten an Herrn
Regierungsbaumeister Knoch in Halle a/S. Hagens tr. 4 als Eisenbahnfrachtgut fr.
zurückgeschickt
Am 2/9. 1910 hat HE[rr] Oberbürgermeister Scholtz seinen Eintritt in das [ dopisek powyżej ]
Kuratorium des Stadtmuseums erklärt vgl. I R 2 […]
[s. 103 ]
[wycinek prasowy ]
* [Stadtmuseum, Gemäldegalerie.] Nac hdem die Sonderausstellungen in den Räumen des
Stadtmuseums für dieses Jahr voraussichtlich beendet sind, haben die Galeriebilder – zum Teil
in geänderter, durch die neuen Zugänge gebotenen Anordnung – wieder ihre Plätze erhalten
und sind bis zum Beginn de r großen Kunstausstellung im nächsten Frühjahr der Besichtigung
nicht mehr entzogen. Bis Endes dieses Montas ist das Stadtmuseum außer an den Sonntagen
und Mittwochs auch noch am Donnerstag, in den Mittagsstunden von 11 bis 2 Uhr,
unentgeltlich zu besuchen , alsdann fällt, während der eigentlichen Wintermonate, der
Donnerstag für diesen Besuch bekanntlich fort.
[obok ] Am 10. Octbr 1910 abgedruckt in Danziger Zeitung, der Danziger Allgemeinen Zeitung
u. der Danziger Neuesten Nachrichten.
[notatka prasowa ]
* [Ehlersbüste.] Bekanntlich hat der Stadtverordnete, Herr Konsul Meyer die Mittel für eine
Ehlersbüste der Stadt gestiftet. Man ist jetzt im Stadtverordnetensaale damit beschäftigt, eine
etwa dort geeignete Stelle dafür und das rechte Material, das mit dem Milieu des Saales
harmoniert, festzustellen. Wer jetzt den Saal besucht, findet dort zweit Büsten, die nur den
Zweck der Raum - und Materialprobe haben. Es ist dies eine Bronzebüste des früheren
Oberbürgermeisters v. Winter, die hinter dem Stuhle des Leite rs der Versammlung steht, und
den Fenster gegenüber in der Wandmitte eine bronzierte Holzbüste von besonders feiner Arbeit,
die den letzten Abt von Oliva, Fürsten Josef von Hohenzollern, darstellt.
[obok ] In No. 490 der Danziger Zeitung vom 19. Octbr 1910 im redaktionellen Teil berichtet.
Am 1. October 1910 ist der vom Magistrat am 28. Septbr 1910 zur Ausstellung älterer
Edelmetallarbeiten im Erdgeschoßsaal des Franziskanerklosters (veranstaltet aus Anlaß des 11.
Tages für Denkmalpflege) hergeliehene silbe rne Pokal der hiesigen Maurergesellen -
Brüderschaft, den Herr Geh. Commerzienrat Richard Damme für Mk 5000 gekauft und für das
Uphagen -Haus bestimmt hat, nebst Anhängern und Glasgehäuse, inventarisiert unter L.S. 1901,
vorläufig in den Räumen des Westpreuß. Provinzial -Kunstgewerbemuseums im
Franziskanerkloster aufgestellt worden, desgleichen L.S. 1854 (die silberne, von den
Engländern dem Herrn Oberbürgermeister Ehlers gestiftete silberne Bowle nebst
schrankartigen, eichenen Kasten), ebenso die silberne, gel egentlich der vorerwähnten
Ausstellung aus dem Münzkabinet des hiesigen städtischen Gymnasiums in das Stadtmuseum
zurückgebrachte, diesem gehörige silberne (Reinhard‘sche?) große Trinitätsmedaille von 1544
nebst ihren mit silbernen Zierraten ausgestatteten Fassung (Stativ) aus Ebenholz resp. schwarz
gebeiztem Holz, deren unterer Teil geschnitztes Bandornament aufweist; dieser untere Teil
neueren Ursprungs als der obere rahmenartige Teil.
[wycinek prasowy ]
* [Stadtmuseum, Gemäldegalerie.] Nac hdem die Sonderausstellungen in den Räumen des
Stadtmuseums für dieses Jahr voraussichtlich beendet sind, haben die Galeriebilder – zum Teil
in geänderter, durch die neuen Zugänge gebotenen Anordnung – wieder ihre Plätze erhalten
und sind bis zum Beginn de r großen Kunstausstellung im nächsten Frühjahr der Besichtigung
nicht mehr entzogen. Bis Endes dieses Montas ist das Stadtmuseum außer an den Sonntagen
und Mittwochs auch noch am Donnerstag, in den Mittagsstunden von 11 bis 2 Uhr,
unentgeltlich zu besuchen , alsdann fällt, während der eigentlichen Wintermonate, der
Donnerstag für diesen Besuch bekanntlich fort.
[obok ] Am 10. Octbr 1910 abgedruckt in Danziger Zeitung, der Danziger Allgemeinen Zeitung
u. der Danziger Neuesten Nachrichten.
[notatka prasowa ]
* [Ehlersbüste.] Bekanntlich hat der Stadtverordnete, Herr Konsul Meyer die Mittel für eine
Ehlersbüste der Stadt gestiftet. Man ist jetzt im Stadtverordnetensaale damit beschäftigt, eine
etwa dort geeignete Stelle dafür und das rechte Material, das mit dem Milieu des Saales
harmoniert, festzustellen. Wer jetzt den Saal besucht, findet dort zweit Büsten, die nur den
Zweck der Raum - und Materialprobe haben. Es ist dies eine Bronzebüste des früheren
Oberbürgermeisters v. Winter, die hinter dem Stuhle des Leite rs der Versammlung steht, und
den Fenster gegenüber in der Wandmitte eine bronzierte Holzbüste von besonders feiner Arbeit,
die den letzten Abt von Oliva, Fürsten Josef von Hohenzollern, darstellt.
[obok ] In No. 490 der Danziger Zeitung vom 19. Octbr 1910 im redaktionellen Teil berichtet.
Am 1. October 1910 ist der vom Magistrat am 28. Septbr 1910 zur Ausstellung älterer
Edelmetallarbeiten im Erdgeschoßsaal des Franziskanerklosters (veranstaltet aus Anlaß des 11.
Tages für Denkmalpflege) hergeliehene silbe rne Pokal der hiesigen Maurergesellen -
Brüderschaft, den Herr Geh. Commerzienrat Richard Damme für Mk 5000 gekauft und für das
Uphagen -Haus bestimmt hat, nebst Anhängern und Glasgehäuse, inventarisiert unter L.S. 1901,
vorläufig in den Räumen des Westpreuß. Provinzial -Kunstgewerbemuseums im
Franziskanerkloster aufgestellt worden, desgleichen L.S. 1854 (die silberne, von den
Engländern dem Herrn Oberbürgermeister Ehlers gestiftete silberne Bowle nebst
schrankartigen, eichenen Kasten), ebenso die silberne, gel egentlich der vorerwähnten
Ausstellung aus dem Münzkabinet des hiesigen städtischen Gymnasiums in das Stadtmuseum
zurückgebrachte, diesem gehörige silberne (Reinhard‘sche?) große Trinitätsmedaille von 1544
nebst ihren mit silbernen Zierraten ausgestatteten Fassung (Stativ) aus Ebenholz resp. schwarz
gebeiztem Holz, deren unterer Teil geschnitztes Bandornament aufweist; dieser untere Teil
neueren Ursprungs als der obere rahmenartige Teil.
[s. 104 ]
Laut seinem unterm 21 . October 1910 an Herrn Oberbürgermeister Scholtz gerichteten
Schreiben hat der Handschuhfabrikant Herr Julius Kaufmann der Stadt Danzig einen
dreiseitigen Siegelstein (Rauchtopas) übereignet, welchen der Magistrat dem Stadtmuseum am
24. October 1910 überw iesen hat. Laut der vom 1. März 1897 datierten Auskunft des Dr.
Bruening – Kgl Kunstgewerbemuseum in Berlin – hat Prof. Doepler d.j. mit einiger Sicherheit
ermittelt, daß der Siegelstein, welcher auf der einen der 3 ovalen Flächeneinen antikisierenden
Kopf [Cicero?] aufweist, auf einer der anderen Flächen das Wappen der Danziger Familie
Weickhmann (darnach also von W.), auf der dritten Fläche das dem Kriegsrat und
Bürgermeister der Stadt Danzig Carl Friedrich Gralath mit dem Adel am 5. Juni 1798 verliehene
Wappen zeigt; alle 3 Darstellungen sind vertieft eingeschnitten, der Siegelstein ist behufs
Verwendung als Anhänger (Breloque) auf beiden Enden angebohrt; er ist dem Stadtmuseum
am 25. October 1910 einverleibt worden; ein Dankschreiben hat der Herr Oberbür germeister
selbst an Herrn Julius Kaufmann (hier Brodbänkengasse 4/5) gerichtet.
1910.
Vernichtung des Bohrwurms
in Bilderrahmen etc.
Um ein möglichst tiefes Eindringen des Petroleums in die vom Holzwurm befallenen Sachen
zu bewirken, verdünnt man es mit 5 bis 10 Teilen Petroleumäther oder Benzin, was besser durch
Tetrachlorkohlenstoff zu ersetzen wäre; als ein einfaches und gutes Tränkungsmittel empfiehlt
Rathgen eine Lösung von Dammarharz in Tetrachlorkohlenstoff. Das gepulverte Harz löst sich
größtente ils schon in der Kälte durch bloßes Schütteln mit dem Lösungsmittel. Man filtriert
durch ein feines Tuch u. verwendet sofort die frisch bereitete Lösung. Da in letzterer durch die
Einwirkung der Harzsäuren auf das Lösungsmittel Salzsäure entsteht, die Flüs sigkeit also sauer
wird, soll man
Laut seinem unterm 21 . October 1910 an Herrn Oberbürgermeister Scholtz gerichteten
Schreiben hat der Handschuhfabrikant Herr Julius Kaufmann der Stadt Danzig einen
dreiseitigen Siegelstein (Rauchtopas) übereignet, welchen der Magistrat dem Stadtmuseum am
24. October 1910 überw iesen hat. Laut der vom 1. März 1897 datierten Auskunft des Dr.
Bruening – Kgl Kunstgewerbemuseum in Berlin – hat Prof. Doepler d.j. mit einiger Sicherheit
ermittelt, daß der Siegelstein, welcher auf der einen der 3 ovalen Flächeneinen antikisierenden
Kopf [Cicero?] aufweist, auf einer der anderen Flächen das Wappen der Danziger Familie
Weickhmann (darnach also von W.), auf der dritten Fläche das dem Kriegsrat und
Bürgermeister der Stadt Danzig Carl Friedrich Gralath mit dem Adel am 5. Juni 1798 verliehene
Wappen zeigt; alle 3 Darstellungen sind vertieft eingeschnitten, der Siegelstein ist behufs
Verwendung als Anhänger (Breloque) auf beiden Enden angebohrt; er ist dem Stadtmuseum
am 25. October 1910 einverleibt worden; ein Dankschreiben hat der Herr Oberbür germeister
selbst an Herrn Julius Kaufmann (hier Brodbänkengasse 4/5) gerichtet.
1910.
Vernichtung des Bohrwurms
in Bilderrahmen etc.
Um ein möglichst tiefes Eindringen des Petroleums in die vom Holzwurm befallenen Sachen
zu bewirken, verdünnt man es mit 5 bis 10 Teilen Petroleumäther oder Benzin, was besser durch
Tetrachlorkohlenstoff zu ersetzen wäre; als ein einfaches und gutes Tränkungsmittel empfiehlt
Rathgen eine Lösung von Dammarharz in Tetrachlorkohlenstoff. Das gepulverte Harz löst sich
größtente ils schon in der Kälte durch bloßes Schütteln mit dem Lösungsmittel. Man filtriert
durch ein feines Tuch u. verwendet sofort die frisch bereitete Lösung. Da in letzterer durch die
Einwirkung der Harzsäuren auf das Lösungsmittel Salzsäure entsteht, die Flüs sigkeit also sauer
wird, soll man
[s. 105 ]
sie nicht auf Vorrat herstellen. Die Verwendung der frisch bereiteten Lösung ist gefahrlos, da
der Tetrachlorkohlenstoff sehr rasch verdunstet und das Harz allein zurückbleibt. Nimmt man
recht helles Harz, so ist diese Lösung auch für bemalte Holzsachen geeignet. Weder
Tetrachlorkohlenstoff selbst, noch seine Dämpfe sind entzündlich; Versuche, ihn statt
Schwefelkohlenstoff zur Anwendung zu bringen, sind noch im Gange. –
Museumskunde VI, 4. S. 265 . v. Zois. Ein einfa ches Mittel zur Vernichtung des Holzwurms
und Festigung der vermorschten Hölzer. Das von Gerisch angegebene Mittel besteht in einer
sehr dünnen warmen Leimlösung, die mit 1 bis 2% Formalin oder 1% Sublimat versetzt wird
und einen Zusatz von Spiritus mit etwa 1/10 venetianischem Terpentin enthält. Man legt die
Gegenstände in die warm gehaltene Lösung, nimmt sie heraus, läßt trocknen und legt nochmals
hinein, nachdem der Lösung noch etwas Kreide und Gips zugesetzt wurden. Bei
polychromierten Objekten wird d ie Flüssigkeit in Löcher hineingegeben, die man auf der
Rückseite eingebohrt oder eingeschnitten. Durch wiederholtes Ein - und Ausgießen, wobei man
darauf zu achten hat, daß die Flüssigkeit nicht an die bemalten Teile dringt, werden die
Wurmlöcher allmählic h verstopft. –
Am 2. Novbr 1910 haben wir von den Herrn Baugewerksmeister Kirch und Eichholtz als dem
Vorstande der hiesigen Bau -Innung infolge deren Schreibens (Tageb. No. 1061/10 vom 29.
Octbr 1910) aus dem Besitz des früheren Maurergewerks die nachstehe nd benannten acht
Gegenstände (Paramente) zu leihweiser Aufbewahrung im Stadtmuseum empfangen und (nach
dem Wortlaut des Aufnahmescheins von Prof. Stryowski) in unserer Leihgabenliste unter L.S.
1906/1913 verzeichnet wie folgt:
L.S. 1906 Gotische Kasel, vo rn defect, hinten zerrissen,
[L.S.] 1907 [Gotische Kasel] in roter Farbe, mit den symbolischen Figuren von Hund und Adler,
sie nicht auf Vorrat herstellen. Die Verwendung der frisch bereiteten Lösung ist gefahrlos, da
der Tetrachlorkohlenstoff sehr rasch verdunstet und das Harz allein zurückbleibt. Nimmt man
recht helles Harz, so ist diese Lösung auch für bemalte Holzsachen geeignet. Weder
Tetrachlorkohlenstoff selbst, noch seine Dämpfe sind entzündlich; Versuche, ihn statt
Schwefelkohlenstoff zur Anwendung zu bringen, sind noch im Gange. –
Museumskunde VI, 4. S. 265 . v. Zois. Ein einfa ches Mittel zur Vernichtung des Holzwurms
und Festigung der vermorschten Hölzer. Das von Gerisch angegebene Mittel besteht in einer
sehr dünnen warmen Leimlösung, die mit 1 bis 2% Formalin oder 1% Sublimat versetzt wird
und einen Zusatz von Spiritus mit etwa 1/10 venetianischem Terpentin enthält. Man legt die
Gegenstände in die warm gehaltene Lösung, nimmt sie heraus, läßt trocknen und legt nochmals
hinein, nachdem der Lösung noch etwas Kreide und Gips zugesetzt wurden. Bei
polychromierten Objekten wird d ie Flüssigkeit in Löcher hineingegeben, die man auf der
Rückseite eingebohrt oder eingeschnitten. Durch wiederholtes Ein - und Ausgießen, wobei man
darauf zu achten hat, daß die Flüssigkeit nicht an die bemalten Teile dringt, werden die
Wurmlöcher allmählic h verstopft. –
Am 2. Novbr 1910 haben wir von den Herrn Baugewerksmeister Kirch und Eichholtz als dem
Vorstande der hiesigen Bau -Innung infolge deren Schreibens (Tageb. No. 1061/10 vom 29.
Octbr 1910) aus dem Besitz des früheren Maurergewerks die nachstehe nd benannten acht
Gegenstände (Paramente) zu leihweiser Aufbewahrung im Stadtmuseum empfangen und (nach
dem Wortlaut des Aufnahmescheins von Prof. Stryowski) in unserer Leihgabenliste unter L.S.
1906/1913 verzeichnet wie folgt:
L.S. 1906 Gotische Kasel, vo rn defect, hinten zerrissen,
[L.S.] 1907 [Gotische Kasel] in roter Farbe, mit den symbolischen Figuren von Hund und Adler,
[s. 106 ]
L.S. 1908 Samtkasel, rot mit Goldwirkerei, gut erhalten
[L.S.] 1909 Kasel mit Greifenmuster
[L.S.] 1910 Antependium, rot,
[L .S.] 1911 Stück eines Antependiums,
[L.S.] 1912 Kragen mit Muschelmuster,
[L.S.] 1913 alte Gewerksfahne.
Den genannten Herren Kirsch und Eichholtz ist ein Empfangschein erteilt worden. Wegen der
Innungsblade (eis. Kasten) siehe Seite 115 (LS. 1914). –
Die SS. 91/92 erwähnten vom Tischlermeister Lindnau gelieferten 7 langen Tische sind
inventarisiert worden unter Stm. V 46, 47, 48, 49, 50, 51 und 52, das 415 cm lange mit
Eisenfußstreben und mit eisernen Laufschienen zum Einhängen der Bilderhaken ausgestattet e,
auf einen jener Tische zu setzende Wandgestell aber unter Stm V 44, wogegen das vor mehreren
Jahren beschaffte, 256 cm lange, ebenfalls auf einen Tisch zu setzende Wandgestell (ohne
Eisenteile) unter Stm. V 45 inventarisiert worden ist und der zum Aufbe wahren von
Gegenständen während der Nachtzeit bestimmte, von Louis Berghold gelieferte alte eintürige,
mit Schnitzerei verzierte 205 cm hohe und im Körper 77 cm breite Schrank die Inventarnummer
Stm. V 58 und der unter Verwendung einer seit Alters her im B esitz des Stadtmuseums
befindlichen Vorderwand einer Truhe im Septbr 1910 durch Lindnau für den Preis von Mk
gefertigte Kasten zur Aufbewahrung der Tischdecken u. dgl. unter Stm. V 59 inventarisiert
worden ist. Dieser Kasten (außen 176 cm lange und 3 2 cm tiefe Truhe) kann nach Bedarf im
großen Refectorium auf den Wandsockel gestellt werden. Das längere Wandgestell Stm V 44
ist mit braunem Baumwollstoff bespannt und dient zur Ausstellung des von † Herrn B.
Haussmann gestifteten Kupferstiche (l’Hemicycl e und Porträt des P. Delaroche, vgl. S. 88 resp.
91). –
Am 4. Dezbr 1910 ist für das Stadtmuseum eine „Rembrandtmappe“, Publikation der Leydener
Ausstellung in Lichtdrucken, für M. 95 von der Reichenbachschen Verlagsbuchhdlg in Leipzig
antiquarisch angekauft worden.
L.S. 1908 Samtkasel, rot mit Goldwirkerei, gut erhalten
[L.S.] 1909 Kasel mit Greifenmuster
[L.S.] 1910 Antependium, rot,
[L .S.] 1911 Stück eines Antependiums,
[L.S.] 1912 Kragen mit Muschelmuster,
[L.S.] 1913 alte Gewerksfahne.
Den genannten Herren Kirsch und Eichholtz ist ein Empfangschein erteilt worden. Wegen der
Innungsblade (eis. Kasten) siehe Seite 115 (LS. 1914). –
Die SS. 91/92 erwähnten vom Tischlermeister Lindnau gelieferten 7 langen Tische sind
inventarisiert worden unter Stm. V 46, 47, 48, 49, 50, 51 und 52, das 415 cm lange mit
Eisenfußstreben und mit eisernen Laufschienen zum Einhängen der Bilderhaken ausgestattet e,
auf einen jener Tische zu setzende Wandgestell aber unter Stm V 44, wogegen das vor mehreren
Jahren beschaffte, 256 cm lange, ebenfalls auf einen Tisch zu setzende Wandgestell (ohne
Eisenteile) unter Stm. V 45 inventarisiert worden ist und der zum Aufbe wahren von
Gegenständen während der Nachtzeit bestimmte, von Louis Berghold gelieferte alte eintürige,
mit Schnitzerei verzierte 205 cm hohe und im Körper 77 cm breite Schrank die Inventarnummer
Stm. V 58 und der unter Verwendung einer seit Alters her im B esitz des Stadtmuseums
befindlichen Vorderwand einer Truhe im Septbr 1910 durch Lindnau für den Preis von Mk
gefertigte Kasten zur Aufbewahrung der Tischdecken u. dgl. unter Stm. V 59 inventarisiert
worden ist. Dieser Kasten (außen 176 cm lange und 3 2 cm tiefe Truhe) kann nach Bedarf im
großen Refectorium auf den Wandsockel gestellt werden. Das längere Wandgestell Stm V 44
ist mit braunem Baumwollstoff bespannt und dient zur Ausstellung des von † Herrn B.
Haussmann gestifteten Kupferstiche (l’Hemicycl e und Porträt des P. Delaroche, vgl. S. 88 resp.
91). –
Am 4. Dezbr 1910 ist für das Stadtmuseum eine „Rembrandtmappe“, Publikation der Leydener
Ausstellung in Lichtdrucken, für M. 95 von der Reichenbachschen Verlagsbuchhdlg in Leipzig
antiquarisch angekauft worden.
[s. 107 ]
[tekst przekreślony ] Am 24. Novbr 1910 ist das Oelbild „Schafe vor dem Stall“ von Heinrich
v. Zuegel dem hiesigen Spediteur Meyer zur Uebersendung nach Muenchen an die im Kgl
Kunstausstellungsgebäude von der „Sezess ion“ veranstaltete „Zuegel -Ausstellung“ verabfolgt
worden. [ czerwonym atramentem ] Zurückgelangt 14/2.1911
[tekst przekreślony ] Am 28. Novbr 1910 ist dem Stadtmuseum durch Vermittelung hiesigen
Kunstvereins des der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde
„Hochzeitsschmaus“ von Karl Bantzer in Kiste H.W. 77 aus Göttingen zur Sonderausstellung
leihweise zugegangen. L.S. 1914 [ czerwonym atramentem ] S.S. 110.
Am 28. Novbr 1910 ist in Kiste K.N.G. 300 das seinerzeit aus der Nationalgalerie hergel iehene
Oelbild „Hamburger Vollschiff“ von Hans Bohrdt an die Kgl. Nationalgalerie zu Berlin mit Mk
5000 Wertdeklaration als frankiertes Eisenbahnfrachtgut zurückgesendet worden.
Am 10. Januar 1911 ist der in Holz geschnitzte, bunt bemalte Einhornkopf, welchen der im
vorigen Jahre verstorbene Herr L. Gieldzinski vor längerer Zeit aus dem Stadtmuseum behufs
Uebertragung in die Diele des Schöffenhauses empfangen, aber bis zu seinem Tode noch nicht
dahin abgeliefert hat, mit Genehmigung der jet zigen Eigentümer der Gieldzinskischen
Sammlung dieser entnommen und in das Stadtmuseum zurückgebracht, vorläufig aber noch
ohne den zugehörigen, aus Holzschildchen [ … ] gebildeten Halsschmuck, den Herr Gieldzinski
vermutlich behufs Reparatur – abgenommen un d wahrscheinlich in seinen, jetzt noch
verschlossenen Schreibtisch oder anderen Schrank gelegt hat. Sobald die Eigentümer die
Oeffnung resp. Ausräumung der Schränke [ … ] herbeiführen, soll nach dem Halsschmuck
gesucht werden, wie Herr Carl Doercks, der Vert reter der Gieldzinskischen Erben uns zusagt.
[tekst przekreślony ] Am 24. Novbr 1910 ist das Oelbild „Schafe vor dem Stall“ von Heinrich
v. Zuegel dem hiesigen Spediteur Meyer zur Uebersendung nach Muenchen an die im Kgl
Kunstausstellungsgebäude von der „Sezess ion“ veranstaltete „Zuegel -Ausstellung“ verabfolgt
worden. [ czerwonym atramentem ] Zurückgelangt 14/2.1911
[tekst przekreślony ] Am 28. Novbr 1910 ist dem Stadtmuseum durch Vermittelung hiesigen
Kunstvereins des der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde
„Hochzeitsschmaus“ von Karl Bantzer in Kiste H.W. 77 aus Göttingen zur Sonderausstellung
leihweise zugegangen. L.S. 1914 [ czerwonym atramentem ] S.S. 110.
Am 28. Novbr 1910 ist in Kiste K.N.G. 300 das seinerzeit aus der Nationalgalerie hergel iehene
Oelbild „Hamburger Vollschiff“ von Hans Bohrdt an die Kgl. Nationalgalerie zu Berlin mit Mk
5000 Wertdeklaration als frankiertes Eisenbahnfrachtgut zurückgesendet worden.
Am 10. Januar 1911 ist der in Holz geschnitzte, bunt bemalte Einhornkopf, welchen der im
vorigen Jahre verstorbene Herr L. Gieldzinski vor längerer Zeit aus dem Stadtmuseum behufs
Uebertragung in die Diele des Schöffenhauses empfangen, aber bis zu seinem Tode noch nicht
dahin abgeliefert hat, mit Genehmigung der jet zigen Eigentümer der Gieldzinskischen
Sammlung dieser entnommen und in das Stadtmuseum zurückgebracht, vorläufig aber noch
ohne den zugehörigen, aus Holzschildchen [ … ] gebildeten Halsschmuck, den Herr Gieldzinski
vermutlich behufs Reparatur – abgenommen un d wahrscheinlich in seinen, jetzt noch
verschlossenen Schreibtisch oder anderen Schrank gelegt hat. Sobald die Eigentümer die
Oeffnung resp. Ausräumung der Schränke [ … ] herbeiführen, soll nach dem Halsschmuck
gesucht werden, wie Herr Carl Doercks, der Vert reter der Gieldzinskischen Erben uns zusagt.
[s. 108 ]
[tekst przekreślony ] Als Eigentum der Verbindung für historische Kunst sind vom hiesigen
Kunstverein dem Stadtmuseum leihweise übergeben worden: [ czerwonym atramentem ] S.S.
110
am 16. Januar 1911 „Ich gratuliere“ Bronzestatuette von Ph. Kittler
am 3. Januar 1911 mit Kiste KO 54 das Oelgemälde „Vor dem Angriff“ von R. Haug
Die von Frau Gertrud Braune, geb. Hertzberg, wohnhaft in Ludolfine am 8. Octbr 1907 dem
Stadtmuseum zur Aufbewahrung eingelieferten Gemälde
LS. 1617 Ascan Lutteroth Am Mittelmeer M. 2000. – 4/1. 1911
1618 [Ascan Luteroth] Scoglie Vittoria -Pegli [M.] 2000. – [4/1. 1911]
1619 [Ascan Luteroth] Landschaft [M.] 1200. – 20/1. 1911
1620 Hugo Knorr [Landschaft] [M.] 1000. – 4/1. 1911
162 1 Heinrich Heger Betstube in Schloß Gottorp M. 1000. – 20/1. 1911
1622 [Heinrich Heger] Interieur [M.] 1000. – 20/1. 1911
1623 [Heinrich Heger] [Interieur] [M.] 900. – 20/1. 1911
L.S. 1625 Eduard Pape Am Chiemsee M. 2400. – 5/1. 1911
[L.S.] 1626 He rmann Huth Stürmisches Wetter im Kanal bei Dover
M. 2000. – 5/1. 1911
[L.S.] 1627 Pflugradt Landschaft [M.] 1000. – 4/1. 1911
[L.S.] 1628 Fanny Levy. Zur Beichte [M.] 300. – 4/1. 1911
[L.S.] 1629 Paul Tuebbecke Marburg [M.] 1500. – 5/1. 1911
[L.S.] 1630 Charles Webb Im Bücherladen [M.] 900. –
sind auf Anordnung der Frau Braune deren Sohn, Herrn Felix Braune, gegen
Empfangsbestätigung am 4. bezw. 5 und 20 Januar 1911 ausgeliefert worden, sodaß im
Stadtmuseum darnach noch verblieben sind :
L.S. 1624 Julius Monien Schifferhütte am See, vor Sonnenuntergang. M. 3000. –
[L.S.] 1631 Froedrich Preller jun. Insel Vilm. M. 2000. –
Am 28. Febr 1911 ist für das Stadtmuseum von Martin Bauer in Gehlsdorf ein kleines
Oelbildnis Ed Meyerheim’s von † Fran z Krueger für M. 30 angekauft worden.
[tekst przekreślony ] Als Eigentum der Verbindung für historische Kunst sind vom hiesigen
Kunstverein dem Stadtmuseum leihweise übergeben worden: [ czerwonym atramentem ] S.S.
110
am 16. Januar 1911 „Ich gratuliere“ Bronzestatuette von Ph. Kittler
am 3. Januar 1911 mit Kiste KO 54 das Oelgemälde „Vor dem Angriff“ von R. Haug
Die von Frau Gertrud Braune, geb. Hertzberg, wohnhaft in Ludolfine am 8. Octbr 1907 dem
Stadtmuseum zur Aufbewahrung eingelieferten Gemälde
LS. 1617 Ascan Lutteroth Am Mittelmeer M. 2000. – 4/1. 1911
1618 [Ascan Luteroth] Scoglie Vittoria -Pegli [M.] 2000. – [4/1. 1911]
1619 [Ascan Luteroth] Landschaft [M.] 1200. – 20/1. 1911
1620 Hugo Knorr [Landschaft] [M.] 1000. – 4/1. 1911
162 1 Heinrich Heger Betstube in Schloß Gottorp M. 1000. – 20/1. 1911
1622 [Heinrich Heger] Interieur [M.] 1000. – 20/1. 1911
1623 [Heinrich Heger] [Interieur] [M.] 900. – 20/1. 1911
L.S. 1625 Eduard Pape Am Chiemsee M. 2400. – 5/1. 1911
[L.S.] 1626 He rmann Huth Stürmisches Wetter im Kanal bei Dover
M. 2000. – 5/1. 1911
[L.S.] 1627 Pflugradt Landschaft [M.] 1000. – 4/1. 1911
[L.S.] 1628 Fanny Levy. Zur Beichte [M.] 300. – 4/1. 1911
[L.S.] 1629 Paul Tuebbecke Marburg [M.] 1500. – 5/1. 1911
[L.S.] 1630 Charles Webb Im Bücherladen [M.] 900. –
sind auf Anordnung der Frau Braune deren Sohn, Herrn Felix Braune, gegen
Empfangsbestätigung am 4. bezw. 5 und 20 Januar 1911 ausgeliefert worden, sodaß im
Stadtmuseum darnach noch verblieben sind :
L.S. 1624 Julius Monien Schifferhütte am See, vor Sonnenuntergang. M. 3000. –
[L.S.] 1631 Froedrich Preller jun. Insel Vilm. M. 2000. –
Am 28. Febr 1911 ist für das Stadtmuseum von Martin Bauer in Gehlsdorf ein kleines
Oelbildnis Ed Meyerheim’s von † Fran z Krueger für M. 30 angekauft worden.
[s. 109 ]
Der Direktor der Kgl. Nationalgalerie schreibt de dato Berlin 20. Januar 1911 an hiesiges
Stadtmuseum, wie folgt: No. 206. „Auf Veranlassung des Herrn Ministers der geistlichen
[p.p.? ] Angelegenheiten soll ein Versuch gemacht werden, die Bestrebungen der provinzialen
Kunstpflege in der Weise zu unterstützen, daß für kürzere Fristen an Provinzialmuseen,
Kunstvereine usw. kleinere Wanderausstellungen aus den Beständen des
Handzeichnungskab inetts ausgeschickt werden. Zunächst sind zu diesem Zweck etwa 100
Werke Adolf von Menzels in Aussicht genommen, denen eine entsprechende Zahl Arbeiten
älterer deutscher Künstler folgen soll. Wahrscheinlich werden den Sendungen verkäufliche
Kataloge beigeg eben werden.
Ich bitte ergebenst um eine baldgefällige Aeußerung, ob Sie an diesen Wanderausstellungen
von je vierwöchentlicher Dauer teilnehmen wollen und welche Monate dort die geeignetsten
sein würden“ gez. Justi
Wir haben unterm 2. Februar 1911 geant wortet, daß wir die beregten Wanderausstellungen sehr
gern in hiesiges Stadtmuseum aufnehmen würden und daß hier die Zeit zwischen dem 15. Juni
und dem 15. Oktober jeden Jahres unseres Erachtens die geeignetste sein würde.
Der Vorstand des Stadtmuse ums OB.
Behufs Ersatz der im Laufe der Zeit so unansehnlich gewordenen Gipsbüsten (des
Oberbürgermeisters von Winter und des Stadtverordnetenvorstehers Th. Bischoff), daß sie in
diesem Zustande füglich nicht länger im Kreuzgange des Stadtmuseums ausgestel lt bleiben
können, sind durch den Photographen Mueller 4 Bl. Aufnahmen dieser und der zum Vergleich
dienlichen Büste des Fürstabtes Carl v. Hohenzollern (von Oliva) zum Gesam[m]tpreise von
Mk 12 angefertigt und am 11. Februar 1911 geliefert worden, um dana ch galvanoplastische
Reproductionen der ersterwähnten 2 Büsten bestellen zu können, wenn der Preis angemessen
erscheint.
Der Direktor der Kgl. Nationalgalerie schreibt de dato Berlin 20. Januar 1911 an hiesiges
Stadtmuseum, wie folgt: No. 206. „Auf Veranlassung des Herrn Ministers der geistlichen
[p.p.? ] Angelegenheiten soll ein Versuch gemacht werden, die Bestrebungen der provinzialen
Kunstpflege in der Weise zu unterstützen, daß für kürzere Fristen an Provinzialmuseen,
Kunstvereine usw. kleinere Wanderausstellungen aus den Beständen des
Handzeichnungskab inetts ausgeschickt werden. Zunächst sind zu diesem Zweck etwa 100
Werke Adolf von Menzels in Aussicht genommen, denen eine entsprechende Zahl Arbeiten
älterer deutscher Künstler folgen soll. Wahrscheinlich werden den Sendungen verkäufliche
Kataloge beigeg eben werden.
Ich bitte ergebenst um eine baldgefällige Aeußerung, ob Sie an diesen Wanderausstellungen
von je vierwöchentlicher Dauer teilnehmen wollen und welche Monate dort die geeignetsten
sein würden“ gez. Justi
Wir haben unterm 2. Februar 1911 geant wortet, daß wir die beregten Wanderausstellungen sehr
gern in hiesiges Stadtmuseum aufnehmen würden und daß hier die Zeit zwischen dem 15. Juni
und dem 15. Oktober jeden Jahres unseres Erachtens die geeignetste sein würde.
Der Vorstand des Stadtmuse ums OB.
Behufs Ersatz der im Laufe der Zeit so unansehnlich gewordenen Gipsbüsten (des
Oberbürgermeisters von Winter und des Stadtverordnetenvorstehers Th. Bischoff), daß sie in
diesem Zustande füglich nicht länger im Kreuzgange des Stadtmuseums ausgestel lt bleiben
können, sind durch den Photographen Mueller 4 Bl. Aufnahmen dieser und der zum Vergleich
dienlichen Büste des Fürstabtes Carl v. Hohenzollern (von Oliva) zum Gesam[m]tpreise von
Mk 12 angefertigt und am 11. Februar 1911 geliefert worden, um dana ch galvanoplastische
Reproductionen der ersterwähnten 2 Büsten bestellen zu können, wenn der Preis angemessen
erscheint.
[s. 110 ]
[wycinek prasowy ]
Stadtmuseum. Wegen Vorbereitung der Kunstausstellung hiesigen Kunstvereins bleiben die
Sammlungen des Stadtm useums bis auf weiteres geschlossen. Danzig, den 12. Februar 1911.
Der Vorstand.
[obok ] Anzeige am 13. Febr 1911 in No. 74 der Danziger Zeitung, in der Danziger Allgemeinen
Zeitung und in den Danziger Neuesten Nachrichten.
[tekst przekreślony ] Am 4. März 1911 ist uns durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins das
der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde „Das Bettelmädel“ von H.
Angermeyer in Kiste R K.V. 310 zugegangen. Dieses Bild ist unsererseits nebst den sonstigen
hier befindlichen, der g enannten Verbindung gehörigen Werken (Bantzer „Hochzeitsschmaus“,
Hang „Vor dem Angriff“, Kittler „Ich gratuliere“ (Bronzestatuette) und F. Behn „Europa“ am
5. März 1911 dem Kunstverein behufs Aufnahme in dessen große [40.] Kunstausstellung
übergeben.
Am 3. April 1911 sind bei Moritz Stumpff & Sohn hier als den Vertretern der
Württembergischen Metallwarenfabrik, Abteilung für Galvanoplastik, in Geislingen – Steige
auf Grund des vom 30. März d.J. datierten u. an genannte Firma Stumpf adressierten
Kostenansc hlags der Fabrik, nach dem sie die beiden Gipsbüsten L. v. Winter u. Theodor
Bischoff aus unserm Stadtmuseum behufs Herstellung der Modelle empfangen hat, zwei in
Hohlgalvano (ca 3 mm stark) [und mit runden Metallsockeln] anzufertigende Reproductionen
dies er Büsten für den Gesammtpreis von Sechshundert Mark ab Geislingen bestellt worden, die
in 6 Wochen, also Mitte Mai, hergestellt sein sollen. Vgl Liste der Fortgeliehenen Stuecke No.
90/91. [ późniejszy dopisek ] Die Hohlgalvanobüsten sind 16.11 durch Stumpf geliefert worden,
Gesam[m]tpreis incl. Frachten M. 627,50. –
Am 7. April 1911 hat die Witwe des am 11. März 1911 hierselbst verstorbenen Bäckermeisters
Georg Sander aus dessen Nachlas eine messingene Getreidewage nebst Gewichten geschenkt.
Derlei Wagen wa ren noch in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts auch der Danziger
Börse zur Feststellung des Gewichts von einem Scheffel Getreide in holländischen Pfunden im
Gebrauch.
[wycinek prasowy ]
Stadtmuseum. Wegen Vorbereitung der Kunstausstellung hiesigen Kunstvereins bleiben die
Sammlungen des Stadtm useums bis auf weiteres geschlossen. Danzig, den 12. Februar 1911.
Der Vorstand.
[obok ] Anzeige am 13. Febr 1911 in No. 74 der Danziger Zeitung, in der Danziger Allgemeinen
Zeitung und in den Danziger Neuesten Nachrichten.
[tekst przekreślony ] Am 4. März 1911 ist uns durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins das
der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelgemälde „Das Bettelmädel“ von H.
Angermeyer in Kiste R K.V. 310 zugegangen. Dieses Bild ist unsererseits nebst den sonstigen
hier befindlichen, der g enannten Verbindung gehörigen Werken (Bantzer „Hochzeitsschmaus“,
Hang „Vor dem Angriff“, Kittler „Ich gratuliere“ (Bronzestatuette) und F. Behn „Europa“ am
5. März 1911 dem Kunstverein behufs Aufnahme in dessen große [40.] Kunstausstellung
übergeben.
Am 3. April 1911 sind bei Moritz Stumpff & Sohn hier als den Vertretern der
Württembergischen Metallwarenfabrik, Abteilung für Galvanoplastik, in Geislingen – Steige
auf Grund des vom 30. März d.J. datierten u. an genannte Firma Stumpf adressierten
Kostenansc hlags der Fabrik, nach dem sie die beiden Gipsbüsten L. v. Winter u. Theodor
Bischoff aus unserm Stadtmuseum behufs Herstellung der Modelle empfangen hat, zwei in
Hohlgalvano (ca 3 mm stark) [und mit runden Metallsockeln] anzufertigende Reproductionen
dies er Büsten für den Gesammtpreis von Sechshundert Mark ab Geislingen bestellt worden, die
in 6 Wochen, also Mitte Mai, hergestellt sein sollen. Vgl Liste der Fortgeliehenen Stuecke No.
90/91. [ późniejszy dopisek ] Die Hohlgalvanobüsten sind 16.11 durch Stumpf geliefert worden,
Gesam[m]tpreis incl. Frachten M. 627,50. –
Am 7. April 1911 hat die Witwe des am 11. März 1911 hierselbst verstorbenen Bäckermeisters
Georg Sander aus dessen Nachlas eine messingene Getreidewage nebst Gewichten geschenkt.
Derlei Wagen wa ren noch in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts auch der Danziger
Börse zur Feststellung des Gewichts von einem Scheffel Getreide in holländischen Pfunden im
Gebrauch.
[s. 111 ]
[tekst przekreślony ] Am 10. April 1911 ist uns [dem hiesigen Stadtmuseum] durch
Vermittelung hiesigen Kunstvereins eine der Verbindung für historische Kunst gehörige
Bronzestatuette „Tänzerin“ von L. Dasio in Kiste H.K.V. 120 leihweise zugegangen;
verzeichnet als LS. 1915 [ czerwonym atramentem ] Abgeschickt 17/3. 191 2
Für das Stadtmuseum sind den am 15. April 1911 vom Curatorio beschlossenen Geboten gemäß
und durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins aus dessen diesjähriger (40.) Kunstausstellung
6 Werke angekauft worden, nämlich die 5 Oelgemälde:
1. Max Fabian, Berlin, Toilettezimmer der Königin Schloß Paretz, 90/77 cm für Mk 600. –
[dopisek czerwonym atramentem ] Stm 188
2. Adolf Hengeler, Muenchen, Landschaft „im Bayrischen Hochland“, auf Holz, 55/76,
unter Glas [für Mk.] 225. – [dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 189
3. Heinri ch Huebner, Berlin, „Gartensaal im Schloß Paretz, 116/102 [für Mk.] 1200. –
[dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 190
4. Jul. P. Junghanns, Duesseldorf, „Winter -Vormittag“ (Fuhrwerk in Schneelandschaft)
48/90 [für Mk.] 1000. – [dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 191
5. Karl Wendel, Charlottenburg, „Fischerhäuser aus Heiligenhafen“, auf Pappe 50/59 [für
Mk.] 300. – [dopisek czerwonym atramentem ] Stm 192
und die Bronzestatuette „Sämann“, 57 cm hoch,
6. von † Constantin Meunier, Stm II 15 für [Mk.] 775. –
Die 6 Kunstwerke si nd dem Vorstande des Stadtmuseums am 22. April 1911 übergeben
worden.
Durch Vermittelung des HE[rr] Prof. Stryowski sind (auf Grund eines brieflichen Gadderbaum
Bielefeldt Pellaweg 2 26. April 1911 datierten Anerbietens der Frau Pastor Immler) am ¾. Mai
1911 2 auf Leinwand in Oel gemalte Bilder des 1826 zu Danzig geborenen Joh. Christian
Richard Fischer gekauft worden, nämlich
1. Dünenlandschaft, 64/89 ½ cm groß gemalt in Düsseldorf, für Mk 100 und
[dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 193
2. Landschaft bei Laach, bez. R Fischer Danzig, 61/99 resp. 64/103, für M. 200. – Die
Bezahlung soll an die Schwester der Frau Immler Frau Tolksdorf hier im Heil
Geisthospital geschehen.
[dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 194
[tekst przekreślony ] Am 10. April 1911 ist uns [dem hiesigen Stadtmuseum] durch
Vermittelung hiesigen Kunstvereins eine der Verbindung für historische Kunst gehörige
Bronzestatuette „Tänzerin“ von L. Dasio in Kiste H.K.V. 120 leihweise zugegangen;
verzeichnet als LS. 1915 [ czerwonym atramentem ] Abgeschickt 17/3. 191 2
Für das Stadtmuseum sind den am 15. April 1911 vom Curatorio beschlossenen Geboten gemäß
und durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins aus dessen diesjähriger (40.) Kunstausstellung
6 Werke angekauft worden, nämlich die 5 Oelgemälde:
1. Max Fabian, Berlin, Toilettezimmer der Königin Schloß Paretz, 90/77 cm für Mk 600. –
[dopisek czerwonym atramentem ] Stm 188
2. Adolf Hengeler, Muenchen, Landschaft „im Bayrischen Hochland“, auf Holz, 55/76,
unter Glas [für Mk.] 225. – [dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 189
3. Heinri ch Huebner, Berlin, „Gartensaal im Schloß Paretz, 116/102 [für Mk.] 1200. –
[dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 190
4. Jul. P. Junghanns, Duesseldorf, „Winter -Vormittag“ (Fuhrwerk in Schneelandschaft)
48/90 [für Mk.] 1000. – [dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 191
5. Karl Wendel, Charlottenburg, „Fischerhäuser aus Heiligenhafen“, auf Pappe 50/59 [für
Mk.] 300. – [dopisek czerwonym atramentem ] Stm 192
und die Bronzestatuette „Sämann“, 57 cm hoch,
6. von † Constantin Meunier, Stm II 15 für [Mk.] 775. –
Die 6 Kunstwerke si nd dem Vorstande des Stadtmuseums am 22. April 1911 übergeben
worden.
Durch Vermittelung des HE[rr] Prof. Stryowski sind (auf Grund eines brieflichen Gadderbaum
Bielefeldt Pellaweg 2 26. April 1911 datierten Anerbietens der Frau Pastor Immler) am ¾. Mai
1911 2 auf Leinwand in Oel gemalte Bilder des 1826 zu Danzig geborenen Joh. Christian
Richard Fischer gekauft worden, nämlich
1. Dünenlandschaft, 64/89 ½ cm groß gemalt in Düsseldorf, für Mk 100 und
[dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 193
2. Landschaft bei Laach, bez. R Fischer Danzig, 61/99 resp. 64/103, für M. 200. – Die
Bezahlung soll an die Schwester der Frau Immler Frau Tolksdorf hier im Heil
Geisthospital geschehen.
[dopisek czerwonym atramentem ] Stm. 194
[s. 112 ]
[tekst przekreślony ] Am 8. Mai 1911 ha t die städtische Bauverwaltung hier behufs
Uebersendung zur Ausstellung in Posen drei Kisten aus dem Stadtmuseum abholen lassen,
enthaltend:
Stm. 181 : Oelgemälde „Der Hafenkanal in Neufahrwasser“ von Arthur Bendrat; in Kiste
LD II
Kabrunsche Galerie 258: Oelgemälde „Intérieur im Hause Uphagen, rot“ von August v.
Brandis; in Kiste AM. 10
Privateigentum von Herrn Dr. P. Damme: Bronzebüste des Herrn Geheimen Kommerzienrat
Richard Damme, 1910/11, von Stanislaus Cauer; in Kiste M&P. 9259.
Den Teil nehmern am Städtetage sollen auf Anordnung des hiesigen Magistrats (J. No. I,1.
2070/11 vom 6. Mai 1911) Die Sammlungen im Stadtmuseum am 31. Juli und 1. August 1911
vormittags von 8 Uhr ab unentgeltlich zugängig sein.
Am 6. Mai 1911 ist dem Stadtmuseum als Vermächtnis des neulich verstorbenen Herrn Theodor
Wilda, Malermeisters zu Danzig, durch Herrn Prof. Stryowski zugegangen: eine
Bleistiftzeichnung auf weiß. Papier 10 ½, 8 ½. (Unter Glas gerahmt) Selbstbildnis des Theater -
und Dekorationsmalers Karl Mi chael Gregorovius zu Danzig , † 1851 (oder 1852?)
Das Kontor von Max Hagendorff, Generalagentur der „Thuringia“, Versicherungsgesellschaft
zu Erfurt, befindet sich jetzt Heil. Geistgasse No. 87/89 zu Danzig.
[wycinek prasowy ]
Stadtmuseum. Die Sammlungen i m Stadtmuseum sind bis auf weiteres an Sonn - und Feiertagen
sowie am Mittwoch und Donnerstag in den Mittagsstunden von 11 bis 2 Uhr unentgeltlich zu
besuchen. Danzig, den 12. Mai 1911. Der Vorstand
[wycinek prasowy ]
Stadtmuseum. Nachdem die auf und seit d er letzten Kunstausstellung erworbenen Werke der
Gemäldegalerie eingereiht sind, was eine teilweise Umhängung der Galeriebilder erforderlich
machte, sind die Sammlungen im Stadtmuseum unentgeltlich nun wieder an Sonn - und
Feiertagen, sowie am Mittwoch und am Donnerstag während der Mittagstunden von 11 bis 2
Uhr zu besuchen.
[poniżej ] Am 12 Mai 1922 in der Danziger Zeitg, den Danziger Neuesten Nachrichten und der
Danziger Allg. Zeitung veröffentlicht.
[tekst przekreślony ] Am 8. Mai 1911 ha t die städtische Bauverwaltung hier behufs
Uebersendung zur Ausstellung in Posen drei Kisten aus dem Stadtmuseum abholen lassen,
enthaltend:
Stm. 181 : Oelgemälde „Der Hafenkanal in Neufahrwasser“ von Arthur Bendrat; in Kiste
LD II
Kabrunsche Galerie 258: Oelgemälde „Intérieur im Hause Uphagen, rot“ von August v.
Brandis; in Kiste AM. 10
Privateigentum von Herrn Dr. P. Damme: Bronzebüste des Herrn Geheimen Kommerzienrat
Richard Damme, 1910/11, von Stanislaus Cauer; in Kiste M&P. 9259.
Den Teil nehmern am Städtetage sollen auf Anordnung des hiesigen Magistrats (J. No. I,1.
2070/11 vom 6. Mai 1911) Die Sammlungen im Stadtmuseum am 31. Juli und 1. August 1911
vormittags von 8 Uhr ab unentgeltlich zugängig sein.
Am 6. Mai 1911 ist dem Stadtmuseum als Vermächtnis des neulich verstorbenen Herrn Theodor
Wilda, Malermeisters zu Danzig, durch Herrn Prof. Stryowski zugegangen: eine
Bleistiftzeichnung auf weiß. Papier 10 ½, 8 ½. (Unter Glas gerahmt) Selbstbildnis des Theater -
und Dekorationsmalers Karl Mi chael Gregorovius zu Danzig , † 1851 (oder 1852?)
Das Kontor von Max Hagendorff, Generalagentur der „Thuringia“, Versicherungsgesellschaft
zu Erfurt, befindet sich jetzt Heil. Geistgasse No. 87/89 zu Danzig.
[wycinek prasowy ]
Stadtmuseum. Die Sammlungen i m Stadtmuseum sind bis auf weiteres an Sonn - und Feiertagen
sowie am Mittwoch und Donnerstag in den Mittagsstunden von 11 bis 2 Uhr unentgeltlich zu
besuchen. Danzig, den 12. Mai 1911. Der Vorstand
[wycinek prasowy ]
Stadtmuseum. Nachdem die auf und seit d er letzten Kunstausstellung erworbenen Werke der
Gemäldegalerie eingereiht sind, was eine teilweise Umhängung der Galeriebilder erforderlich
machte, sind die Sammlungen im Stadtmuseum unentgeltlich nun wieder an Sonn - und
Feiertagen, sowie am Mittwoch und am Donnerstag während der Mittagstunden von 11 bis 2
Uhr zu besuchen.
[poniżej ] Am 12 Mai 1922 in der Danziger Zeitg, den Danziger Neuesten Nachrichten und der
Danziger Allg. Zeitung veröffentlicht.
[s. 113 ]
Danzg. Neueste Nachrichten No. 112 vom 13. Mai 1911:
[wycinek prasowy ]
* Das Stadtwappen dürfen Gewerbetreibende auf Firmenschildern, Etiketten, Briefbogen ohne
Genehmigung der Stadt nicht führen. Die Städte sind nach geltenden Recht wappenfähig und
berechtigt, das durch althergebrachte Annahme oder d urch eine spätere landesherrliche
Verleihung eingeführte Wappen zu führen. Die Stadtwappen werden geschützt durch das
Reichsgesetz vom 12. Mai 1894, wonach derartige Wappen in die Zeichenrolle nicht
eingetragen werden dürfen, ebenso im § 12 BGB. und § 826 daselbst. Durch wiederholte
Gerichtsentscheidungen ist die unberechtigte Führung eines Stadtwappens als eine
beabsichtigte Täuschung des Publikums, Verwechslung mit einer Einrichtung und
Unternehmung der Stadtgemeinde, als eine Schädigung der Stadt und als gegen die guten Sitten
verstoßend anerkannt.
Laut seinen an den Magistrat gerichteten Schreiben vom 20. August 1910 und 25. Febr. 1911
hat der Herr Oberleutnant a.D. von Karger (zuletzt in Frankfurt a/O. Grünerweg 2/3) der
Stadtgemeinde Danzig für ihre Museumssammlungen gestiftet:
I.
1. Wappenbrief, deutsch – für Eberhard von Ferber, 1515
2. [Wappenbrief] lateinisch [für Eberhard von Ferber, 1515]
3. eine ovale (4 cm hohe 5 cm breite) Messingplatte mit dem v. Ferberschen Wappen auf
beiden Seiten sehr tief eingeschnitten
4. eine Hausmarke in Messing für Konstantin Ferber 1673,
5. ein Petschaft mit Wappen „v. Ferber“, Steil = 9 cm.
6. ein [Petschaft] mit Allianzwappen „v. Ferber – Schmidt“.
7. ein Siegel(stein) mit 3 Flächen drehbar, zweimal „v. Ferber“.
8. ein Dominos piel, 21 Steine aus Perlmutter (Mitte des 18. Jahrhunderts, in der Familie
v. Ferber gebraucht).
II. Schriftstücke:
Constantin Ferber, Bürgermeister, geb. 9. July 1520, † 15/2. 1588:
1. Schreiben betr. Ansprüche an das Hospital anno 1551.
2. [Schreiben betr. Ans prüche an das Hospital] 23. Febr. 1555
Constantin Ferber, Schöppe, geb. 9. Dez. 1551, † 7/10. 1623:
3. Empfangsbescheinigung über Pachtzins betr. Nobel 15/9. 1590
4. Empfangsbescheinigung über Pachtzins betr. Nobel anno 1596
Johann Ephraim Schmidt [der Urgroßvat er des Herrn Oberstleut. v. Karger mütterlicherseits]:
4. Leumunds -Zeugnis 23. Aug. 1784.
6 a b, zwei Zeugnisse der Universität Erlangen vom 10. und 16. Sept. 1784
9. Eidesprotokoll als Kaufmann 6. Sept. 1787.
11. Vivat -Band zur Hochzeit am 10. Juni 1788 mit der „letzten Ferber“ Florentina
Konstantia.
15. Vivat -Band zum Geburtstag 20. Sept. 1810
Danzg. Neueste Nachrichten No. 112 vom 13. Mai 1911:
[wycinek prasowy ]
* Das Stadtwappen dürfen Gewerbetreibende auf Firmenschildern, Etiketten, Briefbogen ohne
Genehmigung der Stadt nicht führen. Die Städte sind nach geltenden Recht wappenfähig und
berechtigt, das durch althergebrachte Annahme oder d urch eine spätere landesherrliche
Verleihung eingeführte Wappen zu führen. Die Stadtwappen werden geschützt durch das
Reichsgesetz vom 12. Mai 1894, wonach derartige Wappen in die Zeichenrolle nicht
eingetragen werden dürfen, ebenso im § 12 BGB. und § 826 daselbst. Durch wiederholte
Gerichtsentscheidungen ist die unberechtigte Führung eines Stadtwappens als eine
beabsichtigte Täuschung des Publikums, Verwechslung mit einer Einrichtung und
Unternehmung der Stadtgemeinde, als eine Schädigung der Stadt und als gegen die guten Sitten
verstoßend anerkannt.
Laut seinen an den Magistrat gerichteten Schreiben vom 20. August 1910 und 25. Febr. 1911
hat der Herr Oberleutnant a.D. von Karger (zuletzt in Frankfurt a/O. Grünerweg 2/3) der
Stadtgemeinde Danzig für ihre Museumssammlungen gestiftet:
I.
1. Wappenbrief, deutsch – für Eberhard von Ferber, 1515
2. [Wappenbrief] lateinisch [für Eberhard von Ferber, 1515]
3. eine ovale (4 cm hohe 5 cm breite) Messingplatte mit dem v. Ferberschen Wappen auf
beiden Seiten sehr tief eingeschnitten
4. eine Hausmarke in Messing für Konstantin Ferber 1673,
5. ein Petschaft mit Wappen „v. Ferber“, Steil = 9 cm.
6. ein [Petschaft] mit Allianzwappen „v. Ferber – Schmidt“.
7. ein Siegel(stein) mit 3 Flächen drehbar, zweimal „v. Ferber“.
8. ein Dominos piel, 21 Steine aus Perlmutter (Mitte des 18. Jahrhunderts, in der Familie
v. Ferber gebraucht).
II. Schriftstücke:
Constantin Ferber, Bürgermeister, geb. 9. July 1520, † 15/2. 1588:
1. Schreiben betr. Ansprüche an das Hospital anno 1551.
2. [Schreiben betr. Ans prüche an das Hospital] 23. Febr. 1555
Constantin Ferber, Schöppe, geb. 9. Dez. 1551, † 7/10. 1623:
3. Empfangsbescheinigung über Pachtzins betr. Nobel 15/9. 1590
4. Empfangsbescheinigung über Pachtzins betr. Nobel anno 1596
Johann Ephraim Schmidt [der Urgroßvat er des Herrn Oberstleut. v. Karger mütterlicherseits]:
4. Leumunds -Zeugnis 23. Aug. 1784.
6 a b, zwei Zeugnisse der Universität Erlangen vom 10. und 16. Sept. 1784
9. Eidesprotokoll als Kaufmann 6. Sept. 1787.
11. Vivat -Band zur Hochzeit am 10. Juni 1788 mit der „letzten Ferber“ Florentina
Konstantia.
15. Vivat -Band zum Geburtstag 20. Sept. 1810
[s. 114 ]
noch II. Ernst Wilhelm Schmidt:
5 a. Vivat -Band zur Hochzeit 19. Mai 1829
5 b. [Vivat -Band zur Hochzeit] desgl.
10. [Vivat -Band zur] Silber -Hochzeit 19. Mai 1854.
Grundriß und Befestigungen von Danzig:
54. die Niederstadt 1783. 55. Die Vorstadt 1783. 56 Speicher 1780
57. Rechtstadt 1780. 58. Altstadt 1780. 59. Hagelsberg
60. Bischofsberg. 61. Mottlau -Bastion 1784. 62. Leges Tor 1784
63. Ochs -Bastion 1784. 64. Ehemalige Festung „Weichselmünde“ 1805
65. Gewesene „Kalk -Schanzen“ 1779. 66. Danziger Schell -Mühle 1792
9. Brief Sr. Maj. Friedrich Wilhelm III. Potsdam, den 4. Mai 1798 (an den Anfertiger von 54 –
66):
(er zeichnet „Schmidt, C.“ Jahreszahl). –
[tekst przekreślony ] Als Werke oder Abbildungen von Werken des Bildhauers Wilhelm Gross
in Rom (Lungotevere die Mellini 31.32) sind dem Stadtmuseum am 9. Mai 1911 vom hiesigen
Kunstverein zur Aufbewahrung und Verfügung des Künstlers in 5 Kis ten übergeben worden:
LS. 1916 Kiste W.G 106 „Diskuswerfer“, Bronzestatue, M. 4000 –
[LS.] 1917 [Kiste W.G] 107 „Die Badende“, Gipsstatuette, M. 300 –
[LS.] 1918 [Kiste] BK 452 „Porträt Hettner“, Bronzebüste, M. 1000. –
[LS.] 1919 „Junge Enten“, kleine Bron zegruppe, M 125. –
[LS.] 1920 „Der Wasserschöpfer“, Bronzestatuette, M. 650. –
[LS.] 1921 „Brautente“, Bronzedose, M. 30. –
[LS.] 1922 [Kiste] W.G., sieben Zeichnungen und eine Photographie.
[LS.] 1923 [Kiste] W.G. 2 sechs Zeichnungen.
[dopisek czerwonym atramentem ] Abgesichckt 31/7. 1911 an das Kaiser -Friedrich -Museum in
Posen.
Mit Brief vom 3. Mai 1911 angezeigt sind dem Stadtmuseum hierselbst von Herrn
Oberstleutnant a.D. von Karger in Frankfurt a/O. als Geschenke zugegangen:
1. ein Tagebuch von Joannes Ernestus Schmidt „Meine Reisen anno 1757“. (Seite 7
[Ziffern von der Hand des Herrn v. Karger] 8. Zeile: 1764, 20 Sept. Geburt des „Joannes
Ephraim“ älterer Sohn.
noch II. Ernst Wilhelm Schmidt:
5 a. Vivat -Band zur Hochzeit 19. Mai 1829
5 b. [Vivat -Band zur Hochzeit] desgl.
10. [Vivat -Band zur] Silber -Hochzeit 19. Mai 1854.
Grundriß und Befestigungen von Danzig:
54. die Niederstadt 1783. 55. Die Vorstadt 1783. 56 Speicher 1780
57. Rechtstadt 1780. 58. Altstadt 1780. 59. Hagelsberg
60. Bischofsberg. 61. Mottlau -Bastion 1784. 62. Leges Tor 1784
63. Ochs -Bastion 1784. 64. Ehemalige Festung „Weichselmünde“ 1805
65. Gewesene „Kalk -Schanzen“ 1779. 66. Danziger Schell -Mühle 1792
9. Brief Sr. Maj. Friedrich Wilhelm III. Potsdam, den 4. Mai 1798 (an den Anfertiger von 54 –
66):
(er zeichnet „Schmidt, C.“ Jahreszahl). –
[tekst przekreślony ] Als Werke oder Abbildungen von Werken des Bildhauers Wilhelm Gross
in Rom (Lungotevere die Mellini 31.32) sind dem Stadtmuseum am 9. Mai 1911 vom hiesigen
Kunstverein zur Aufbewahrung und Verfügung des Künstlers in 5 Kis ten übergeben worden:
LS. 1916 Kiste W.G 106 „Diskuswerfer“, Bronzestatue, M. 4000 –
[LS.] 1917 [Kiste W.G] 107 „Die Badende“, Gipsstatuette, M. 300 –
[LS.] 1918 [Kiste] BK 452 „Porträt Hettner“, Bronzebüste, M. 1000. –
[LS.] 1919 „Junge Enten“, kleine Bron zegruppe, M 125. –
[LS.] 1920 „Der Wasserschöpfer“, Bronzestatuette, M. 650. –
[LS.] 1921 „Brautente“, Bronzedose, M. 30. –
[LS.] 1922 [Kiste] W.G., sieben Zeichnungen und eine Photographie.
[LS.] 1923 [Kiste] W.G. 2 sechs Zeichnungen.
[dopisek czerwonym atramentem ] Abgesichckt 31/7. 1911 an das Kaiser -Friedrich -Museum in
Posen.
Mit Brief vom 3. Mai 1911 angezeigt sind dem Stadtmuseum hierselbst von Herrn
Oberstleutnant a.D. von Karger in Frankfurt a/O. als Geschenke zugegangen:
1. ein Tagebuch von Joannes Ernestus Schmidt „Meine Reisen anno 1757“. (Seite 7
[Ziffern von der Hand des Herrn v. Karger] 8. Zeile: 1764, 20 Sept. Geburt des „Joannes
Ephraim“ älterer Sohn.
[s. 115 ]
14. Zeile: 1765, 24. Oct. „Benjamin Ernestus“ jüngerer Sohn.
Seite 9. 178 8, 10. Juni. Hochzeit des älteren Sohnes mit Florentine Costantia Ferber.
Seite 119 –171 Ernste und spaßhafte Zeichnungen).
2. Eine Messingdose, graviert EBS 1740. (ähnliche habe ich gesehen mit Andenken
Leuthen. Rossbach. v. K.)
3. Ein Reisemesser (Brot - u. Obs t) in perlmutter u. silberner Schale mit 2 Klingen – einer
silbernen u. einer stählernen –
4. Ein Buch: Project des Corporis juris Fridericiani. Anno 1750.
Am 20. Mai 1911 ist eine P.G.M. 3786 bezeichnete große hölzerne Truhe aus dem Westprß
Kunstgewerbemuse um in das Stadtmuseum geliehen un im Raum der Pieta Michelangelo’s
(Gipsabguß) aufgestellt worden: LS. 1924.
Den S. 105/106 oben verzeichneten Sachen haben die Herren Kirsch u. Gen. laut Schreiben d.d.
Danzig Langgarten 97/99 21. Januar 1911 (Tagebuch No. 1438/10) die Innungslade der
hiesigen Bauwerkmeister -Innung (einen eisernen Kasten mit Schlüssel) hinzugefügt.
Eingetragen in das Leihgaben -Register unter L.S. 1914. –
Am 8. Juni 1911 sind durch die hiesige Firma Moritz Stumpf & Sohn die am 3. April d.J.
bestellten 2 Hohlgalvanos der Siemeringschen Büsten Th. Bischoff † 1879 und Leopold v.
Winter † 1893 geliefert und zunächst im Rathause aufgestellt worden; die beiden betr.
Gipsbüsten sind von Geislingen zurückgelangt im Juli 1911.
Am 13. Juni 1911 ist de m Westprß. Provinzial -Kunstgewerbemuseum der kürzlich
verstorbenen Hospitalitin Frl Elisabeth Britall (hier Langgarten 89/90 wohnhaft gewesen) auf
deren letztwillige Verfügung ein massiv mahagoni vierbeiniger Tisch mit 2 halbrunden
Klappen zugegangen; beri chtigt infolge Schreibens von Dr. Weinling de dato Langfuhr, 18. Juli
1911. – OB.
14. Zeile: 1765, 24. Oct. „Benjamin Ernestus“ jüngerer Sohn.
Seite 9. 178 8, 10. Juni. Hochzeit des älteren Sohnes mit Florentine Costantia Ferber.
Seite 119 –171 Ernste und spaßhafte Zeichnungen).
2. Eine Messingdose, graviert EBS 1740. (ähnliche habe ich gesehen mit Andenken
Leuthen. Rossbach. v. K.)
3. Ein Reisemesser (Brot - u. Obs t) in perlmutter u. silberner Schale mit 2 Klingen – einer
silbernen u. einer stählernen –
4. Ein Buch: Project des Corporis juris Fridericiani. Anno 1750.
Am 20. Mai 1911 ist eine P.G.M. 3786 bezeichnete große hölzerne Truhe aus dem Westprß
Kunstgewerbemuse um in das Stadtmuseum geliehen un im Raum der Pieta Michelangelo’s
(Gipsabguß) aufgestellt worden: LS. 1924.
Den S. 105/106 oben verzeichneten Sachen haben die Herren Kirsch u. Gen. laut Schreiben d.d.
Danzig Langgarten 97/99 21. Januar 1911 (Tagebuch No. 1438/10) die Innungslade der
hiesigen Bauwerkmeister -Innung (einen eisernen Kasten mit Schlüssel) hinzugefügt.
Eingetragen in das Leihgaben -Register unter L.S. 1914. –
Am 8. Juni 1911 sind durch die hiesige Firma Moritz Stumpf & Sohn die am 3. April d.J.
bestellten 2 Hohlgalvanos der Siemeringschen Büsten Th. Bischoff † 1879 und Leopold v.
Winter † 1893 geliefert und zunächst im Rathause aufgestellt worden; die beiden betr.
Gipsbüsten sind von Geislingen zurückgelangt im Juli 1911.
Am 13. Juni 1911 ist de m Westprß. Provinzial -Kunstgewerbemuseum der kürzlich
verstorbenen Hospitalitin Frl Elisabeth Britall (hier Langgarten 89/90 wohnhaft gewesen) auf
deren letztwillige Verfügung ein massiv mahagoni vierbeiniger Tisch mit 2 halbrunden
Klappen zugegangen; beri chtigt infolge Schreibens von Dr. Weinling de dato Langfuhr, 18. Juli
1911. – OB.
[s. 116 ]
[tekst przekreślony ] Von Gemälden des HE[rr] Hermann Hendrich (z.Zt. in Mittelschreiberhau
im Riesengebirge) sind dem Stadtmuseum zu einer Sonderausstellung aus Altenburg in Sachsen
zugegangen und in Gegenwart des HE[rr] Prof. Stryowski durch den mitunterzeichneten
Tischlermeister B. Lindnau ausgepackt worden:
4.) aus Kiste TABK 299 Die Erweckung der Brunhilde [M.] 2000.
6.) siehe unten [TAB K 299] Schattenzug der Mannen
mit Siegfrieds Leiche [M.] 1500.
2.) TABK 298. Der Drachen Kampf [M.] 2000.
1.) [TABK 298] Waldweben [M.] 1500.
3.) TABK 295. Die schlafende Brunhilde [M.] 1000.
9.) [TABK 295] Kundry in Klingsors Schloß [M.] 800.
5.) TABK 297. Sterbender Siegfried. [M.] 700.
10.) TABK 290. Die Gralsburg [M.] 700.
8.) [TABK 290] Klingsors Zauberschloß [M.] 800.
17.) H.H. 30 Hazlandschaft [M.] 150.
12.) [H.H. 30] Irrlichtertanz (Walpurgislandschaft) [M.] 300.
13.) E u. S. 431. Hexenfahrt [M.] 300.
11.) [E u. S. 431] Die traurige Weise [M.] 300.
7.) T.A.B.K. 293. Siegfried -Idyll [M.] 700.
14.) TABK. 294. Das Grab v. Tristan u. Isolde [M.] 600.
16.) TABK 292 Freyas Garten (Pastell) [M.] 250.
15.) [TABK 292] Siegfried unter der Linde [M.] 500.
Den 15. Juni 1911.
W. Stryowski. Lindnau
[dopisek czerwonym atramentem ] No. 4, 2, 1, 3, 9, 5, 10, 8, 17, 12, 13, 11, 7, 14, 16, 15
abgeschickt 2/8. 11 an Fischer -Thorer in Leipzig.
[dopisek w poprzek tekstu ] Bilder unversehrt, Rahmen sämtlich beschädigt, Kisten zum Teil
vernagelt.
[tekst przekreślony ] Der vorstehend zu No. 6 genannte „Schattenzug der Mannen mit Siegfrieds
Leiche“ ist auf briefl. Anordnung des Herrn Hermann Hendrich am 10 Juli 1911 an Carl
Giessel, Hof -Kunsthandlung in Bayreuth, abgesendet worden in einer diesseits geliehenen
Kiste V.B.K. 4795 mit dem Ersuchen um Rückgabe der Kiste
Von Herrn Oberleutnant a.D. von Karger in Frankfurt a/O. (Grüner Weg 2/3) brieflich unterm
3. Mai / 8. J uli 1911 „der Stadtgemeinde Danzig
[tekst przekreślony ] Von Gemälden des HE[rr] Hermann Hendrich (z.Zt. in Mittelschreiberhau
im Riesengebirge) sind dem Stadtmuseum zu einer Sonderausstellung aus Altenburg in Sachsen
zugegangen und in Gegenwart des HE[rr] Prof. Stryowski durch den mitunterzeichneten
Tischlermeister B. Lindnau ausgepackt worden:
4.) aus Kiste TABK 299 Die Erweckung der Brunhilde [M.] 2000.
6.) siehe unten [TAB K 299] Schattenzug der Mannen
mit Siegfrieds Leiche [M.] 1500.
2.) TABK 298. Der Drachen Kampf [M.] 2000.
1.) [TABK 298] Waldweben [M.] 1500.
3.) TABK 295. Die schlafende Brunhilde [M.] 1000.
9.) [TABK 295] Kundry in Klingsors Schloß [M.] 800.
5.) TABK 297. Sterbender Siegfried. [M.] 700.
10.) TABK 290. Die Gralsburg [M.] 700.
8.) [TABK 290] Klingsors Zauberschloß [M.] 800.
17.) H.H. 30 Hazlandschaft [M.] 150.
12.) [H.H. 30] Irrlichtertanz (Walpurgislandschaft) [M.] 300.
13.) E u. S. 431. Hexenfahrt [M.] 300.
11.) [E u. S. 431] Die traurige Weise [M.] 300.
7.) T.A.B.K. 293. Siegfried -Idyll [M.] 700.
14.) TABK. 294. Das Grab v. Tristan u. Isolde [M.] 600.
16.) TABK 292 Freyas Garten (Pastell) [M.] 250.
15.) [TABK 292] Siegfried unter der Linde [M.] 500.
Den 15. Juni 1911.
W. Stryowski. Lindnau
[dopisek czerwonym atramentem ] No. 4, 2, 1, 3, 9, 5, 10, 8, 17, 12, 13, 11, 7, 14, 16, 15
abgeschickt 2/8. 11 an Fischer -Thorer in Leipzig.
[dopisek w poprzek tekstu ] Bilder unversehrt, Rahmen sämtlich beschädigt, Kisten zum Teil
vernagelt.
[tekst przekreślony ] Der vorstehend zu No. 6 genannte „Schattenzug der Mannen mit Siegfrieds
Leiche“ ist auf briefl. Anordnung des Herrn Hermann Hendrich am 10 Juli 1911 an Carl
Giessel, Hof -Kunsthandlung in Bayreuth, abgesendet worden in einer diesseits geliehenen
Kiste V.B.K. 4795 mit dem Ersuchen um Rückgabe der Kiste
Von Herrn Oberleutnant a.D. von Karger in Frankfurt a/O. (Grüner Weg 2/3) brieflich unterm
3. Mai / 8. J uli 1911 „der Stadtgemeinde Danzig
[s. 117 ]
für deren Museum als unanfechtbares Eigentum“ gestiftet sind am 13. Juli 1911 in das
Stadtmuseum gelangt:
A. Zehn Spontons (sämtlich gezeichnet F.v.K. und unterhalb dieser Gravierung
Jahreszahlen z.B. 1786/1806, was die Gebrauchszeit des Spontons bezeichnet; __ / 1756
bedeutet das Jahr, in welchem der Sponton außer Gebrauch gesetzt wurde, während das
Jahr der Ingebrauchnahme unbekannt ist).
B. Ausrüstung des Fortmeisters und Majors Friedrich v. Karger, des 1817 als Oberförster
in Koronowa angestellten, 1829 als Forstmeister nach Danzig versetzten Großvaters des
Herrn Oberleutnant a.D. v.K.
2 goldne Achselstücke, raupenartig.
1 [goldne] Bandolier
1 Hirschfänger
1 Büchse mit Feuersteinschloß (vom Büchsenmacher Morgenroth in Gernrode).
1 Schrotflinte, zweiläufig.
1 Denkmünze 1813/14
1 Festschrift: Das Fest der Freiwilligen in Danzig, 3. Febr. 1838.
2 Pistolen, glatt.
2 Tabacksbeutel, mit Perlen gestickt
2 Holzbuchsen (am schwarzgefärbten Ende für Pu lver, am gelben Ende für Schrot)
2 metallene Pulverflaschen.
[Abschrift der Briefe und Kopie der Zeichnung der Spontons nebst Erläuterung befindet sich
bei den gestifteten Sachen].
Am 17. Juli 1911 sind von Julius Sauer 10 Block à 40 Stück gelbe Museums E inlaßkarten à 50
₰ geliefert worden.
Wie vom Magistrat verfügt worden ist (s. oben S. 112) soll der Besuch der Sammlungen im
Stadtmuseum den Teilnehmern des Städtetags und ihren Angehörigen am 21. Juli und 1. August
d.J. von morgens 8 Uhr ab frei stehen; demnach werden die Aufseher an diesen beiden Tagen
bis 2 Uhr
für deren Museum als unanfechtbares Eigentum“ gestiftet sind am 13. Juli 1911 in das
Stadtmuseum gelangt:
A. Zehn Spontons (sämtlich gezeichnet F.v.K. und unterhalb dieser Gravierung
Jahreszahlen z.B. 1786/1806, was die Gebrauchszeit des Spontons bezeichnet; __ / 1756
bedeutet das Jahr, in welchem der Sponton außer Gebrauch gesetzt wurde, während das
Jahr der Ingebrauchnahme unbekannt ist).
B. Ausrüstung des Fortmeisters und Majors Friedrich v. Karger, des 1817 als Oberförster
in Koronowa angestellten, 1829 als Forstmeister nach Danzig versetzten Großvaters des
Herrn Oberleutnant a.D. v.K.
2 goldne Achselstücke, raupenartig.
1 [goldne] Bandolier
1 Hirschfänger
1 Büchse mit Feuersteinschloß (vom Büchsenmacher Morgenroth in Gernrode).
1 Schrotflinte, zweiläufig.
1 Denkmünze 1813/14
1 Festschrift: Das Fest der Freiwilligen in Danzig, 3. Febr. 1838.
2 Pistolen, glatt.
2 Tabacksbeutel, mit Perlen gestickt
2 Holzbuchsen (am schwarzgefärbten Ende für Pu lver, am gelben Ende für Schrot)
2 metallene Pulverflaschen.
[Abschrift der Briefe und Kopie der Zeichnung der Spontons nebst Erläuterung befindet sich
bei den gestifteten Sachen].
Am 17. Juli 1911 sind von Julius Sauer 10 Block à 40 Stück gelbe Museums E inlaßkarten à 50
₰ geliefert worden.
Wie vom Magistrat verfügt worden ist (s. oben S. 112) soll der Besuch der Sammlungen im
Stadtmuseum den Teilnehmern des Städtetags und ihren Angehörigen am 21. Juli und 1. August
d.J. von morgens 8 Uhr ab frei stehen; demnach werden die Aufseher an diesen beiden Tagen
bis 2 Uhr
[s. 118 ]
mittags Dienst tun müssen, nachmittags aber etwaigen Gästen des Städtetags, die sich als solche
ausweisen, das Museum unentgeltlich geöffnet werden, die Beaufsichtigung jedoch nur durch
den Hauswart geschehen.
[tekst przekreślony ] Dem aus Frankfurt a/M hierher verzogenen Kunstformer Friedrich Grebe
[z.Zt. Röpergasse 2/III] ist am 28. Juli 1911 die Reinigung der Gipsabgüsse im Stadtmuseum
für den Gesammtbetrag von Zweihundert Mark anvertr aut worden, die Arbeit soll binnen 5
Wochen, also etwa Ende August cr. Beendet sein; der Betrag ist wegen hinzugekommener
Reparaturen auf M. 220 erhöht u. bis 23/9. 11 gezahlt worden. –
[tekst przekreślony ] Die oben S. 114 verzeichneten Werke resp. Abbildu ngen von Werken des
Bildhauers W. Gross sind auf dessen Veranlassung am 31. Juli 1911 an das Kaiser Friedrich -
Museum in Posen abgeschickt worden.
[tekst przekreślony ] Am 1. August 1911 sind bei Tischlermeister Lindnau hier 3 Schaukästen
aus 1 Zoll starkem Eichenholz und mit geschliffener Glasscheibe im Deckel für das
Stadtmuseum (behufs Aufnahme der von Oberleut. a. D. v. Karger gestifteten Urkunden u. dgl.)
bestellt worden und zwar
2 Kästen, im Lichten 12 cm hoch und jeder ebenso stark 50 cm breit und sta rk 75 cm lang 75
cm lang [bezeichnet 71 und 72], sowie
1 Kasten, im Lichten gleichfalls 12 cm hoch, aber stark 75 cm breit und stark 120 cm lang,
bezeichnet 70.
Jeder Kasten soll 2 Schlösser erhalten, die sämtlichen Schlüssel aber einander gleich sein.
[tekst przekreślony ] Die oben Seite 11 zu 1/5 und 7/17 verzeichneten Gemälde von Hermann
Hendrich sind auf dessen Anordnung unter Beifügung der uns nebenher zugegangenen 5
Exemplare der Drucksache „Der Hendrichsaal in Kiel“ am 2. August 1911 an Fisc her -Thorer,
Hofkunsthandlung in Leipzig, Galerie del Vecchio als Eisenbahnfrachtgut fr. abgeschickt
worden.
mittags Dienst tun müssen, nachmittags aber etwaigen Gästen des Städtetags, die sich als solche
ausweisen, das Museum unentgeltlich geöffnet werden, die Beaufsichtigung jedoch nur durch
den Hauswart geschehen.
[tekst przekreślony ] Dem aus Frankfurt a/M hierher verzogenen Kunstformer Friedrich Grebe
[z.Zt. Röpergasse 2/III] ist am 28. Juli 1911 die Reinigung der Gipsabgüsse im Stadtmuseum
für den Gesammtbetrag von Zweihundert Mark anvertr aut worden, die Arbeit soll binnen 5
Wochen, also etwa Ende August cr. Beendet sein; der Betrag ist wegen hinzugekommener
Reparaturen auf M. 220 erhöht u. bis 23/9. 11 gezahlt worden. –
[tekst przekreślony ] Die oben S. 114 verzeichneten Werke resp. Abbildu ngen von Werken des
Bildhauers W. Gross sind auf dessen Veranlassung am 31. Juli 1911 an das Kaiser Friedrich -
Museum in Posen abgeschickt worden.
[tekst przekreślony ] Am 1. August 1911 sind bei Tischlermeister Lindnau hier 3 Schaukästen
aus 1 Zoll starkem Eichenholz und mit geschliffener Glasscheibe im Deckel für das
Stadtmuseum (behufs Aufnahme der von Oberleut. a. D. v. Karger gestifteten Urkunden u. dgl.)
bestellt worden und zwar
2 Kästen, im Lichten 12 cm hoch und jeder ebenso stark 50 cm breit und sta rk 75 cm lang 75
cm lang [bezeichnet 71 und 72], sowie
1 Kasten, im Lichten gleichfalls 12 cm hoch, aber stark 75 cm breit und stark 120 cm lang,
bezeichnet 70.
Jeder Kasten soll 2 Schlösser erhalten, die sämtlichen Schlüssel aber einander gleich sein.
[tekst przekreślony ] Die oben Seite 11 zu 1/5 und 7/17 verzeichneten Gemälde von Hermann
Hendrich sind auf dessen Anordnung unter Beifügung der uns nebenher zugegangenen 5
Exemplare der Drucksache „Der Hendrichsaal in Kiel“ am 2. August 1911 an Fisc her -Thorer,
Hofkunsthandlung in Leipzig, Galerie del Vecchio als Eisenbahnfrachtgut fr. abgeschickt
worden.
[s. 119 ]
In eine [ rysunek ] 735 gezeichnete, von Moritz Stumpff & Sohn geliehene Kiste wohlverpackt
haben wir der städt. Bauverwaltung behufs Uebers endung an Bildhauer Kuerle in Grunewald
bei Berlin Hundekehlestr. 30 die dem Stadtmuseum gehörige Gipsbüste, Porträt v. Winter von
Siemering, geliehen; sie ist am 2. August 1911 an Adressaten angeschickt worden.
[tekst przekreślony ] Tischlermeister Lindna u hier hat für das Stadtmuseum – zur Aufnahme der
von Oberstleutnant a.D. von Karger gestifteten Sachen – geliefert:
18/8. 1911 drei Schaukästen, je 12 cm im Lichten hoch, aus Eichenholz mit je einer Scheibe
ausgeschliffenem Glase im Deckel, und zwar 2 Stü ck jedes im Lichten 50 ½ breit und 75 ½ cm
lang, jedes berechnet mit M. 23 (inventarisiert unter U 71, 72) u. einen im Lichten 75 ½ cm
breit und 120 ½ cm lang, berechnet mit M. 57 (inventarisiert unter U No. 70); ferner 2 lange
Kästen für die Spontons u. S chießgeräte, berechnet jeder mit M. 60 einschließlich Untersätze
und inventarisiert unter Stm U. No. 68 und 69.
Am 21. August 1922 sind aus der kulturgeschichtlichen Sammlung des Stadtmuseums
widerruflich an das Uphagenhaus zu Danzig Langgasse No. 12 (dem hiesigen Magistrat auf
eine Reihe von Jahren vermietet) geliehen worden:
1. eine Flurlaterne, vierseitiges Messinggehäuse mit Glasscheiben, eingerichtet zu 4
Kerzen,
2. ein Kronleuchter aus Glas und Messing, eingerichtet zu 6 Kerzen.
Der von Herrn Stadtbauinspe ktor Daehne unterzeichnete Empfangschein befindet sich im
Register der aus dem Stadtmuseum fortgeliehenen Gegenstände, wo diese verzeichnet sind
unter No. 97 und 98.
[tekst przekreślony ] Am 7. Septbr 1911 sind bei Moritz Stumpf & Sohn für 2 kleine Oelbild er
des Stadtmuseums je ein vergoldetes Schildchen mit der
In eine [ rysunek ] 735 gezeichnete, von Moritz Stumpff & Sohn geliehene Kiste wohlverpackt
haben wir der städt. Bauverwaltung behufs Uebers endung an Bildhauer Kuerle in Grunewald
bei Berlin Hundekehlestr. 30 die dem Stadtmuseum gehörige Gipsbüste, Porträt v. Winter von
Siemering, geliehen; sie ist am 2. August 1911 an Adressaten angeschickt worden.
[tekst przekreślony ] Tischlermeister Lindna u hier hat für das Stadtmuseum – zur Aufnahme der
von Oberstleutnant a.D. von Karger gestifteten Sachen – geliefert:
18/8. 1911 drei Schaukästen, je 12 cm im Lichten hoch, aus Eichenholz mit je einer Scheibe
ausgeschliffenem Glase im Deckel, und zwar 2 Stü ck jedes im Lichten 50 ½ breit und 75 ½ cm
lang, jedes berechnet mit M. 23 (inventarisiert unter U 71, 72) u. einen im Lichten 75 ½ cm
breit und 120 ½ cm lang, berechnet mit M. 57 (inventarisiert unter U No. 70); ferner 2 lange
Kästen für die Spontons u. S chießgeräte, berechnet jeder mit M. 60 einschließlich Untersätze
und inventarisiert unter Stm U. No. 68 und 69.
Am 21. August 1922 sind aus der kulturgeschichtlichen Sammlung des Stadtmuseums
widerruflich an das Uphagenhaus zu Danzig Langgasse No. 12 (dem hiesigen Magistrat auf
eine Reihe von Jahren vermietet) geliehen worden:
1. eine Flurlaterne, vierseitiges Messinggehäuse mit Glasscheiben, eingerichtet zu 4
Kerzen,
2. ein Kronleuchter aus Glas und Messing, eingerichtet zu 6 Kerzen.
Der von Herrn Stadtbauinspe ktor Daehne unterzeichnete Empfangschein befindet sich im
Register der aus dem Stadtmuseum fortgeliehenen Gegenstände, wo diese verzeichnet sind
unter No. 97 und 98.
[tekst przekreślony ] Am 7. Septbr 1911 sind bei Moritz Stumpf & Sohn für 2 kleine Oelbild er
des Stadtmuseums je ein vergoldetes Schildchen mit der
[s. 120 ]
eingravierten u. schwarz ausgefüllten Inschrift
1) [ rysunek tabliczki ] STATMUSEUM DANZIG. / FRANZ KRÜGER † BERLIN 1857: /
EDUARD MEYERHEIM
2) [ rysunek tabliczki ] STADTMUSEUM DANZIG. / WILHELM HENSEL † BERLIN 1861: /
SELBSTBILDNIS
Bestellt worden; geliefert 25/9. 1911.
Mit Schreiben de dato Danzig 17. August 1911 hat Herr Friedrich Basner dem Stadtmuseum
die Fahne der hiesigen Anker - u. Nagelschmiedegesellen vom Jahre 1851 gestiftet, si e ist am
Ende mit Goldfranse besetzt und beschädigt; sie zeigt auf hellblauer Seide in Oelmalerei resp
Vergoldung die Danziger Wappenlöwen, die Krone, statt des Schildes einen Anker und ein von
zwei Nägeln durchstochenes Herz, über Krone die Inschrift Der löblichen
Nagelschmiedegesellen Brüderschaft und unterhalb des Ankers: Anno 1851 .
[obok rysunek kotwicy ]
Die Fahne ist leihweise im Provinzial -Kunstgewerbemuseum aufgehängt worden.
Am 26. Septbr 1911 hat die Firma August Momber hier für das Stadtmuseum 6 Handtücher
gezeichnet St. M. 11 geliefert zum Preise von M. 7,70.
Am 29. Septbr 1911 ist dem Stadtmuseum leihweise ein zum Uphagenhause Langgasse No. 12
hier gehöriger Türklopfer, bestehend aus einer bronzenen (älteren) Löwenmaske und einem, ihr
später eingehängten schmiedeeisernen Schlagring übergeben und Herrn Stadtrat Goeritz
darüber Empfangsbescheinigung erteilt worden. Inventarisiert im Leihgabenregister unter No.
1942.
Vom 4. Octbr 1911 auf 4 Wochen beurlaubt habe ich die Herrn Dr. Damus u. Dr. Damme um
meine Vertretung gebeten OB.
eingravierten u. schwarz ausgefüllten Inschrift
1) [ rysunek tabliczki ] STATMUSEUM DANZIG. / FRANZ KRÜGER † BERLIN 1857: /
EDUARD MEYERHEIM
2) [ rysunek tabliczki ] STADTMUSEUM DANZIG. / WILHELM HENSEL † BERLIN 1861: /
SELBSTBILDNIS
Bestellt worden; geliefert 25/9. 1911.
Mit Schreiben de dato Danzig 17. August 1911 hat Herr Friedrich Basner dem Stadtmuseum
die Fahne der hiesigen Anker - u. Nagelschmiedegesellen vom Jahre 1851 gestiftet, si e ist am
Ende mit Goldfranse besetzt und beschädigt; sie zeigt auf hellblauer Seide in Oelmalerei resp
Vergoldung die Danziger Wappenlöwen, die Krone, statt des Schildes einen Anker und ein von
zwei Nägeln durchstochenes Herz, über Krone die Inschrift Der löblichen
Nagelschmiedegesellen Brüderschaft und unterhalb des Ankers: Anno 1851 .
[obok rysunek kotwicy ]
Die Fahne ist leihweise im Provinzial -Kunstgewerbemuseum aufgehängt worden.
Am 26. Septbr 1911 hat die Firma August Momber hier für das Stadtmuseum 6 Handtücher
gezeichnet St. M. 11 geliefert zum Preise von M. 7,70.
Am 29. Septbr 1911 ist dem Stadtmuseum leihweise ein zum Uphagenhause Langgasse No. 12
hier gehöriger Türklopfer, bestehend aus einer bronzenen (älteren) Löwenmaske und einem, ihr
später eingehängten schmiedeeisernen Schlagring übergeben und Herrn Stadtrat Goeritz
darüber Empfangsbescheinigung erteilt worden. Inventarisiert im Leihgabenregister unter No.
1942.
Vom 4. Octbr 1911 auf 4 Wochen beurlaubt habe ich die Herrn Dr. Damus u. Dr. Damme um
meine Vertretung gebeten OB.
[s. 121 ]
[tekst przekreślony ] Am 11. Novbr 1911 ist uns durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins das
der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelbild „blaue Stunde“ von Rob. Weise u. zwar
aus Breslau in Kis te A.L. 811 zugegangen. Verzeichnet unter L.S. 1943
[czerwonym atramentem ] Abgeschickt 17/3. 1912
[tekst przekreślony ] Am 12. Novbr 1911 sind uns zu einer bis Ende d.J. dauernden
Sonderausstellung von Werken des in Rom (Lungotevere die Mellini 31/32) wohn haften
Bildhauers Wilhelm Gross zugegangen:
1. Bauer aus der Sabina. Bronzestatue. Versicherungswert M. 8000. –
2. Porträtbüste. Frauenkopf in pietra serena [M.] 1000. –
3. [Porträtbüste] Herr Kunwald. Bronze [M.] 1000. –
4. [Porträtbüste] [Herr] Tesmer [M.] 1 000. –
5. Kinderbüste, getönter Gips [M.] 300. –
6. Venus. Versilberte Bronzestatuette [M.] 500. –
7. Knieender Knabe. Bronze [M.] 500. –
8. Kopf einer Italienerin [Bronze] [M.] 1500. –
9. Porträtrelief (Frau Otto) Stein [M.] 500. –
10. Statuette einer Ba denden [Stein] [M.] 2500. –
11. Der Gang nach Emmaus -Steinrelief [M.] 600. –
12. Kinderbüste. Terracotta [M.] 300. –
13. Porträtkopf (Frau Otto) Rundwerk in gebranntem Ton
[dopisek w poprzek tekstu głównego ] Verzeichnet im Leihgabenregister unter No. 1943/1957.
[czerwonym atramentem ] No. 2 und 10 sind am 10. Jan. 1912 nach Bremen abgeschickt, alles
Uebrige auf persönliche Anordnung des Herrn Gross an verschiedene versendet.
[tekst przekreślony ] ferner 37 Blatt Zeichnungen, jede bewertet auf M. 50. – [und eine
Photographie] No. 7 und 12 sind Eigentum des Herrn Pastor Gross in Nordhausen a/H. No. 6
gehört Frau Geh. Kommerzienrat S. Arnhold in Berlin W Französischestraße 60 und No. 13 der
hier im Heil -Leichnamhospi tal wohnenden Frau Otto.
Am 14. Dezbr 1911 ist dem Stadtmuseum von der Tiefbauverwaltung hiesigen Magistrats
gegen Empfangsbescheinigung ein altes eisernes Schwert mit ovalem Knauf, kürzlich gefunden
bei „Schiffchenbrück“ bei Danzig, übergeben worden.
[tekst przekreślony ] Am 9. Dezbr 1911 ist dem Stadtmuseum durch Vermittelung hiesigen
Kunstvereins eine der Verbindung für historische
[tekst przekreślony ] Am 11. Novbr 1911 ist uns durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins das
der Verbindung für historische Kunst gehörige Oelbild „blaue Stunde“ von Rob. Weise u. zwar
aus Breslau in Kis te A.L. 811 zugegangen. Verzeichnet unter L.S. 1943
[czerwonym atramentem ] Abgeschickt 17/3. 1912
[tekst przekreślony ] Am 12. Novbr 1911 sind uns zu einer bis Ende d.J. dauernden
Sonderausstellung von Werken des in Rom (Lungotevere die Mellini 31/32) wohn haften
Bildhauers Wilhelm Gross zugegangen:
1. Bauer aus der Sabina. Bronzestatue. Versicherungswert M. 8000. –
2. Porträtbüste. Frauenkopf in pietra serena [M.] 1000. –
3. [Porträtbüste] Herr Kunwald. Bronze [M.] 1000. –
4. [Porträtbüste] [Herr] Tesmer [M.] 1 000. –
5. Kinderbüste, getönter Gips [M.] 300. –
6. Venus. Versilberte Bronzestatuette [M.] 500. –
7. Knieender Knabe. Bronze [M.] 500. –
8. Kopf einer Italienerin [Bronze] [M.] 1500. –
9. Porträtrelief (Frau Otto) Stein [M.] 500. –
10. Statuette einer Ba denden [Stein] [M.] 2500. –
11. Der Gang nach Emmaus -Steinrelief [M.] 600. –
12. Kinderbüste. Terracotta [M.] 300. –
13. Porträtkopf (Frau Otto) Rundwerk in gebranntem Ton
[dopisek w poprzek tekstu głównego ] Verzeichnet im Leihgabenregister unter No. 1943/1957.
[czerwonym atramentem ] No. 2 und 10 sind am 10. Jan. 1912 nach Bremen abgeschickt, alles
Uebrige auf persönliche Anordnung des Herrn Gross an verschiedene versendet.
[tekst przekreślony ] ferner 37 Blatt Zeichnungen, jede bewertet auf M. 50. – [und eine
Photographie] No. 7 und 12 sind Eigentum des Herrn Pastor Gross in Nordhausen a/H. No. 6
gehört Frau Geh. Kommerzienrat S. Arnhold in Berlin W Französischestraße 60 und No. 13 der
hier im Heil -Leichnamhospi tal wohnenden Frau Otto.
Am 14. Dezbr 1911 ist dem Stadtmuseum von der Tiefbauverwaltung hiesigen Magistrats
gegen Empfangsbescheinigung ein altes eisernes Schwert mit ovalem Knauf, kürzlich gefunden
bei „Schiffchenbrück“ bei Danzig, übergeben worden.
[tekst przekreślony ] Am 9. Dezbr 1911 ist dem Stadtmuseum durch Vermittelung hiesigen
Kunstvereins eine der Verbindung für historische
[s. 122 ]
Kunst gehörige Bronzefigur „Kind“ von A. Kraus [aus Göttingen] in Kiste H.W. 2711 leihweise
zugegangen. [ czerwony m atramentem ] Abgeschickt 17/3. 1912
Als Vermächtnis des [in Danzig -Langfuhr 11/11. 1911 verstorbenen] Kreisbaumeisters [Karl
Heinrich] Posanski (hier Brunshöferweg No. 44 †) sind dem Stadtmuseum am 6/12. 1911
zugegangen 23 Bilder und zwar:
11 Oelgemälde“
1. F. Fuchs Schlechte Karten. Auf Leinwand 69/55. M. 100 –
2. Ders. Gute Karten [Auf Leinwand] 69/55 [M.] 100
3. B. Lambert. Landschaft; norweg. Fjord. Auf L. 68/106 M.
4. A.L. Terni. [ditto] Motiv bei Amalfi [Auf L.] 69/109 M.
5. E. Kermann. [ditto] [Motiv] au s Thüringen. Abend [Auf L.] 50/82 M.
6. Ders. [ditto] [Motiv aus] [ditto] [Auf L.] 50/82 [M.]
7. H. Bruno [ditto] Abend an der Erlaf. Auf Mahagoniholz 21/32 Mk 20
8. ders. [ditto] Motiv an de Ybbo. [Auf Mahagoniholz] 21/32 [Mk] 20
9. C. Stoitzner. Trinker. Auf Ma hagoniholz 21/15. Mk 25. –
10. Unbekannt. Landschaft. Stolzenfels. Auf L. 69/97. Mk 35. –
11. Unbekannt [ditto] Berner Oberland. [Auf L.] 69/97 [Mk] 35. –
6 Farbendrucke:
12. Nach Plockhorst „Maria und Johannes.
13. [Nach] Raphael. Sixtinische Madonna
14. [Nach] Guido Re ni „Aurora“ (Apoll mit den Horen)
15. Unbekannt Landschaft. Verblichen u. wertlos 39/52
16. [Unbekannt] [ditto] [ditto] [ditto] 39/52
1 Stahlstich von Wagemann:
17. Nach Heck „Der Schwalben Heimkehr.“
18 –23 sechs colorierte Photographieen (Ansichten aus Venedig.
Am 30. Dezbr 1911 ist von Paul Alicke in Dresden Grunaerstr. 19 die für das Stadtmuseum
bestellte Radierung von L. Flameng „les Syndics“ nach Rembrandt eingetroffen, Preis incl.
Parketporto M. 5,50.
Am 2. Januar 1912 ist von Wolfgang Bach, Antiqu ar in Weimar, der für das Stadtmuseum
bestellte Gipsabguß einer von
Kunst gehörige Bronzefigur „Kind“ von A. Kraus [aus Göttingen] in Kiste H.W. 2711 leihweise
zugegangen. [ czerwony m atramentem ] Abgeschickt 17/3. 1912
Als Vermächtnis des [in Danzig -Langfuhr 11/11. 1911 verstorbenen] Kreisbaumeisters [Karl
Heinrich] Posanski (hier Brunshöferweg No. 44 †) sind dem Stadtmuseum am 6/12. 1911
zugegangen 23 Bilder und zwar:
11 Oelgemälde“
1. F. Fuchs Schlechte Karten. Auf Leinwand 69/55. M. 100 –
2. Ders. Gute Karten [Auf Leinwand] 69/55 [M.] 100
3. B. Lambert. Landschaft; norweg. Fjord. Auf L. 68/106 M.
4. A.L. Terni. [ditto] Motiv bei Amalfi [Auf L.] 69/109 M.
5. E. Kermann. [ditto] [Motiv] au s Thüringen. Abend [Auf L.] 50/82 M.
6. Ders. [ditto] [Motiv aus] [ditto] [Auf L.] 50/82 [M.]
7. H. Bruno [ditto] Abend an der Erlaf. Auf Mahagoniholz 21/32 Mk 20
8. ders. [ditto] Motiv an de Ybbo. [Auf Mahagoniholz] 21/32 [Mk] 20
9. C. Stoitzner. Trinker. Auf Ma hagoniholz 21/15. Mk 25. –
10. Unbekannt. Landschaft. Stolzenfels. Auf L. 69/97. Mk 35. –
11. Unbekannt [ditto] Berner Oberland. [Auf L.] 69/97 [Mk] 35. –
6 Farbendrucke:
12. Nach Plockhorst „Maria und Johannes.
13. [Nach] Raphael. Sixtinische Madonna
14. [Nach] Guido Re ni „Aurora“ (Apoll mit den Horen)
15. Unbekannt Landschaft. Verblichen u. wertlos 39/52
16. [Unbekannt] [ditto] [ditto] [ditto] 39/52
1 Stahlstich von Wagemann:
17. Nach Heck „Der Schwalben Heimkehr.“
18 –23 sechs colorierte Photographieen (Ansichten aus Venedig.
Am 30. Dezbr 1911 ist von Paul Alicke in Dresden Grunaerstr. 19 die für das Stadtmuseum
bestellte Radierung von L. Flameng „les Syndics“ nach Rembrandt eingetroffen, Preis incl.
Parketporto M. 5,50.
Am 2. Januar 1912 ist von Wolfgang Bach, Antiqu ar in Weimar, der für das Stadtmuseum
bestellte Gipsabguß einer von
[s. 123 ]
Martin Klauer, der 1742 in Rudolstadt geboren 1776 –1801 in Weimar lebte, etwa 1779
modellierten und in Ton gebrannten Porträtbüste Goethe’s eingetroffen; Preis M. 18 zuzüglich
M 2 für Verpackung, insgesamt also Mk 20. –
[tekst przekreślony ] Nachdem das Kuratorium des Stadtmuseums am 1. Febr 1912 den Ankauf
der uns kürzlich zur Ansicht eingesandten zwei Oelgemälde von Arthur Bendrat (Marienkirche
in Danzig und Mottlau mit Krahntor in Danzig) abgelehnt hat, sind diese beiden Bilder auf
Anordnung des Herrn Hellingrath am Februar 1912 unsererseits an Herrn Erich Stumpf (i Firma
Moritz Stumpf & Sohn hierselbst) ausgeliefert worden
Am 14. März 1912 hat Herr Louis Berghold hier Langgasse No. 56 dem Stadtmuseum 2 von
W. Schroeder 1863 resp 1867 als lebensgroße Brustbilder in Oel gemalte Porträts geschenkt:
1. König Wilhelm I. von Preußen, / auf Lwd, und dessen Sohn
2. Kronprinz Friedrich Wilhelm , / auf Lwd. – Beid e in Goldrahmen, jedes bewertet mit
M. 50. – Ferner Fahnenstangen und einen alten schwarzen (defecten) Steinzeugtopf. –
Am 14/15. März 1912 ist das dem Stadtmuseum gehörige von Paul Meyerheim lebensgroß in
Oel gemalte Bildnis seines Vaters Eduard Meyer heim wohlverpackt in Kiste D.M.I. mit M.
5000 Wert deklariert als Eisenbahnfrachtgut an die Kommission für die Große Berliner
Kunstausstellung 1912 in Berlin NW. 40 Landesausstellungsgebäude leihweise hier
abgeschickt worden.
Am 14. März 1912 ist dem Stad tmuseum von Frau Direktor Rudenick hier Heil. Geistgasse 126
II ein schwarzpoliertes altes Spinnrad geschenkt worden
Am 22. März 1912 ist vom Tischlermeister Lindnau ein Ersatztisch für Stm 39, den vom
Wurmzerfressenen Kassentisch mit zwei Schiebladen, ge liefert
Martin Klauer, der 1742 in Rudolstadt geboren 1776 –1801 in Weimar lebte, etwa 1779
modellierten und in Ton gebrannten Porträtbüste Goethe’s eingetroffen; Preis M. 18 zuzüglich
M 2 für Verpackung, insgesamt also Mk 20. –
[tekst przekreślony ] Nachdem das Kuratorium des Stadtmuseums am 1. Febr 1912 den Ankauf
der uns kürzlich zur Ansicht eingesandten zwei Oelgemälde von Arthur Bendrat (Marienkirche
in Danzig und Mottlau mit Krahntor in Danzig) abgelehnt hat, sind diese beiden Bilder auf
Anordnung des Herrn Hellingrath am Februar 1912 unsererseits an Herrn Erich Stumpf (i Firma
Moritz Stumpf & Sohn hierselbst) ausgeliefert worden
Am 14. März 1912 hat Herr Louis Berghold hier Langgasse No. 56 dem Stadtmuseum 2 von
W. Schroeder 1863 resp 1867 als lebensgroße Brustbilder in Oel gemalte Porträts geschenkt:
1. König Wilhelm I. von Preußen, / auf Lwd, und dessen Sohn
2. Kronprinz Friedrich Wilhelm , / auf Lwd. – Beid e in Goldrahmen, jedes bewertet mit
M. 50. – Ferner Fahnenstangen und einen alten schwarzen (defecten) Steinzeugtopf. –
Am 14/15. März 1912 ist das dem Stadtmuseum gehörige von Paul Meyerheim lebensgroß in
Oel gemalte Bildnis seines Vaters Eduard Meyer heim wohlverpackt in Kiste D.M.I. mit M.
5000 Wert deklariert als Eisenbahnfrachtgut an die Kommission für die Große Berliner
Kunstausstellung 1912 in Berlin NW. 40 Landesausstellungsgebäude leihweise hier
abgeschickt worden.
Am 14. März 1912 ist dem Stad tmuseum von Frau Direktor Rudenick hier Heil. Geistgasse 126
II ein schwarzpoliertes altes Spinnrad geschenkt worden
Am 22. März 1912 ist vom Tischlermeister Lindnau ein Ersatztisch für Stm 39, den vom
Wurmzerfressenen Kassentisch mit zwei Schiebladen, ge liefert
[s. 124 ]
Michel Charles Verlat, Anvers 1824 – 1890 †, war Akademieprofessor in Weimar mehrere Jahre u.
malte etwa 1870 dort den alten Preller, der 23/4. 1878 gestorben ist.
Von F. Bruckmann A.G. in Muenchen sind am März 1912 dem Stadtmuseum z ur Ansicht zugegangen:
Charles Verlat, Brustbild Friedrich Preller’s des älteren, in Oel auf Leinwand 77/56 cm. Ohne Rahmen.
M. 300. –
Carl Werner [Weimar 1808, † 1894 (10/1.) in Leipzig] zwei Aquarelle „Montenegriner“ und
„Montenegrinerin“, jedes M. 20. – Die Bilder sind für das Stadtmuseum angekauft und zwar das
Prellerporträt für Mk 250, die Aquarelle à 15 Mk
[tekst przekreślony ] Zur Sonderausstellung sind dem Stadtmuseum von Heinrich Vogeler in Worpswede
am 20/21. März 1912 zugegangen:
in Kisten AL 1164/1166 3 Oelbilder auf Leinwand, nämlich
(28) 1. Stilleben mit Eule. M. 900
(29) 2. Paradiesgarten. M. 1000
(30) 3. Flora. M. 1500; im Bilde rechts ein Loch ausgebessert.
Ferner in Postpacket 28 Radierungen, benannt:
1. Liebe. Gewöhnlicher Druck. Mk 25 . –
2. Wintermärchen [Gewöhnlicher Druck] 20. –
3. Frühling [Gewöhnlicher Druck] 20. –
4. Im Mai [Gewöhnlicher Druck] 20. –
5. Walther von der Vogelwinde [Gewöhnlicher Druck] 20. –
6. Hexe [Gewöhnlicher Druck] 10. –
7. Nacht [Gewöhnlicher Druck] 10. –
8. Sommeraben d [Gewöhnlicher Druck] 20. –
9. Im Frühlung [Gewöhnlicher Druck] 5. –
10. Mädchenkopf [Gewöhnlicher Druck] 10. –
10 a. Mädchenkopf [Gewöhnlicher Druck] 10. –
11. Erster Sommer [Gewöhnlicher Druck] 20. –
12. Mein Hans (Druck auf japan. Papier) 40. –
13. Nymphe. Gewöhnlicher Druck 15. –
14. Quelle [Gewöhnlicher Druck] 10. –
15. Sieben Raben [Gewöhnlicher Druck] 10. –
16. Froschkönig [Gewöhnlicher Druck] 20. –
17. Tod und Alte [Gewöhnlicher Druck] 7,50
18. Verkündigung [Gewöhnlicher Druck] 15. –
Frühlingsmappe (Blatt 19 –27):
19. Lerche. Gewöhnlicher Druck Mk 10. –
[dopisek w poprzek tekstu głównego ] Die 3 Oelbilder und 27 Radierungen von Heinrich Vogeler in
Worpswede haben wir auf Anordnung des Künstlers am 8. Mai 1912 an ihn in Worpswede als fr.
Eisenbahnfrachtgut abgeschickt in den 3 Kisten AL 1164/1166
Michel Charles Verlat, Anvers 1824 – 1890 †, war Akademieprofessor in Weimar mehrere Jahre u.
malte etwa 1870 dort den alten Preller, der 23/4. 1878 gestorben ist.
Von F. Bruckmann A.G. in Muenchen sind am März 1912 dem Stadtmuseum z ur Ansicht zugegangen:
Charles Verlat, Brustbild Friedrich Preller’s des älteren, in Oel auf Leinwand 77/56 cm. Ohne Rahmen.
M. 300. –
Carl Werner [Weimar 1808, † 1894 (10/1.) in Leipzig] zwei Aquarelle „Montenegriner“ und
„Montenegrinerin“, jedes M. 20. – Die Bilder sind für das Stadtmuseum angekauft und zwar das
Prellerporträt für Mk 250, die Aquarelle à 15 Mk
[tekst przekreślony ] Zur Sonderausstellung sind dem Stadtmuseum von Heinrich Vogeler in Worpswede
am 20/21. März 1912 zugegangen:
in Kisten AL 1164/1166 3 Oelbilder auf Leinwand, nämlich
(28) 1. Stilleben mit Eule. M. 900
(29) 2. Paradiesgarten. M. 1000
(30) 3. Flora. M. 1500; im Bilde rechts ein Loch ausgebessert.
Ferner in Postpacket 28 Radierungen, benannt:
1. Liebe. Gewöhnlicher Druck. Mk 25 . –
2. Wintermärchen [Gewöhnlicher Druck] 20. –
3. Frühling [Gewöhnlicher Druck] 20. –
4. Im Mai [Gewöhnlicher Druck] 20. –
5. Walther von der Vogelwinde [Gewöhnlicher Druck] 20. –
6. Hexe [Gewöhnlicher Druck] 10. –
7. Nacht [Gewöhnlicher Druck] 10. –
8. Sommeraben d [Gewöhnlicher Druck] 20. –
9. Im Frühlung [Gewöhnlicher Druck] 5. –
10. Mädchenkopf [Gewöhnlicher Druck] 10. –
10 a. Mädchenkopf [Gewöhnlicher Druck] 10. –
11. Erster Sommer [Gewöhnlicher Druck] 20. –
12. Mein Hans (Druck auf japan. Papier) 40. –
13. Nymphe. Gewöhnlicher Druck 15. –
14. Quelle [Gewöhnlicher Druck] 10. –
15. Sieben Raben [Gewöhnlicher Druck] 10. –
16. Froschkönig [Gewöhnlicher Druck] 20. –
17. Tod und Alte [Gewöhnlicher Druck] 7,50
18. Verkündigung [Gewöhnlicher Druck] 15. –
Frühlingsmappe (Blatt 19 –27):
19. Lerche. Gewöhnlicher Druck Mk 10. –
[dopisek w poprzek tekstu głównego ] Die 3 Oelbilder und 27 Radierungen von Heinrich Vogeler in
Worpswede haben wir auf Anordnung des Künstlers am 8. Mai 1912 an ihn in Worpswede als fr.
Eisenbahnfrachtgut abgeschickt in den 3 Kisten AL 1164/1166
[s. 125 ]
20. Märznacht. Gewöhnlicher Druck. Mk. 10. –
21. Kirschblüten [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
22. Um Mittag [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
23. Frühlingsmorgen [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
24. Die Amsel [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
25. Storch überm Weicher [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
26. Froschbraut [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
27. Fensterausblick [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
Vom hiesigen Magistrat hat unter dem Aktenzeichen I I J No. 5202/11 vom 8. Februar 1912 das
Kuratorium des Stadtmuseums ein Schreiben folgenden Inhalts empfangen:
Der am 3. November 1909 verstorbene Regierungs -Referendar a.D. Max Gruebnau hat der
Stadtgemeinde Danzig testamentarisch 4 Barvermächtnisse im Gesamtbet rage von 23000 Mk
ausgesetzt. Davon sind nach dem anliegend in Abschrift beigefügten Auszuge aus dem
Testament gemäß §. 8 No. 7 für das Stadtmuseum fünftausend Mark bestimmt
Bei Erteilung der landesherrlichen Genehmigung ist uns die Verpflichtung auferlegt , an zwei
Verwandte des Erblassers lebenslängliche Jahresrenten von zusammen 200 Mark zu zahlen. Es
muß daher bis auf weiteres ein Kapital von rd 6000 Mk zurückbehalten werden und zu diesem
Zweck zunächst eine anteilige Kürzung der einzelnen Vermächtnissum men eintreten.
Demzufolge sind diese 5000 Mk um 1305 Mk zu kürzen, sodaß einstweilen nur über 3695 Mark
nach Maßgabe der Testamentsbestimmung verfügt werden darf.
Dieser Betrag ist bei unserer Sparkasse auf Sparbuch No. 23561 mit der Bezeichnung
„Vermächtn is Max Grübnau für das Danziger Stadtmuseum“ eingezahlt worden. Das Sparbuch
wird im Depositorium asserviert. Die Anweisung zur endgiltigen Vereinnahmung ist von dort
aus zu erlassen.
Bei der Verwendung der Vermächtnissumme ist die Testamentsanordnung, ins besondere aber
auch die Vorschrift in §. 13 des Testaments, wovon ebenfalls Abschrift beiliegt, aufs genaueste
20. Märznacht. Gewöhnlicher Druck. Mk. 10. –
21. Kirschblüten [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
22. Um Mittag [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
23. Frühlingsmorgen [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
24. Die Amsel [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
25. Storch überm Weicher [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
26. Froschbraut [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
27. Fensterausblick [Gewöhnlicher Druck] [Mk.] 10. –
Vom hiesigen Magistrat hat unter dem Aktenzeichen I I J No. 5202/11 vom 8. Februar 1912 das
Kuratorium des Stadtmuseums ein Schreiben folgenden Inhalts empfangen:
Der am 3. November 1909 verstorbene Regierungs -Referendar a.D. Max Gruebnau hat der
Stadtgemeinde Danzig testamentarisch 4 Barvermächtnisse im Gesamtbet rage von 23000 Mk
ausgesetzt. Davon sind nach dem anliegend in Abschrift beigefügten Auszuge aus dem
Testament gemäß §. 8 No. 7 für das Stadtmuseum fünftausend Mark bestimmt
Bei Erteilung der landesherrlichen Genehmigung ist uns die Verpflichtung auferlegt , an zwei
Verwandte des Erblassers lebenslängliche Jahresrenten von zusammen 200 Mark zu zahlen. Es
muß daher bis auf weiteres ein Kapital von rd 6000 Mk zurückbehalten werden und zu diesem
Zweck zunächst eine anteilige Kürzung der einzelnen Vermächtnissum men eintreten.
Demzufolge sind diese 5000 Mk um 1305 Mk zu kürzen, sodaß einstweilen nur über 3695 Mark
nach Maßgabe der Testamentsbestimmung verfügt werden darf.
Dieser Betrag ist bei unserer Sparkasse auf Sparbuch No. 23561 mit der Bezeichnung
„Vermächtn is Max Grübnau für das Danziger Stadtmuseum“ eingezahlt worden. Das Sparbuch
wird im Depositorium asserviert. Die Anweisung zur endgiltigen Vereinnahmung ist von dort
aus zu erlassen.
Bei der Verwendung der Vermächtnissumme ist die Testamentsanordnung, ins besondere aber
auch die Vorschrift in §. 13 des Testaments, wovon ebenfalls Abschrift beiliegt, aufs genaueste
[s. 126 ]
zu beachten, zumal der Haupterbe, Pfarrer Zimmer in Neukirch, Kreis Marienburg, eine
weitgehende Ueberwachung der Einhaltung dieser Vors chriften, insbesondere der des §. 13 in
Aussicht gestellt hat, wozu er nach §. 2194 BGB. in gewissem Umfange auch berechtigt ist
gez. Scholtz
Auszug aus dem Max Grübnau’schen Testament vom 26. September 1908.
§. 8:
No. 7. Der Stadtgemeinde Danzig setze ich ein Legat von fünftausend Mark aus. Der Magistrat
soll für diesen Betrag gute Gemälde berühmter lebender oder verstorbener Maler nach
eingeholtem Gutachten von Sachverständigen für das Danziger Stadtmuseum ankaufen . Der
Ankauf braucht nicht auf einmal geschehen, sondern dann, wenn sich Gelegenheit zur
Anschaffung bietet. Der nicht verbrauchte Betrag soll, bis man auch seiner benötigt, zinsbar
angelegt werden. Die Zinsen sollen dem Kapital zugeschlagen werden. Die an geschafften
Gemälde sind mit einer Inschrift „Aus dem Grübnau’schen Vermächtnis angeschafft“ zu
versehen.
§. 13:
Die Legate sub No. 7 usw. Werden sofort hinfällig, falls der Magistrat den für die betreffenden
Verwaltungszweige festgesetzten ordentlichen Etat irgendwie in Folge der Legate kürzen sollte.
Ein von Louis Berghold hier Langgasse 56 für das Stadtmuseum gelieferter alter eintüriger
cm hoher Schrank aus Nußbaumholz, bestimmt zur Aufbewahrung von Wertsachen, ist im
Utensilien -Inventar mit No. 81 verzeichnet, laut Rechnung vom 1. April 1912 mit 700 M.
bewertet und mit einem diese Nummer 81 tragenden, vergoldeten Messingschildchen versehen
worden.
Am 22. März 1912 ist dem Stadtmuseum vom hiesigen Magistrat (Hochbauverwaltung)
übe rwiesen eine bronzene, achteckige
zu beachten, zumal der Haupterbe, Pfarrer Zimmer in Neukirch, Kreis Marienburg, eine
weitgehende Ueberwachung der Einhaltung dieser Vors chriften, insbesondere der des §. 13 in
Aussicht gestellt hat, wozu er nach §. 2194 BGB. in gewissem Umfange auch berechtigt ist
gez. Scholtz
Auszug aus dem Max Grübnau’schen Testament vom 26. September 1908.
§. 8:
No. 7. Der Stadtgemeinde Danzig setze ich ein Legat von fünftausend Mark aus. Der Magistrat
soll für diesen Betrag gute Gemälde berühmter lebender oder verstorbener Maler nach
eingeholtem Gutachten von Sachverständigen für das Danziger Stadtmuseum ankaufen . Der
Ankauf braucht nicht auf einmal geschehen, sondern dann, wenn sich Gelegenheit zur
Anschaffung bietet. Der nicht verbrauchte Betrag soll, bis man auch seiner benötigt, zinsbar
angelegt werden. Die Zinsen sollen dem Kapital zugeschlagen werden. Die an geschafften
Gemälde sind mit einer Inschrift „Aus dem Grübnau’schen Vermächtnis angeschafft“ zu
versehen.
§. 13:
Die Legate sub No. 7 usw. Werden sofort hinfällig, falls der Magistrat den für die betreffenden
Verwaltungszweige festgesetzten ordentlichen Etat irgendwie in Folge der Legate kürzen sollte.
Ein von Louis Berghold hier Langgasse 56 für das Stadtmuseum gelieferter alter eintüriger
cm hoher Schrank aus Nußbaumholz, bestimmt zur Aufbewahrung von Wertsachen, ist im
Utensilien -Inventar mit No. 81 verzeichnet, laut Rechnung vom 1. April 1912 mit 700 M.
bewertet und mit einem diese Nummer 81 tragenden, vergoldeten Messingschildchen versehen
worden.
Am 22. März 1912 ist dem Stadtmuseum vom hiesigen Magistrat (Hochbauverwaltung)
übe rwiesen eine bronzene, achteckige
[s. 127 ]
Plackette zur Erinnerung an die Ausstellung in Posen 1911, nebst Widmungsblatt.
[tekst przekreślony ] Am 11. April 1912 sind dem Stadtmuseums zur Ausstellung [ … ] April [ … ]
aus dem Nachlas des im vorigen Jahre vers torbenen Professor Franz Skarbina von seinem
Schwager Herrn R. Steinbrecher in Berlin -Steglitz Filandastraße 1 die Oelgemälde: LS.
1989/1993:
1989. Sonnenuntergang (2 Gehrungen im Rahmen geplatzt) 88/138 M. 3000
(Versicherungswert M 4000. –) in Kiste V.B.K. 5642 [ dopisek czerwonym atramentem ]
Angekauft für das Stadtmuseum aus d. Gruebnauschen Legat.
1990. Vor der Abfahrt 125/90. M. 2200 (Versicherungswert M 3500) in Kiste V.B.K. 5643
1991. Mitternachtstunde 70/97 M. 1800 (Versicherungswert M 2500) in Kiste V .B.K. 5644
1992. Hofballerinnerung 70/53 M. 1800 (Versicherungswert M 2500) in Kiste V.B.K. 5645
u. am 13. April 1912 in Kiste V.B.K. 5646 (auf offenem Waggon) das Oelbild
1993. Friedrich der Große bei Bunzelwitz auf L. 210/190. Mk 5500 (Versicherungswert M.
10000.) – [Die zu 1990/1993 verzeichneten vier Bilder sind 7/5. 1912 an die Berliner
Speditions - & Lagerhaus – A.G. in Berlin W Potsdamerstr 112 b frankiert abgesendet.] –
Am 10. April 1912 hat Herr Prof. Wilh. Stryowski hier das 1859 von ihm in Oel au f Holz 86/70
cm groß gemalte Bildnis seines Oheims, des † Porträtmalers David Carl Franz zu Danzig (in
Goldrahmen und mit Angabe des Versicherungswertes in Höhe von M. 1000) dem
Stadtmuseum zu leihweiser Aufbewahrung übergaben. L.S.
[tekst przekreślo ny ] Zum Stapellauf eines Kriegsschiffes auf hiesiger Schichauwerft am 27.
April 1912 werden hier der König von Sachsen und seine Schwester erwartet und zu deren
Aufnahme Zimmer im Generalkommando hergerichtet; der kommandierende General
Exzellenz v. Macken see hat zur Dekoration der Gemächer Bilder aus dem Stadtmuseum
erbeten; mit Genehmigung des Herrn Vorsitzenden im Museumskuratorium sind dem Herrn
General am April 1912 auf acht Tage die nachstehend benannten ….. Oelgemälde
Plackette zur Erinnerung an die Ausstellung in Posen 1911, nebst Widmungsblatt.
[tekst przekreślony ] Am 11. April 1912 sind dem Stadtmuseums zur Ausstellung [ … ] April [ … ]
aus dem Nachlas des im vorigen Jahre vers torbenen Professor Franz Skarbina von seinem
Schwager Herrn R. Steinbrecher in Berlin -Steglitz Filandastraße 1 die Oelgemälde: LS.
1989/1993:
1989. Sonnenuntergang (2 Gehrungen im Rahmen geplatzt) 88/138 M. 3000
(Versicherungswert M 4000. –) in Kiste V.B.K. 5642 [ dopisek czerwonym atramentem ]
Angekauft für das Stadtmuseum aus d. Gruebnauschen Legat.
1990. Vor der Abfahrt 125/90. M. 2200 (Versicherungswert M 3500) in Kiste V.B.K. 5643
1991. Mitternachtstunde 70/97 M. 1800 (Versicherungswert M 2500) in Kiste V .B.K. 5644
1992. Hofballerinnerung 70/53 M. 1800 (Versicherungswert M 2500) in Kiste V.B.K. 5645
u. am 13. April 1912 in Kiste V.B.K. 5646 (auf offenem Waggon) das Oelbild
1993. Friedrich der Große bei Bunzelwitz auf L. 210/190. Mk 5500 (Versicherungswert M.
10000.) – [Die zu 1990/1993 verzeichneten vier Bilder sind 7/5. 1912 an die Berliner
Speditions - & Lagerhaus – A.G. in Berlin W Potsdamerstr 112 b frankiert abgesendet.] –
Am 10. April 1912 hat Herr Prof. Wilh. Stryowski hier das 1859 von ihm in Oel au f Holz 86/70
cm groß gemalte Bildnis seines Oheims, des † Porträtmalers David Carl Franz zu Danzig (in
Goldrahmen und mit Angabe des Versicherungswertes in Höhe von M. 1000) dem
Stadtmuseum zu leihweiser Aufbewahrung übergaben. L.S.
[tekst przekreślo ny ] Zum Stapellauf eines Kriegsschiffes auf hiesiger Schichauwerft am 27.
April 1912 werden hier der König von Sachsen und seine Schwester erwartet und zu deren
Aufnahme Zimmer im Generalkommando hergerichtet; der kommandierende General
Exzellenz v. Macken see hat zur Dekoration der Gemächer Bilder aus dem Stadtmuseum
erbeten; mit Genehmigung des Herrn Vorsitzenden im Museumskuratorium sind dem Herrn
General am April 1912 auf acht Tage die nachstehend benannten ….. Oelgemälde
[s. 128 ]
nebst Rahmen lei hweise überlassen worden:
C. Becker Betende Italienerin. Versicherungswert M 600. –
Bendrat Hafenkanal in Neufahrwasser [M] 1000. –
v. Hayeck Allee im Vorfrühling [M] 650. –
Heger Inneres der Kathedrale in Antwerpen [M] 180. –
Hoelzel Am Weiher; Waldlandschaft [M] 900. –
H. Huebner Gartensaal im Schloß Paretz [M] 1200. –
Junghanns Wintervormittag (Fuhrwerk) [M] 1000. –
P.P. Mueller Herbst am Weßlinger See [M] 600. –
F. Nerly (jun.) Venetianische Fischerboote [M] 1200. –
Rettich Fischerdorf an der Ostsee [M] 1000. –
Urban Eintagsschnee [M] 1000. –
Diese 11 Bilder sind am 29. April 1912 unversehrt in das Stadtmuseum zurückgelangt.
In Betreff des vom † Regierungsreferendar a.D. Max Gruebnau dem Stadtmuseum gestifteten
Legats:
Abschrift aus dem Gruebnauschen Testament vom 26. September 1908:
§. 8.
„No. 7. Der Stadtgemeinde Danzig setze ich ein Legat von Fünftausend Mark aus. Der
Magistrat soll für diesen Betrag gute Gemälde berühmter lebender oder verstorbener Maler
nach eingeholtem Gutachten von Sachverständigen für das Danziger Stadtmuseum ankauft en.
Der Ankauf braucht nicht auf einmal geschehen, sondern dann, wenn sich Gelegenheit zur
Anschaffung bietet. Der nicht verbrauchte Betrag soll, bis man seiner benötigt, zinsbar angelegt
werden. Die Zinsen sollen dem Kapital zugeschlagen werden. Die anges chafften Gemälde sind
mit einer Inschrift
„Aus dem Gruebnauschen Vermächtnis angeschafft“
zu versehen.
§. 13.
Die Legate sub No. 7 usw. werden sofort hinfällig, falls der
nebst Rahmen lei hweise überlassen worden:
C. Becker Betende Italienerin. Versicherungswert M 600. –
Bendrat Hafenkanal in Neufahrwasser [M] 1000. –
v. Hayeck Allee im Vorfrühling [M] 650. –
Heger Inneres der Kathedrale in Antwerpen [M] 180. –
Hoelzel Am Weiher; Waldlandschaft [M] 900. –
H. Huebner Gartensaal im Schloß Paretz [M] 1200. –
Junghanns Wintervormittag (Fuhrwerk) [M] 1000. –
P.P. Mueller Herbst am Weßlinger See [M] 600. –
F. Nerly (jun.) Venetianische Fischerboote [M] 1200. –
Rettich Fischerdorf an der Ostsee [M] 1000. –
Urban Eintagsschnee [M] 1000. –
Diese 11 Bilder sind am 29. April 1912 unversehrt in das Stadtmuseum zurückgelangt.
In Betreff des vom † Regierungsreferendar a.D. Max Gruebnau dem Stadtmuseum gestifteten
Legats:
Abschrift aus dem Gruebnauschen Testament vom 26. September 1908:
§. 8.
„No. 7. Der Stadtgemeinde Danzig setze ich ein Legat von Fünftausend Mark aus. Der
Magistrat soll für diesen Betrag gute Gemälde berühmter lebender oder verstorbener Maler
nach eingeholtem Gutachten von Sachverständigen für das Danziger Stadtmuseum ankauft en.
Der Ankauf braucht nicht auf einmal geschehen, sondern dann, wenn sich Gelegenheit zur
Anschaffung bietet. Der nicht verbrauchte Betrag soll, bis man seiner benötigt, zinsbar angelegt
werden. Die Zinsen sollen dem Kapital zugeschlagen werden. Die anges chafften Gemälde sind
mit einer Inschrift
„Aus dem Gruebnauschen Vermächtnis angeschafft“
zu versehen.
§. 13.
Die Legate sub No. 7 usw. werden sofort hinfällig, falls der
[s. 129 ]
Magistrat den für die betreffenden Verwaltungszweige festgesetzten ordentli chen Etat
irgendwie in Folge der Legate kürzen sollte.“
Gelegentlich der Benachrichtigung von vorstehend gedachter Stiftung hat der Magistrat dem
Kuratorium des Stadtmuseums unterm 8. Febr 1911 mitgeteilt, daß bei Erteilung der
Landesherrlichen Genehmigung dem Magistrat die Verpflichtung auferlegt sei, an zwei
Verwandte des Erblassers lebenslängliche Jahresrenten von zusammen 600 Mark zu zahlen;
daher müsse bis auf weiteres ein Kapital von rd 6000 Mk zurückbehalten werden und zu diesem
Zwecke eine anteilige Kürzung der einzelnen Vermächtnissummen eintreten. Demzufolge
seien diese 5000 Mk um 1305 Mark zu kürzen, sodaß einstweilen nur über 3695 Mark nach
Maßgabe der Testamentsbestimmung verfügt werden dürfte.
Diese M. 3695 seien auf Sparbuch No. 23561 mit der Bezeichnung „Vermächtnis Max
Gruebnau für das Danziger Stadtmuseum“ (auf der städt. Sparkasse) eingezahlt, das Sparbuch
im Depositorium (des Magistrats) asserviert.
Der Vorschrift im Gruebnauschen Testament entsprechend haben wir die Abgabe des
Sachverst ändigen Gutachtens anläßlich der in Vorschlag gebrachten Erwerbung des
Skarbinaschen Bildes „Sonnenuntergang“ (siehe No. 1989 auf Seite 127) durch das
Museumskuratorium veranlaßt; die am 29. April 1912 zusammengetretenen Mitglieder [des
Letzteren] haben un ter dem Vorsitz des Herrn Oberbürgermeister Scholtz einstimmig den
Ankauf des Bildes für 2400 – 2500 Mark empfohlen. Der Magistrat hat am 1. Mai 1912
demgemäß beschlossen und Herr Steinbrecher, der Vertreter der Skarbinaschen Erben, brieflich
unterm 2. Mai 1912 unser Kaufgebot von Mk 2400 angenommen OBischoff
Franz Skarbina ist geborne Berlin 24/2. 1849 und dort gestorben 18/5. 1910.
Jean Lulves, geb. 1834 in Mühlhausen im Elsaß, † Berlin 8/1. 1889.
Magistrat den für die betreffenden Verwaltungszweige festgesetzten ordentli chen Etat
irgendwie in Folge der Legate kürzen sollte.“
Gelegentlich der Benachrichtigung von vorstehend gedachter Stiftung hat der Magistrat dem
Kuratorium des Stadtmuseums unterm 8. Febr 1911 mitgeteilt, daß bei Erteilung der
Landesherrlichen Genehmigung dem Magistrat die Verpflichtung auferlegt sei, an zwei
Verwandte des Erblassers lebenslängliche Jahresrenten von zusammen 600 Mark zu zahlen;
daher müsse bis auf weiteres ein Kapital von rd 6000 Mk zurückbehalten werden und zu diesem
Zwecke eine anteilige Kürzung der einzelnen Vermächtnissummen eintreten. Demzufolge
seien diese 5000 Mk um 1305 Mark zu kürzen, sodaß einstweilen nur über 3695 Mark nach
Maßgabe der Testamentsbestimmung verfügt werden dürfte.
Diese M. 3695 seien auf Sparbuch No. 23561 mit der Bezeichnung „Vermächtnis Max
Gruebnau für das Danziger Stadtmuseum“ (auf der städt. Sparkasse) eingezahlt, das Sparbuch
im Depositorium (des Magistrats) asserviert.
Der Vorschrift im Gruebnauschen Testament entsprechend haben wir die Abgabe des
Sachverst ändigen Gutachtens anläßlich der in Vorschlag gebrachten Erwerbung des
Skarbinaschen Bildes „Sonnenuntergang“ (siehe No. 1989 auf Seite 127) durch das
Museumskuratorium veranlaßt; die am 29. April 1912 zusammengetretenen Mitglieder [des
Letzteren] haben un ter dem Vorsitz des Herrn Oberbürgermeister Scholtz einstimmig den
Ankauf des Bildes für 2400 – 2500 Mark empfohlen. Der Magistrat hat am 1. Mai 1912
demgemäß beschlossen und Herr Steinbrecher, der Vertreter der Skarbinaschen Erben, brieflich
unterm 2. Mai 1912 unser Kaufgebot von Mk 2400 angenommen OBischoff
Franz Skarbina ist geborne Berlin 24/2. 1849 und dort gestorben 18/5. 1910.
Jean Lulves, geb. 1834 in Mühlhausen im Elsaß, † Berlin 8/1. 1889.
[s. 130 ]
Wie zu den Magistratsacten I R. 17 vol. gemeld et, ist
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 133.
Das dem Stadtmuseum gehörige Oelbild „Alpsee bei Füßen“, Schweizerlandschaft von H.
Baumgaertner (auf Leinwand 68 ½ cm hoch, 96 cm breit; [nebst Goldrahmen]
Versicherungswert 400 M.) ist am 15. Mai 1912 in das Zimmer No. 26 des städtischen
Armenamtes, Pfefferstadt 33/35 hierselbst – z.Zt. Amtszimmer des Herrn Stadtrat Poll, geliehen
worden.
__________________________________________________________________
Bis hierher im Jahresbericht für 1911 vermerkt
_____ _____________________________________________________________
Als das Eigentum der hiesigen Kürschner -Innung sind dem Stadtmuseum am 22. Mai 1912
durch den Kürschnermeister Friedrich Griese (hier Gr. Scharmachergasse 4 wohnhaft)
leihweise
die Fahne der Kürschnermeister zu Danzig. Vom Jahre 1840 und
die Fahne der Kürschnergesellen [zu Danzig]. Vom Jahre 1861 –
(beide defect) zugegangen und als Leihgaben L.S. 1995 bezw. 1996 inventarisiert worden.
Laut Schreiben des Testamentsvollstreckers Herrn Kaufmann Hermann Penner hier vom 23.
Mai 1912 sind dem Stadtmuseum aus dem Nachlas des hier am 15. April 1912 verstorbenen
Rentiers, ehemaligen Musik - und Sprachlehrers [Erdmann] Richard Schacht 3 von Louis Sy in
Oel auf Leinwand in Ovalform [auf Rechtecke] gemalte [etwa ¾ lebensgroße] Brustbilder
übereignet worden (darstellend den am 21. April 1805 hier geborenen, in der Marienkirche am
5. Mai 1805 auf die Namen Eduard Ferdinand getauften Vater, sowie die Mutter des Stifters
und ihn selbst als Knaben); beigefügt waren der Taufschein des Eduard Ferd. Schacht und sein
unterm 7. März 1826 sub. Lit. K. No. 412 vom hiesigen Rat ausgestellter Bürgerbrief. Die
Bilder sind inventarisiert unter Stm I B. 2 06/208.
Ferner empfing das Stadtmuseum als Geschenk eines Ungenannten ein gegen 1850 von L. Sy
117/94 in Oel auf Leinwand lebensgroß gemaltes einer als Kniestück in weißseidenem Kleide
dargestellten [dunkellockigen] Dame der Danziger Familie Malzahn. – Bez eichnet Louis Sy. –
Inventarisiert mit M. 150 Wert unter Stm I B. 209.
Wie zu den Magistratsacten I R. 17 vol. gemeld et, ist
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 133.
Das dem Stadtmuseum gehörige Oelbild „Alpsee bei Füßen“, Schweizerlandschaft von H.
Baumgaertner (auf Leinwand 68 ½ cm hoch, 96 cm breit; [nebst Goldrahmen]
Versicherungswert 400 M.) ist am 15. Mai 1912 in das Zimmer No. 26 des städtischen
Armenamtes, Pfefferstadt 33/35 hierselbst – z.Zt. Amtszimmer des Herrn Stadtrat Poll, geliehen
worden.
__________________________________________________________________
Bis hierher im Jahresbericht für 1911 vermerkt
_____ _____________________________________________________________
Als das Eigentum der hiesigen Kürschner -Innung sind dem Stadtmuseum am 22. Mai 1912
durch den Kürschnermeister Friedrich Griese (hier Gr. Scharmachergasse 4 wohnhaft)
leihweise
die Fahne der Kürschnermeister zu Danzig. Vom Jahre 1840 und
die Fahne der Kürschnergesellen [zu Danzig]. Vom Jahre 1861 –
(beide defect) zugegangen und als Leihgaben L.S. 1995 bezw. 1996 inventarisiert worden.
Laut Schreiben des Testamentsvollstreckers Herrn Kaufmann Hermann Penner hier vom 23.
Mai 1912 sind dem Stadtmuseum aus dem Nachlas des hier am 15. April 1912 verstorbenen
Rentiers, ehemaligen Musik - und Sprachlehrers [Erdmann] Richard Schacht 3 von Louis Sy in
Oel auf Leinwand in Ovalform [auf Rechtecke] gemalte [etwa ¾ lebensgroße] Brustbilder
übereignet worden (darstellend den am 21. April 1805 hier geborenen, in der Marienkirche am
5. Mai 1805 auf die Namen Eduard Ferdinand getauften Vater, sowie die Mutter des Stifters
und ihn selbst als Knaben); beigefügt waren der Taufschein des Eduard Ferd. Schacht und sein
unterm 7. März 1826 sub. Lit. K. No. 412 vom hiesigen Rat ausgestellter Bürgerbrief. Die
Bilder sind inventarisiert unter Stm I B. 2 06/208.
Ferner empfing das Stadtmuseum als Geschenk eines Ungenannten ein gegen 1850 von L. Sy
117/94 in Oel auf Leinwand lebensgroß gemaltes einer als Kniestück in weißseidenem Kleide
dargestellten [dunkellockigen] Dame der Danziger Familie Malzahn. – Bez eichnet Louis Sy. –
Inventarisiert mit M. 150 Wert unter Stm I B. 209.
[s. 131 ]
Der Bildhauer Friedrich Schierholz, welcher die seinerzeit von Frau Krauth dem Stadtmuzeum
gestiftete Gipsstatuette „Schopenhauer“ modelliert hat, ist Februar 1894 in Fr ankfurt a/M
gestorben. Seine Wittwe, Frau Emilie Schierholz geborene Linnemann, wohnt dort (Mai 1912)
Leerbachstr. 88. Die Württembergische Metallwarenfabrik, Abteilung für Galvanoplastik, in
Geislingen -Steige ist von genannter Witwe ermächtigt worden, die Statuette für unser Museum
einmalig in Hohlgalvano (für den Preis von M. 800) zu reproduzieren, dann aber den
Gipsabguß, den wir hingesandt haben, zu vernichten. Wir dürfen nunmehr die Herstellung des
Hohlgalvanos in 8 Wochen erwarten; es ist am 31. Augus t 1912 hergelangt.
Am 4. Juni 1912 hat die Stadtverordnetenversammlung den Ankauf des als Kontor - und
Lagerhaus für die Tuchhandel betreibende Sozietät englischer und schottischer Kaufleute und
zwar von dem aus Dresden 1565 nach Danzig als Stadtbaumeister berufenen Hans Kramer
errichteten, Brotbänkengasse No. 16 hierselbst belegenen „Englischen Hauses“ für die Stadt
zum Preise von M. 110000, wovon M. 30000 durch Beiträge Privater gedeckt sind. – Hans
Kramer hat hier auch das früher „Koggentor“ jetzt das „Gr üne Tor“ genannte Tor entworfen
und erbaut, unter den Angaben über diesen Meister bei G. Cuny, Danzigs Kunst und Kultur,
1910 findet sich folgende Beschreibung des „Englischer Hauses“:
Die Anlage des Dreifensterhauses nimmt Kramer zum Grundgedanken, hebt d ie Eck - u.
Zwischenpfeiler durch gekuppelte Stützen mit verkröpften Gebälken heraus, ordnet im
Zwischenfeld je zwei Fenster an u. krönt das Ganze mit dem unverwüstlichen Motiv des
Staffelgiebels; ein solcher ist’s, doch fein umsponnen mit den Schmuckformen , die zur
Dachschräge überleiten. Seine Gliederung und quellend mühelose Erfindung macht das ganze
Werk vorbildlich. Der Delphin, die Flügelsphinx, die löwenköpfige Volute, deren Blattknäufe,
ganz
Der Bildhauer Friedrich Schierholz, welcher die seinerzeit von Frau Krauth dem Stadtmuzeum
gestiftete Gipsstatuette „Schopenhauer“ modelliert hat, ist Februar 1894 in Fr ankfurt a/M
gestorben. Seine Wittwe, Frau Emilie Schierholz geborene Linnemann, wohnt dort (Mai 1912)
Leerbachstr. 88. Die Württembergische Metallwarenfabrik, Abteilung für Galvanoplastik, in
Geislingen -Steige ist von genannter Witwe ermächtigt worden, die Statuette für unser Museum
einmalig in Hohlgalvano (für den Preis von M. 800) zu reproduzieren, dann aber den
Gipsabguß, den wir hingesandt haben, zu vernichten. Wir dürfen nunmehr die Herstellung des
Hohlgalvanos in 8 Wochen erwarten; es ist am 31. Augus t 1912 hergelangt.
Am 4. Juni 1912 hat die Stadtverordnetenversammlung den Ankauf des als Kontor - und
Lagerhaus für die Tuchhandel betreibende Sozietät englischer und schottischer Kaufleute und
zwar von dem aus Dresden 1565 nach Danzig als Stadtbaumeister berufenen Hans Kramer
errichteten, Brotbänkengasse No. 16 hierselbst belegenen „Englischen Hauses“ für die Stadt
zum Preise von M. 110000, wovon M. 30000 durch Beiträge Privater gedeckt sind. – Hans
Kramer hat hier auch das früher „Koggentor“ jetzt das „Gr üne Tor“ genannte Tor entworfen
und erbaut, unter den Angaben über diesen Meister bei G. Cuny, Danzigs Kunst und Kultur,
1910 findet sich folgende Beschreibung des „Englischer Hauses“:
Die Anlage des Dreifensterhauses nimmt Kramer zum Grundgedanken, hebt d ie Eck - u.
Zwischenpfeiler durch gekuppelte Stützen mit verkröpften Gebälken heraus, ordnet im
Zwischenfeld je zwei Fenster an u. krönt das Ganze mit dem unverwüstlichen Motiv des
Staffelgiebels; ein solcher ist’s, doch fein umsponnen mit den Schmuckformen , die zur
Dachschräge überleiten. Seine Gliederung und quellend mühelose Erfindung macht das ganze
Werk vorbildlich. Der Delphin, die Flügelsphinx, die löwenköpfige Volute, deren Blattknäufe,
ganz
[s. 132 ]
wie gotische Laubbossen gestaltet, den geschweifte n Umriß überschneiden, die beiden
römischen Krieger, der Rest von sechs figürlichen Betonungen der Staffelschultern, sie sind
mit all‘ den Zierformen an Postamenten, Friesen, Hermen u. den beiden Wasserspeiern in der
Zeichnung und Modellierung mustergiltig . Das vortretende Portal toskanischer Säulenordnung
enthält an den Postamenten die von ihm bevorzugten Masken von Löwen, die einen Ring im
Rachen halten, neben ihnen kramt er etwas von seinem Wissen aus: ein Tatarenchan mit
hängendem Schnauzbart, wehenden Haarschöpfen, schönen Turban u. Zackenkrone, den
arabeskengeschmückten Reiterschild an der Brust, ist ihm besonders gelungen; daneben ein
Skythe in der Fellmütze; auf der anderen Seite die Büste einer Frau mit großer Haube u.
Florgehänge. Neben den reichge gliederten Stützpfeilern wären hervortretende Umrahmungen
unkünstlerisch gewesen, u. so giebt er den Fenstern nur schlichte, putzbündige Steingewände,
an denen 3 Steinmetzzeichen vorkommen u. bringt die übrig bleibenden Zwischenräume durch
zweifarbige, bis her in Danzig als einziges Beispiel festgestellte Sgraffitto -Malereien zu einer
ruhigen Flächenwirkung gegenüber dem nicht starken Relief des tragenden Aufbaues. Vom
Giebelkopf mit den großen Rinnleisten schaut die Büste eines bärtigen Mannes in der
Eisenh aube hervor; auch der über dem Schlußstein verkröpfte Fries zeigt diesen Schmuck, ganz
wie es in Süd - u. Mitteldeutschland in dieser Zeit an den Portalen Mode ist, wenn er das Motiv
nicht schon an den Fensterverdachungen des 1554 umgebauten Rathauses zu Ni mwegen
gesehen hatte.
Dieses Architekturgerüst, welches an den Mittelbau des von Cornelius de Vriendt (1561 –65)
erbauten Rathauses in Antwerpen erinnert, kleidete Kramer in ein Gewand vornehmster, in
Schwarz, Weiß, Gold u. Rot gehaltener Farbenstimmung und brachte damit seine edle
Gliederung zur vollen Geltung. Die von den Sandsteinwerkstücken umrahmten
Fassadenflächen erhielten einen Mörtelputz, der aus 2 Schichten bestand, einen unteren durch
Zugabe von Holzkohlenstaub zum Kalkmörtel
wie gotische Laubbossen gestaltet, den geschweifte n Umriß überschneiden, die beiden
römischen Krieger, der Rest von sechs figürlichen Betonungen der Staffelschultern, sie sind
mit all‘ den Zierformen an Postamenten, Friesen, Hermen u. den beiden Wasserspeiern in der
Zeichnung und Modellierung mustergiltig . Das vortretende Portal toskanischer Säulenordnung
enthält an den Postamenten die von ihm bevorzugten Masken von Löwen, die einen Ring im
Rachen halten, neben ihnen kramt er etwas von seinem Wissen aus: ein Tatarenchan mit
hängendem Schnauzbart, wehenden Haarschöpfen, schönen Turban u. Zackenkrone, den
arabeskengeschmückten Reiterschild an der Brust, ist ihm besonders gelungen; daneben ein
Skythe in der Fellmütze; auf der anderen Seite die Büste einer Frau mit großer Haube u.
Florgehänge. Neben den reichge gliederten Stützpfeilern wären hervortretende Umrahmungen
unkünstlerisch gewesen, u. so giebt er den Fenstern nur schlichte, putzbündige Steingewände,
an denen 3 Steinmetzzeichen vorkommen u. bringt die übrig bleibenden Zwischenräume durch
zweifarbige, bis her in Danzig als einziges Beispiel festgestellte Sgraffitto -Malereien zu einer
ruhigen Flächenwirkung gegenüber dem nicht starken Relief des tragenden Aufbaues. Vom
Giebelkopf mit den großen Rinnleisten schaut die Büste eines bärtigen Mannes in der
Eisenh aube hervor; auch der über dem Schlußstein verkröpfte Fries zeigt diesen Schmuck, ganz
wie es in Süd - u. Mitteldeutschland in dieser Zeit an den Portalen Mode ist, wenn er das Motiv
nicht schon an den Fensterverdachungen des 1554 umgebauten Rathauses zu Ni mwegen
gesehen hatte.
Dieses Architekturgerüst, welches an den Mittelbau des von Cornelius de Vriendt (1561 –65)
erbauten Rathauses in Antwerpen erinnert, kleidete Kramer in ein Gewand vornehmster, in
Schwarz, Weiß, Gold u. Rot gehaltener Farbenstimmung und brachte damit seine edle
Gliederung zur vollen Geltung. Die von den Sandsteinwerkstücken umrahmten
Fassadenflächen erhielten einen Mörtelputz, der aus 2 Schichten bestand, einen unteren durch
Zugabe von Holzkohlenstaub zum Kalkmörtel
[s. 133 ]
schwarzgefär bten und einen oberen weißen Putz. In dieser weißen Putzschicht waren nun
Ornamente, welche die ganze Wandfläche überzogen u. den schwarzen Grund freiließen,
angebracht. Die sehr zart ornamentierten Wandflächen wurden eingerahmt von den aus
Sandstein herge stellten, doch tiefschwarz gestrichenen Architekturteilen, den Fenster - u.
Türgestellen, Gesimsen, Pilastern, Säulen - u. Giebelverzierungen. Der schwarze Anstrich war
durch weitgehende Vergoldung aufgelichtet u. die Wirkung durch roten Anstrich des
Holzwer kes, der Türen u. Fenster u. den blauen Grund einzelner Friese gehoben. –
Am 4. Juni 1912 sind die von Siemering gearbeiteten, bisher im Saal der Stadtverordneten -
Versammlung im Rathause hierselbst aufgestellten Marmorbüsten: Theodor Bischoff † 1879
und L eopold v. Winter † 1893 in das Franziskanerkloster übertragen und im Kreuzgange
plaçiert worden, der Versicherungswert der Büsten beträgt für jede M. , der Versicherungswert
jedes der beiden marmornen Sockel M. . Die für das Stadtmuseum Ende v. M. von der
Württembergischen Metallwarenfabrik gelieferten beiden galvanoplastischen Reproduktionen
der Gipsabgüsse der vorerwähnten 2 Porträtbüsten sind in das Rathaus geschafft und im
Stadtverordnetensaal zu Seiten der von † Kuerle in Bronzeguß gelieferten Porträtbüste
„Heinrich Ehlers † 1910“ (gestiftet vom Stadtverordneten, Consul Meyer) aufgestellt worden.
Aus den Sammlungen im Stadtmuseum sind behufs Ausstattung der Räume, welche die Maler -
Innung anläßlich ihres dreihundertjährigen Bestehens für die Zei t vom 9. Juni bis Ende
September d.J. ausgemalt hat, auf Ersuchen des Magistrats folgende Sachen geliehen und der
Innung am 6. Juni 1912 verabfolgt worden:
die 3 Schränke Stm. 17, 18 und 81, Mk 100, 130 u. 700 = 930. –
der Tische Stm 67, M. 620. –
schwarzgefär bten und einen oberen weißen Putz. In dieser weißen Putzschicht waren nun
Ornamente, welche die ganze Wandfläche überzogen u. den schwarzen Grund freiließen,
angebracht. Die sehr zart ornamentierten Wandflächen wurden eingerahmt von den aus
Sandstein herge stellten, doch tiefschwarz gestrichenen Architekturteilen, den Fenster - u.
Türgestellen, Gesimsen, Pilastern, Säulen - u. Giebelverzierungen. Der schwarze Anstrich war
durch weitgehende Vergoldung aufgelichtet u. die Wirkung durch roten Anstrich des
Holzwer kes, der Türen u. Fenster u. den blauen Grund einzelner Friese gehoben. –
Am 4. Juni 1912 sind die von Siemering gearbeiteten, bisher im Saal der Stadtverordneten -
Versammlung im Rathause hierselbst aufgestellten Marmorbüsten: Theodor Bischoff † 1879
und L eopold v. Winter † 1893 in das Franziskanerkloster übertragen und im Kreuzgange
plaçiert worden, der Versicherungswert der Büsten beträgt für jede M. , der Versicherungswert
jedes der beiden marmornen Sockel M. . Die für das Stadtmuseum Ende v. M. von der
Württembergischen Metallwarenfabrik gelieferten beiden galvanoplastischen Reproduktionen
der Gipsabgüsse der vorerwähnten 2 Porträtbüsten sind in das Rathaus geschafft und im
Stadtverordnetensaal zu Seiten der von † Kuerle in Bronzeguß gelieferten Porträtbüste
„Heinrich Ehlers † 1910“ (gestiftet vom Stadtverordneten, Consul Meyer) aufgestellt worden.
Aus den Sammlungen im Stadtmuseum sind behufs Ausstattung der Räume, welche die Maler -
Innung anläßlich ihres dreihundertjährigen Bestehens für die Zei t vom 9. Juni bis Ende
September d.J. ausgemalt hat, auf Ersuchen des Magistrats folgende Sachen geliehen und der
Innung am 6. Juni 1912 verabfolgt worden:
die 3 Schränke Stm. 17, 18 und 81, Mk 100, 130 u. 700 = 930. –
der Tische Stm 67, M. 620. –
[s. 134 ]
die beiden seinerzeit vom Landgerichtsrat a.D. Theodor Bischoff geschenkten bemalten
Bechervasen (chines. Porzellan) nebst Deckeln; zusammen wert M. 150. –
ferner von Oelgemälden:
Anton Moeller Ansicht von Danzig 1602. (K.V.S. [No. 21]), M. 300. –
aus L. Cranach’s des jüngeren Schule, das Abendmahl in Anwesenheit von Luther u.
Melanchton, Stm. I A. 140 M. 100. –
zwei Stielleben No. 67 und 231 der Kabrunschen Galerie,
zwei Porträts von Andreas Stech „der lachende“ und „der weinende Philosoph“ (Eigen tum 9/14
und 10/15 der Stadtbibliothek), [ dopisek na marginesie ] 300 + 300 zus. 600
Moucheron, Landschaft, No. 110 der Kabrunschen Galerie.
Am 6. Juni 1912 sind dem Stadtmuseum von der verwitweten Frau Geh. Sanitätsrat Dr. Sophie
Tornwaldt, geborenen Brau nschweig, zugegangen:
1. leihweise ein Oelgemälde „Anacapri“von August Leu in Goldrahmen außen 1,50 x 2,00
m. groß, Versicherungswert etwa M. 2000. L.S. 1997.
2. als Geschenk an die Stadt Danzig der Gipsabguß vom kolossalen Zeuskopf von Atricoli
nebst schwarz poliertem Holzsockel
Am 10. Juni 1912 hat das Stadtmuseum leihweise vom hiesigen Kunstverein eine der
„Verbindung für historische Kunst“ gehörige lebensgroße Bronzebüste „Geharnischter“ von
Hermann Hahn nebst Kiste K.V.P. 114 empfangen. – Verzeich net unter L.S. 1998.
Als das Eigentum der hiesigen Buchbinder -Innung ist deren aus dem Jahre 1594 stammende
hölzerne, bemalte Lade nebst Schlüssel am 14. Juni 1912 dem Stadtmuseum zugegangen und
als Leihgabe L.S. 1999 verzeichnet worden.
[tekst przekreśl ony ] Am 17. Juni 1912 sind in 5 Kisten KMB 1/5 aus dem Königlichen
Kupferstichkabinet zu Berlin 59 Kunstdruckblätter in 50
[dopisek czerwonym atramentem ] LS 2000/2049 sind 31/8. 1912 an die Kgl Handwerker - und
Kunstgewebeschule in Bromberg weitergeschickt
die beiden seinerzeit vom Landgerichtsrat a.D. Theodor Bischoff geschenkten bemalten
Bechervasen (chines. Porzellan) nebst Deckeln; zusammen wert M. 150. –
ferner von Oelgemälden:
Anton Moeller Ansicht von Danzig 1602. (K.V.S. [No. 21]), M. 300. –
aus L. Cranach’s des jüngeren Schule, das Abendmahl in Anwesenheit von Luther u.
Melanchton, Stm. I A. 140 M. 100. –
zwei Stielleben No. 67 und 231 der Kabrunschen Galerie,
zwei Porträts von Andreas Stech „der lachende“ und „der weinende Philosoph“ (Eigen tum 9/14
und 10/15 der Stadtbibliothek), [ dopisek na marginesie ] 300 + 300 zus. 600
Moucheron, Landschaft, No. 110 der Kabrunschen Galerie.
Am 6. Juni 1912 sind dem Stadtmuseum von der verwitweten Frau Geh. Sanitätsrat Dr. Sophie
Tornwaldt, geborenen Brau nschweig, zugegangen:
1. leihweise ein Oelgemälde „Anacapri“von August Leu in Goldrahmen außen 1,50 x 2,00
m. groß, Versicherungswert etwa M. 2000. L.S. 1997.
2. als Geschenk an die Stadt Danzig der Gipsabguß vom kolossalen Zeuskopf von Atricoli
nebst schwarz poliertem Holzsockel
Am 10. Juni 1912 hat das Stadtmuseum leihweise vom hiesigen Kunstverein eine der
„Verbindung für historische Kunst“ gehörige lebensgroße Bronzebüste „Geharnischter“ von
Hermann Hahn nebst Kiste K.V.P. 114 empfangen. – Verzeich net unter L.S. 1998.
Als das Eigentum der hiesigen Buchbinder -Innung ist deren aus dem Jahre 1594 stammende
hölzerne, bemalte Lade nebst Schlüssel am 14. Juni 1912 dem Stadtmuseum zugegangen und
als Leihgabe L.S. 1999 verzeichnet worden.
[tekst przekreśl ony ] Am 17. Juni 1912 sind in 5 Kisten KMB 1/5 aus dem Königlichen
Kupferstichkabinet zu Berlin 59 Kunstdruckblätter in 50
[dopisek czerwonym atramentem ] LS 2000/2049 sind 31/8. 1912 an die Kgl Handwerker - und
Kunstgewebeschule in Bromberg weitergeschickt
[s. 135 ]
Rahmen [als Leihgaben No. 2000/2049 mit einem Gesamtversicherungswert von M. 3000. –]
hergelangt, die als Sonderausstellung bis gegen Ende August d.J. im Stadtmuseum verbleiben
sollen, um dessen Besuchern einen Ueberblick über die neuere deutsche Graphik zu gewähren.
Die 50 Rahmen sind im Mittelsaal der Gemäldegalerie auf den 7 langen Tischen ausgelegt
worden.
Auf Ersuchen des Arbeitsausschusses der „Eigen -Bracht -Ausstellung Darmstadt
1912“ (Geschäftsführer: Reg. Assessor Dr Winkel mann daselbst) ist heute (27. Juni 1912) mit
Zustimmung des Vorsitzenden im Museumskuratorium, Herrn Oberbürgermeister Scholtz und
Stadtbaurat Fehlhaber, das dem hiesigen Stadtmuseum gehörige, unter Stm I B. 183
inventarisierte und M. 2000 bewertete, unter Glas eingerahmte Oelgemälde
„Abendregenbogen“ [auch „Regenschauer bei Abendsonne“ benannt] von Eugen Bracht in
Kiste EB 349 unfrankiert mit M. 2500 Wertversicherung „An die Geschäftsleitung der Eugen
Bracht -Ausstellung Darmstadt 1912“ nach Darmstadt abges endet worden. Das Bild zu der
anläßlich Bracht’s 70. Geburtstag dort veranstalteten Ausstellung seiner Werke hingeliehen,
diese Ausstellung soll bis Mitte October d.J. dauern.
Am 4. Juli 1912 ist für das Stadtmuseum bei L. Saunierscher Buchhandlung hier 1 Cuny
Danzigs Kunst und Kultur im 16. und 17. Jahrhundert bestellt worden. Geliefert 9/7. 1912
Am 8. Juli 1912 ist für das Stadtmuseum von A. Twietmeyer in Leipzig (Gellertstr. 14) eine
Federzeichnung des Michael Schwarz, eines Bildschnitzers u. Malers au s der ersten Hälfte des
16. Jahrh. (eines Nachahmers Dürer’s), von dem das Hauptaltarbild in der hiesigen
Marienkirche stammt, für M. 34 gekauft worden; das Blatt stellt auf der Vorderseite Johannis
predigend u. taufend, auf der Rückseite die Verkündigung
Rahmen [als Leihgaben No. 2000/2049 mit einem Gesamtversicherungswert von M. 3000. –]
hergelangt, die als Sonderausstellung bis gegen Ende August d.J. im Stadtmuseum verbleiben
sollen, um dessen Besuchern einen Ueberblick über die neuere deutsche Graphik zu gewähren.
Die 50 Rahmen sind im Mittelsaal der Gemäldegalerie auf den 7 langen Tischen ausgelegt
worden.
Auf Ersuchen des Arbeitsausschusses der „Eigen -Bracht -Ausstellung Darmstadt
1912“ (Geschäftsführer: Reg. Assessor Dr Winkel mann daselbst) ist heute (27. Juni 1912) mit
Zustimmung des Vorsitzenden im Museumskuratorium, Herrn Oberbürgermeister Scholtz und
Stadtbaurat Fehlhaber, das dem hiesigen Stadtmuseum gehörige, unter Stm I B. 183
inventarisierte und M. 2000 bewertete, unter Glas eingerahmte Oelgemälde
„Abendregenbogen“ [auch „Regenschauer bei Abendsonne“ benannt] von Eugen Bracht in
Kiste EB 349 unfrankiert mit M. 2500 Wertversicherung „An die Geschäftsleitung der Eugen
Bracht -Ausstellung Darmstadt 1912“ nach Darmstadt abges endet worden. Das Bild zu der
anläßlich Bracht’s 70. Geburtstag dort veranstalteten Ausstellung seiner Werke hingeliehen,
diese Ausstellung soll bis Mitte October d.J. dauern.
Am 4. Juli 1912 ist für das Stadtmuseum bei L. Saunierscher Buchhandlung hier 1 Cuny
Danzigs Kunst und Kultur im 16. und 17. Jahrhundert bestellt worden. Geliefert 9/7. 1912
Am 8. Juli 1912 ist für das Stadtmuseum von A. Twietmeyer in Leipzig (Gellertstr. 14) eine
Federzeichnung des Michael Schwarz, eines Bildschnitzers u. Malers au s der ersten Hälfte des
16. Jahrh. (eines Nachahmers Dürer’s), von dem das Hauptaltarbild in der hiesigen
Marienkirche stammt, für M. 34 gekauft worden; das Blatt stellt auf der Vorderseite Johannis
predigend u. taufend, auf der Rückseite die Verkündigung
[s. 136 ]
an Maria dar.
Am 12. Juli 1912 ist dem Stadtmuseum ein der Verbindung für historische Kunst gehöriges
Oelgemälde „Schloß Blutenburg“ von Fr. Baer in Kiste LKV 304 durch Vermittlung hiesigen
Kunstvereins zur Sonderausstellung zugegangen. Verzeichn et unter L.S. 2050. – Mk 3000. –
Im Laufe der letzten Monate sind bis zum 16. Juli 1912 zur Ausschmückung in das
Uphagenhaus Langgasse No. 12 hierselbst übertragen – leihweise –
I. als Eigentum hiesigen Stadtmuseums :
Stm. I A. 33. Unbekannt Lebensgr. Brustbild eines schwarz gekleideten Ratsherrn in
Allongeperücke u. mit weißem gestickten Halskragen. Oelbild auf Leinwand 82, 68
Versicherungswert M. 100. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 150.
Stm. I A. 35. Unbekannt Lebensgr. Brustb ild eines schwarz gekleideten Ratsherrn in
weißer Perücke, weißem Spitzenhalskragen u. ebensolchen Handkrausen. Oelb. auf L.
80, 63 ½ M. 100. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 151.
Stm. I A. 5. Carl Mueller , geboren Danzig 1797, Nach Annibale C aracci. Der Genius
des Ruhmes in lebensgr. Jünglingsgestalt. Oelb. auf L. 186, 116 M. 450. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 148
Stm. I A. 7. Unbekannt nach Paolo Veronese ( Cagliari ) Bathseba im Bade, lebensgr.
Figuren. Oelbild auf L. ca 140, 210 M. 500. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 149
Stm. I A 125. (Wessel oder Benedikt Hoffmann in Danzig?) Vielleicht nach oder von
Augustin Terwesten † 1711 (genannt Snip). Der größere Teil der Fabeln aus Ovid’s
Metamorphosen in einem Bilde dargestellt. Oelgemälde auf L. 122, 88 M. 50. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 152
Stm I B. 125. Unbekannt (vielleicht von oder nach Joh. Carl Schultz). Ansicht des
Langen Marktes in Danzig um 1820. Oelb. auf L. 80, 107 M. 50. –
Stm. I. D. 2 farbige Kupferstiche von Bonnefoy nach Sir Joshua Reynolds: Countess
Spencer und miss Bingham.
an Maria dar.
Am 12. Juli 1912 ist dem Stadtmuseum ein der Verbindung für historische Kunst gehöriges
Oelgemälde „Schloß Blutenburg“ von Fr. Baer in Kiste LKV 304 durch Vermittlung hiesigen
Kunstvereins zur Sonderausstellung zugegangen. Verzeichn et unter L.S. 2050. – Mk 3000. –
Im Laufe der letzten Monate sind bis zum 16. Juli 1912 zur Ausschmückung in das
Uphagenhaus Langgasse No. 12 hierselbst übertragen – leihweise –
I. als Eigentum hiesigen Stadtmuseums :
Stm. I A. 33. Unbekannt Lebensgr. Brustbild eines schwarz gekleideten Ratsherrn in
Allongeperücke u. mit weißem gestickten Halskragen. Oelbild auf Leinwand 82, 68
Versicherungswert M. 100. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 150.
Stm. I A. 35. Unbekannt Lebensgr. Brustb ild eines schwarz gekleideten Ratsherrn in
weißer Perücke, weißem Spitzenhalskragen u. ebensolchen Handkrausen. Oelb. auf L.
80, 63 ½ M. 100. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 151.
Stm. I A. 5. Carl Mueller , geboren Danzig 1797, Nach Annibale C aracci. Der Genius
des Ruhmes in lebensgr. Jünglingsgestalt. Oelb. auf L. 186, 116 M. 450. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 148
Stm. I A. 7. Unbekannt nach Paolo Veronese ( Cagliari ) Bathseba im Bade, lebensgr.
Figuren. Oelbild auf L. ca 140, 210 M. 500. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 149
Stm. I A 125. (Wessel oder Benedikt Hoffmann in Danzig?) Vielleicht nach oder von
Augustin Terwesten † 1711 (genannt Snip). Der größere Teil der Fabeln aus Ovid’s
Metamorphosen in einem Bilde dargestellt. Oelgemälde auf L. 122, 88 M. 50. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 152
Stm I B. 125. Unbekannt (vielleicht von oder nach Joh. Carl Schultz). Ansicht des
Langen Marktes in Danzig um 1820. Oelb. auf L. 80, 107 M. 50. –
Stm. I. D. 2 farbige Kupferstiche von Bonnefoy nach Sir Joshua Reynolds: Countess
Spencer und miss Bingham.
[s. 137 ]
Einzeln eingerahmt, jeder M. 25 zusammen
M. 50. –
Stm II A . Zwei vergoldete aus Holz geschnitzte Statuetten Bacchus und Mercur, jede
bis zum Scheitel 40 cm hoch und 75 M. wert, zusammen M. 150, –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 103 u. 104
Stm II B. c. Vergoldete Gipsbüste: Goethe modelliert von Martin Klauer 1778
M. 25. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 101.
Stm III. Zwei Alabasterfiguren, zum Teil bemalt und vergoldet, jede 23 cm hoch, Pole
und Polin (als Vermächtnis der Frau Schilke [18/10. 1897] unter No. 6a und b dem
Stadtmuseum gestiftet) Z usammenwert M. 10. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 156 und 157
Stm III. Runder Fayenceteller mit korbgeflechtartig durchbrochenem Rande
M. 5
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 102
Stm. III. Zwei runde Glasschalen mit vergoldetem Ra nde. Zusammen M. 3. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 158 u. 159.
Stm. III. Ovale Frucht - oder Kuchen -Schüssel aus bemaltem und vergoldeten Porzellan
[Berlin Marke SPM, erste Hälfte des 19. Jahrh.] M. 5. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 160.
Stm. III. Vierseitige Flurlaterne aus dem 18. Jahrh., Gehäuse von Messing. M. 30. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 97
Stm. III. Ein Kronleuchter aus Glas und Messing, eingerichtet zu 6 Kerzen. M. 25. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 98
Stm. III. Blumenvase aus Holz und Metall, dunkelgrün angestrichen, zum Teil
vergoldet. Aus dem ersten Viertel des 19. Jahrh. M 7. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 161.
Stm. III. Teemaschine aus engl. Zinn, mehrenteils rot lackiert. Aus dem ersten Drittel
des 19. Jahrh. M. 20. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 105.
Stm. III. Kleine Standuhr mit 2 Alabastersäulen und 2 Halbsäulen von Alabster. Oben
darauf eine kleine Figur aus Zinkguß. M. 20. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 162.
Stm. V. Zwei hölzerne Schemel, das vierbeinige Gestell poliert. Jeder M. 7,50 wert,
beide zusammen M. 15. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 106 u. 107
II. als Eigentum der Stadtbibliothek hierselbst , zwei Oelgemälde:
Stadtbibl. 1895, 13 [Stm. L.S. 91] Unbe kannt 17. Jahrh. Lebensgr. männl. Brustbild
bezeichnet als Michael Behm de Behmfeld, Silesius, Consul. Gedanens., natus 21/2.
1616,
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 163.
Einzeln eingerahmt, jeder M. 25 zusammen
M. 50. –
Stm II A . Zwei vergoldete aus Holz geschnitzte Statuetten Bacchus und Mercur, jede
bis zum Scheitel 40 cm hoch und 75 M. wert, zusammen M. 150, –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 103 u. 104
Stm II B. c. Vergoldete Gipsbüste: Goethe modelliert von Martin Klauer 1778
M. 25. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 101.
Stm III. Zwei Alabasterfiguren, zum Teil bemalt und vergoldet, jede 23 cm hoch, Pole
und Polin (als Vermächtnis der Frau Schilke [18/10. 1897] unter No. 6a und b dem
Stadtmuseum gestiftet) Z usammenwert M. 10. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 156 und 157
Stm III. Runder Fayenceteller mit korbgeflechtartig durchbrochenem Rande
M. 5
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 102
Stm. III. Zwei runde Glasschalen mit vergoldetem Ra nde. Zusammen M. 3. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 158 u. 159.
Stm. III. Ovale Frucht - oder Kuchen -Schüssel aus bemaltem und vergoldeten Porzellan
[Berlin Marke SPM, erste Hälfte des 19. Jahrh.] M. 5. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 160.
Stm. III. Vierseitige Flurlaterne aus dem 18. Jahrh., Gehäuse von Messing. M. 30. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 97
Stm. III. Ein Kronleuchter aus Glas und Messing, eingerichtet zu 6 Kerzen. M. 25. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 98
Stm. III. Blumenvase aus Holz und Metall, dunkelgrün angestrichen, zum Teil
vergoldet. Aus dem ersten Viertel des 19. Jahrh. M 7. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 161.
Stm. III. Teemaschine aus engl. Zinn, mehrenteils rot lackiert. Aus dem ersten Drittel
des 19. Jahrh. M. 20. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 105.
Stm. III. Kleine Standuhr mit 2 Alabastersäulen und 2 Halbsäulen von Alabster. Oben
darauf eine kleine Figur aus Zinkguß. M. 20. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 162.
Stm. V. Zwei hölzerne Schemel, das vierbeinige Gestell poliert. Jeder M. 7,50 wert,
beide zusammen M. 15. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 106 u. 107
II. als Eigentum der Stadtbibliothek hierselbst , zwei Oelgemälde:
Stadtbibl. 1895, 13 [Stm. L.S. 91] Unbe kannt 17. Jahrh. Lebensgr. männl. Brustbild
bezeichnet als Michael Behm de Behmfeld, Silesius, Consul. Gedanens., natus 21/2.
1616,
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 163.
[s. 138 ]
denatus 7/7. 1677. Auf Lwd 73, 64 M. 300. –
Stadtbibl. 1895, 20 [Stm . L.S. 98] Jakob Wessel , Danzig 1710 bis 1780. Lebensgr.
männl. Bildnis in halber Figur (Präconsul Schwarz?) Aud Lwd 105, 79. In geschnitztem
Rahmen mit Wappen M. 300. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 164
III. als Eigentum der Kabrunschen Stiftung hierselbst, 10 Bilder, hier mit den Nummern
angegeben, die sie in dem 1894 angelegten, bei dem Vorsteheramt der Kaufmannschaft
aufbewahrten Verzeichnis führen:
KG. 4. Bakhuisen . Sturm auf offener See mit 3 Schiffen, deren mittleres bereits den Hau pt-
und den Besan -Mast verloren hat. Oelgemälde auf Lw 68 ½, 95 ½.
KG. 71. Hansen , L. Bildnis des Königs Heinrich IV. von Frankreich, nach einem Gemälde
des P.P. Rubens, mit Seide gestickt. Oval 20, 12 ½.
KG. 72. Dieselbe . Ein männl. Bildnis, mit Seide gestickt 41, 31 ½.
KG 85. Leen , van . Ein Fruchtstück; Weintrauben, Pfirsich, Ananas etc. Bez. Van Leen fecit
1801. Oelgemälde auf Holz 48, 37 ½
KG. 113. Mueller , Carl. Arion auf einem Delphin zum Meeresufer getragen. Oelg. auf Lwd
115 ½, 91.
KG. 212. Unbekannt (wahrscheinlich Andreas Stech). Lebensgr. Brustbild eines Mannes
mit kleinem Bart u. langem, braunen Lockenhaar, in rötlich grauem Halstuch, blauem weiß
geschlitzten Wamms mit und rötlich braunem Obergewand. Oelg. auf Lwd 85, 73 ½.
KG. 227. Unbe kannt . Eine mit Blumen gefüllte steinerne Vase auf einer Parkterrasse. Oelg.
auf Lwd 77, 54.
KG. 266 [aus der Sammlung „August Kabrun“] Frey , Johannes. Sizilianische Landschaft.
Oelg. auf Leinwand 62, 89.
KG. 268. Derselbe [Sammlung A. Kabrun] Die Pyramide n bei Gizah. Oelg. auf Lwd 59 ½,
74.
denatus 7/7. 1677. Auf Lwd 73, 64 M. 300. –
Stadtbibl. 1895, 20 [Stm . L.S. 98] Jakob Wessel , Danzig 1710 bis 1780. Lebensgr.
männl. Bildnis in halber Figur (Präconsul Schwarz?) Aud Lwd 105, 79. In geschnitztem
Rahmen mit Wappen M. 300. –
[dopisek czerwonym atramentem ] L.S. 164
III. als Eigentum der Kabrunschen Stiftung hierselbst, 10 Bilder, hier mit den Nummern
angegeben, die sie in dem 1894 angelegten, bei dem Vorsteheramt der Kaufmannschaft
aufbewahrten Verzeichnis führen:
KG. 4. Bakhuisen . Sturm auf offener See mit 3 Schiffen, deren mittleres bereits den Hau pt-
und den Besan -Mast verloren hat. Oelgemälde auf Lw 68 ½, 95 ½.
KG. 71. Hansen , L. Bildnis des Königs Heinrich IV. von Frankreich, nach einem Gemälde
des P.P. Rubens, mit Seide gestickt. Oval 20, 12 ½.
KG. 72. Dieselbe . Ein männl. Bildnis, mit Seide gestickt 41, 31 ½.
KG 85. Leen , van . Ein Fruchtstück; Weintrauben, Pfirsich, Ananas etc. Bez. Van Leen fecit
1801. Oelgemälde auf Holz 48, 37 ½
KG. 113. Mueller , Carl. Arion auf einem Delphin zum Meeresufer getragen. Oelg. auf Lwd
115 ½, 91.
KG. 212. Unbekannt (wahrscheinlich Andreas Stech). Lebensgr. Brustbild eines Mannes
mit kleinem Bart u. langem, braunen Lockenhaar, in rötlich grauem Halstuch, blauem weiß
geschlitzten Wamms mit und rötlich braunem Obergewand. Oelg. auf Lwd 85, 73 ½.
KG. 227. Unbe kannt . Eine mit Blumen gefüllte steinerne Vase auf einer Parkterrasse. Oelg.
auf Lwd 77, 54.
KG. 266 [aus der Sammlung „August Kabrun“] Frey , Johannes. Sizilianische Landschaft.
Oelg. auf Leinwand 62, 89.
KG. 268. Derselbe [Sammlung A. Kabrun] Die Pyramide n bei Gizah. Oelg. auf Lwd 59 ½,
74.
[s. 139 ]
KG. 302. Unbekannt (Sammlg August Kabrun). Copie nach Liotard’s Original in Dresden:
das „Chokolademädchen“ Oelg. auf Lwd 87, 57.
IV als Eigentum des unterzeichneten Oskar Bischoff:
zwei alte blauweiße Delfter Flaschenvasen aus Fayance, jede M 175 wert, beide zusammen M.
350. –
V als Eigentum der von dem Marineoberbaurat Gromsch hier hinterlassenen, durch den Baurat
Jahr in Culm a. Weichsel bevormundeter Kinder:
4 Kisten gezeichnet Gromsch I, II, III und IV, en thaltend laut dem Danzig 28/3. 1911 datierten
Begleitzettel von Frau Bertha Lukas „Kunstgegenstände, Porzellan, Glas in der Mehrzahl
chinesischen Ursprungs.“ Diese 4 Kisten waren durch Herrn Prof. Stryowski zur Aufbewahrung
angenommen, sind am 26/2. 1912 i n den Keller des Uphagenhaus geschafft und dem
Kuratorium des Hauses überantwortet worden.
VI als Eigentum eines Fräul. Braemer oder Brehmer hier war vor einigen Jahren ein nußbaum.
Wäscheschrank in das Franziskanerkloster (Stadtmuseum) gebracht, in desse n zweitürigem
Oberteil sich 9 Schiebkästen befinden, während der Unterteil außer einem Ausziehfach mit 5
Schiebkästen drei große Schiebladen mit Messingbeschlägen enthält. Der Schrank ist gleich V
am 26/2. 1912 in das Uphagenhaus (in das hinterste Zimmer d es Hauptgeschosses) geschafft
und dem Kuratorium des Uphagenhauses überantwortet worden.
Die zu IV, V und VI vorstehend verzeichneten Sachen sind nicht als Leihgaben im
Stadtmuseum inventarisiert gewesen.
OBischoff
16/7. 12.
KG. 302. Unbekannt (Sammlg August Kabrun). Copie nach Liotard’s Original in Dresden:
das „Chokolademädchen“ Oelg. auf Lwd 87, 57.
IV als Eigentum des unterzeichneten Oskar Bischoff:
zwei alte blauweiße Delfter Flaschenvasen aus Fayance, jede M 175 wert, beide zusammen M.
350. –
V als Eigentum der von dem Marineoberbaurat Gromsch hier hinterlassenen, durch den Baurat
Jahr in Culm a. Weichsel bevormundeter Kinder:
4 Kisten gezeichnet Gromsch I, II, III und IV, en thaltend laut dem Danzig 28/3. 1911 datierten
Begleitzettel von Frau Bertha Lukas „Kunstgegenstände, Porzellan, Glas in der Mehrzahl
chinesischen Ursprungs.“ Diese 4 Kisten waren durch Herrn Prof. Stryowski zur Aufbewahrung
angenommen, sind am 26/2. 1912 i n den Keller des Uphagenhaus geschafft und dem
Kuratorium des Hauses überantwortet worden.
VI als Eigentum eines Fräul. Braemer oder Brehmer hier war vor einigen Jahren ein nußbaum.
Wäscheschrank in das Franziskanerkloster (Stadtmuseum) gebracht, in desse n zweitürigem
Oberteil sich 9 Schiebkästen befinden, während der Unterteil außer einem Ausziehfach mit 5
Schiebkästen drei große Schiebladen mit Messingbeschlägen enthält. Der Schrank ist gleich V
am 26/2. 1912 in das Uphagenhaus (in das hinterste Zimmer d es Hauptgeschosses) geschafft
und dem Kuratorium des Uphagenhauses überantwortet worden.
Die zu IV, V und VI vorstehend verzeichneten Sachen sind nicht als Leihgaben im
Stadtmuseum inventarisiert gewesen.
OBischoff
16/7. 12.
[s. 140 ]
Die aus der Stadtbibliothek in das Stadtmuseum geliehenen Sachen sind mit dem gleichartigen
Museumsstücken zusammen versichert auf Polize No. der Magdeburger Feuer -Vers.
Gesellschaft
Am 23. Juli 1812 hat Julius Sauer von Einlaßkarten zum Stadtmuseu m geliefert:
10 Block à 40 kleine rote Karten. Pro Block 75 ₰
10 [Block à 40 kleine gelbe Karten. Pro Block 75 ₰]
6 [Block à 40] große gelbe [Karten. Pro Block] M. 1. –
Am 21. Juli 1912 ist Herr Prof. Stryowski auf 8 Tage (zu einer Reise) beurlaubt worden. Er ist
rechtzeitig zurückgekehrt
Es ist genehmigt worden, das am 27. Juni 1912 leihweise nach Darmstadt geschickte
Bracht’sche Oelbild „Abendregenbogen“ (Stm I B./83) nach Schluß der dortigen Ausstellung
an die vom Sächsischen Kunstverei n in Dresden veranstaltete „Eugen -Bracht -Ausstellung
Dresden 1912“ zu leihen vorausgesetzt, daß es spätestens am Schluß dieses Jahres wieder an
uns abgesendet wird unter den üblichen Bedingungen
Durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins ist dem Stadtmuseu m am 22. August 1912 das der
Verbindung für historische Kunst gehörige Oelbild „Akt in Sonne“ von Leo Putz zur
Sonderausstellung zugegangen.
Die aus der Stadtbibliothek in das Stadtmuseum geliehenen Sachen sind mit dem gleichartigen
Museumsstücken zusammen versichert auf Polize No. der Magdeburger Feuer -Vers.
Gesellschaft
Am 23. Juli 1812 hat Julius Sauer von Einlaßkarten zum Stadtmuseu m geliefert:
10 Block à 40 kleine rote Karten. Pro Block 75 ₰
10 [Block à 40 kleine gelbe Karten. Pro Block 75 ₰]
6 [Block à 40] große gelbe [Karten. Pro Block] M. 1. –
Am 21. Juli 1912 ist Herr Prof. Stryowski auf 8 Tage (zu einer Reise) beurlaubt worden. Er ist
rechtzeitig zurückgekehrt
Es ist genehmigt worden, das am 27. Juni 1912 leihweise nach Darmstadt geschickte
Bracht’sche Oelbild „Abendregenbogen“ (Stm I B./83) nach Schluß der dortigen Ausstellung
an die vom Sächsischen Kunstverei n in Dresden veranstaltete „Eugen -Bracht -Ausstellung
Dresden 1912“ zu leihen vorausgesetzt, daß es spätestens am Schluß dieses Jahres wieder an
uns abgesendet wird unter den üblichen Bedingungen
Durch Vermittelung hiesigen Kunstvereins ist dem Stadtmuseu m am 22. August 1912 das der
Verbindung für historische Kunst gehörige Oelbild „Akt in Sonne“ von Leo Putz zur
Sonderausstellung zugegangen.
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